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Symptome bei Ohrenschmerzen

Synonym

Otalgie

Symptome

Die Patienten klagen häufig über ziehende, als sehr unangenehm beschriebene Schmerzen im Ohr (Ohrenschmerzen). Oftmals werden auch dumpfe, drückende Schmerzen beschrieben. Des Weiteren klagen viele Patienten auch über Hörstörungen (dumpfes Hörerleben) an einem oder an beiden Ohren. Oftmals sind die Ohrenschmerzen auch von einem eingeschränkten Allgemeinzustand sowie von Fieber begleitet. Zeitweise ziehen die Schmerzen auch bis in den Kopfbereich. Die Patienten klagen manchmal auch über Unruhe und Gereiztheit, bedecken sich das Ohr und üben mit der Hand einen leichten Druck aus.

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Diagnose

Neben dem Krankengespräch (Anamnese), in dem der Arzt immer die Art der Schmerzen, die Dauer und den Beginn abfragt, wird die Untersuchung des Ohres zunächst von außen, später von innen das wichtigste Diagnosemittel darstellen. Zur äußeren Untersuchung wird er die Ohrmuschel und den von außen direkt einsehbaren Bereich des Ohres betrachten, um Schwellungen und Rötungen zu erkennen. Eventuell wird durch Betasten die für eine Entzündung typische Überwärmung am Ohr festgestellt werden.

Danach wird er durch eine sogenannte Otoskopie den Gehörgang und das Trommelfell untersuchen. Das Instrument (Otoskop) wird, mit einem Licht versehen, in den Gehörgang eingeführt und kurz bis vor das Trommelfell geschoben. Der Arzt erkennt hier Verletzungen oder Rötungen und Verengungen des Hörgangs und kann das Trommelfell betrachtet. Dieses sollte einen Lichtreflex erzeugen und weder nach außen vorgewölbt, noch nach innen eindrückt sein. Des Weiteren würden mit diesem Diagnoseverfahren auch Einblutungen und Einrisse des Trommelfells gesichtet werden können. Der beim gesunden Trommelfell durch das Otoskop erzeugte Lichtreflex muss an der richtigen Stelle vorhanden sein. Bei einer Mittelohrentzündung ist der Reflex oft verschwunden.

Findet der Arzt bei dieser Untersuchung keine Erkrankung und bleiben die Ohrenschmerzen weiter bestehen, so sollte auf jeden Fall ein Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde hinzugezogen und eine Computertomographieuntersuchung des Schädels in Betracht gezogen werden, um eine tumoröse Ursache auszuschließen.

Qualitätssicherung durch: Gerret Hochholz      |     Letzte Änderung: 17.12.2018
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