Ursachen für erhöhte CRP Werte

Einleitung

CRP (C-reaktives Protein) ist ein wichtiger Parameter, der zumeist bei dem Verdacht auf eine Entzündungsreaktion im Körper bestimmt wird. Es handelt sich um ein Protein, welches in der Leber produziert wird und als Teil des körpereigenen Abwehrsystems agiert, indem es beim Erkennen und Bekämpfen von Mikroorganismen und erkrankten Zellen beiträgt. Die Bestimmung des CRPs dient der Einschätzung und Beurteilung bei einer vermuteten Entzündungsreaktion. Allerdings muss der Wert immer auch in Zusammenschau mit weiteren Befunden bewertet werden. Zudem kann der Wert auch ohne relevante Entzündung erhöht sein und auf der anderen Seite schließt ein nicht erhöhter CRP-Wert eine - gegebenenfalls beginnende - schwere Infektion nicht aus.

Hier geht es zum Hauptartikel: Entzündungswerte im Blut - Auf was weisen erhöhte Werte hin?

Akute Ursachen

Kommt es bei einem Menschen zu einer akuten Entzündungsreaktion, so reagiert das Immunsystem mit der Ausschüttung von verschiedenen Abwehrstoffen wie zum Beispiel dem CRP. Daher lässt sich auch bei der Blutbestimmung (meist mit einer Verzögerung von Stunden bis Tagen nach Beginn der Entzündungsreaktion) ein erhöhter CRP-Wert verzeichnen. Eine weitere typische akute Ursache für erhöhte CRP Werte stellen zum Beispiel größere Operationen dar. Diese bedeuten für den Körper eine Belastung dar und führen ebenso zu einer Aktivierung des Abwehrsystems und somit meist auch zu einem deutlichen Anstieg des CRP- Wertes.

Chronische Ursachen

Liegt eine ständige Aktivierung des Immunsystems vor, kann dies die chronische Ursache erhöhter CRP-Werte darstellen. Beispielsweise kann eine nicht heilende Wunde, wie etwa bei einer Wundheilungsstörung nach einer Operation dazu führen, dass bei der Abwehr von Mikroorganismen der Körper CRP ausschüttet und die sich eine erhöhte Konzentration im Blut messen lässt. Ebenso können auch andere Infektionen wie zum Beispiel der Harnblase oder der Atemwege eine chronische Ursache erhöhter CRP-Werte darstellen, wenn diese nicht auskuriert werden. Jedoch kommt es auch vor, dass ohne Vorliegen einer Entzündung chronisch erhöhte CRP-Werte gemessen werden. Beispielsweise kann es durch Tabakkonsum zu einem Anstieg des Wertes oberhalb des Normalbereichs kommen. Menschen die unter einer chronischen Erkrankung zum Beispiel des Darms oder der Gelenke (Rheuma) leiden, weisen zudem ebenfalls häufig erhöhte CRP-Werte auf.

Rheuma

Erhöhte CRP-Werte werden häufig bei Menschen gemessen, die unter Rheuma, bzw. chronischen Entzündungen der Gelenke leiden. Jedoch dient die Bestimmung des CRP-Wertes nicht dazu, eine rheumatische Erkrankung zu diagnostizieren, sodass ein erhöht gemessener Wert allein noch keinen Hinweis für das Vorliegen von Rheuma darstellt. Es gibt klar definierte Kriterien, die erfüllt sein müssen, um die Diagnose stellen zu können. Der CRP-Wert kann dann aber je nach dessen Höhe zur Beurteilung des Schweregrades einer Entzündungsreaktion zur Hilfe genommen werden. Zudem kann im Krankheitsverlauf bei Rheuma ein Anstieg des CRP-Wertes auf einen akuten Krankheitsschub hinweisen. Fällt ein zunächst erhöhter CRP-Wert bei einem Menschen mit Rheuma im Verlauf wieder ab, kann dies die Bestätigung für die Wirksamkeit einer eingeleiteten Therapie sein.

Lesen Sie hier: Wie erkennt man Rheuma?

