Erkrankungen am Hals und Mund

Es gibt eine große Anzahl an Erkrankungen die sich im Hals und Mund manifestieren können. Die Ursachen hierfür sind ebenfalls vielfältig, wobei vor allem Infektionen mit Bakterien, Viren oder auch Pilzen zu Beschwerden im Mund- und Halsraum führen.
Neben Entzündungen gehören auch Veränderungen des Gewebes zu den möglichen Erkrankungen des Rachenraums. Im folgenden finden sie eine Auswahl der häufigsten Erkrankungen des Mund- und Halsraums.



Einteilung der Erkrankungen im Mund und Rachen

Im Folgenden werden die häufigsten Erkrankungen im Mund und Rachen gegliedert in:

  1. Erkrankungem im Mundraum
  2. Erkrankungen im Hals- und Rachenraum
  3. Erkrankungen der Stimmbänder
  4. Erkrankungen des Kehlkopfes
  5. Weitere Erkrankungen
  6. Symptome im Hals- und Mundbereich

Erkrankungen im Mundraum

Entzündung am Gaumen

Die häufigste Ursache für eine Entzündung des Gaumens ist eine Mundschleimhautentzündung, die beispielsweise nach Verletzungen durch Zahnspangen auftreten kann. Scharfe Kanten rufen dabei Läsionen in der Mundschleimhaut hervor, in welche sich Bakterien einlagern und so die Entzündung auslösen. Weitere mögliche Ursachen sind eine Verbrennung mit heißer Nahrung oder Getränken, sowie eine Infektion mit Viren und Pilzen.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Entzündung des Gaumens

Tonsillitis / Mandelentzündung

Die Mandelentzündung ist eine Entzündung der Gaumenmandeln (Tonsillen). Diese wird durch Viren oder Bakterien ausgelöst.
In den meisten Fällen handelt es sich um den Erreger „Streptokokkus vom Typ A“. Dieser wird vor allem in der Erkältungszeit mittels Tröpfcheninfektion übertragen.
Der Betroffene leidet unter Halsschmerzen, Fieber und allgemeinem Krankheitsgefühl. Die Gaumenmandeln sind geschwollen und gerötet. Eine Angina tonsillaris ist die stärkere Form der Mandelentzündung.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Mandelentzündung

Pfeiffer´sches Drüsenfieber

Beim sogenannten Pfeifferschen Drüsenfieber kommt es zu einer Infektion mit dem Epstein Barr Virus
Charakteristisch für das Pfeiffersche Drüsenfieber sind hohes Fieber, geschwollene Lymphknoten und ein deutlich reduzierter Allgemeinzustand. Auch starke Halschmerzen sowie mäßige bis starke Schluckbeschwerden gehören zu den Symptomen der Erkrankung.
Die Behandlung besteht in symptomatischer Therapie und Bettruhe. In den meisten Fällen sind die Patienten so stark betroffen, dass sie für mehrere Tage oder sogar Wochen krankgeschrieben werden müssen.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Pfeifferschen Drüsenfieber


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Mandelabszess

Mandelabszesse kommen im Vergleich zu Mandelentzündungen relativ selten vor. Bei einem Abszess handelt es sich um einen Hohlraum, der sich an der Mandel oder neben der Mandel gebildet hat und der mit Eiter gefüllt ist. Mandelabszesse treten in den allermeisten Fällen neben einer eitrigen Mandelentzündung auf.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Mandelabszess

Mundsoor

Unter einem Mundsoor – auch Candidose genannt – versteht man eine Infektion der Schleimhaut von Mundhöhle und Rachenraum mit einer bestimmten Pilzart. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um den Hefepilz Candida albicans.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Mundsoor

Aphten

Unter dem Begriff „Aphten“ versteht man kleine entzündete Wülste in der Mundhöhle, die von den Betroffenen als enorm störend und schmerzhaft wahrgenommen werden. Aphten können Einzeln oder auch an verschiedenen Stellen im Mundraum auftreten.
Die weißlichen Vertiefungen sind mit einem Film bedeckt, einem so genannten Fibrinbelag und um die Aphte herum ist die Mundschleimhaut meist stark gerötet. In der Regel heilen die Aphten innerhalb von zwei Wochen von ganz alleine aus. 

