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Halsschmerzen und Schluckbeschwerden

Definition - Was versteht man unter Halsschmerzen und Schluckbeschwerden?

Halsschmerzen treffen jeden Deutschen im Schnitt mehrmals jährlich, oft sind diese dann von Schluckbeschwerden begleitet: Das Schlucken wird durch ein unangenehmes Kratzen oder sogar richtige Schmerzen erschwert.

Während ein leichter Verlauf innerhalb von wenigen Tagen wieder abheilen kann, ohne die Lebensqualität stark zu beeinträchtigen, kann ein schwererer Infekt handfeste Schwierigkeiten beim Schlucken bereiten. Dies kann sogar dazu führen, dass die Betroffenen weniger oder gar nichts mehr Essen oder Trinken können.

Wie lange solche Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden anhalten und wie sie korrekt behandelt werden, hängt stark davon ab, welche Ursache sie haben.

Lesen Sie zunächst Allgemeines einzeln zu den Themen Halsschmerzen und Schluckbeschwerden:

Ursachen von Halsschmerzen und Schluckbeschwerden

Wenn Halsschmerzen auftreten, handelt es sich hierbei in der Regel genau genommen um Rachenschmerzen. Der Rachen erstreckt sich von der Höhe der Nase bis hin zum Kehlkopf. So können die Beschwerden in ihrer Lokalisation oder Ausprägung unterschiedlich auftreten.

Die Schmerzen entstehen normalerweise dadurch, dass eine Entzündung im Rachenbereich besteht. Für diese Entzündungen gibt es eine ganze Bandbreite an Ursachen, die häufigste ist mit Abstand die durch Viren verursachte Entzündung. Die „Erkältungsviren“, beispielsweise sogenannte Rhinoviren, treten durch den Mund oder die Nase ein und nisten sich dann in der Schleimhaut ein. Damit der Körper die Viren ausreichend bekämpfen kann, wird der Rachen unter anderem besser durchblutet, dadurch können die Zellen des Immunsystems die Viren besser erreichen und vernichten.

Leider hat diese Entzündungsreaktion und die damit einhergehende Erhöhung der Durchblutung zur Folge, dass die betroffenen Stellen anschwellen und werden schmerzempfindlicher. Wenn sich dann beim Schluckvorgang alle Muskeln der sogenannten Schlundmuskulatur der Reihe nach zusammenziehen, reiben die Schleimhäute aneinander und es kommt zur Schmerzempfindung.

An dieser Stelle ist es empfehlenswert, dass Sie auch einen Überblick zu den Erkältungsviren bekommen:

Behandlung der Halsschmerzen und Schluckbeschwerden

Die Behandlung von Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden hängt davon ab, was der Auslöser ist. Am häufigsten sind dies virale Infekte, gegen diese es bis heute keine wirksamen Medikamente gibt – man kann jedoch auf natürliche, pflanzliche, Wirkstoffe zurückgreifen. Diese können sowohl als Tee oder auch als Lösung zum Gurgeln verwendet werden.

Auch weitgehend bekannt ist das Lutschen von Lutschpastillen – diese können ebenso pflanzliche antibakterielle oder virale Wirkstoffe enthalten. Auch Menthol oder isländisch Moos sind häufig zugesetzte Stoffe bei Halspastillen und können die Beschwerden lindern. Bei stärkeren Schluckbeschwerden und Halsschmerzen kann auch auf spezielle Lutschpastillen mit dem Wirkstoff Lidocain zurückgegriffen werden. Dieser Wirkstoff wird bei der regionalen Betäubung (sog. Lokalanästhesie) angewendet, in der Lutschpastille wird der Wirkstoff langsam freigesetzt und betäubt dadurch leicht die oberflächlichste Schicht der Rachenschleimhaut. Damit können insbesondere Schmerzen beim Schlucken gezielt bekämpft werden.

Es können auch Medikamente gegen die Schmerzen eingenommen werden. Hier eignen sich beispielsweise Paracetamol oder Ibuprofen. 

Haben Sie weiteres Interesse an diesem Thema? Lesen Sie unseren nächsten Artikel unterMedikamente gegen Halsschmerzen

Wenn Bakterien die Auslöser der Infektion sind, ist in aller Regel ein Antibiotikum notwendig, um die Infektion wieder in den Griff zu bekommen. Aber auch hier können unterstützend Hausmittel angewendet werden.

