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Haarwasser - Pflegt es wirklich?

Definition - Was ist eigentlich Haarwasser?

Als Haarwasser bezeichnet man allgemein eine Flüssigkeit, die in auf den Haaransatz und die Kopfhaut aufgetragen und einmassiert wird und dabei zur deren Pflege beitragen soll. Dabei kann es, je nach Produkt, ganz unterschiedliche Funktionen haben. So kann es sowohl für kosmetische Zwecke, beispielsweise dem Frisieren der Haare, dienen oder auch zu medizinischen Zwecken, beispielsweise zur Anwendung gegen Schuppen oder trockene Kopfhaut. Das Haarwasser kann sich dabei sowohl auf die Kopfhaut, als auch auf die Haare positiv auswirken.

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Haarwasser wird oftmals auch mit dem bedeutungsgleichen Begriff Haar-Tonikumbezeichnet. Der Begriff Tonikum kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Stärkungsmittel“, was es im Endeffekt für das Haar auch darstellen soll. Einen nennenswerten Unterschied zwischen Haarwasser und Haar-Tonikum gibt es jedoch nicht.

Was bringt das Haarwasser für die Haare?

Die Anwendung von Haarwasser hat viele verschiedene Zwecke. Einerseits soll Haarwasser dem Haarausfall gegenwirken. Andere Haarwasser wirken nicht nur dem Haarausfall entgegen, sondern regen sogar die Kopfhaut zu einer Neusynthese von Haaren an. Aber auch zur Anwendung gegen fettige Haare, trockene und gereizte Kopfhaut sowie gegen Schuppenflechte können unterschiedliche Haarwasser verwendet werden.

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Da Haarwasser viele verschiedene Anwendungszwecke hat, bestehen sie entsprechend auch aus vielen verschiedenen, auf die jeweilig gewollte Wirkung angepassten, Wirkstoffen. Das liegt daran, dass jeder Wirkstoff gezielt auf ein Zweck ausgerichtet ist. So werden bei den Haarwassern, die gegen Haarausfall wirken sollen, Wirkstoffe wie Minoxidil verwendet. Bei fettigen Haaren wiederum werden  Haarwasser mit Brennnessel bevorzugt verwendet.

Gerne werden Haarwasser auch präventiv, also vorbeugend, verwendet..

Haarwasser gegen Haarausfall

Haarausfall kann durch Haarwasser gezielt vorgebeugt und bekämpft werden. Es gibt allerdings verschiedene Gründe des Haarausfalls, die unterschiedlich gehandhabt werden müssen. Einerseits kann er erblich bedingt sein, andererseits kann es jedoch auch durch hormonelle Fehlsteuerung zu Haarausfall kommen. Entsprechend der verschiedenen Ursachen von Haarausfall gibt es verschiedene Wirkstoffe, die zum Teil synthetisch hergestellt sind, zum Teil jedoch auch der Natur entstammen. Erblichem Haarausfall ist üblicherweise jedoch nichts gegenzuwirken.

Ein Wirkstoff, der gerne als Mittel gegen den Haarausfall verwendet wird, ist das Minoxidil. Minoxidil hat die Wirkung, dass es die Durchblutung der Kopfhaut anregt und dadurch zu einer verbesserten Verankerung der Haarfollikel in der Kopfhaut sorgt. Dadurch soll ein vermehrter Haarverlust unterbunden werden. Außerdem hat Minoxidil noch eine zweite Wirkung, und zwar regt es die Neusynthese von Haarfollikeln an. Dies hat die Folge, dass neue Haare wachsen können.

Als ein weiterer Wirkstoff gegen Haarausfall wird das Koffein gehandelt. Koffeinhaltige Haarwasser werden vor allem gerne von Männern verwendet. Dazu wird das Koffein direkt auf die Haarwurzel aufgetragen und soll dort, wie auch bei Minoxidil, die Durchblutung der Kopfhaut anregen. Dadurch können Nährstoffe und Mineralien verbessert zu den Haarfollikeln gebracht werden und stärken damit den Haaransatz.

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Mittel aus der Natur, wie beispielsweise die Brennnessel oder die Birke, lassen sich auch häufig in Haarwassern wiederfinden. Sie wirken, wie auch die oben beschriebenen Wirkstoffe, auf die Durchblutung der Kopfhaut und führen dadurch zu einer besseren Nährstoffversorgung der Haarwurzeln.

