Degenerative Wirbelsäulenerkrankung

Synonyme im weiteren Sinne

  • Verschleißbedingte Wirbelsäulenerkrankung
  • Wirbelsäulenverschleiß
  • Wirbelsäulendegeneration,
  • Degeneration der Wirbelsäule
  • Verschleiß der Wirbelsäule
  • LWS Syndrom
  • HWS-Syndrom,

Definition

Zu den degenerativen (verschleißbedingten) Wirbelsäulenerkrankungen (Rückenleiden) gehören mehrere Krankheitsbilder, die isoliert oder gemeinsam auftreten können und deren gemeinsames Charakteristikum das altersabhängige auftreten ist. Am häufigsten ist die Lendenwirbelsäule betroffen.

Zu den degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen (Rückenleiden) zählen im Wesentlichen:

  • Spinalkanalstenose (Wirbelkanalverengung)
  • Spondylarthrose (Arthrose der kleinen Wirbelgelenke = Facettensyndrom)
  • Spondylose / Osteochondrose (Verschleiß der Bandscheiben und Wirbelkörper)
  • Degenerative Spondylolisthesis (Pseudospondylolisthesis = Wirbelkörpergleiten)

Anatomie

Die Wirbelsäule besteht aus den Wirbeln, den Bandscheiben (= Zwischenwirbeln) und dazugehörigen Bändern, deren Aufgabe es ist, die Wirbelsäulenstrukturen zu verbinden und zu stabilisieren. Die menschliche Wirbelsäule setzt sich aus 33 – 34 Wirbelkörpern zusammen, die aufgrund ihrer unterschiedlichen Aufgabenbereiche differenziert werden.

Unterschieden werden demnach sieben Halswirbel der so genannten Halswirbelsäule, zwölf Brustwirbel der so genannten Brustwirbelsäule, fünf Lendenwirbel der Lendenwirbelsäule, fünf Kreuzbein- und Steißwirbel.

Die beiden letzt genannten Wirbel verschmelzen im Alter von 20 bis 25 Jahren zu Kreuzbein und Steißbein.

Die Wirbelsäule bildet den so genannten Wirbelkanal, indem sich das Rückenmark befindet.

  1. Erster Halswirbel (Träger) -
    Atlas
  2. Zweiter Halswirbel (Dreher) -
    Axis
  3. Siebenter Halswirbel -
    Vertebra prominens
  4. Erster Brustwirbel -
    Vertebra thoracica I
  5. Zwölfter Brustwirbel -
    Vertebra thoracica XII
  6. Erster Lendenwirbel -
    Vertebra lumbalis I
  7. Fünfter Lendenwirbel -
    Vertebra lumbalis V
  8. Lenden-Kreuzband-Knick -
    Promontorium
  9. Kreuzbein - Os sacrum
  10. Steißbein - Os soccygis
    I - Halswirbelsäule (rot)
    II - Brustwirbelsäule (grün)
    III - Lendenwirbelsäule (blau)

Eine Übersicht aller Abbildungen von Dr-Gumpert finden Sie unter: medizinische Abbildungen

Pathologie

Der Verschleiß der Bandscheibe beginnt schon in den 20iger Jahren eines Menschen. Es kann zur Bandscheibenvorwölbung oder zum Bandscheibenvorfall (med. Nucleus pulposus prolaps oder NPP) kommen. Der zunehmende Wasserverlust der Bandscheiben führt zu einer Höhenabnahme des Zwischenwirbelkörperabschnittes (Osteochondrose). Die Folgen sind eine Überlastung der kleinen Wirbelgelenke, eine Fehlfunktion der Wirbelsäulenbänder und eine sich schleichend entwickelnde Instabilität des Wirbelsäulenbewegungssegmentes, bestehend jeweils aus zwei Wirbelkörpern und der dazwischen liegenden Bandscheibe.

