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Schmerzen im Schulterblatt

Einleitung

Das Schulterblatt (Scapula) bildet zusammen mit dem Schultergelenk die Verbindung zwischen Oberarm und Rumpf. Es befindet sich jeweils seitlich der Wirbelsäule auf Höhe des Brustkorbs und ist nur mit dem Oberarmknochen (Humerus) gelenkig verbunden. Da das Schulterblatt von Muskeln umgeben ist (sogenannte Rotatorenmanschette), ist eine Fraktur sehr selten. Es gibt jedoch andere Faktoren, die zu Schmerzen im Schulterblatt führen können.


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Ursachen

Schmerzen im Schulterblatt können verschiedene Ursachen haben. Meist liegt die Ursache für den Schmerz nicht direkt im Schulterblatt sondern viel eher in den umgebenden Muskeln. Die Muskeln, die das Schulterblatt umgeben und im Bereich des Oberarms ansetzen werden als Rotatorenmanschette bezeichnet. Hierzu gehört der Musculus subscapularis, der sich unter dem Schulterblatt (Scapula) befindet, der Musculus supraspinatus und infraspinatus, die sich auf der Rückseite des Schulterblattes befinden sowie der Musculus teres minor, der vom Schulterblatt bis zum Oberarm zieht. Kommt es zu Schmerzen im Schulterblatt, kann es sein, dass einer dieser Muskeln verspannt oder verkrampft ist oder dass einer der Nerven, die diese Muskeln versorgen, eingeklemmt sind. Am oberen Rand des Schulterblattes gibt es eine kleine Einkerbung (Incisura scapulae), durch die ein Nerv (Nervus suprascapularis) hindurchläuft. Über die Einkerbung hinüber verläuft ein Band. Es kann jedoch sein, dass dieses Band verknöchert und somit ein knöcherner Kanal entsteht. Dieser Knochenkanal sorgt für eine Einengung des Nervs. Es kommt zum sogenannten Incisura-Scapulae-Syndrom. Die betroffenen Patienten leiden vor allem bei aktiver Bewegung des Schulterblatts unter Schmerzen im Schulterblattbereich. Da aktive Bewegungen aufgrund des Schmerzes vermieden werden kann es außerdem zu einer Abnahme (Atrophie) der beiden Muskeln kommen.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema unter:


Abbildung Schmerzen im Schulterblatt

Schmerzen im Schulterblatt

  1. Obergrätenmuskel -
    Musculus supraspinatus
    (zweite Schicht)
  2. Deltamuskel - Musculus deltoideus
  3. Untergrätenmuskel -
    Musculus infraspinatus
  4. Kleiner Rundmuskel - M. teres minor
  5. Großer Rundmuskel - M. teres major
  6. Nervus suprascapularis
  7. Kleiner Rautenmuskel -
    Musculus rhomboideus minor
    (zweite Schicht)
  8. Einkerbung - Incisura scapulae
  9. Schulterblatt - Scapula
  10. Großer Rautenmuskel -
    Musculus rhomboideus major
    (zweite Schicht)
  11. Unterschulterblattmuskel -
    Musculus subscapularis (zweite Schicht)
  12. Oberarmschaft -
    Corpus humeri
  13. Suprascapular Arterie -
    Arteria suprascapularis
  14. Band am Schulterblatt -
    Ligamentum transversum
    scapulae superius

    (1. + 3. + 4. + 11. = Rotatorenmanschette -
    Muskel-Sehnen-Kappe)
    Ursachen:
    A - Muskel Entzündung /
    Verspannung / Verkrampfung

    B - Incisura - Scapulae - Syndrom
    (Verknöcherung des Bandes)
    C - Skoliose
    (Fehlstellung der Wirbelsäule)

Eine Übersicht aller Abbildungen von Dr-Gumpert finden Sie unter: medizinische Abbildungen

Weitere Ursachen

Die Muskeln der Rotatorenmanschette können jedoch nicht nur durch Nerveneinklemmung zu Schmerzen führen, sondern auch, wenn der Muskel selber entzündet ist. Hier ist es wichtig darauf zu achten, wo genau der Schmerz lokalisiert ist. Liegen die Schmerzen eher unterhalb des Schulterblattes, ist der Musculus subscapularis wahrscheinlich entzündet. Lokalisiert der Patient die Schmerzen eher auf die Rückseite des Schulterblattes, können die Schmerzen von einer Entzündung des Musculus infra- oder suprascapularis oder auch des Musculus deltoideus stammen.

