Hausmittel bei Husten

Synonyme im weiteren Sinne

Tussis, Reizhusten, Hustenreiz
engl.: to cough

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Hausmittel und Naturheilkunde bei Husten

Das bekannteste naturheilkundliche Mittel gegen Husten, dass auch mittlerweile die Schulmedizin empfiehlt ist heiße Milch mit Honig, die vor allem vor dem schlafen getrunken werden sollte, um den Hustenreiz zu unterdrücken. Als Hustentees werden Zubereitungen mit Fenchel, Thymian, Eibichwurzel, Lungenkraut und Baldrian verwandt.
Als einnehmbare bzw. inhalative Öle werden Eukalyptus, Pfefferminz, Sandelholz, Teebaum oder Thymianöl empfohlen. Des Weiteren wird empfohlen vor dem Schlafen einige Tropfen von Eukalyptus-, Pfefferminz- oder Teebaumöl auf das Kopfkissen zu tropfen bzw. damit die Brust einzureiben. Drei oder vier Tropfen des Teebaum- oder Pfefferminzöls können auch in Honig gelöst und eingenommen werden, was einen akuten Hustenreiz minimieren soll. Allerdings sollte diese Kombination lediglich zweimal am Tag eingenommen werden.

Zu empfehlen wäre hier der Morgen und der Abend. Schmerzen der Brust, die aufgrund von länger anhaltenden Hustenperioden auftreten können, können durch eine Brustmassage mit Massageöl, indem ebenfalls Teebaumöl gelöst werden sollte, gelindert werden. Auch gibt es eine Empfehlung, wonach bei Hustenreiz eins bis drei Tropfen Essig auf das Kopfkissen geträufelt werden sollte. Auch die Verwendung von den eigentlich für die Behandlung von Halsschmerzen bekannten Essigwickeln sollen bei akutem Hustenreiz Abhilfe schaffen. Ein Trunk aus Wasser, Honig und Essig soll, wenn es zweimal am Tag zu sich genommen wird, die durch den Husten hervorgerufene Schleimbildung reduzieren.
Des Weiteren wird von der Alternativmedizin die Einnahme von zahlreichen Nahrungsergänzungsmitteln und Mineralien zur Steigerung des Immunsystems empfohlen. Die tatsächliche Wirkung ist aber sehr umstritten.
Die Homöopathie empfiehlt bei Husten die Einnahme von Hepar Sulfuris bei krampfartigem, bellendem Husten, der sich bei Kälte und in den Morgenstunden verschlechtert. Handelt es sich eher um nächtlichen Husten, so sollte Aconitum eingenommen werden.

Kommt es bei Erkältungserkrankungen in Form von Überanstrengung zu Hustenanfällen, so wird von der Homöopathie die Einnahme von Causticum Hahnemanni empfohlen. Ist der Rachen trocken, rauh und der Husten hohlklingend, so sollte eher Drosera eingenommen werden. Bei rauhem Husten und grippeähnlichen Begleitsymptomen wird die Therapie mit Bryonia empfohlen.
Bevor der Husten richtig ausgebrochen ist, sollten die Abwehrkräfte prophylaktisch durch die Einnahme von Echinacea erfolgen.
Des Weiteren kommen zur homöopathischen Hustenbekämpfung noch folgende Mittel zum Einsatz:


Mehr zur Homöopathie und Husten

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Autor: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 06.05.2012