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Ist eine Stinknase heilbar?

Einleitung

Die vollständige Heilung einer Stinknase ist in der Regel nicht zu erreichen, da die genetische Veranlagung oder auch die meisten anderen Ursachen nicht einfach „entfernt“ werden können. Allerdings gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Therapieansätzen, die zumindest die Symptome der Stinknase erheblich mildern können.

Befeuchtung der Nasenschleimhäute

An erster Stelle steht der konsequente Versuch, die Nasenschleimhaut feucht zu halten. Um dies zu erreichen, werden ölige Nasentropfen (z.B. Coldastop) oder auch mit Salz angereicherte Nasensprays empfohlen. Außerdem kann eine regelmäßige Inhalation mit Salzwasser (z.B. Emser Sole) dazu beitragen, die Nasenschleimhaut zu befeuchten.

Auch Nasensalben (z.B. Bepanthen®) können für diesen Zweck zum Einsatz kommen. Ebenfalls wichtig für eine ausreichende Feuchtigkeit der Schleimhaut ist, dass die Betroffenen genügend trinken (also mindestens 2 bis 3 Liter täglich) und sich nach Möglichkeit in Räumen mit befeuchteter Innenluft aufhalten.

Vitamineinnahme

Eine positive Wirkung auf Schleimhäute im Allgemeinen besitzen die Vitamine A und Vitamin E und Zink, weshalb diese drei bei einer Stinknase ergänzend zur normalen Nahrung (die darin befindlichen Mengen reichen nicht aus) eingenommen werden sollten, da so die Regeneration der Nasenschleimhaut gefördert und gleichzeitig deren fortschreitende Degeneration gestoppt wird.

Entfernung der Krusten

Wenn die Verkrustungen stören, können diese entweder mechanisch oder mithilfe einer sogenannten Nasendusche entfernt werden, wodurch die Atmung wieder leichter fällt. Diese Maßnahmen sollten von einem Arzt, am besten einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt, durchgeführt werden.

Operativer Eingriff

In extremen Fällen kann manchmal nur noch eine Operation Abhilfe schaffen.

  • Bei diesem Eingriff werden kleine Knorpelstückchen in die Nasenhöhle eingepflanzt. Dadurch soll der Nasenraum verkleinert werden, wodurch verhindert wird, dass sich die geruchsbildenden Keime ansiedeln und sich Borken bilden.
  • Eine weitere Möglichkeit ist die künstliche Schaffung eines Gangs zwischen der Mund- und der Nasenhöhle, was bewirken soll, dass Speichel in das Innere der Nase gelangt und diese so anfeuchten kann.

Diese Operationen sorgen meist für eine jahrelange Symptomfreiheit oder zumindest deren deutliche Linderung.

Prophylaxe

Außerdem sollten natürlich, soweit möglich, auslösende Faktoren vermieden werden. Unter keinen Umständen sollten also weiterhin abschwellende Nasentropfen verwendet werden und jegliche Verletzungen der Nase sollten verhindert werden.

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Alle Themen zur HNO-Heilkunde unter: HNO

Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 17.12.2018
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