Tumor/Krebs

Erhöhte CRP-Werte werden unter anderem auch durch bösartige Tumore bzw. Krebs verursacht. Allerdings stellen Krebserkrankungen nur einen Bruchteil der Ursachen erhöhter CRP-Werte dar. Es handelt sich in erster Linie um einen Wert, der bei Entzündungen ansteigt. Ein erhöhter CRP-Wert allein rechtfertigt daher nicht den Verdacht, dass ein Krebsleiden als vorliegt. Der Arzt wird anhand seiner Untersuchung und gegebenenfalls weiterer Diagnostik der Ursache des erhöhten CRP-Wertes nachgehen. Selbst wenn diese zunächst unklar ist, muss nicht gleich an einen Tumor als Verursacher gedacht werden. Sollten neben einem erhöhten CRP-Wert jedoch Symptome vorliegen, die für das Vorliegen eines Tumors sprechen könnten, ist eine diesbezügliche Abklärung sinnvoll. Dazu zählt zum Beispiel ein ausgeprägter ungewollter Gewichtsverlust oder wenn es zu Auftreten von Blut im Stuhlgang kommt.

Hier geht es zum Hauptartikel: CRP Wert bei einer Krebserkrankung

Leukämie

Erhöhte CRP-Werte sind zunächst kein typischer Befund bei der Bluterkrankung Leukämie. Bei Menschen, die unter einer Leukämie leiden, ist oftmals das Abwehrsystem geschwächt, sodass ein Anstieg des CRPs oftmals eher ausbleibt. Andererseits kann ein erhöhter bzw. ansteigender CRP-Wert bei Vorliegen einer Leukämie dafür Sprechen, dass eine Entzündung vorliegt. Aufgrund der eingeschränkten Immunabwehr sind Menschen mit einer Leukämie häufig durch Infektionen mehr gefährdet als ansonsten gesunde Menschen. Ein erhöhter CRP-Wert bei Leukämie-Erkrankten sollte daher ernst genommen und gegebenenfalls weiter abgeklärt werden.

Erfahren Sie hier:Wie erkennt man Leukämie?

Schnupfen

In manchen Fällen kann ein Schnupfen die Ursache für erhöhte CRP-Werte sein. Für einen Schnupfen verantwortlich ist ein durch Viren verursachter Infekt der oberen Atemwege. Es gibt zwei wesentliche Gründe, weshalb es bei einem Schnupfen in der Regel allenfalls zu einem geringfügigen Anstieg des CRP-Wertes kommt. Zum sind bei einem Schnupfen nur die Schleimhäute der oberen Atemwege durch eine leichte Entzündungsreaktion betroffen, was für den Körper und das Abwehrsystem nur eine vergleichsweise geringfügige Belastung darstellt. Daher wird in der Regel auch nur wenig CRP gebildet. Der zweite Grund, weshalb bei einem Schnupfen der CRP-Wert oft nicht oder nur leicht ansteigt ist, dass die Auslöser der Erkrankung Viren sind. Virale Infekte führen generell zu einem weniger ausgeprägten Anstieg der CRP-Werte als beispielsweise bakterielle. Sollte bei einem Schnupfen ein stark erhöhter CRP-Wert gemessen werden, so kann dies jedoch dafür sprechen, dass auch ein schwerwiegender Infekt vorliegt. Beispielsweise kann eine Ursache eine durch Bakterien ausgelöste Lungenentzündung sein, die dann gegebenenfalls die Behandlung mit einem Antibiotikum bedarf.

Sie leiden unter Schnupfen? Hier geht es zu:Schnupfen - Was tun?

Virusinfektion

Auch bei einer Virusinfektion lassen sich oftmals erhöhte CRP-Werte messen. Es ist jedoch nachgewiesen, dass das CRP insbesondere bei einer durch Bakterien verursachten Entzündungsreaktion ansteigt. Viral bedingte Infekte verursachen dagege oft nur mäßig bis leichte Anstiege. In manchen Fällen ist das CRP bei einer Virusinfektion sogar normal. Das bedeutet nicht, dass Virusinfektionen generell harmloser sind als durch Bakterien verursachte Entzündungen. Es kommt lediglich in der Regel zu einem geringeren Anstieg der CRP-Werte.