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Aphten

Speicheldrüsenentzündung

Es handelt sich hierbei um eine sehr schmerzhafte Erkrankung, die meist durch Bakterien oder Viren hervorgerufen wird. Oftmals entsteht eine Speicheldrüsenentzündung jedoch auch durch das Vorliegen von Speichelsteinen
Die Entzündung tritt meist sehr plötzlich auf und geht mit einer, teilweise massiven, Schwellung des Gesichtes und Verhärtung der erkrankten Seite einher.
Am häufigsten sind die drei großen Speicheldrüsen betroffen (Unterzungenspeicheldrüse, Unterkieferspeicheldrüse, Ohrspeicheldrüse).

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Speicheldrüsenentzündung

Erkrankungen im Hals- und Rachenraum

Entzündung im Hals

Von einer Halsentzündung spricht man, wenn sich die Rachenschleimhäute entzündet. Besonders in den Wintermonaten tritt die Halsentzündung häufig im Zusammenhang mit Erkältungskrankheiten auf.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Entzündung im Hals

Entzündung im Rachen

Gerade bei Kindern gehört die Entzündung im Rachen zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. In den meisten Fällen entstehen die entzündlichen Prozesse im Bereich der Rachenschleimhaut aufgrund einer viralen Infektion und/oder im Rahmen eines grippalen Infektes.
Darüber hinaus kann die Entzündung im Rachen auch durch bakterielle Erreger hervorgerufen werden. Vor allem bei betroffenen Kindern spielt die Infektion mit Bakterien aus der Gruppe der sogenannten beta-hämolysierenden Streptokokken (Strep-A) eine entscheidende Rolle.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Entzündung im Rachen

Rachenkrebs

Ein Pharynxkarzinom, umgangssprachlich auch bekannt als Rachenkrebs, ist ein bösartiger Tumor, der im Kopf-Hals-Bereich lokalisiert ist. Rachenkrebs geht in einer Vielzahl der Fälle von der Schleimhaut, die den Rachenraum auskleidet, aus. Rachenkrebs wird vor allem durch äußere Umwelteinflüsse begünstigt, so z.B durch Alkohol- und Tabakkonsum.
Oftmals führt Rachenkrebs erst im Spätstadium zu Symptomen beziehungsweise sichtbaren Veränderungen.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Rachenkrebs

Erkrankung der Stimmbänder

Entzündung der Stimmbänder

Bei der akuten Form handelt sich meist um einen absteigenden Infekt der oberen Atemwege (Nasen- oder Rachenraum), der sich bis auf die Stimmbänder ausbreitet. Dabei sind in den meisten Fällen Viren die Ursache, aber auch eine Infektion durch Bakterien ist möglich.
Die häufigsten Erreger sind Erkältungsviren (Rhino- oder Adenoviren), Grippeviren (Haemophilus influenzae) oder Pneumokokken (Streptococcus pneumoniae). Weiterhin kann auch eine starke stimmliche Belastung zur Reizung der Stimmbänder führen.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Entzündung der Stimmbänder

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Recurrensparese / Stimmbandlähmung

Die Recurrensparese (Stimmband- oder Stimmlippenlähmung) bezeichnet die Schwäche oder den Ausfall der Kehlkopfmuskulatur und der Stimmbänder infolge einer Schädigung des Stimmbandnerven (Nervus laryngeus recurrens).
Eine einseitige Recurrensparese entsteht durch den Ausfall des Stimmnervs auf dieser Seite steht . Dies führt zu einer eingeschränkten Beweglichkeit des Stimmbandes, durch die es bei den betroffenen Patienten zu einer mäßig ausgeprägten Heiserkeit sowie eines Lautstärkeverlusts in der Stimme kommt. 
Bei der beidseitigen Recurrensparese, also einem Ausfall der kompletten Kehlkopfmuskulatur kommt es zu stärkeren Symptomen.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Recurrensparese / Stimmbandlähmung