Haarwasser gegen fettige Haare

Sucht man eine Lösung gegen fettige Haare, werden gerne Haarwasser mit einem verhältnismäßig hohen Alkoholanteil verwendet. Fettiges Haar entsteht durch eine vermehrte Produktion von Fett durch die Talgdrüsen, die sich auf der Kopfhaut befinden. Normalerweise sind diese für den gesunden Zustand der Kopfhaut zuständig. Kommt es jedoch zu einer Überproduktion, wird zu viel Fett produziert, wodurch das Haar gerne als schnell ‚fettend’ bezeichnet wird. Der Alkoholanteil in den Haarwassern wirkt austrocknend auf die Kopfhaut und hat damit einen ‚entfettenden’ Effekt. Außerdem helfen Haarwasser, die Brennnessel enthalten, gegen fettige Haare.

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Was bringt das Haarwasser für die Kopfhaut?

Die Kopfhaut kann aufgrund verschiedener Ursachen geschädigt sein. Dies kann zu einer Austrocknung, einer Reizung, zu Schuppenbildung oder auch zu einer fettigen Kopfhaut führen. Für jede dieser möglichen Schädigungen, gibt es verschiedene Haarwasser, die diese beheben oder vorbeugen sollen. Diese haben unterschiedliche Inhaltsstoffe, die eine gezielte Wirkung erzielen sollen.

Außerdem ist der Alkoholanteil, je nach Anwendung, unterschiedliche hoch bzw. niedrig.

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Haarwasser gegen eine trockene Kopfhaut

Bei Haarwassern, die gegen eine trockene Kopfhaut helfen sollen, sollte man am besten zu Haarwassern greifen, die Koffein oder Rosmarin enthalten. Aber auch Teebaumöl, Urea, Apfelessig, Brennnesseln, Quark, Jojobaöl, Kokosöl oder Honig sind prädestiniert zur Anwendung gegen trockene Kopfhaut.

All diese Mittel sorgen für eine bessere Durchblutung der Kopfhaut, wodurch eine bessere Nährstoffversorgung, sowie ein besserer Feuchtigkeitsgehalt der Haare gewährleistet wird. Die Nährstoffe und Feuchtigkeit kann jedoch auch durch andere MIttel in Haarwassern von außen zugeführt werden. Zu diesen gehören die oben aufgezählten Mittel wie Quark, Jojobaöl, Kokosöl und Honig. Diese wirken durch ihren hohen Feuchtigkeitsgehalt als Feuchtigkeitsspender und schützen gegebenenfalls sogar präventiv vor erneut eintretender Austrocknung der Kopfhaut.

Haarwasser mit hohen Alkoholanteilen sollten bei trockener Kopfhaut unbedingt vermieden werden, weil diese nur zusätzlich austrocknend wirken.

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Haarwasser gegen eine juckende Kopfhaut

Juckende Kopfhaut geht meist mit einer trockenen Kopfhaut einher. Sie kann jedoch auch durch Schuppenflechte, Allergien oder Läuse herbeigeführt werden. Gegen all diese Ursachen gibt es verschiedene Mittel, die unterschiedliche Wirkungen haben. Gerne werden hierbei Mittel verwendet, die beruhigend und gegebenenfalls feuchtigkeitsspendet auf die Kopfhaut wirken. Ein Mittel der Wahl ist hierbei die Brennnessel, die besonders gegen den Juckreiz hilft. Ein bewährtes, schnell wirkendes Mittel gegen juckende Kopfhaut ist außerdem Urea.

Weitere Informationen finden Sie unter: Kopfhaut - Jucken, Brennen, Schmerzen

Haarwasser haben oft hohe Anteile an Alkohol. Dieser kann bei juckender Kopfhaut je nach Ursache sowohl produktiv als auch kontraproduktiv sein. Alkohol wirkt desinfizierend und kann daher gegen Läuse als produktives Mittel angewendet werden.

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Steht die juckende Kopfhaut jedoch in Verbindung mit einer trockenen Kopfhaut, sind Haarwasser mit hohen Alkoholanteilen eine schlechte Wahl, da sie zusätzlich austrocknend wirken. Haarwasser mit einem niedrigen (basischen) pH-Wert von etwa 5, wirken beruhigend auf die Kopfhaut und werden daher gerne verwendet.

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Haarwasser gegen eine Schuppenflechte

Die Schuppenflechte, auch Psoriasis, ist eine Hauterkrankungen die verschiedene Ursachen haben kann. Sie stellt ein vermehrtes und schnelleres Wachstum der oberen Hautschicht dar und kann neben der Kopfhaut auch andere Teile des Körpers betreffen. Meist geht eine juckende Kopfhaut mit einher.