Grippe

Eine Grippe kann die Ursache für erhöhte CRP-Werte sein. Allerdings handelt sich bei der Grippe um eine durch Viren ausgelöste Erkrankung, welche generell zu einem eher geringen Anstieg des im Blut gemessenen CRPs führen. Daher kommt es oftmals selbst bei einer schweren Grippe mit ausgeprägten Symptomen vor, dass der CRP-Wert nur leicht oder gegebenenfalls sogar gar nicht erhöht ist. Lassen sich bei Vorliegen von Grippesymptomen stark erhöhte CRP-Werte messen, so kann dies ein Hinweis dafür sein, dass nicht die Grippe sondern gegebenenfalls eine durch Bakterien verursachte Lungenentzündung vorliegt. In manchen Fällen kann es gerade bei alten Menschen mit Grippe auch zu einer sogenannten bakteriellen Superinfektion kommen, die dann die Behandlung mit einem Antibiotikum bedarf. Neben einer Verschlechterung des Zustandes kann ein Anstieg des CRP-Wertes auf einen solchen Verlauf hinweisen.

Lesen Sie hierzu mehr:Komplikationen einer Grippe

Mandelentzündung

Eine Mandelentzündung zählt zu den häufigen möglichen Ursachen erhöhter CRP-Werte. Die Mandeln sind Organe des Immunsystems. Bei einer in der Regel durch Bakterien verursachten Entzündung kommt es zu einer Verkettung von Reaktionen letztlich zu einer erhöhten Produktion und Ausschüttung von CRP in der Leber. Dabei korreliert die Höhe des CRP-Wertes oftmals mit dem Schweregrad der Entzündung. Heilt die Mandelentzündung aus, so fällt auch der CRP-Wert in der Regel wieder ab. Eine chronische oder immer wiederkehrende Mandelentzündung kann jedoch auch für ständig erhöhte CRP-Werte verantwortlich sein.

Schwangerschaft

Eine Ursache für erhöhte CRP-Werte kann eine Schwangerschaft sein. Leicht bis mäßig erhöhte Werte sind lassen sich bei vielen Frauen, die schwanger sind, messen und sind dann als normal anzusehen. Lediglich stark erhöhte oder im Verlauf ansteigende CRP-Werte im Zusammenhang mit Beschwerden wie Fieber oder Schmerzen sollten auch in der Schwangerschaft beachtet und gegebenenfalls weiter abgeklärt werden. In vielen Fällen ist ein erhöhter CRP-Wert in der Schwangerschaft jedoch nicht verwertbar, sodass dessen Bestimmung oftmals nicht zielführend ist. 

Nach Operation

Eine Operation führt zu einer starken Stressreaktion des Körpers und damit auch zu einer Aktivierung des Immunsystems. Deshalb ist es zu erwarten, dass nach einer OP sich erhöhte CRP-Werte messen lassen. Bei einem normalen Verlauf ohne Komplikationen fällt der Wert nach einigen Tagen wieder ab. In den ersten Tagen nach einer OP sind daher erhöhte CRP-Werte als normal anzusehen. Der zu erwartende Anstieg ist dabei auch vom Ausmaß und der Dauer der Operation abhängig. Sollte der CRP im Verlauf nach der Operation nicht abfallen oder gar ansteigen, kann dies für die Ärzte ein Hinweis dafür sein, dass sich eine Komplikation anbahnt wie zum Beispiel eine Wundheilungsstörung oder eine Lungenentzündung. Der CRP-Wert muss dabei jedoch stets in Zusammenschau mit den Beschwerden des Patienten sowie möglichen Befunden wie Fieber oder Schmerzen betrachtet werden.

