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Kehlkopfschmerzen-Was tun?

Einleitung

Was man gegen Kehlkopfschmerzen tun kann, hängt immer von der Ursache der Schmerzen ab. Häufig sind die Schmerzen durch eine virale Entzündung bedingt oder durch eine Reizung durch trockene Luft oder Schadstoffe in der Luft. In der Regel müssen Kehlkopfschmerzen nicht durch einen Arzt behandelt werden, da die Ursachen dafür meist harmlos sind.

Lesen Sie mehr zum Thema: Kehlkopfschmerzen

Hausmittel

Was kann man also zu Hause gegen die unangenehmen Schmerzen unternehmen? Die wichtigste Maßnahme ist, dass man das Sprechen auf ein Minimum reduziert, um den Kehlkopf nicht noch weiter zu reizen. Bestehen Beschwerden im Hals, flüstern Patienten häufig, um vermeintlich die Stimme zu schonen, dies ist aber noch schädlicher als normales Sprechen und sollte deshalb auf jeden Fall vermieden werden.

Substanzen, die die Atemwege und entsprechend den Kehlkopf noch mehr reizen, sollten ebenfalls vermieden werden. Dazu zählen vor allem Alkohol und Tabakrauch, aber auch trockene und staubige Luft. Neben trockener Luft, die häufig in klimatisierten Räumen vorhanden ist, sollte auch zu kalte sowie zu warme Luft vermieden werden. Durch das Legen von feuchten Tüchern auf die Heizung oder kleinen Wasserbehältern auf der Fensterbank, kann die Luftfeuchtigkeit im Raum gesteigert werden, sodass der Trockenheit des Kehlkopfes entgegen gewirkt wird.

Die Schmerzen im Kehlkopf werden häufig durch einen zu trockenen Kehlkopf ausgelöst, sodass der Kehlkopf auf jeden Fall durch reichliches Trinken feucht gehalten werden sollte. Zusätzlich kann man auch feuchte und heiße Umschläge am Hals anwenden. Des Weiteren kann man aktiv etwas gegen die Kehlkopfsschmerzen mittels einer Dampfinhalation tun. Dafür kann man spezielle Inhalationsmischungen aus verschiedenen Kräutern wie Pfefferminz, Salbei, Kamille und Eukalyptus oder einfach Salzwasser verwenden, die zum Beispiel in der Apotheke erworben werden können.
Alternativ kann man zur Inhalation auch verschiedene ätherische Öle anwenden, welche eine beruhigende Wirkung auf die Schleimhaut besitzen. Neben Inhalation können diese Substanzen auch in Form von Bonbons oder Tees zugeführt werden. Bonbons befeuchten, wie die bereits beschriebenen Maßnahmen, die Atemwege, sorgen aber zusätzlich noch für eine nützliche gesteigerte Speichelproduktion.

Medikamentöse Therapie

Tragen diese Mittel nicht zu einer Besserung der Beschwerden bei, kann der Hausarzt oder Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufgesucht werden. Mittels einer Begutachtung des Kehlkopfes (Laryngoskopie), kann die Erkrankung besser eingeordnet werden. Meist sind Viren für eine Kehlkopfentzündung verantwortlich, gegen die man medikamentös nicht viel unternehmen kann. Halten sich die Beschwerden aber hartnäckig, kann es sich bei den Erregern auch um Bakterien handeln, was dann durch den Arzt festgestellt werden kann. In diesem Fall kann zur Behandlung ein passendes Antibiotikum verschrieben werden.

Wird eine Entzündung festgestellt, kann zur Entzündungshemmung auch ein Cortisonpräparat vom Arzt verschrieben werden. Werden die Schmerzen im Bereich des Kehlkopfes als zu unangenehm empfunden, kann dagegen auch ein Schmerzmittel wie Paracetamol eingenommen werden. Besteht gleichzeitig noch Fieber, bietet Paracetamol gleichzeitig den Vorteil, dass es noch fiebersenkend wirkt. Wenn es zusätzlich zu den Kehlkopfschmerzen über einen längeren Zeitraum zu Beschwerden, wie Atemnot, Problemen beim Schlucken oder Fieber auftreten, sollte ebenfalls ein Arzt, am besten ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt, aufgesucht werden.

Halten die Schmerzen an und werden nicht besser, kann der Arzt auch eine Probe des Gewebes entnehmen, um eine bösartige Erkrankung als Ursache für die Schmerzen auszuschließen. Im Extremfall müssen Patienten mit einer gleichzeitig einhergehenden starken Atemnot, vorübergehend künstlich beatmet werden. Manchmal werden die Beschwerden am Kehlkopf auch durch einen gesteigerten Rückfluss von saurer Magensäure aus dem Magen über die Speiseröhre in Richtung Mund bedingt (s. Sodbrennen). In diesem Fall werden vom Arzt Medikamente verschrieben, die entweder die Magensäure neutralisieren oder die Produktion der Magensäure eindämmen, sodass der sogenannte Reflux unterbunden wird.

Halten die Schmerzen an und werden nicht besser, kann der Arzt auch eine Probe des Gewebes entnehmen, um eine bösartige Erkrankung als Ursache für die Schmerzen auszuschließen. Im Extremfall müssen Patienten mit einer gleichzeitig einhergehenden starken Atemnot, vorübergehend künstlich beatmet werden. Manchmal werden die Beschwerden am Kehlkopf auch durch einen gesteigerten Rückfluss von saurer Magensäure aus dem Magen über die Speiseröhre in Richtung Mund bedingt (s. Sodbrennen). In diesem Fall werden vom Arzt Medikamente verschrieben, die entweder die Magensäure neutralisieren oder die Produktion der Magensäure eindämmen, sodass der sogenannte Reflux unterbunden wird.

Lesen Sie mehr zum Thema: Behandlung von Kehlkopfschmerzen

Weiterführende Informationen

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Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 17.12.2018
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