Erkrankung des Kehlkopfes

Kehlkopfschmerzen

Typisches Symptom einer Kehlkopferkrankung und Kehlkopfschmerzen ist die Heiserkeit. Dauert sie länger als drei Tage, wird eine Abklärung durch den Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde empfohlen.
Auch trockener Husten kann durch eine Kehlkopferkrankung hervorgerufen werden. Er äußert sich vor allem durch einen ständigen, unproduktiven Reizhusten.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Kehlkopfschmerzen

Epiglottitis

Bei der Epiglottitis handelt es sich um eine Kehldeckelentzündung. Ausgelöst wird sie von Bakterien und hier vor allem durch den Erreger Haemophilus Influenza Typ B ( vor allem bei Kindern), durch Pneumokokken und durch S. aureus bei Erwachsenen. Die Gefahr der Kehldeckelentzündung ist die drohende Verlegung der Atemwege durch eine starke Schwellung. Die Patienten klagen über starke Halsschmerzen, Schluckbeschwerden oder auch Atemnot.
Bei Verdacht auf eine Epiglottitis sollte sofort ein Arzt oder eine Klinik aufgesucht werden. 

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Epiglottitis

Laryngitis / Kehlkopfentzündung

Bei der Laryngitis (Kehlkopfentzündung) handelt es sich um eine Entzündung des Kehlkopfes. Die Entzündung wird entweder durch Bakterien oder Viren ausgelöst.
Erste Symptome sind Schluckstörungen und Heiserkeit, bis hin zum vorübergehenden Verlust der Stimme. Des Weiteren kommt es meistens zu Husten. Meistens ist eine akute Laryngitis vergesellschaftet mit einer Erkältungserkrankung.
Man unterscheidet zwischen einer Laryngitis, bei der der Kehlkopf entzünden ist von einer Glottitis, bei der die Stimmbänder von der Entzündung befallen sind.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Kehlkopfentzündung

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Pseudokrupp

Der Pseudokrupp ist eine Kehlkopfentzündung mit Kehlkopfschmerzen, die meistens als Zusatzinfektion bei Nasenentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung und Rachenentzündung entsteht. 

Besonders häufig sind Kleinkinder betroffen, bei denen der Virusinfekt eine Schwellung im Bereich des Kehlkopfgewebes auslöst und für typische Krankheitszeichen (Symptome) „bellender“ Husten, Heiserkeit und Atemnot sorgt.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Pseudokrupp

Diphterie / Echter Krupp

Durch die entsprechende Impfung heute eher selten geworden ist die Diphtherie. Sie wird durch das Corynebacterium diphtheriae übertragen und führt zu stark gerötetem Rachen, Halsschmerzen und Schluckbeschwerden.
Die Wangenschleimhaut und die Mandeln sind grau weißlich belegt. Die Sprache ist klosig. Des Weiteren kommt es zur Verschlechterung des Allgemeinzustandes, zu Fieber und Abgeschlagenheit. In einigen Fällen kann es bei Diphtherieerkrankungen zu lebensgefährlichen Verläufen kommen. Die Behandlung besteht neben der körperlichen Schonung und der symptomatischen Therapie aus der forcierten Antibiotikatherapie.

Lesen Sie mehr zum Thema: Diphtherie

Stimmlippenknötchen

Stimmlippenknötchen werden zu den gutartigen Geschwülsten des Kehlkopfes gezählt. Sie können in jedem Alter auftreten und verursachen eine erhebliche Einschränkung unserer Stimm- und Sprachqualität. Die Heiserkeit und rauhe Stimme sind die Hauptsymptome. Stimmlippenknötchen lassen sich durch Stimmschonung oder durch kleine operative Eingriffe gut behandeln.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Stimmlippenknötchen

Larynxpapillomatose

Larynxpapillomatose ist eine gutartige Tumorerkrankung des Kehlkopfes und meist der Stimmbänder (Larynx = Kehlkopf). Dabei kommt es zur Ausbildung von kleinen, warzenähnlichen Schleimhautwucherungen, die man Papillome nennt. Ausgelöst wird die Larynxpapillomatose durch das HP-Virus (humanes Papillomavirus).
Die Larynxpapillomatose ist in der Regel gut operierbar und behandelbar.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Larynxpapillomatose