Selten liegt auch die sogenannte chronische Pharyngitis (dauerhafte Rachenentzündung) vor, die auch zu Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden führen kann. Diese hat in der Regel Umwelteinflüsse wie Rauchen oder berufsbedingtes Einatmen von schädigenden Substanzen zur Ursache. Bei dieser Erkrankung sollte immer mit einem Arzt dauerhaft Rücksprache gehalten werden und ein individueller Behandlungsplan bereitgestellt werden.

Auch können Halschmerzen und Schluckbeschwerden eine chronische Erkrankung, wie die chronische Rachenentzündung, innehaben. Aus diesem Grund spielt die Beschäftigung mit diesem Thema auch eine wichtige Rolle:

Hausmittel gegen Halsschmerzen und Schluckbeschwerden

Bei bakteriellen Infekten können die Bakterien in der Regel schnell und gezielt mit einem Antibiotikum bekämpft werden. Bei viralen Infekten gibt es allerdings bis heute keine Medikamente, die die Krankheitserreger abtöten könnten – umso wichtiger sind dann Hausmittel, mit denen man die Symptome lindern und unter Umständen sogar die Krankheitsdauer verkürzen kann.

Das wahrscheinlich wirksamste „Hausmittel“ ist das Trinken von warmem Tee. Dabei wird nicht nur die Flüssigkeitsaufnahme gefördert, die sonst bei Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden vermindert ist, es können außerdem auch antiviral oder antibakteriell wirksame Substanzen als Tee zubereitet werden.

Dazu benötigt es keine ausgefallenen Pflanzen zur Zubereitung: Beispielsweise Ingwer, Zitronenmelisse oder Knoblauch enthalten stark antiviral wirksame Substanzen. Als positiven Nebeneffekt lindert das Trinken von warmen Getränken vorübergehend auch die Schluckbeschwerden.

Eine weitere Möglichkeit, keimtötende Substanzen in den entzündeten Hals zu fördern, ist das Gurgeln. Hier können die Substanzen auch in größeren Konzentrationen angewendet werden, außerdem kann beispielsweise auch mit leicht salzigem Wasser oder Tinkturen wie Kamillen- oder Myrrhentinktur gearbeitet werden.

Ein weiteres Hausmittel, das gerne angewendet wird, sind warme oder kalte Wickel. Diese werden auf den Hals von außen angebracht. Ob warme oder kalte Wickel wohltuender sind, muss vom Patienten selbst bestimmt werden. Allerdings sollten sowohl bei warmen, als auch bei kalten Wickeln die Temperaturextreme gemieden werden – zu warme Wickel führen schnell zu Verbrennungen, zu kalte Wickel können den Hals auch unterkühlen.

Die oben genannten Maßnahmen gegen Halschmerzen und Schluckbeschwerden mithilfe von Hausmitteln können Sie detailliert mit den wichtigsten Informationen auch auf den folgenden Haupttexten nachlesen:

Homöopathie bei Halsschmerzen und Schluckbeschwerden

Wenn keine Gabe von Antibiotika notwendig ist, kann auch mit homöopathischen Mitteln versucht werden, den Heilungsprozess zu beschleunigen.

Bei plötzlichem Beginn der Erkrankung wird vor allem Aconitum (Eisenhut) empfohlen.

Wenn der Schmerz als sehr spitz oder stechend empfunden wird, werden oft Präparate mit Hepar sulfuris (Schwefelleber) verschrieben.

Bei Schmerzen, die vorrangig auf der rechten Seite auftreten, aber auch auf die linke Seite ausstrahlen können, soll mit Lycopodium (Bärlappe) gearbeitet werden.

Die Homöopathie kann im Alltag eine wichtige Bedeutung haben und eine Therapie erfolgreich unterstützen. Neben den im Text verlinkten homöopathischen Arzneimitteln, können Sie auch auf folgenden Hauptseiten weiterführende wichtige Informationen finden:

Dauer der Halsschmerzen und Schluckbeschwerden

Die Dauer der Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden ist unterschiedlich.

Leichte Erkältungen können mit Halsschmerzen und Schluckbeschwerden einhergehen und auch innerhalb von wenigen Tagen wieder von alleine verschwinden.