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Zu den Mitteln, die gegen Schuppenflechte helfen, zählen die Salicylsäure, Olivenöl, Urea (Harnstoff), Milchsäure, aber auch Mittel wir Cortison und Vitamin D-Präparate. Diese lassen sich gerne in verschiedenen, auf Schuppenflechte spezialisierten, Haarwassern finden. Jedoch sollte die Anwendung von Cortison mit Vorsicht behandelt werden, da es dazu führt, dass die Haut dünner und infektionsanfälliger wird. Teilweise werden auch Lichttherapien zur Behandlung gegen Schuppenflechte angeboten. Hierbei wird der Haaransatz mit UV-Licht bestrahlt.

Weitere Informationen finden Sie unter: ​​​​​​​Schuppenflechte der Kopfhaut

Haarwasser gegen trockene Schuppen

Bei Schuppen wird zwischen zwei Arten unterschieden. Es gibt zum Einen die trockenen Schuppen, die durch eine trockene Kopfhaut verursacht werden, und zum Anderen gibt es fettige Schuppen, die bei einer fettigen Kopfhaut aufzufinden sind.

Ist die Kopfhaut ausgetrocknet, gehen trockene Schuppen meist automatisch mit einher. Meist tritt zusätzlich ein vermehrter Juckreiz und eine Reizung der Kopfhaut auf. Mittel wie Apfelessig sorgen hierbei für eine Beruhigung des Juckreizes sowie zu einer Steigerung des Feuchtigkeitsgehalts. Aber auch Mittel wie beispielsweise Avocado, Bier oder Olivenöl, können bei der Behandlung von trockenen Schuppen helfen. Die Mittel bewirken das Steigen des Feuchtigkeitsgehaltes und sorgen in der Regel gleichzeitig sogar noch für glänzendes, gepflegtes Haar.

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Haarwasser enthalten allgemein gerne hohe Anteile an Alkohol. Grund hierfür ist, dass der Alkohol desinfizierend auf die Kopfhaut wirkt. Gleichzeitig wirkt Alkohol jedoch auch austrocknend, was bei einer ohnehin schon trockenen Kopfhaut und trockenen Schuppen absolut vermieden werden sollte. Daher sollten vorzugsweise Haarwasser mit niedrigen oder garkeinen Alkoholgehältern verwendet werden.

Woraus besteht das Haarwasser?

In aller Regel besteht das Haarwasser aus einer Basis einer alkoholischen Lösung. Dazu wird meist Ethanol verwendet, es können jedoch auch andere Alkohole Bestandteil des Haarwassers sein. Auch Inhalte wie Schwefel oder Säuren können in stark verdünnter Form Bestandteil des Haarwassers sein. Je nach Produkt enthält das Haarwasser noch weitere Zusatzstoffe. Diese werden auf die jeweils gewollten Wirkungen des Haarwassers angepasst.

Substanzen wie Birke oder Brennnessel sollen den Haarwuchs anregen bzw. den Haarausfall vermindern. Aber auch Rosmarin lässt sich in einigen Haarwassern finden und soll gegen trockene Kopfhaut helfen.

Bei Produkten gegen eine schuppige Kopfhaut wird teilweise sogar zu Mitteln wie Hamamelis (auch Zaubernuss genannt) gegriffen. Auch Cortison lässt sich in dem ein oder anderen Haarwasser finden. Diese können jedoch verschreibungspflichtig sein und sollen gegen entzündliche Prozesse auf der Kopfhaut oder vermehrten Haarausfall helfen.

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Haarwasser lässt sich außerdem auch selbst herstellen. Der Vorteil hierbei ist, dass Substanzen wie Alkohol, Schwefel oder Säure, welche gerne zu Unverträglichkeiten auf der Kopfhaut und den Haaren führen, weggelassen werden können. Das Haarwasser kann an die gewollten Haar- oder Kopfhautprobleme angepasst werden, stellt jedoch gleichzeitig ein geringes Risiko dar. Experimente mit verschiedenen, zusammengemischten Substanzen sollten daher absolut vermieden werden. Haarwasser ohne Alkohol sind schwer zu konservieren und müssen daher zügig aufgebraucht werden.

Trotz des Alkoholgehalts wird Haarwasser als ein größtenteils natürliches Mittel zur Pflege und Behandlung der Haare und Kopfhaut gezählt.

Wie wirkt Brennnessel auf die Haare?