Grund- und Deckplatten der Wirbelkörper werden durch die erniedrigte Bandscheibe mehr belastet. Der Körper reagiert darauf mit einer Knochenverdichtung im Bereich dieser Strukturen (Sklerosierung), was röntgenologisch zu erkennen ist.

Die sich schleichend entwickelnde Instabilität der Wirbelsäule versucht der Köper dahingehend zu begegnen, dass knöcherne Anbauten an den Wirbelkörpern (Osteophyten / Exophyten) produziert werden, die nach Halt in der Umgebung suchen.

Bei sehr weit fortgeschrittener Instabilität, kann sich eine verschleißbedingte Verkrümmung der Wirbelsäule ausbilden, wodurch die Statik der Wirbelsäule weiter geschwächt wird (degenerative Skoliose).

Die veränderte Wirbelsäulenstatik ändert auch die Ursprungs- und Ansatzpunkte der Muskulatur und des Bandapparates der Wirbelsäule, wobei sich einige Muskeln und Bänder zu sehr annähern und verkürzen und andere wiederum zu sehr gestreckt werden. Beides führt über den Funktionsverlust zur Schwächung dieser Strukturen. Schmerzhafte Muskelhärten (Muskelhartspann / Myogelosen) können sich ausbilden.

Durch eine inkongruente Lage der Wirbelkörpergelenke zueinander kommt es zu einem vorzeitigen Knorpelabrieb der Gelenkpartner. Es spielen sich dann die gleichen Vorgänge ab, die für die Knie- oder Hüftgelenksarthrose hinlänglich bekannt sind. Es kommt zur Gelenkentzündung, Kapselschwellung und –verdickung, sowie schneller noch als bei den großen Gelenken, zur Gelenkdeformität. Das Gesamtbild einer Wirbelgelenkarthrose (Spondylarthrose = Facettensyndrom) ist entstanden.

Instabilitätsbedingte Verschiebungen der Wirbelkörper (Spondylolisthesis / Pseudospondylolisthesis), Verdickungen der Wirbelgelenkstrukturen, knöcherne Wirbelkanalanbauten, Bandscheibenvorwölbungen und Verdickungen der Wirbelbänder (Ligamentum flavum) können schließlich zu einer beträchtlichen Enge des Wirbelkanals führen (Spinalkanalstenose) und das Rückenmark selbst oder die abgehenden Nervenwurzeln bedrängen.

Spondylose

Bei dem Begriff der Spondylose handelt es sich streng genommen um einen Sammelbegriff, welcher eine Reihe von knöchernen Veränderungen der Wirbelsäule zusammenfasst. Hierbei handelt es sich um Unregelmäßigkeiten wie knöcherne Anbauten, Wülste, oder Zacken, welche besonders gut in einem Röntgenbild oder bei einer Computertomographie der Wirbelsäule zu erkennen sind.

Es können ganz unterschiedliche Erkrankungen zu der Diagnose einer Spondylose führen. Häufig sind beispielsweise eine Arthrose der Wirbelsäule, degenerative Veränderungen der Bandscheiben oder chronisch entzündliche Systemerkrankungen wie die Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew).

Lesen Sie mehr zum Thema: LWS-SyndromFacettensyndrom

Oftmals geht eine Spondylose mit Beschwerden, vor allem Rückenschmerzen, einher. Nicht selten kommt es zu einer Schmerzausstrahlung in die Arme oder Beine. Insbesondere sind die Halswirbelsäule und die Lendenwirbelsäule von den Veränderungen betroffen. Im Mittelpunkt der Therapie bei einer Spondylose steht die Schmerztherapie auf der Basis von Medikamenten wie Ibuprofen oder Diclofenac. Oftmals kann eine intensive Physiotherapie helfen, die Beschwerden auch langfristig zu lindern.