Allerdings können auch schwerere Verläufe im Rahmen einer Erkältung oder einer echten Grippe auftreten, diese dauern dann oft bis zu zehn Tagen.

Wenn eine bakterielle Infektion vorliegt, verschwinden die Beschwerden oft schon einen bis zwei Tage nach der ersten Antibiotikagabe. Dann ist es besonders wichtig, dass die vom Arzt vorgegebene Menge an Antibiotika auch bis zum Ende eingenommen wird.

Insgesamt sind 9 von 10 Patienten nach einer Woche wieder symptomfrei.

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Wann sollte man bei Halsschmerzen und Schluckbeschwerden zum Arzt?

In der Regel heilen Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden wieder von alleine ab. Es gibt allerdings einige Umstände, unter denen unbedingt ein Arzt aufgesucht werden sollte.

Ein Warnhinweis, den man nicht ignorieren sollte, ist hohes Fieber: Bei einer Körpertemperatur von mehr als 38,5°C sollte ein Arzt konsultiert werden, vor allem wenn starke Abgeschlagenheit, Muskel- und Gliederschmerzen hinzukommen.

Ebenso verhält es sich, wenn die Schmerzen so stark sind, dass kaum noch gegessen oder getrunken werden kann. In diesen Fällen ist eine antibiotikapflichtige Erkrankung wahrscheinlicher.

Prinzipiell sollten die Halsschmerzen und die Schluckbeschwerden nach etwa einer Woche wieder vollständig abgeklungen sein. Ist dies nicht der Fall oder verstärken sich die Beschwerden im Verlauf, sollte ebenfalls ein Arzt aufgesucht werden.

Selten kann eine bakterielle Erkrankung auch vom Patienten selbst erkannt werden – wenn beim Blick in den Mund an den Gaumenmandeln weiße Punkte (sogenannte Stippchen) erkennbar sind, ist ein Arztbesuch ebenso unerlässlich. Wenn man als Laie keine Stippchen erkennt, ersetzt dies allerdings nicht den Arztbesuch.

Weiterführende Informationen finden Sie auch unter:

Begleitende Symptome bei Halsschmerzen und Schluckbeschwerden

Ohrenschmerzen bei Halsschmerzen und Schluckbeschwerden

Schmerzen im Ohr sind bei Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden keine Seltenheit. Die Ohrenschmerzen können dabei wie die Halsschmerzen dauerhaft bestehen und/oder beim Schlucken auftreten.

Wenn die Schmerzen dauerhaft bestehen, spricht dies in der Regel dafür, dass ein sogenannter Tubenkatarrh vorliegt: Dann ist die sogenannte Eustachische Röhre durch Anschwellung verschlossen - es kommt zu einem Unterdruck im Mittelohr und dadurch zu einem Zug auf das Trommelfell.

Wenn die Schmerzen beim Schlucken auftreten, kann es sich nur um eine Ausstrahlung der Schmerzen in das Ohr handeln, ohne dass das Ohr an sich befallen ist. Dies tritt insbesondere dann auf, wenn der sogenannte Nasopharynx, also der Nasenrachen entzündet ist.

Im schlimmsten Fall können Ohrenschmerzen bei Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden auf eine Mittelohrentzündung hinweisen. Dass aus einer bestehenden Rachenentzündung eine Mittelohrentzündung entsteht, ist zwar prinzipiell selten, aber möglich. Insbesondere bei einem geschwächten Immunsystem, beispielsweise bei Kindern oder mangelnder Schonung tritt eine solche Mittelohrentzündung häufiger auf.

Um was handelt es sich bei dem sogenannten Tubenkatarrh? Lesen Sie die Antwort hierfür und Weiteres bezüglich Halsschmerzen mit Ohrenschmerzen im Folgenden:

Mittelohrentzündung als Begleitsymptom bei Halsschmerzen und Schluckbeschwerden

Eine Mittelohrentzündung kann bei Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden auftreten. Oft bestehen dabei zuerst die Halsschmerzen und Schluckbeschwerden, die durch eine Infektion mit Viren oder Bakterien ausgelöst werden. Wenn das Immunsystem geschwächt ist – beispielsweise bei Kindern oder bei mangelnder körperlicher Schonung – können sich die Krankheitserreger durch die sogenannte eustachische Röhre, die den Nasenrachen mit dem Mittelohr verbindet, aufsteigen und dort eine Entzündung auslösen.

