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Therapie des Impingement-Syndroms

Konservative Therapie eines Impingementsyndroms

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, therapeutisch auf die Erkrankung des Impingementsyndroms einzuwirken. Dabei richtet sich die Therapie stets nach dem individuellen Krankheitsstand.

Zur konservativen Therapie gehören unterschiedliche Maßnahmen, die je nach Progredienz der Erkrankung in Erwägung gezogen werden.

  • Meiden der Überkopfbewegungen:
    Falls Sport betrieben wird, empfiehlt man zunächst eine Reduktion der Übungen im Bereich der Schulter. Sobald die Anzeichen abgeklungen sind und der Zustand sich verbessert hat, kann durch eine gezielte sportspezifische Technik in Kombination mit einer Muskelkräftigung insbesondere im Bereich der Rotatorenmanschette dauerhaft wirksam angesetzt werden (vgl.: 4. Aufbau der Muskulatur)

  • Schmerz-entzündungshemmende Therapie:
    z.B. mit Voltaren®, Celebrex ®, Ibuprofen ®, etc.
    Zur Schmerztherapie gehört auch die so genannte Infiltrationen. Hierbei wird Kortison unter das Acromion (Schulterdach) gespritzt. Da diese Maßnahme nur einen zwischenzeitlichen Erfolg vermitteln kann und die Möglichkeit der Entstehung von Schäden an der Rotatorenmanschette nicht ausgeschlossen werden können, sollten die Infiltration maximal dreimal durchgeführt werden.

  • Verbesserung der Beweglichkeit:
    Krankengymnastische Übungen, wie beispielsweise ein manueller Zug (Traktion) am Arm oder Dehnübungen, die ein Ziehen des Kopfes vom Schulterdach weg nach unten bewirken, ermöglichen eine Erweiterung des Schulterdaches und bei regelmäßiger Anwendung auch eine Dehnung der verkürzten Weichteile.
  • Muskelaufbau / Aufbau der Muskulatur
    Beim Muskelaufbau / Aufbau der Muskulatur geht es vor allen Dingen um den Aufbau der so genannten Rotatoren. Diese Muskelgruppe ist für das Fixieren und Halten des Oberarmes verantwortlich. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass man zunächst nur jene Muskeln auftrainiert, die den Abstand zwischen dem Oberarmkopf und der Acromionunterseite wieder erweitern. Aus diesem Grund wird anfänglich in der Regel auf das Trainieren des Deltamuskels verzichtet.
    Allgemeine Informationen zur Muskulatur finden Sie unter unserem Thema:

  • Strahlentherapie:
    Ein recht wirksames Mittel zur konservativen Therapie stellt bei etwa 70 % aller Erkrankten die niedrigdosierte Strahlentherapie dar.
    Dabei konnte festgestellt werden, dass die Wirksamkeit der Behandlung steigt, je früher im Krankheitsverlauf damit begonnen wurde. Niedrig dosiert bedeutet, dass im Vergleich zur Strahlentherapie krebskranker Menschen, bei der Gesamtdosen von 50 bis 70 Gy gegeben werden, die Dosis im Bereich der konservativen Impingement – Therapie bei 3 bis 6 Gy anzusiedeln ist.
  • Akupunktur:
    Die Schmerzen können darüber hinaus auch durch Akupunktur gelindert werden. Im Rahmen dieser Therapieform muss man allerdings zwischen akuten und chronischen Schmerzen unterscheiden. Bei akuten Schmerzen sollte die Behandlung häufiger erfolgen als bei chronischen Erkrankungen. Dabei sind im Akutfall tägliche Sitzungen möglich, während im Falle einer chronischen Erkrankung ein bis zweimal wöchentlich stattfindende Therapiesitzungen ausreichen sollten. Auf Dauer gesehen sind etwa 10 bis 20 Sitzungen zur Schmerzlinderung nötig.
  • Elektro – Therapie:
    Unter diadynamischen Strömen versteht man Reizströme mit Gleich- und Impulsstromanteil. Man unterscheidet in diesem Bereich fünf verschiedene Stromqualitäten, die einzeln oder kombiniert eingesetzt werden können. Im Hinblick auf subakute oder chronische Stadien des Impingement – Syndroms versucht man mittels dieser diadynamischen Ströme eine analgetische Wirkung, bzw. eine Muskeldetonisierung zu erreichen.

  • Kryo – Therapie:
    Im Rahmen der Kyrotherapie setzt man Eis zu therapeutischen Zwecken ein. Durch unterschiedliche Applikationsformen und die Variation im Bereich der Einwirkzeit versucht man die körpereigenen Selbstheilungsprozesse zu unterstützen.

  • Stoßwellentherapie:
    Die Stoßwelle ist eine hochenergetische Ultraschallwelle, die die regenerative Potenz der Sehnen ausnutzt und durch Verbesserung der Durchblutung und Gefäßneubildung den Befund bessert.
    In der Regel werden die Kosten der Therapie nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
    Das Orthopaedicum Frankfurt hat sich auf Stoßwellentherapie spezialisiert. Mehr hierzu erfahren Sie unter Orthopaedicum Frankfurt Stoßwellentherapie.
    Allgemeine Informationen zur Stoßwellentherapie finden Sie unter: Medizin Online Stoßwellentherapie.

  • Krankengymnastik:
    Die therapeutischen Möglichkeiten einer krankengymnastischen Therapie sind so vielfältig, dass wir hierfür eine eigenes Thema eröffnet haben:
    Physiotherapie bei Impingementsyndrom

Bei akuten Schmerzen kann eine Eistherapie mehrfach täglich eingesetzt werden. Leidet der Patient allerdings unter einer chronischen Erkrankung, so sollte eher Wärme appliziert werden. Hier kann der behandelnde Arzt therapeutisch unterstützen.

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Wer bin ich?
Meine Name ist Dr. Nicolas Gumpert. Ich bin Facharzt für Orthopädie und Gründer von Dr-Gumpert.de
Diverse Fernsehsendungen und Printmedien berichten regelmäßig über meine Arbeit. Im HR Fernsehen sehen Sie mich alle 6 Wochen live bei "Hallo Hessen". 
Aber jetzt ist genug angegeben ;-)

Das Schultergelenk zählt zu den kompliziertesten Gelenken des menschlichen Körpers.

Daher erfordert die Behandlung der Schulter (Rotatorenmanschette, Impingement, Kalkschulter, Bicepssehne, etc.) viel Erfahrung.

Ich behandele die unterschiedlichsten Erkrankungen der Schulter auf konservative Weise.

Ziel jeder Therapie ist die Behandlung ohne eine Operation.

Welche Therapie nachhaltig die besten Ergebnisse erzielt, kann nur nach Zusammenschau aller Informationen (Untersuchung, Röntgenbild, Ultraschall, MRT, etc.) beurteilt werden.

Sie finden mich im:

  • Orthopaedicum Frankfurt
    Oeder Weg 2 - 4
    60318 Frankfurt am Main

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Qualitätssicherung durch: Dr. N. Gumpert      |     Letzte Änderung: 08.01.2018
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