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Facettenarthrose

Von einer Facettenarthrose spricht man dann, wenn bestimmte Gelenke der Wirbelsäule von einer degenerativen Erkrankung betroffen sind. Bei den Facettengelenken, auch Zwischenwirbelgelenke genannt, handelt es sich um die Verbindung der Gelenkfortsätze zwischen zwei benachbarten Wirbeln. Unter anderem sichern die Facettengelenke eine freie und geschmeidige Beweglichkeit der Wirbelsäule.

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Kommt es im Laufe des Lebens zu einer Degeneration dieser Gelenke stehen Rückenschmerzen im Mittelpunkt der Beschwerden. Mithilfe einer Röntgenaufnahme oder einer Computertomographie kann die Arthrose erkannt und diagnostiziert werden. Es handelt sich um eine häufige Erkrankung, welche vor allem ältere Personen betrifft. Risikofaktoren können Fehlhaltungen, langjährige Überbelastungen sowie Übergewicht sein.

Die Therapie einer Facettenarthrose stützt sich vor allem auf die Einnahme schmerzsenkender Medikamente sowie einer intensiven Physiotherapie. Durch die Physiotherapie kann die Muskulatur des Rückens aufgebaut und damit die Wirbelsäule entlastet werden.

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Wirbelsäulenerkrankungen im Kindesalter

Skoliose

Bei der Skoliose handelt es sich um eine Wirbelsäulenerkrankung, welche sich im Laufe des Wachstums entwickelt. Es besteht sowohl eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule als auch eine Rotation der einzelnen Wirbelkörper. Erkennen kann man eine Skoliose, wenn man sich die Wirbelsäule der betroffenen Person von hinten ansieht und mit dem Finger an den hinteren Spitzen der Wirbelsäule entlangfährt. Wenn diese Spitzen deutlich zur Seite abweichen, kann eine Skoliose vorliegen.

Die genauen Ursachen, welche für das Auftreten einer Skoliose verantwortlich sind, sind nicht abschließend geklärt. Es wird angenommen, dass das unterschiedliche Wachstum des vorderen und des hinteren Teils eines Wirbelkörpers für das Auftreten ursächlich ist. Häufig sind Kinder ab dem 11. Lebensjahr betroffen, wobei ebenfalls Formen existieren, bei denen Kinder im Alter zwischen 0 und 10 Jahren betroffen sind. Überdurchschnittlich häufig sind Mädchen betroffen.

In der Regel bestehen zu Beginn der Erkrankung keine Beschwerden, im Verlauf kann es jedoch aufgrund der Verbiegung des Rumpfes zu Atembeschwerden und Schmerzen kommen. Mithilfe einer Korsettbehandlung kann das Fortschreiten der Erkrankung aufgehalten werden, eine Verbesserung der bestehenden Fehlhaltung ist hiermit allerdings nicht möglich. Möglich sind außerdem unterschiedliche Operationen an der Wirbelsäule.

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Morbus Scheuermann

Bei dem Morbus Scheuermann (Adoleszentenkyphose) handelt es sich um eine Erkrankung der Wirbelsäule, welche vor allem Jugendliche im Alter von 10-13 Jahren betrifft. Jungs sind überdurchschnittlich häufig von der Erkrankung betroffen. Bei einem Morbus Scheuermann kommt es zu einer übermäßigen Beugung der Brustwirbelsäule. Während sich die gesunde Wirbelsäule im Bereich der oberen Brustwirbel nur leicht nach hinten wölbt, tritt diese bei einer Person mit Morbus Scheuermann sehr deutlich hervor.

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Die genaue Ursache, welche für das Auftreten des Morbus Scheuermann verantwortlich ist, ist bisher nicht bekannt. Neben genetischen Faktoren wird auch ein schnelles Wachstum und die Durchführung von bestimmten Leistungssportarten als Ursachen diskutiert. Betroffene Personen klagen in der Regel nicht über Schmerzen, wobei es im Erwachsenenalter zu schmerzhaften Folgeerkrankungen kommen kann.

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Diagnostiziert wird ein Morbus Scheuermann neben der körperlichen Untersuchung mithilfe einer Röntgenuntersuchung der Wirbelsäule.

