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Dauerhafte Haarentfernung mit IPL - Darauf sollten Sie achten!

Was ist die IPL (Intense Pulsed Light) Technologie?

IPL steht für Intense Pulsed Light und stellt eine lichtbasierte Methode zur dauerhaften Haarentfernung dar.
Es werden kurze Lichtimpulse entlang der Härchen bis an die Haarwurzel geleitet. Dort erzeugt das Licht Wärme, sodass die Haarwurzel verödet wird. Auf diese Weise wird das weitere Haarwachstum zunächst verlangsamt und bei regelrechter IPL Behandlung dauerhaft gestoppt.
Doch kann die IPL Methode bei Jedem angewandt werden? Wann ist diese erfolgreich? Worauf muss geachtet werden?..
Antworten auf Ihre Fragen finden Sie hier.

Welche Ergebnisse sind zu erwarten?

Zu erwarten ist eine dauerhafte Haarreduktion bis zur kompletten Haarfreiheit.
Diese kann jedoch nur erreicht werden, wenn die Behandlung immer streng im Behandlungsabstand von zwei bis sechs Wochen durchgeführt wird. Es sind also mehrere Sitzungen notwendig.
Außerdem ist eine glatte Haut zu erwarten, da die Haarwurzel im Rahmen der IPL Behandlung verödet und zerstört wird.

In Langzeitergebnissen schneidet die IPL Technologie schlechter ab als die teurere Laserbehandlung zur dauerhaften Haarentfernung. Es kann nach Jahren - vor allem aufgrund hormoneller Umstellungen - zu einem erneuten Haarwachstum kommen.

Wann funktioniert eine IPL Behandlung nicht?

Ein großer Nachteil der IPL Methode ist, dass diese nicht für jeden Haartyp geeignet ist. Dies gilt auch für alle anderen Licht basierten Alternativen einer IPL.

Personen mit hellen, blonden, grauen, roten Haare oder sehr dunkler Haut können nicht von der Behandlung profitieren. Generell gilt: Je heller die Haut und je dunkler die Haare, desto größer der Erfolg.

Dies lässt sich auf der Basis der Funktionsweise begründen. Die Lichtimpulse der IPL orientieren sich an den Haarpigmenten - also an Melanin, das für eine dunkele Haarfarbe verantworlich ist. Ist das Haar wenig pigmentiert, wird kaum Lichtenergie umgesetzt.
Ist die Haut zu dunkel, kann sich das Licht nicht am Haar orientieren und geht auf die Haut über. Das kann im schlimmsten Fall sogar eine Pigmentstörung hervorrufen.

Vor der Durchführung einer IPL Behandlung sollten Sie sich daher dringend informieren, ob Sie für diese Technologie geeignet sind. Viele Praxen oder Kosmetikstudien bieten dazu kostenlose Beratungsgespräche an.

Eine alterntive Methode zur dauerhaften Haarentfernung bei helleren Haaren stellt die SHR (Super Hair Removal) Technologie dar.

Risiken der IPL Behandlung

Die IPL Behandlung stellt eine risikoarme Methode dar. Es sind keine schwerwiegenden Nebenwirkungen zu befürchten. Im Rahmen der Behandlung kann es zu Rötungen an der behandelten Stelle kommen, die jedoch von selbst verschwinden sollten. In extrem seltenen Fällen kann es zu Verbrennungen an der Haut kommen. 

Erneutes Haarwachstum nach vollendeter IPL Behandlung

Ein befürchtetes Risiko der IPL Behandlung stellt ein erneutes Wachstum der Haare nach einigen Jahren dar, obwohl man eigentlich viel Zeit und Geld für eine dauerhafte Haarfreiheit durch IPL investiert hatte.

Das erneute Haarwachstum entsteht meistens auf Grundlage einer hormonellen Umstellung, wie z.B. im Rahmen einer Schwangerschaft oder bei der Ersteinnahme der Pille.
Vor Durchführen der Behandlung sollten Sie sich also bewusst sein, dass es nach Jahren zu einem Wiederkehren der Haare kommen kann. Dennoch sollte eine deutliche Haarreduktion sichtbar sein.
Die Langzeitaussichten sind bei der Alternative “Laserbehandlung zur dauerhaften Haarentfernung” etwas besser, da bei dieser Methode noch zielgerichteter und individueller gearbeitet werden kann.

Pigmentierungsflecken

Wenn Sie vorgebräunt sind, sollten Sie keine IPL Behandlung beginnen oder fortführen. Denn die Lichtwellen des IPL Geräts werden in diesem Zustand von Ihrer Haut stärker aufgenommen. Das kann dann zu vorübergehenden bis dauerhaften Pigmentierungsstörungen an der Haut führen.

Kann das zu Hautkrebs führen?