Oft ist die Ursache für den Schmerz im Schulterblatt jedoch eine reine Überlastung, beispielsweise nachdem man die Wasserkisten in den 4. Stock schleppen musste und dabei die Schultermuskeln zu sehr angespannt hat. Meist verschwindet der Schmerz dann nach Schonung innerhalb von wenigen Tagen und sollte auch nicht wieder aufkommen.

Eine weitere Ursache für Schmerzen im Schulterblatt kann eine Skoliose sein. Bei einer Skoliose handelt es sich um eine Fehlstellung der Wirbelsäule. Diese ist meist S-förmig gebogen statt gerade durch den Rücken zu verlaufen. Kommt es zu solch einer Fehlstellung der Wirbelsäule im Thorax, kann dies zu Schmerzen im Schulterblatt führen da die mehrere Muskeln (beispielsweise die Musculi rhomboideus minor et major) von der Wirbelsäule bis zum Schulterblatt ziehen. Kommt es nun zu einer Fehlstellung der Wirbelsäule, werden das Schulterblatt sowie die daran ansetzenden Muskeln automatisch auch fehlbelastet. Dies kann zu Verkrampfungen in den jeweiligen Muskeln führen, die sich dann mit Schmerzen im Schulterblattbereich äußern. In besonders gravierenden Fällen kann es sogar zu einer Entzündung des Muskels kommen, was die Schmerzen noch mehr steigert.

Es reicht jedoch auch, wenn einzelne Wirbel blockiert sind. Im Röntgenbild kann man zwar dann keine Deformation der kompletten Wirbelsäule erkennen, wie es bei der Skoliose der Fall wäre, dennoch können Schmerzen im Schulterblatt auf eine Blockade eines einzelnen Wirbels hindeuten. Da an jedem einzelnen Wirbel der sogenannte Spinalnerv austritt, kann es sein, dass bei einer Blockade eines Wirbels auf Schulterblatthöhe (Thorakalwirbel 3-7), Schmerzen im Schulterblattbereich entstehen.
Auch ein Bandscheibenvorfall der Hals- oder ein Bandscheibenvorfall der Brustwirbelsäule in diesem Bereich kann zu ähnlichen Symptomen führen. Ist nur ein Wirbel betroffen, beschränkt sich der Schmerz meist auf ein kleines Gürtel-förmiges Areal. Sind jedoch mehrere Wirbel betroffen, kann sich der Schmerz auch über das komplette Schulterblatt erstrecken.

Im Bereich des Schulterblattes befinden sich zusätzlich Schleimbeutel, die normalerweise ein reibungsloses Aneinandergleiten der Muskeln bewerkstelligen. Kommt es zu einer Entzündung des Schleimbeutels (Bursitis), führt dies zu starken Schmerzen im Bereich des Schulterblattes, besonders unter Belastung. Häufig fällt es betroffenen Patienten schwer, den Arm weit vom Körper weg zu strecken, da dann der Schleimbeutel noch weiter eingeengt wird.

In sehr seltenen Fällen und nur unter starker Gewalteinwirkung kommt es zu einem Bruch im Schulterblatt. Meist sind dann jedoch auch andere Knochen betroffen. Ursache kann hier ein schwerer Sturz auf die Schulter sein, beispielsweise nach einem Motorradunfall. Ebenfalls selten ist die Ursache Herzinfarkt für Schmerzen im linken Schulterblattbereich. Normalerweise strahlen Schmerzen nach einem Herzinfarkt vor allem in den linken Arm oder den linken Bauch aus, in seltenen Fällen jedoch bis ins Schulterblatt und in den Rücken hinein.