Die Therapie besteht aus einer Physiotherapie, welche eine Stärkung der Muskulatur am Rücken zum Ziel hat. Besonders ausgeprägte Krankheitsbilder können mit einem Korsett versorgt werden.

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Ich berate Sie gerne!

Die Wirbelsäule ist kompliziert zu behandeln. Auf der einen Seite ist sie hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt, anderseits hat sie große Beweglichkeit.

Daher erfordert die Behandlung der Wirbelsäule (z.B. Bandscheibenvorfall, Facettensyndrom, Foramenstenosen, etc.) viel Erfahrung.

Ich behandele die unterschiedlichsten Erkrankungen der Wirbelsäule im Schwerpunkt.

Ziel jeder Behandlung ist die Behandlung ohne eine Operation.

Welche Therapie nachhaltig die besten Ergebnisse erzielt, kann nur nach Zusammenschau aller Informationen (Untersuchung, Röntgenbild, Ultraschall, MRT, etc.) beurteilt werden.

Sie finden mich im:

  • Orthopaedicum - Frankfurt
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    60318 Frankfurt am Main

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Diagnostik bei Wirbelsäulenerkrankung

Neben der Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) und einer sorgfältigen körperlichen Untersuchung, haben bildgebende Verfahren eine besondere Bedeutung in der Diagnostik der Wirbelsäulenerkrankung.

Durch die unterschiedlichen Diagnoseverfahren möchte und kann man weitgehende Informationen im Hinblick auf zu ergreifende therapeutische Maßnahmen ziehen.

Röntgen

Prinzipiell lässt sich die Röntgenaufnahme der Wirbelsäule als bildgebende Basisdiagnostik bezeichnen. Über die Röntgenbilder erhält der behandelnde Arzt einen Einblick in die Wirbelsäulenhaltung. Darüber hinaus können knöcherne Veränderungen (Kalksalzminderung, Wirbelsäulenverkrümmungen, ein Wirbelkörperbruch, Wirbelgelenkarthrosen, Wirbelkörperanbauten) und Bandscheibenerniedrigungen erkannt werden.

CT und MRT der Wirbelsäule

Eine Schnittbilddiagnostik (CT und MRT, entweder mit oder ohne Kontrastmittel) ermöglicht darüber hinaus die Zuordnung des Schmerzes zu einem bestimmten Nerven oder einem bestimmten Wirbelsäulenabschnitt.

Mit Hilfe einer CT (Computertomographie) Untersuchung lassen sich insbesondere weitergehende Fragen bezüglich der knöchernen Struktur beantworten (z.B. Spinalkanalstenose, Wirbelkörperbruch).

Noch wertvoller in der Wirbelsäulendiagnostik ist hingegen die MRT (Magnetresonanztomographie), die neben den knöchernen Strukturen, deutlich besser als die CT, auch die Weichteilstrukturen (Bandscheiben, Nervenwurzeln, Bänder) darstellt. Alle o.g. Erkrankungen können mit der MRT erkannt und einem bestimmten Wirbelsäulenabschnitt zugeordnet werden.

Bei Wirbelkörperfrakturen als Wirbelsäulenerkrankung ist es mit Hilfe der MRT der jeweiligen Region (z.B. MRT der LWS) möglich, zwischen frischen und alten Frakturen zu unterscheiden, was unmittelbare therapeutische Konsequenzen haben kann (siehe Kyphoplastie).