Die IPL Behandlung selbst führt nicht zu Hautkrebs.
Sie kann jedoch das Risiko für den Hautkrebs erhöhen. Dies trifft zu, wenn bereits geschädigte Hautstellen durch die Lichtwellen des IPL Geräts zusätzlich gereizt werden und bösartige Zellen somit vermehrt aktiviert werden können.
Eine weitere Gefahr ist die vermehrte Aussetzung an Sonnenlicht, die ohnehin - egal ob mit oder ohne IPL Behandlung -  die Haut durch die UV Strahlen schädigt. Daher ist ein ausreichender Sonnenschutz dringend anzuraten.

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Informationen zu der IPL Sitzung

Vorbereitung

Das einzige, was Sie vor einer IPL Behandlung machen müssen, ist es, die zu behandelnde Stelle zu rasieren. Auf diese Weise können die Haare an der Oberfläche durch die starken Lichtimpulse der IPL nicht verbrennen.

So erfolgt die Behandlung

Der Ablauf der Behandlung ist unkompliziert. Sie erfolgt ohne örtliche Betäubung.
Das IPL Gerät wird langsam über die rasierte Hautfläche bewegt. Das Licht des Geräts gelangt dabei an dem Härchen entlang zur Haarwurzel. Die Haarwurzel wird durch die entstandene Wärme verödet, sodass das weitere Haarwachstum entbunden wird.

Nach der Behandlung sind keine Ausfallzeiten auf der Arbeit einzuplanen.

Sind die Schmerzen bei der Behandlung stark?

Im Rahmen der IPL Behandlung wird mit kurzen und starken Lichtwellen Wärme an der Haarwurzel erzeugt und diese somit zerstört. Dies kann auf der Hautfläche einen stechenden Schmerz auslösen. Dieser Schmerz ist jedoch in der Regel ohne örtliche Betäubung auszuhalten. 

Kann man eine IPL auch im Intimbereich anwenden?

Generell gilt, dass die IPL Technologie an jeder Körperstelle genutzt werden kann.
Der Intimbereich zählt dabei zu den beliebtesten Stellen einer dauerhaften Haarentfernung, ebenso die Bikinizone.

Eine Unfruchtbarkeit durch das Licht des IPL Geräts ist nicht zu befürchten, da das Licht nur bis zur Haarwurzel reicht und somit nur oberflächlich der Haut ist. Da der Intimbereich empfindlicher ist, kann es während der Behandlung zu stechenden Schmerzen kommen, die jedoch ohne Schmerzmittel und ohne örtliche Betäubung auszuhalten sind. 

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Können auch Männer die IPL Methode durchführen?

Das Geschlecht ist nicht entscheidend. Männer können ebenso von einer IPL Behandlung profitieren. Viele Männer bedienen sich dieser Methode bei störendem, starken Haarwachstum am Rücken und im Brust- und Bauchbereich.

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Dauer bis zur kompletten Vollendung der IPL Behandlung

Die dauerhafte Haarreduktion bis zur kompletten Haarfreiheit bei einer IPL Behandlung ist erst nach mehreren Sitzungen zu erwarten und kann über Monate bis zu einem Jahr in Anspruch nehmen.

Dies hat mehrere Gründe: Ein Grund ist, dass mit dem Licht des IPL Geräts nur eine Zerstörung der Haarwurzeln in der Wachstumsphase erfolgt. Da nicht alle Haare gleichzeitig wachsen, bedarf es mehrere Sitzungen mit einem festen zeitlichen Abstand von zwei bis sechs Wochen, sodass alle Haarwurzeln während Ihres Wachstums von der IPL Technik beeinflusst werden können.

Ein weiterer Grund ist die individuelle Haarstruktur. Wie viele Haare haben Sie? Wie dick sind diese? Wie dunkel sind diese?
Bei vielen und dünnen Haaren sind meistens mehr Sitzungen notwendig als bei wenigen und dicken Haaren. Je dunkler die Haare und je heller die Haut, desto besser ist das Ansprechen auf die IPL Methode.

Insgesamt kann jedoch gesagt werden, dass man mit jeder Sitzung weniger Körperhaare hat.

Wie häufig kann man das wiederholen?

Die IPL Behandlung sollten Sie bis zum Abschluss der Behandlung in regelrechtem Abstand durchführen. Wenn Sie mittendrin die Sitzungen abbrechen, können Sie keine Haarfreiheit erreichen. Sie sollten mit acht bis zwanzig Sitzungen rechnen.

Falls Sie Jahre nach vollendeter Therapie aufgrund einer hormonellen Umstellung erneutes Haarwachstum haben, können Sie erneut eine Therapie beginnen.

Kosten einer IPL Behandlung

Grundsätzlich gilt, dass eine dauerhafte Haarentfernung nicht günstig ist, sich jedoch vor allem für viele Frauen lohnt. Die IPL Behandlung stellt hierbei vergleichsweise zu der alternativen Laserbehandlung eine günstige Variante dar.