Diagnose

Zunächst sollte immer ein Röntgenbild erstellt werden um die Schmerzen im Schulterblatt genauer zu differenzieren. Hierbei erkennt man beispielsweise eine Skoliose oder ob es zu Brüchen im Bereich des Schulterblattes oder der darunterliegenden Rippen kam. Ein CT-Bild kann ebenfalls hilfreich sein, vor allem dann, wenn eine muskuläre Ursache vorliegt. Bereits durch die Palpation (Abtasten) kann der Arzt eventuelle Verkrampfungen erkennen.

Symptome

Wichtig ist es, bei Schmerzen im Schulterblatt auf die Begleitsymptome zu achten und den Schmerz zu differenzieren. Tritt der Schmerz nur wenige Tage auf und verschwindet, war die Ursache vermutlich eine Verkrampfung oder ein Muskelkater.

Treten die Schmerzen immer bei Belastung oder bei bestimmten Bewegungen auf, kann dies auf eine muskuläre Ursache oder auf eine Schleimbeutelentzündung hindeuten.

Ist der Schmerz dauerhaft vorhanden, kann eine Skoliose oder eine Wirbelblockade Schuld sein.

Therapie

Meist reichen eine ausreichende Physiotherapie und eventuelle Massagen aus um die Schmerzen im Schulterblatt zu reduzieren. Dies gilt jedoch nur, solange nur eine leichte Muskelverkrampfung, beispielsweise durch eine leichte Skoliose, vorliegt.

Kommt es zu Muskelentzündungen, hilft meist nur eine schmerzlindernde Spritze, die entzündungshemmende Medikamente enthält. Auch bei einer Entzündung des Schleimbeutels hilft Physiotherapie nicht. Hier sollte man die Schulter ruhig stellen um eine Infektion zu vermeiden und eventuell Glukokortikoide geben um die Entzündung im Schleimbeutel abschwellen zu lassen.

Bei starker Skoliose, Schulterblattbruch, Rippenbruch oder schlimmen Bandscheibenvorfall der Brustwirbelsäule, hilft meist nur noch eine Operation. In den meisten Fällen sind Schmerzen im Schulterblatt jedoch mit verschriebener Physiotherapie gut in den Griff zu bekommen.

Tapen des Schulterblattes

Seit einiger Zeit erfreut sich die Technik des Tapens zunehmender Begeisterung im Bereich der Sportmedizin. Dies liegt zum einen daran, dass sie vielseitig anwendbar und gleichzeitig leicht zu erlernen ist. So gibt es auch bei Schmerzen im Bereich des Schulterblatts die Möglichkeit, Tapeverbände anzulegen.
Sie erfüllt hier, wie auch in anderen Körperregionen nicht die Funktion, das Gelenk und des Muskeln vollständig ruhig zu stellen. Stattdessen wirkt sie ungewünschten und übermäßigen Bewegungen entgegen und stellt somit einen funktionellen Verband dar. Dies wird beim Tapen durch eine Übertragung der auf das Gelenk wirkenden Kräfte auf die Haut erreicht, sodass das Gelenk entlastet wird. Gleichzeitig findet eine bewusstere Wahrnehmung von Körperbewegungen statt.

Für ein Tapen der Schulterregion oder des oberen Rückens zwischen den Schulterblättern existieren online etliche Anleitungen. Der Tapeverband sollte dabei jedoch keinesfalls als Allheilmittel verstanden werden. Er stellt lediglich eine unterstützende Maßnahme dar und ersetzt keinesfalls eine physiotherapeutische oder medikamentöse Behandlung der Ursache der Beschwerden.

Lokalisation von Schulterblattschmerzen

Schmerzen, die das Schulterblatt betreffen, können an unterschiedlichen Enden des Schulterblattes lokalisiert sein. Dies reicht von den Armen hin zu den Rippen und hat meist immer eine andere zugrunde liegende Ursache.