Lesen Sie viele weitere Informationen unter: Diagnostik bei einer Wirbelsäulenerkrankung

Myelographie

Die Myelographie beschreibt eine Untersuchung, bei der dem Patienten Kontrastmittel in den Duralsack injiziert wird. Der Duralsack umhüllt das Rückenmark und ist im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule der Bereich, der den Anfang eines Nerven umgibt, bevor dieser den Rückenmarkskanal wieder verlässt. Durch die Vermischung von Nervenwasser und Kontrastmittel lassen sich somit gezielt Fragestellungen in Bezug auf das Rückenmark klären. Nach der Einspitzung des Kontrastmittels werden gewöhnlich Funktionsaufnahmen der Wirbelsäule vorgenommen (in Beugung und Streckung), um eine Nervenbedrängung in funktioneller Stellung zu erkennen. Zugleich wird bei Wirbelsäulenerkrankungen häufig auch eine CT-Untersuchung angeschlossen, die aufgrund des applizierten Kontrastmittels aussagekräftiger für bestimmte Fragestellungen wird.
Weitere Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Myelographie

Zum Ausschluss von Nervenschädigungen oder aber um den Grad eventueller Nervenschädigungen ermitteln zu können, müssen bei einer Wirbelsäuelenerkrankung erweiterte Untersuchungen durchgeführt werden. Dies kann durch eine fachneurologische Untersuchung und Erhebung neurophysiologischer Parameter (z.B. Nervenleitgeschwindigkeit) erfolgen.

MRT der Halswirbelsäule

2. Halswirbelkörper
3. Halswirbelkörper
4. Halswirbelkörper
5. Halswirbelkörper
6. Halswirbelkörper
7. Halswirbelkörper
8. Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule
9. Rückenmark

Symptome

Charakteristisch für degenerative Wirbelsäulenerkrankungen sind hartnäckige, schwer zu beeinflussende Rückenschmerzen sowie eine Funktionseinschränkung der Wirbelsäule.

Die Beschwerden können auf die Wirbelsäule beschränkt bleiben oder in die Beine (Lendenwirbelsäule) oder Arme (Halswirbelsäule) ausstrahlen.

Sie können nur bei Bewegung oder Belastung auftreten oder auch in Ruhe.

Häufig ist eine spezifische Krankheitsbenennung schwierig, da die o.g. Erkrankungen oft gemeinsam auftreten und nicht genau geklärt werden kann, welche Beschwerden nun welcher morphologischen Veränderung zugesprochen werden kann. Man spricht deshalb dann häufig von einem degenerativen HWS-Syndrom bzw. degenerativen LWS-Syndrom, was den Symptomenkomplex der degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen beschreiben soll.

Die Charakteristika der o.g. Einzelerkrankungen werden gesondert aufgeführt. Folgen sie den entsprechenden Links.

Lesen Sie viele weitere Informationen zu diesem Thema unter: Symptome einer Wirbelsäulenerkrankung

Therapie

Die Therapie degenerativer Wirbelsäulenerkrankungen ist größtenteils konservativ. Meist sind ältere Menschen mit zum Teil schweren internistischen Vorerkrankungen betroffen, denen man umfangreiche operative Maßnahmen nicht mehr zuführen möchte und dies meistens auch nicht muss. Bei schwerwiegenden Nervenschäden, unbeherrschbaren, invalidisierenden Schmerzen und umschriebenem Krankheitsbefund, können operative Therapiemaßnahmen helfen.

Da es keine kausale Therapie für eine fortgeschrittene degenerative Wirbelsäulenerkrankung gibt, steht die Schmerz- und Physiotherapie im Vordergrund der Behandlung.

Hierzu gehören:

Zu den operativen Therapieoptionen gehören:

  • Wirbelkanaldekompressionen (Entfernung von Verknöcherungen und störendem Weichgewebe)
  • Bandscheibenoperationen (Mikrodiskektomie, IDET)
  • Versteifungsoperationen (Spondylodese)
  • Bandscheibenprothese
  • Verödungsbehandlungen z,B. von kleinen Wirbelgelenken (Sklerosierungs-/ Proliferations-/ Denervierungstherapie)
  • Racz-Katheter

Die operativen Therapieoptionen werden unter den einzelnen Krankheitsbildern abgehandelt. Folgen sie den Links.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zu degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen

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Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 14.12.2017
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