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Dauer einer Rippenprellung

Allgemein

Bei einer Rippenprellung handelt es sich um ein für die betroffene Person äußerst unangenehmes Krankheitsbild. In der Regel ist eine Rippenprellung nicht gefährlich und kann konservativ behandelt werden. Bei der Dauer, welche eine Rippenprellung bis zu einer vollständigen Heilung in Anspruch nimmt, kann es sich jedoch um eine relativ lange Zeit handeln. Wie lange die individuelle Heilungsphase einer Rippenprellung andauert, wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst und kann nur schwer verallgemeinert werden. Es kann jedoch von einer mindestens drei- bis vierwöchigen Heilungsphase ausgegangen werden. Je nach Alter des Betroffenen, Ausmaß der Verletzung, sowie zugrunde liegenden Erkrankungen, kann sich die Dauer deutlich hinauszögern und es können mehrere Monate bis zu einer vollständigen Beschwerdefreiheit vergehen.

Falls die Symptome im Laufe der Zeit schlimmer werden, empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen, damit dieser gegebenenfalls auftretende Komplikationen der Rippenprellung welche für die Symptome verantwortlich sind, ausschließen kann.

Ursachen

Je nach Ursache, welche für die Rippenprellung verantwortlich ist, kann die Dauer bis zu einer vollständigen Heilung unterschiedlich viel Zeit in Anspruch nehmen. Generell muss zwischen zwei Arten unterschieden werden. So kann eine Rippenprellung aufgrund einer von außen wirkenden Kraft auftreten oder durch eine Überbeanspruchung der Rippen durch starkes Husten ausgelöst werden.

Typischerweise heilt eine Rippenprellung, welche aufgrund einer von außen auf den Körper wirkenden Kraft entsteht schneller als eine Rippenprellung, welche durch starkes Husten verursacht wurde. Dies ist damit begründet, dass der Husten in der Regel auch noch nach der Rippenprellung besteht und die Heilung der Prellung ungünstig beeinflusst.


Symptome

Im Laufe der Heilungsphase einer Rippenprellung verbessern sich die Symptome der Verletzung meist in unterschiedlicher Reihenfolge. Neben den husten- sowie atemabhängigen Schmerzen, welche für eine Rippenprellung charakteristisch sind, kommt es in manchen Fällen zu einem Bluterguss sowie einer Schwellung an der betroffenen Rippe.

Lesen Sie mehr zum Thema: Rippenprellung Schmerzen

Eine Rippenprellung gilt dann als geheilt, wenn der Schmerz auch ohne die Einnahme von schmerzsenkenden Medikamenten abgeklungen ist. Dies kann je nach Alter des Betroffenen, Ausmaß der Verletzung sowie eventuell beeinflussende Erkrankungen eine unterschiedlich lange Zeit in Anspruch nehmen. Ein vollständiges Abklingen der Schmerzen kann frühestens nach drei bis vier Wochen erwartet werden.

Wenn die Rippenprellung aufgrund einer Husten-Symptomatik entsteht und der Husten weiterhin besteht, kann dies die Heilungsdauer deutlich hinauszögern.

Der eventuell auftretende Bluterguss sowie die Schwellung sind in der Regel deutlich früher abgeheilt. So sind diese Symptome, je nach Ausmaß und Therapie, schon innerhalb einer Woche nicht mehr zu sehen.

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Diagnose

Eine Rippenprellung sollte so schnell wie möglich diagnostiziert werden, damit eine individuell abgestimmte Therapie begonnen werden kann. Die Heilung einer spät diagnostizierten Rippenprellung nimmt, falls eine Schonung der betroffenen Rippe ausbleibt, eine deutlich längere Heilungsdauer in Anspruch nehmen.

Therapie

Die Therapie einer Rippenprellung beruht auf konservativen Maßnahmen. Die Symptome sollten nur so lange behandelt werden, wie sie bestehen.

Zunächst ist eine Sportpause für einige Wochen anzuraten. Auch die schmerzlindernde Therapie mit Medikamenten oder Salben sollte für die Zeit durchgeführt werden, in welche die Schmerzen auftreten. Dies ist in der Regel etwa für 3 bis 5 Wochen der Fall. Die direkten Symptome der Prellung, welche meist aufgrund der Verletzung entstehen, wie beispielsweise ein Bluterguss oder eine Schwellung an der betroffenen Stelle, können für die ersten Tage durch kühlende Maßnahmen therapiert werden.

Prognose

Die Prognose einer Rippenprellung ist generell als sehr gut einzuschätzen. In den meisten Fällen ist eine Rippenprellung nach drei bis fünf Wochen vollständig verheilt. Bestimmte Faktoren können jedoch dazu beitragen, dass eine Rippenprellung zu schweren Komplikationen führt. Aus diesem Grund ist es ratsam, bei einem Verdacht auf eine Rippenprellung diesen durch einen Arzt gegebenenfalls bestätigen zu lassen und eine geeignete Therapie zu beginnen.

Besonders Rippenprellungen, welche aufgrund starken Hustens entstehen, haben eine schlechtere Prognose. Durch den meist anhaltende Husten wird die Heilungsdauer deutlich verzögert. Bei der Einnahme von hustenstillenden Medikamenten besteht die Gefahr der Entwicklung einer Lungenentzündung, weshalb diese Medikamente nur in bestimmten Fällen eingesetzt werden sollten.

Schlussendlich bestimmen individuelle Faktoren über die Prognose der Verletzung. Besonders das Alter spielt eine wichtige Rolle in der Prognose der Rippenprellung. Auch das Ausmaß der beeinträchtigten Rippen kann die Dauer und die Prognose der Verletzung stark beeinflussen.

Prophylaxe

Eine generelle Empfehlung für eine Prophylaxe, welche eine Rippenprellung verhindern kann, kann nur schlecht gegeben werden. Besonders bei Kontaktsportarten kommen Rippenprellungen relativ häufig vor. In diesem Fall können Protektoren helfen die Verletzung zu verhindern. Prellungen, welche aufgrund starken Hustens entstehen, können durch eine prophylaktische Einnahme hustenstillender Medikamente verhindert werden.

Weitere Informationen zum Thema "Rippenprellung"

Weitere Informationen zum Thema Dauer einer Rippenprellung finden Sie unter:

Eine Übersicht über alle bereits veröffentlichen Themen der Orthopädie finden Sie unter: Orthopädie A-Z.

Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 31.07.2018
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