Die Kosten sind von mehreren Faktoren abhängig. Bei Ärzten ist die Behandlung meistens teurer als bei Kosmetiker.
Ein weiterer Punkt ist die Größe der zu behandelnden Fläche. Es gilt: Je größer die Fläche, desto teuerer der Preis. Oft gibt es jedoch Angebotspakete, über die Sie sich im Voraus informieren sollten.

Ein weiterer ausschlaggebender Punkt ist die Anzahl der Sitzungen. Wenn Sie mehr Sitzungen brauchen, bezahlen Sie natürlich auch mehr.
Pro Sitzungen sollten Sie mit 30 bis 400 Euro rechnen. Bis zur Vollendung der Behandlung kann dies sich auf 300 bis 2500 Euro hochsummieren

Die Krankenkasse übernimmt keine Kosten für die dauerhafte Haarentfernung.

Kann man ein IPL Gerät auch selbst kaufen?

Das IPL Gerät kann auch für den Hausgebrauch gekauft werden.
Das Gerät unterscheidet sich von dem der Ärzte und Kosmetiker jedoch durch eine geringere Lichtleistung. Dies ist auch wichtig, um beim Selbstgebrauch Verbrennungen vorzubeugen. Ein wesentlicher Nachteil jedoch ist, dass durch die geringere Intensität der Lichtwellen, die Behandlung weniger effektiv ist und viel mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Die IPL Behandlung Zuhause ist mit 300 - 1000 Euro nicht billig, jedoch günstiger als die Behandlung bei Ärzten oder Kosmetiker.

Kann man eine IPL in der Schwangerschaft machen?

Es gibt bisher keine Studien, die sich mit dieser Frage beschäftigen.
Es gibt auch keine Anhaltspunkte, warum eine IPL Behandlung das ungeborene Kind schädigen könnte, da die Lichtwellen oberflächlich sind und nur zur Haarwurzel reichen. Dennoch raten Experten davon ab, die Behandlung während einer Schwangerschaft zu beginnen oder fortzuführen. Denn das Kind kann bereits im Mutterleib Licht wahrnehmen. Es könnte unter Umständen somit die Sehkraft des Ungeborenen stören.

Alternativen zu einer IPL Behandlung

Laser zur dauerhaften Haarentfernung

Eine vielversprechende Alternative zur IPL Behandlung stellt die Laserbehandlung dar.

Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Varianten ist, dass bei der Laserbehandlung nur mit einer Wellenlänge gearbeitet wird. Beim IPL variiert die Wellenlänge in einem breiten Spektrum.
Die Laserbehandlung ermöglicht eine zielgerichtete Verödung der Haarwurzeln. Die Strahlen dringen tiefer in die Haut ein und werden nur von den Haaren aufgenommen. Beim IPL hingegen verteilt sich das Licht auch auf die umliegende Haut.
Bei einer Laserbehandlung kann man in weniger Sitzungen bereits eine komplette Haarfreiheit erreichen, die Sitzungen sind jedoch auch viel teurer. Für eine Ganzkörperbehandlung ist mit 2500 bis 3500 Euro zu rechnen.
Zudem kann die Laserbehandlung nur bei Ärzten oder ausgezeichneten Kosmetikern durchgeführt werden. Die Langzeitaussichten sind besser als bei einer IPL. Die Gefahr der Wiederkehren des Haarwachstums nach Vollendung der Behandlung ist geringer. 

SHR zur dauerhaften Haarentfernung

SHR steht für Super Hair Removal und stellt eine Licht basierte Alternative zur IPL Behandlung dar.

Im Gegensatz zur IPL und Laser- Behandlung orientiert sich diese Methode nicht nur an der Pigmentierung des Haares - also nicht nur am Melanin. Ziel der SHR Technologie sind ebenso die Stammzellen, über die sich die Haarfollikel ernähren. Diese werden im Rahmen der Behandlung mit zerstört, sodass das Haar keine Nahrungsgrundlage mehr hat und somit nicht mehr nachwachsen kann. Die SHR Methode kann somit auch bei helleren Haaren angewandt werden.

Weitere Anwendungsbereiche der IPL Technologie

Die IPL Technologie eignet sich nicht nur zur dauerhaften Haarentfernung, sondern hat therapeutisch noch weitere Anwendungsbereiche. Zu diesen gehören:

IPL Technologie bei einer Pigmentstörung

Die IPL Technologie stellt eine Methode dar, störende Pigmentflecken entfernen zu lassen.
Dabei reagieren die Pigmentflecken besonders gut auf die Lichtwellen des IPL Geräts. Sie nehmen das Licht vermehrt auf. Dadurch kommt es in den ersten Tagen zunächst zu einer Verdunklung der Flecken mit einer Schorfbildung. Ihre Haut stößt anschließend ab etwa einer Woche die Zellen der pigmentierten Haut ab. Der Erfolg lässt sich meist nicht nach einem Mal sehen. Die Behandlung sollte im Abstand von etwa drei Wochen durchgeführt werden.

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Qualitätssicherung durch: Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 05.05.2020
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