Brennnessel lässt sich oft unter den Inhaltsstoffen von Haarwasser wiederfinden. Die Brennnessel soll hierbei gegen Haarausfall wirken. Sie enthält zahlreiche Wirkstoffe, zu denen Vitamine, Mineralien & Eisen gehören. Diese sind in der Regel gut verträglich für die Kopfhaut und sorgen neben der Verminderung von Haarausfall außerdem für die Pflege der Kopfhaut und des Haares. Außerdem fördert das Auftragen von Brennnessel die Durchblutung der Kopfhaut.

Teebaumöl für die Haare

Teebaumöl in Haarwasser dient verschiedenen Zwecken. Zum Einen wird es gerne aufgetragen, um mögliche Kopfhautreizungen zu unterbinden und zum Anderen soll es gleichzeitig die Durchblutung fördern. Auch bei Hautunreinheiten, Hautreizungen, Rötungen der Kopfhaut, Schuppen sowie Haarausfall zeigt Teebaumöl Wirkung. Es wirkt desinfizierend auf die Kopfhaut und kann dadurch mögliche Pilze, Bakterien und Milben, die den Haaransatz angreifen, abtöten. Gerne wird es daher auch bei Hautunreinheiten verwendet.

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Teebaumöl wird aus Blättern und Zweigen des australischen Teebaums gewonnen und zählt zu den ätherischen Ölen. Ein großer Bestandteil des ätherischen Teebaumöls ist Terpinen, das gleichzeitig auch als Wirkstoff gilt.

Menthol für die Haare

Menthol oder Minzöl lässt sich gerne in Haarwassern finden. Es dient der Beschleunigung des Haarwachstums und soll Haarausfall vermindern. Dabei wird die Durchblutung der Kopfhaut angeregt, sodass Haarwurzeln stimuliert werden. Diese Stimulation der Haarwurzeln trägt zum vermehrten Haarwachstum durch Vergrößerung der Haarfollikel und das Wachsen dickerer Haare bei.

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Außerdem kühlt das Menthol die Kopfhaut und wirkt daher beruhigend auf Reizungen und Rötungen. Minzöl zählt zu den ätherischen Ölen.

Minoxidil für die Haare

Minoxidil wird gerne in Haarwassern gegen Haarausfall verwendet. Durch die Auftragung eines Minoxidil-haltigen Haarwassers wird die Durchblutung der Kopfhaut verbessert, wodurch die Haarfollikel besser in der Kopfhaut verankert werden können. Durch die verbesserte Durchblutung der Kopfhaut werden die Haaransätze außerdem besser mit Nährstoffen versorgt, was ebenfalls zu einer Stabilisierung der Haarwurzeln in der Kopfhaut führt.

Wird der Wirkstoff Minoxidil auf das Haar aufgetragen, kommt es neben der verbesserten Verankerung der Haare in der Kopfhaut außerdem zu einem weiteren Vorgang. Minoxidil wandelt sich bei Auftragen in den Wirkstoff Minoxidilsulfat. Minoxidilsulfat ist wiederum dazu in der Lage die Neusynthese von Haarfollikeln anzuregen und damit, neben dem Vermindern des Haarausfalls, auch für eine Neubildung von Haaren zu sorgen.

Gibt es auch Haarwasser ohne Alkohol?

In der Regel enthalten alle Haarwasser einen Anteil an Alkohol. Es gibt nur wenige Haarwasser, die gezielt ohne Alkohol hergestellt werden. Der Grund hierfür ist ganz simpel. Der Alkohol im Haarwasser wirkt desinfizierend und antibakteriell auf die Kopfhaut. Außerdem wird Alkohol in Haarwassern gerne als Konservierungsstoff verwendet, was den Vorteil mit sich bringt, dass das Haarwasser länger haltbar ist und nicht innerhalb weniger Tage aufgebraucht werden muss.

Jedoch kann der Alkoholgehalt auch schlechte Auswirkung, besonders auf eine bereits gereizte Kopfhaut, haben. Es kann dazu führen, dass die Kopfhaut austrocknet und damit zu vermehrten Reizungen führen. Für fettige Haare und fettige Kopfhaut wird Haarwasser mit einem alkoholischen Anteil gerne verwendet.

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Haarwasser lässt sich auch recht einfach selbst machen. Dabei kann man dann entsprechend den Alkohol weglassen. Jedoch sollte auch bei Eigenkreationen von Haarwassern nicht allzu sehr experimentiert werden.

Gibt es auch Haarwasser mit Cortison?