Lesen Sie auch hierzu Schmerzen zwischen den Schulterblättern

Schmerzen im linken Schulterblatt

Schmerzen im Bereich des Schulterblatts lassen sich in aller Regel auf Probleme im Bereich des Bewegungsapparates, also auf muskuloskelettale Ursachen zurückführen. Sollten die Schmerzen verstärkt bei Bewegungen in der Brustwirbelsäule und vor allem bei Bewegungen des linken Arms auftreten, ist dies ein sehr deutlicher Hinweis auf eine Ursache im Bereich des Muskel- und Skelettapparates. Typisch ist zudem ein Zunehmen der Schmerzen beim Einatmen. Hier sorgen vor allem Verspannungen der Muskulatur und Einklemmungen von Nerven für Schmerzen.

Diese können wiederum auf verschiedenen Ursachen beruhen. In einigen Fällen können eine Skoliose, also eine Fehlstellung der Wirbelsäule, Wirbelblockaden oder gar Bandscheibenvorfälle als Auslöser der Schmerzen ausgemacht werden. Auch eine Entzündung der Schleimbeutel der Schultergelenke (Bursitis) ist als Ursache denkbar. Gerade bei zugrundeliegenden muskuloskelettalen Ursachen kann dennoch in vielen Fällen keine genaue Diagnose gestellt werden. So fallen viele Schmerzen im Bereich des Brustkorbs im Allgemeinen unter die eher schwammige Bezeichnung der "Interkostalneuralgie".

Schließlich sind aber auch Erkrankungen der inneren Organe nicht ohne weiteres auszuschließen. So können auch Lungenerkrankungen Schmerzen im Bereich des Schulterblatts verursachen. Insgesamt selten für Beschwerden in der Region des Schulterblatts verantwortlich sind Durchblutungsstörungen der hinteren Herzmuskulatur. Die hiermit verbundenen Schmerzen sind jedoch davon charakterisiert, dass sie vor allem bei Belastung auftreten und nicht durch die Atmung oder eine Bewegung des Arms beeinflussbar sind.

Schmerzen im rechten Schulterblatt

Noch mehr als Schulterschmerzen auf der linken Seite sind rechtsseitige Schmerzen im Bereich des Schulterblatts typisch für eine muskuloskelettale Ursache. Hierbei verstärken sich die Schmerzen bei einer Bewegung des rechten Armes und häufig auch beim Atmen. Vor allem haltungsbedingte Verspannungen der Muskulatur, Blockaden der Rippen-Wirbel-Gelenke sind hier für das Entstehen von Schmerzen verantwortlich. Diese gehen oft mit dem Einklemmen von Nerven einher.
Davon abgesehen sind auch leichte Bandscheibenvorfälle oder eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis) als Ursache der Schmerzen denkbar. In vielen Fällen kann nichtsdestotrotz keine genaue Diagnose gestellt werden. Eine häufig gestellte, eher schwammige Diagnose lautet in diesem Fall "Interkostalneuralgie".

In eher seltenen Fällen können jedoch auch internistische Erkrankungen verantwortlich für retchsseitige Schulterschmerzen sein. Hier sind beispielsweise Lungenerkrankungen oder auch Erkrankungen der Leber und Gallenblase denkbar, welche in den Bereich unterhalb des Schulterblattes ausstrahlen können.

Schmerzen im Arm

Beschwerden der Nacken-Schulter-Arm Region mit Schmerzen, Kribbeln und Taubheitsgefühl werden häufig unter dem Begriff des Schulter-Arm-Syndroms zusammengefasst. Hierbei kommt es auf verschiedene Art und weisen zu Beeinträchtigungen von Nervenbahnen, welche die klassischen Symptomen nach sich ziehen.
Der häufigste Grund für diese latenten Störungen der Nervenfunktion sind einseitige Überlastungen und Verspannungen, speziell im Bereich des Nackens, aber auch der Schulter. Ebenso kann sich psychischer Stress negativ auf die Beschwerden auswirken. Davon abgesehen können jedoch auch Ursachen wie Verletzungen der Region, Wirbelblockaden oder Bandscheibenvorfälle eine Rolle in der Entstehung der Symptome spielen. Begünstigt werden die Symptome zusätzlich durch Grunderkrankungen der Körperregion oder nervenschädigenden Erkrankungen wie dem Diabetes mellitus.