Larynxkarzinom / Kehlkopfkrebs

Des Weiteren gibt es noch bösartige Neubildungen des Halses. Hier ist vor allem das Larynxkarzinom zu nennen. Es handelt sich zwar um eine seltene aber um eine recht aggressive Neubildung des Kehlkopfes. Es werden drei Formen von Kehlkopfkarzinom unterschieden, die sich von ihrer Lage unterscheiden. Vor allem übermäßiger Alkohol und Zigarettenkonsum wird für Neubildungen in diesem Bereich verantwortlich gemacht.
Erste Symptome eines Kehlkopfkarzinom ist eine Heiserkeit, die nicht mit einer Erkältung vergesellschaftet ist und länger als zwei Wochen andauert. In diesem Fall sollte auf jeden Fall ein HNO-Arzt aufgesucht werden.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Larynxkarzinom / Kehlkopfkrebs

Weitere Erkrankungen

Entzündung der Speiseröhre

Auch Entzündungen der Speiseröhre können zu Schluckstörungen und Fremdkörpergefühl führen. Bei Patienten, deren Immunsystem geschwächt ist, können auch immer eine Speiseröhrenentzündung durch einen Pilz haben, der entsprechende Schluckstörungen auslösen kann. In einigen seltenen Fällen kann ein Fremdkörpergefühl durch ein geschluckten Fremdkörper ausgelöst werden. Nicht richtig gekaute Essensbisse können unter Umständen im Bereich des Kehldeckels hängen bleiben und so zu Schluckstörungen führen. In ganz wenigen Fällen kommt es zum Verschlucken von Fremdkörpern. Hierbei sind Kinder besonders häufig betroffen. Lässt sich für Schluckstörungen und Fremdkörpergefühl keine Ursache finden, sollte auf jeden Fall eine Spiegelung des Rachens durch einen HNO-Arzt bzw. eine Spiegelung der Speiseröhre durch einen Internisten durchgeführt werden.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Speiseröhrenentzündung

Schwellung der Schilddrüse

Eine geschwollene und vergrößerte Schilddrüse wird auch als Kropf bezeichnet. Sie tritt am häufigsten infolge einer unzureichenden Versorgung mit dem Spurenelement Jod (Iodmangel) auf. Ebenso können Schilddrüsenerkrankungen wie zum Beispiel eine Schilddrüsenentzündung eine Schwellung verursachen.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Schwellung der Schilddrüse

Halszyste

Halszysten sind angeborene zystische Schwellungen am Hals, welche meist sicht- und tastbar sind und sich entzünden können. Zysten sind Hohlräume, die mit Flüssigkeit gefüllt sind.  Meist treten Halszysten bei Kindern auf und werden vor dem 6. Lebensjahr diagnostiziert.

Liegt keine Entzündung vor, kann eine Zyste beschwerdefrei sein oder nur ein leichtes Druckgefühl im Halsbereich auslösen. Entzündet sich eine Zyste, kann es zu Rötung, Fieber und starken Schmerzen kommen.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Halszyste

Halsfistel

Eine Halsfistel ist ein röhrenartiger Verbindungsgang zwischen dem inneren Rachenraum und einer punktförmigen Öffnung am Hals. Sie sind angeborene Fehlbildungen, die durch Rückbildungsstörungen während der Entwicklung der Halseingeweide im Mutterleib entstehen.

Eine Halsfistel ist als schmerzlose Schwellung oder Verdickung am Hals bemerkbar, ansonsten haben die Betroffenen meist keine Beschwerden.
Wenn sich die Fistel entzündet, kommt es  zu einer starken Schwellung im Halsbereich und Schluckbeschwerden.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Halsfistel

Häufige Symptome im Hals- und Mundbereich

Halsschmerzen

Halsschmerzen gehören zu den häufigsten Erkrankungen im Hals, die Patienten dazu führen, eine Hausarztpraxis aufzusuchen. Für die Entstehung der Halsschmerzen kann es dabei verschiedene Ursachen geben. In den meisten Fällen stellen die Halsschmerzen das Symptom eines Infekts der oberen Atemwege dar. Aus diesem Grund treten die Beschwerden selten isoliert, sondern vielmehr in Kombination mit anderen Symptomen auf.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Halsschmerzen

Husten

Sowohl trockener, als auch produktiver Husten zählt zu den häufigsten Beschwerden, die auf das Vorliegen von Erkrankungen im Hals hinweisen.