Bei Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden kann es sich aber auch ursächlich um eine Mittelohrentzündung handeln. Da die Schmerzen einer Mittelohrentzündung auch in den Hals- und Nackenbereich ausstrahlen und Schmerzen beim Schlucken verursachen können, können diese vom Patienten als Halsschmerzen fehlgedeutet werden. Auch deswegen wird bei Halsschmerzen vom Arzt stets das Ohr mit untersucht. Bei dieser sogenannten Otoskopie (Betrachtung des Gehörgangs) kann dann in der Regel auch ermittelt werden, ob es sich um eine Mittelohrentzündung handelt.

Grund für Halsschmerzen und Schluckbeschwerden kann auch die Ausstrahlung der Schmerzen im Rahmen einer Mittelohrentzündung sein. Wichtig an dieser Stelle ist es daher, dass Sie sich auch mit der Mittelohrentzündung auseinander setzen: 

Kopfschmerzen bei Halsschmerzen und Schluckbeschwerden

Kopfschmerzen sind wahrscheinlich die häufigste Begleiterscheinung bei Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden. Die Kopfschmerzen müssen dann keinen direkten Zusammenhang mit den Halsschmerzen oder den Schluckbeschwerden haben.

Da in der Regel die Halsschmerzen durch Viren oder Bakterien ausgelöst werden, kommt es zu einer Entzündungsreaktion. Diese findet größtenteils direkt im Hals statt, allerdings kommt es auch im gesamten Körper zu einer sogenannten systemischen Entzündungsreaktion. Diese macht alle Körperpartien schmerzempfindlicher und führt daher auch dazu, dass Kopfschmerzen schneller auftreten als sonst.

Lesen Sie auch Allgemeines zu den Symptomen der Halsschmerzen im folgenden Artikel:

Fieber bei Halsschmerzen und Schluckbeschwerden

Wenn Fieber mit Halsschmerzen und Schluckbeschwerden auftritt, handelt es sich in der Regel um eine schwerere Infektion. Es kommt dann normalerweise auch zu weiteren Symptomen wie Muskel- und Gliederschmerzen.

Der Körper erhöht bei Fieber die eigene Temperatur, um die Infektion besser bekämpfen zu können.

Hierbei gilt: Bis 38,5°C spricht man von sogenannter subfebriler, also leicht erhöhter Temperatur.

Bei Temperaturen über 38,5°C handelt es sich um handfestes Fieber, dann sollte körperliche Schonung an erster Stelle stehen. Erhöht sich die Körpertemperatur weiter, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

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Schleimauswurf als Begleitsymptom bei Halsschmerzen und Schluckbeschwerden

Beim Husten und auch beim Schnäuzen können sich bei einer Erkältung, die oft mit Hals- und Schluckschmerzen einhergeht, kleinere oder größere Mengen an Schleim lösen. Die Farbe des Schleims kann dabei hilfreich sein, um Auskunft über die Ursache der Infektion zu bekommen.

Dabei kann man folgende Faustregel zu Rate ziehen: Ist der Schleim durchsichtig, weiß oder insgesamt hell, ist die Ursache eine virale Infektion oder eine allergisch bedingte Sekretion.

Bei einer gelb bis dunkelgrünen Farbe haben sich Bakterien als sogenannte Zweitinfektion oder Superinfektion zusätzlich angesiedelt.

Hierbei handelt es sich allerdings nur um eine Faustregel, die nicht immer zutreffen muss. Wenn die Ursache im Zweifelsfall abgeklärt werden muss, kann vom Arzt eine mikrobiologische Untersuchung angeordnet werden, um sicher den Erreger zu ermitteln.

Weißer Zungenbelag bei Halsschmerzen und Schluckbeschwerden

Auch die Farbe eines eventuellen Belags auf der Zunge kann zur Diagnosestellung zu Rate gezogen werden. Weißer Belag kann für schwere Erkrankungen wie eine Diphterie oder eine Pilzbesiedelung der Zunge sprechen, doch in der Regel besteht kein Grund zur Sorge. 