Lungenentzündung

Eine Lungenentzündung führt typischerweise zu erhöhten CRP-Werten. Um eine Lungenentzündung zu diagnostizieren müssen jedoch vor allem die typischen Beschwerden wie Fieber, neu auftretende Atemnot sowie Husten auftreten. Zudem muss über einen Röntgenbild eine neu aufgetretene Verschattung nachgewiesen werden. Ein erhöhter CRP-Wert ist bei der Diagnosestellung einer Lungenentzündung nur zweitrangig. Nicht erhöhte Werte machen im Umkehrschluss jedoch eine Lungenentzündung sehr unwahrscheinlich, sodass in  einem solchen Fall auf ein Röntgenbild oftmals verzichtet werden kann. Eine größere Bedeutung kommt den CRP-Werten jedoch nach Einleitung einer Therapie ein. Fällt dieses nach einigen Tagen nach Einleitung einer Behandlung mit Antibiotika nicht ab oder steigt gar weiter an, spricht dies dafür, dass die Therapie nicht anschlägt und gegebenenfalls auf ein anderes Medikament gewechselt werden sollte.

Informieren Sie sich hier über dieAnzeichen einer Lungenenzündung

Blutvergiftung

Bei einer Blutvergiftung, die medizinisch auch als Sepsis bezeichnet wird, kommt es zu einer ausgeprägten Reaktion des körpereigenen Abwehrsystems und damit unter anderem zu einer ausgeprägten Ausschüttung von Entzündungswirkstoffen. Daher führt eine Blutvergiftung in der Regel auch zu stark erhöhten CRP-Werten. Im Umkehrschluss sollte bei Vorliegen einer Entzündung die im Verlauf zu einem deutlichen Anstieg der CRP-Werte führt, eine beginnende Sepsis in Betracht gezogen werden. Nach Einleitung der Therapie einer Sepsis kann die Bestimmung der CRP-Werte im Verlauf als Parameter für ein Ansprechen auf die Therapie sein. Weiterhin stark erhöhte CRP-Werte können dabei auf ein unzureichendes Ansprechen des Körpers auf die Behandlung hinweisen. Häufig wird bei Vorliegen einer Blutvergiftung neben dem CRP hierzu auch das sogenannte Procalcitonin bestimmt.

Hier finden Sie dieSymptome einer Blutvergiftung

HIV

Bei erhöhten CRP-Werten sollte nicht zunächst an eine HIV-Infektion als Ursache gedacht werden. Bei HIV handelt es sich um einen Virus, der die Abwehrzellen des Immunsystems befällt und diese nach und nach meist über Jahre hinweg zerstört. Bei der Erstinfektion mit HIV sind erhöhte CRP-Werte zwar möglich, jedoch besitzen diese nur eine geringe Aussagekraft. Zum einen sind sie unspezifisch, das heißt, es gibt viele weitere mögliche Ursachen für die Erhöhung. Zum anderen sind erhöhte CRP-Werte bei der Frage, ob eine HIV-Infektion vorliegt nicht sensitiv. Das bedeutet, dass man sich mit HIV infizieren kann, ohne dass es zu erhöhten HIV Werten kommt. Sinnvoller ist es nur bei einem begründetem Verdacht auf eine Infektion sich sofort bei einem Arzt zu melden, zum Beispiel nach nach Sexualverkehr mit einem HIV-positiven Menschen.

Rückenschmerzen

Treten erhöhte CRP-Werte in Zusammenhang mit Rückenschmerzen auf, sind verschiedene Ursachen möglich. Häufig hängen die beiden Befunde nicht zusammen, das heißt man leidet unter Rückenschmerzen und der erhöhte CRP-Wert hat eine ganz andere Ursache. Es sind jedoch Konstellationen denkbar, bei denen die Rückenschmerzen und erhöhte CRP-Werte auf einen gemeinsamen Auslöser zurückzuführen sind. Bei Schmerzen in den Flanken sollte bei erhöhten CRP-Werten zum Beispiel an eine Nierenbeckenentzündung gedacht werden, insbesondere bei einseitigen Schmerzen und Fieber. Die Bewertung, ob ein Zusammenhang zwischen Rückenschmerzen und erhöhten CRP-Werten besteht, kann jedoch nur der Arzt nach seiner Untersuchung treffen.