Produktiver Husten, der durch starken Auswurf gekennzeichnet ist, weist in den meisten Fällen auf eine Infektion der Atemwege hin. Derartige Infektionen können sowohl von bakteriellen, als auch von viralen Erregern verursacht werden. Betroffene Patienten leiden neben dem Husten in der Regel unter moderatem bis hohem Fieber, Abgeschlagenheit, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen. Zudem kann es bei Beteiligung der Nasennebenhöhlen zusätzlich zum Auftreten von Kopfschmerzen, die durch das Hervorbeugen des Kopfes an Intensität zunehmen, kommen.

Trockener Husten hingegen gilt als Anzeichen für Erkrankungen, deren direkte Ursache unmittelbar im Hals zu finden ist. Vor allem Reizstoffe oder lokale Entzündungen im Bereich des Nasen-Rachen-Raumes können zu Flüssigkeitseinlagerungen der Schleimhäute führen und somit Husten hervorrufen. Zudem kann starker, trockener Husten durch Fremdkörper im Hals oder in den Atemwegen provoziert werden.

Lesen Sie mehr zum Thema: Husten

Heiserkeit

Die möglichen Erkrankungen im Hals, die zur Entstehung von Heiserkeit führen können, sind vielfältig. Im Allgemeinen kann jedoch davon ausgegangen werden, dass sämtliche mögliche Erkrankungen dazu führen, dass die Stimmbänder im Hals nicht mehr frei schwingen können. In vielen Fällen tritt akute Heiserkeit im Zusammenhang mit einer Erkältung oder Grippe auf. Die betroffenen Patienten weisen in diesen Fällen Begleitsymptome wie Schnupfen, Husten und Halsschmerzen auf.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Heiserkeit

Schluckbeschwerden

Von Schluckbeschwerden spricht man, wenn der Schluckvorgang beeinträchtigt ist, weh tut, oder nicht funktioniert. Symptome sind häufiges verschlucken, heisere Stimme, geröteter Rachen, und Schwellungen. Teilweise kann das Schlucken so schmerzhaft sein, dass eine Nahrungsaufnahme nicht mehr möglich ist, zum Beispiel im Zuge einer bakteriellen Mandelentzündung.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Schluckbeschwerden

Kloßgefühl / Globusgefühl

Ein Kloßgefühl (Globusgefühl) im Rachen oder Kehlkopfbereich kann auf verschiedene Veränderungen hinweisen, die unbedingt von einem HNO-Arzt abgeklärt werden sollten. Die Patienten beschreiben ein sehr störendes Fremdkörpergefühl, vermehrtes räuspern und Engegefühl im Hals. 
Als Ursachen gelten Fehlgebrauch der Stimme, trockene Schleimhaut, entzündliche Reizung im Hals, sowie Rückfluss von Magensäure durch die Speiseröhre oder Tumore im Hals-Rachenraum. Außerdem berichten Patienten die unter großer psychischen Anspannung stehen von dem typischen Kloß im Hals.

Schnarchen

Der Begriff Schnarchen (Fachwort: Rhonchopathie) beschreibt das Auftreten von knatternden Geräuschen, die im Bereich der oberen Atemwege eines schlafenden Menschen erzeugt werden.

Während leichtes Schnarchen für den Betroffenen vollkommen unbedenklich ist, kann ausgeprägtes Schnarchen zu einer Verminderung der Sauerstoffversorgung führen (sogenanntes obstruktives Schnarchen).

Im Grunde entsteht das typische Schnarchgeräusch durch flatternde Bewegungen der Gaumenschleimhaut und des Zäpfchens. Die möglichen Erkrankungen im Hals, die das Auftreten von Schnarchgeräuschen begünstigen, können dabei vielfältig sein. Vor allem bakterielle oder virale Infekte der oberen Atemwege, die mit Schnupfen und Husten einhergehen, können die Entstehung des Schnarchens begünstigen.

Mehr Informationen erhalten Sie unter unserem Thema: Schnarchen