Ein weißer Belag auf der Zunge tritt bei einer Erkältung häufig auf und muss normalerweise auch nicht weiter abgeklärt werden. Er entsteht normalerweise durch Schleim, der sich insbesondere in der Nacht auf der Zunge ablegt.

Der Schleim besteht aus Sekret der Drüsen der Mundschleimhaut, in dem tote Zellen und auch Fremdkörper - wie zum Beispiel Krankheitserreger – eingeschlossen sind.

Welche Ursachen könnte ein Belag auf der Zunge weiterhin haben? Erfahren Sie dies und Vieles Mehr über den Zungenbelag unter:

Blutiger Auswurf bei Halsschmerzen und Schluckbeschwerden

Neben der Unterscheidung ob der Auswurf gelb, weiß oder grünlich ist, kann auch blutiger Auswurf auftreten. Hier muss stark unterschieden werden, ob es sich um Nasensekret oder ausgehusteten Schleim handelt.

Wenn im Nasensekret kleine Mengen an Blut auftreten, handelt es sich in der Regel um Blut aus beschädigten kleinen Gefäßen, die beim Schnäuzen platzen. Diese kleinen Blutungen stoppen in der Regel wieder von allein und benötigen keine weitere Abklärung.

Wenn Blut im ausgehusteten Sekret  auftritt, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Auch hier kann es beim Husten dazu kommen, dass kleine Gefäße beschädigt werden und bluten – allerdings können hier wesentlich häufiger auch andere Ursachen, wie beispielsweise Tumorerkrankungen, dahinterstecken.

Auch Nasenbluten sollte man ernst nehmen und gegebenenfalls die Ursache abklären. Um herauszufinden, was sich hinter Nasenbluten verbergt, lesen Sie auch:

Halsschmerzen und Schluckbeschwerden in der Schwangerschaft

Prinzipiell können Schluckbeschwerden und Halsschmerzen auch in der Schwangerschaft auftreten. Dass diese unter Umständen sogar häufiger auftreten, liegt daran, dass das Immunsystem durch die Schwangerschaft phasenweise geschwächt sein kann.

Wenn Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden während der Schwangerschaft auftreten, können diese ebenso behandelt werden, wie außerhalb einer Schwangerschaft. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass bei einer Medikamenteneinnahme vorher mit einem Arzt oder einem Apotheker abgeklärt wird, ob das Medikament während der Schwangerschaft eingenommen werden darf.

Auch bei Lutschbonbons mit pflanzlichen Wirkstoffen sollte im Beipackzettel darauf geachtet werden, ob eine Einnahme während einer Schwangerschaft erlaubt ist.

Prinzipiell ist während einer Schwangerschaft natürlich generell eher Vorsicht bei Erkrankungen geboten, als bei nicht schwangeren Personen. Daher sollte auch eher ein Arzt aufgesucht werden, wenn die Beschwerden stark sind oder sich im Verlauf nicht verbessern.

Schwangere Frauen sollten auch darauf achten, dass sie trotz Halsschmerzen darauf achten, genug Flüssigkeit und Nahrung zu sich zu nehmen. Neben warmem Tee, der bei Halsschmerzen auch gleichzeitig die Beschwerden lindern kann, können Suppen oder Smoothies ideal zur Nahrungsaufnahme sein. 

Nach diesem kurzen Einblick in das Thema "Halsschmerzen in der Schwangerschaft", ist es für Sie von Vorteil auch den folgenden Artikel zu lesen:

Diagnose von Halsschmerzen und Schluckbeschwerden

Die Diagnose von Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden wird natürlich in erster Linie vom Patienten selbst gestellt.

Trotzdem kann ein Arzt hier weiterhelfen: Durch einen Blick in den Hals kann durch das geschulte Auge normalerweise schnell bestimmt werden, ob es sich um eine bakterielle Infektion handelt, bei der dann eine Antibiotikatherapie eingeleitet werden sollte.

Hals-Nasen-Ohrenärzte können außerdem bei schwierigeren Fragestellungen mithilfe von speziellen Geräten den oberen Nasenrachen und den unteren Rachen bis hin zum Kehlkopf beurteilen. Eine solche Untersuchung erfolgt durch den Facharzt, ist aber in der Regel glücklicherweise nicht notwendig.

Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 24.04.2019
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