Einige Haarwasser enthalten auch Cortison. Cortison ist ein Hormon, das normalerweise in der Nebenniere produziert wird. Es kann und wird jedoch auch gerne zur Anwendung auf die Kopfhaut und den Haaransatz verwendet. Das Cortison soll zu einem verminderten Haarausfall führen. Auch zur Anwendung gegen Schuppenflechte wird gerne zu Cortison gegriffen, da es entzündungslindernd wirkt. Jedoch sollte die Anwendung von Cortison mit äußerster Vorsicht betrachtet werden, da es neben der versprochenen Wirkung, auch zu einer dünneren und infektionsanfälligeren Kopfhaut führt. Auch das körpereigene Immunsystem kann auf Dauer unter der Anwendung von Cortison leiden.

Weitere Informationen zu "Cortison" finden Sie unter:

Gibt es auch Haarwasser mit Sonnenschutz?

Auch Haarwasser mit Sonnenschutz lassen sich inzwischen käuflich erhalten. Der Zweck dieser Haarwasser ist es, besonders Männer mit lichtem Haar, vor Sonnenbrand auf der Kopfhaut zu schützen. Aber auch für Frauen oder Männer mit vollem Haar, finden sich Haarwasser mit Sonnenschutz.

Angewendet wird das Haarwasser, wie die üblichen Haarwasser, auf der Kopfhaut und den Haaransatz. Zunächst wird es leicht einmassiert und dann für einige Minuten einziehen gelassen. Das Haarwasser wirkt nicht fettend auf die Haare und wird bei Männern auch gerne in Kombinationen mit koffeinhaltigen Haarwassern verwendet, die zusätzlichen die Haarwurzeln stärken und damit den Haarausfall vermindern sollen.

 

Wie wende ich das Haarwasser richtig an?

Das Wort ‚Haarwasser’ bzw. ‚Haartonikum’ ist, was die Anwendung betrifft, etwas irreführend. Das Haarwasser wird, im Vergleich zu üblichen Shampoos, Haarkuren etc. nämlich nicht auf oder in die Haare aufgetragen, sondern auf die Kopfhaut und den Haaransatz.

Das Auftragen des Haarwassers kann sich hierbei als etwas komplizierter herausstellen. Haarwasser ist, wie Wasser eben, sehr dünn, und birgt damit die Gefahr verschwendend auch auf Haare aufgetragen zu werden. Die Haare nehmen hiervon zwar keinen Schaden, jedoch auch keinen Vorteil. Ein Tipp hierfür ist, das Haar vorher zu waschen oder zumindest anzufeuchten. Nasse Haare nehmen das Haarwasser nämlich nicht so gut auf, sodass mehr auf die Kopfhaut gelangt.

Daher wird Haarwasser gerne in Fläschchen mit Pipetten verkauft oder aber als Sprühflache. Dies gewährt ein einfaches und gezieltes Auftragen des Haarwassers auf die Kopfhaut. Bestenfalls scheitelt man das Haar hierfür und verschiebt den Scheitel folgend bis man einmal den ganzen Kopf umrundet hat.

Nachdem das Haarwasser auf die Kopfhaut aufgetragen wurde, sollte es sorgfältig einmassiert werden. Je nach Produkt, wird eine Einwirkzeit zwischen einigen Minuten und mehreren Stunden empfohlen.

Welche Ergebnisse sind zu erwarten?

Haarwasser kann, je nach Produkt und Anlass der Anwendung, unterschiedliche Ergebnisse erzielen. Meist werden Haarwasser aus Naturheilstoffen, wie der Brennnessel oder der Birke, hergestellt und wirken beruhigend auf die Kopfhaut und fördernd auf die Durchblutung der Kopfhaut. Es kann jedoch auch für die alltägliche Pflege der Haare und Kopfhaut verwendet werden.

Hierbei werden zwei Arten des Haarwassers unterschieden – das medizinische Haarwasser und das kosmetische Haarwasser. Das medizinische Haarwasser hat meist einen besonderen Anlass der Anwendung, zu dem beispielsweise der Haarausfall, trockene & juckende Kopfhaut oder die Schuppenflechte gehören. Das kosmetische Haarwasser wird mit dem Zweck eines besseren Stylings und einem gepflegteren Aussehen der Haare aufgetragen. Beide Arten des Haarwassers wirken durch ihre verschiedenen Inhaltsstoffe spezifisch auf Haare und Kopfhaut und erzielen, bei richtiger Auswahl der Produkte, eine erfolgreiche Wirkung.

Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 17.12.2018
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