Die Therapie des Schulter-Arm-Syndroms richtet sich nach der Ausprägung der Symptome. Schmerzmittel bilden hierbei in so gut wie allen Fällen die Grundlage, von der aus weitere Schritte, wie beispielsweise Physiotherapie, geplant werden können. Eine effektive Behandlung sollte nichtsdestotrotz an der zugrundeliegenden Ursache ansetzen. Nur hierdurch kann letztlich eine dauerhafte Linderung der Beschwerden erreicht werden.

Informieren Sie sich mehr über Schmerzen im Arm: Schmerzen im rechten Arm oder Schmerzen im linken Arm

Schmerzen an den Rippen

Eine häufige Ursache für Schmerzen im Bereich des Brustkorbs ist die sogenannte Interksotalneuralgie. Als solche werden Schmerzsyndrome im Zwischenrippenbereich bezeichnet, welche üblicherweise durch eine Schädigung von Nerven verursacht werden. Sie können demzufolge generell an jeder Stelle des Brustkorbs auftreten, sei es nun auf seiner Vorderseite oder im Bereich der Schulterblätter.
Die Interkostalneuralgie ist typischerweise durch einen gürtelförmigen, ziehenden und anhaltenden Schmerz charakterisiert. Dieser kann durch Bewegungen im Brustkorb oder der Schulter und auch durch Atembewegungen verstärkt werden. Im Rahmen des Syndroms kann es außerdem zu Empfindungsstörungen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühlen kommen.

Die Liste der möglichen Ursachen einer Interkostalneuralgie ist lang. Zu den häufigsten Auslösern der Neuralgie gehören Muskelverhärtungen (Myelgelosen) der Zwischenrippenmuskulatur oder des Musculus subscapularis im Falle von Schmerzen im Bereich des Schulterblattes. Weitere mögliche Auslöser stellen Lungenerkrankungen, der Herpes Zoster (Gürtelrose) oder degenerative Veränderungen der Wirbelsäule dar. Die Bezeichnung Interkostalneuralgie ist daher eher als eine Beschreibung der Beschwerden, als eine tatsächliche Diagnose zu verstehen.

Eine Behandlung der Beschwerden verläuft nach Möglichkeit der Ursache entsprechend, also kausal. Da jedoch oft keine genaue Ursache benannt werden kann, ist eine Therapie oft schwierig und erfolgt dann symptomatisch. Hierbei kommen vor allem Medikamente mit schmerzstillenden und entzündungshemmenden Eigenschaften zum Einsatz. In erster Linie sind dies Medikamente wie Ibuprofen oder Diclofenac. Bei starken Schmerzen können auch schwache Opioide und Lokalanästhetika, sowie Muskelrelaxantien zum Einsatz kommen. Ergänzend sind oft physiotherapeutische und manuelle Verfahren von Nutzen.

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Schmerzen im Nacken

Schmerzen im Bereich der Schulterblätter und des Nackens beruhen zumeist auf Problemen des Bewegungsapparates, also der Muskeln und Gelenke. Durch eine unnatürliche Haltung und Fehlbelastungen im Alltag kommt es hier sehr häufig zu Verspannungen und Blockaden der Rippen-Wirbel-Gelenke.

Im Bereich zwischen Schulterblatt und Nacken spielt hierbei vor allem der Musculus trapezius eine Rolle. In schweren Fällen können Muskelverhärtungen (Myelgelosen) zu Einklemmungen von Nerven mit daraus resultierenden starken Schmerzen führen. Eine Behandlung erfolgt hierbei meist durch physiotherapeutische Maßnahmen und der Einnahme schmerzstillender und entzündungshemmender Medikamente, zu welchen klassischerweise auch Ibuprofen und Diclofenac zählen.

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Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 31.07.2018
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