Malve

lat. Name

Malva silvestris

Volksnamen

Johannispappel, Rosspappel, Schwellkraut

Pflanzenbeschreibung

Die Malve erkennt man am ästigen, rauhaarigen Stängel. Sie besitzt bläuliche bis rosarote Blüten, 5 Kronblätter, die mit drei dunklen Längsstreifen versehen sind.

Blütezeit. Juni bis August

Vorkommen: Verbreitet in Europa an sonnigen Plätzen.

Arzneilich verwendete Pflanzenteile

Hauptsächlich die Blüten, aber auch das ganze blühende Kraut der Malve wird zur Heilmittelherstellung verwendet. Getrocknet wird sie im Schatten an einem luftigen Ort.
Es wird hauptsächlich die so genannte „kleine Malve“ verwendet. Die große, rote Malve oder Hibiskus mit den großen Blüten hat andere Wirkstoffe und ist bei uns nicht heimisch.

Inhaltstoffe

  • Reichlich Pflanzenschleim
  • wenig ätherisches Öl
  • Gerbstoffe

Heilwirkung und Anwendung

Malve wirkt reizlindernd und einhüllend und ist Bestandteil vieler Tees gegen Husten. Sie lindert Entzündungen im Mund und Rachen.

Zubereitung

Malven-Tee: 2 gehäufte Teelöffel geschnittenes Kraut (mit Blüten) wird mit einer großen Tasse kaltem Wasser übergossen.
Man lässt ca. 10 Stunden ausziehen und seiht ab. Der Auszug wird auf Trinktemperatur erhitzt und als Hustentee leicht mit Honig gesüßt.

Kombination mit anderen Heilpflanzen

Man kann einen Hustentee aus gleichen Teilen Malvenkraut und Schlüsselblumenwurzel herstellen.

2 Teelöffel davon werden mit ¼ l kochendem Wasser übergossen, man lässt es 10 Minuten ziehen und seiht ab. Mit Honig gesüßt kann man dreimal täglich eine Tasse dieses Tees genießen.

Nebenwirkungen

Bisher sind durch Genuss von Malve keine bekannt.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter:

Autor: Dr. Nicolas Gumpert
Veröffentlicht: 14.04.2014 - Letzte Änderung: 22.10.2021