Eisenhut

Lateinischer Name: Aconitum napellus
Gattung: Hahnenfußgewächse, tödlich giftig!, geschützt
Volksnamen: Fuchswurz, Giftkraut, Sturmhut

Pflanzenbeschreibung Eisenhut

Pflanzenbeschreibung: Ausdauernde Pflanze mit rübenartigen Wurzeln, jedes Jahr entwickelt sich eine neue Knolle. Daraus wächst der Stängel, 120 bis 150 cm hoch der tief geschlitzte Blätter trägt. Die Blüten tiefblau und helmartig, gestielt und ährenartig angeordnet.
Blütezeit: Juni bis September
Herkunft: In den Gebirgen ganz Mitteleuropas, besonders auf feuchten Hochgebirgswiesen.

Der Eisenhut ist eine der giftigsten Pflanzen, die es bei uns gibt!!! Eine Selbstbehandlung (außer in homöopathischer Zubereitung) darf nicht erfolgen!

Arzneilich verwendete Pflanzenteile

Die junge diesjährige Wurzelknolle, das ganze oberirdische Kraut während der Blüte.

Inhaltsstoffe

Aconitin und andere Alkaloide

Heilwirkung und Anwendung von Eisenhut

In arzneilichen Mengen schmerzlindernde Wirkung bei Neuralgien, Ischias, Gicht. Bei Fieber und Erkältung, auch äußerlich als flüssige oder salbenförmige Einreibung zur Schmerzlinderung.

Anwendung in der Homöopathie

Aconitum ist ein wichtiges Mittel und wird aus der frischen, blühenden Pflanze gewonnen. Das Mittel ist selbst in der homöopathischen Zubereitung verschreibungspflichtig bis zur D3. Ab der vierten Potenz D4 angewandt bei akuten Fieberzuständen, Grippe, Nervenschmerzen besonders im Gesicht und bei Ischiasleiden. Angezeigt immer dann, wenn die Beschwerden mit großer Angst, Unruhe, schnellem Puls einhergehen und abends und nachts schlimmer sind.
Bei beginnender Erkältung (erste Symptome wie Niesen, Kratzen im Hals, Frösteln),
verhindert Aconitum, sofort eingesetzt (D4 sofort 10 Tropfen, anschließend 3- bis 5mal täglich 5 – 10 Tropfen), oft einen grippalen Infekt.

Nebenwirkung

Tödlich giftig!! Bei versehentlicher Einnahme sofort den Notarzt rufen!!!!

Weiterführende Informationen

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Autor: Dr. Nicolas Gumpert
Veröffentlicht: 02.10.2013 - Letzte Änderung: 22.10.2021
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