Test auf Eileiter­­schwanger­schaft

Leiden Sie an einer Eileiterschwangerschaft?
Beantworten Sie dazu wenige kurze Fragen und erfahren Sie ob Sie an einer Eileiterschwangerschaft leiden und was Sie tun können?.
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Erkrankungen der Eileiter


Schwangerschaftsbedingte Eileitererkrankungen

Eileiterschwangerschaft

Bei einer Eileiterschwangerschaft nistet sich die befruchtete Eizelle fälschlicherweise im Eileiter anstatt in der Gebärmutter ein. Der Eileiter ist der Ort, an den sich eine Schwangerschaft am häufigsten „verirrt“. In vielen Fällen kommt es zu einem ganz natürlichen Verlust einer Eileiterschwangerschaft, weil der Embryo hier keine guten Bedingungen vorfindet. Er stirbt ab und das abgestorbene Gewebe wird dann von der Schleimhaut des Eileiters entweder absorbiert (aufgenommen) oder abgestoßen und bei der nächsten Regel ausgestoßen.

Kommt es nicht zu einem natürlichen Ende der Eileiterschwangerschaft, treten in den nächsten Wochen vermehrt einseitige Bauchschmerzen auf, eventuell auch Fieber. Mögliche Folge einer Schwangerschaft im Eileiter ist der Eileiterbruch um die 7./8. Schwangerschaftswoche herum. Der Eileiter reißt auseinander und blutet stark in die Bauchhöhle, was eine lebensbedrohliche Situation darstellt.

Bei Verdacht wird eine sofortige Notfalloperation mittels Bauchspiegelung durchgeführt. Je nach Ausmaß des Eileiterbruchs muss der Eileiter in vielen Fällen komplett entfernt werden. Wird die Eileiterschwangerschaft entdeckt, bevor der Eileiter reißt, muss ebenfalls operiert werden. Man kann dann so operieren, dass der Eileiter nicht entfernt werden muss. Durch die anschließende Vernarbung des Eileiters ist allerdings das Risiko für eine wiederholte Eileiterschwangerschaft  erhöht.

Lesen Sie mehr zu dem Thema: Eileiterschwangerschaft

Entzündungsbedingte Eileitererkrankungen

Verklebung der Eileiter

Eine Verklebung der Eileiter ist in vielen Fällen die Folge einer Entzündung durch Chlamydien, Gonokokken oder durch Darmbakterien. Möglich ist eine  Verklebung der Eileiter auch nach einer Eileiterschwangerschaft und durch Endometriose. Seltener entsteht eine Verklebung nach einer Entzündung im Wochenbett oder durch eine Infektion nach einer Fehlgeburt.

Durch die Entzündung kommt es zur Deformierung des Eileiters durch sich ansammelndes Sekret (z.B. eitrig bei einer akuten Entzündung). Je nach Grunderkrankung leiden die betroffenen Frauen unter Schmerzen, Blutungsstörungen, Ausfluss und eventuell Fieber.

Lesen Sie mehr zum Thema unter: Symptome einer Eileiterentzündung

Leider kann die Verklebung der Eileiter zu ungewollter Kinderlosigkeit führen. Eine Wiedereröffnung der Eileiter ist nicht möglich, die Therapie besteht in der operativen Entfernung des Eileiters.

Lesen Sie mehr zu dem Thema: Verklebung der Eileiter