Hier finden Sie effektiveÜbungen gegen Rückenschmerzen

Harnwegsinfekt

Harnwegsinfektionen zählen zu den häufigsten Infektionen des Menschen und sind damit auch für eine Vielzahl erhöhter CRP-Werte ursächlich. Insbesondere wenn typische Beschwerden wie Brennen beim Wasserlassen und Schmerzen im Unterleib auftreten, ist ein Harnwegsinfekt als Ursache erhöhter CRP-Werte zu vermuten. Dabei führen auf die Blase beschränkte Harnwegsinfekte oftmals nur zu einem leichten Anstieg der CRP-Werte (bis zum 10-fachen der Norm). Steigt die Entzündung jedoch bis zu den Nieren auf, kann auch das CRP im Verlauf stark ansteigen. Typische Zeichen sind hierbei Flankenschmerzen und Fieber. Die schlimmste Verlaufsform des Harnwegsinfektes, die sogenannte Urosepsis kann entsprechend auch zu extrem erhöhten CRP-Werten (bis zum 100-fachen der Norm) führen.

Osteomyelitis

Als Osteomyelitis bezeichnet man eine Entzündung des Knocheninneren und diese führt in der Regel auch zu erhöhten CRP-Werten. Generell ist eine Osteomyelitis jedoch nur für einen sehr geringen Anteil von erhöht gemessenen CRP-Werten verantwortlich. An dieses Krankheitsbild sollte gedacht werden, wenn entsprechende verdächtige Befunde vorliegen. Als Beispiel kann eine ausgeprägte und tiefe Wundinfektionen am Fuß bei Diabetikern dienen.

Morbus Crohn / Colitis ulcerosa

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind sogenannte chronisch entzündliche Darmerkrankungen, die unter anderem zu erhöhten CRP-Werten führen können. Kommt es zu typischen Befunden einer solchen Erkrankung wie häufige Durchfälle über eine längere Zeit, sollte gegebenenfalls eine Darmspiegelung durchgeführt werden. Ob ein Morbus Crohn oder eine Colitis ulcerosa vorliegen, lässt sich letztlich nur anhand der feingeweblichen Untersuchung von Proben aus der Darmschleimhaut bestimmen. Zu deren Gewinnung ist eine Darmspiegelung erforderlich. Bei Menschen mit einer nachgewiesenen chronisch entzündlichen Darmerkrankung lässt ein erhöhter CRP-Wert auf eine vermehrte Aktivität der Erkrankung schließen. Die Bewertung des Laborparameters muss dabei jedoch stets in Zusammenhang mit weiteren Befunden wie allgemeinem Befinden, Stuhlfrequenz und Schmerzen erfolgen.

Divertikulitis

Zu den häufigsten Ursachenfür erhöhte CRP-Werte zählt die Divertikulitis. Gerade in den westlichen Ländern handelt es sich bei der durch Bakterien verursachten Entzündung von Ausstülpungen des Dickdarms um ein häufig vorkommendes Krankheitsbild. Erhöhte CRP-Werte in Zusammenschau mit Symptomen wie Schmerzen im (typischerweise linken) Unterbauch sowie gegebenenfalls Fieber sollten daher an der Vorliegen einer Divertikulitis als Ursache denken lassen. Dabei führen leichte Entzündungen in der Regel auch nur zu geringfügig erhöhten CRP-Werten. Wird dagegen ein besonders hoher Wert gemessen, kann dies auf eine besonders ausgeprägte Divertikulitis hinweisen. Bei entsprechenden Symptomen ist unter Umständen sogar eine notfallmäßige Diagnostik im Krankenhaus erforderlich, um zum Beispiel einen Darmdurchbruch oder eine Bauchfellentzündung auszuschließen oder zumindest rechtzeitig zu erkennen.

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Autor: Dr. Nicolas Gumpert
Veröffentlicht: 19.03.2020 - Letzte Änderung: 01.10.2021
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