Inhalt:
Therapie chronischer Rückenschmerzen
Synonyme
Low back pain, Lumbalgie, Lumbago, Kreuzschmerzen, Lumbalsyndrom, lumbales Wurzelreizsyndrom, Kompressionssyndrom, lumbales Bandscheibensyndrom, Ischiassyndrom, Ischialgie, Lumboischialgie, Ischias, Facettensyndrom, Wirbelgelenkschmerz, myofasziales Syndrom, Tendomyose, spondylogenes Reflexsyndrom, Zervikobrachialsyndrom, Cervicobrachialgie
Englisch: chronic back pain
Einleitung
Rückenschmerzen müssen frühzeitig und ausreichend therapiert werden um eine Chronifizierung zu vermeiden. Bei chronischen Rückenschmerzen sind gängige Schmerzmittel allein häufig nicht mehr wirksam, weil sich ein Schmerzgedächtnis entwickelt hat, d.h. der Rückenschmerz sich in der Psyche des Betroffenen verselbständigt hat. Eine Therapie der Rückenschmerzen ist dann ungleich schwieriger. Ein interdisziplinäres Vorgehen von Orthopäden, Anästhesisten, Neurologen, Psychologen und Physiotherapeuten im Rahmen einer multimodalen Schmerztherapie ist hier häufig angezeigt.
Rückenschmerzen und Psyche
In kaum einem Krankheitsbild wie dem Rückenschmerz wird die Schmerzwahrnehmung von psychischen Komponeneten beeinflußt.
Mit den psychischen Aspekten des Rückenschmerzes unter Thema:
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Autoren: Dr. med Nicolas Gumpert u. Dr. med Marc JungermannAls "PDF" oder "Printversion" erhältlich.
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Therapie
Bewegung:
Die beste Möglichkeit zur Vorbeugung von Rückenschmerzen ist BEWEGUNG. Benutzen Sie beispielsweise im Alltag statt des Aufzuges die Treppe oder lassen Sie das Auto für Aktivitäten, die sich in der Nähe befinden, einfach einmal stehen. Gehen Sie spazieren, ... .
Wenn Rückenschmerzen allerdings erst einmal aufgetreten sind, gilt auch für einfache Rückenschmerzen: Bewegen Sie sich! Vermieden werden sollten auf jeden Fall lange Bettruhen. Überdenken Sie Ihre Sportgewohnheiten um (wieder) fit zu werden. Ihrem individuellen Leistungsniveau entsprechend gilt es, die Rückenmuskulatur zu stärken. Gerade die Trendsportarten Walking, bzw. Nordic Walking können dabei helfen. Auch das Schwimmen und / oder Radfahren gelten als geeignete Sportarten zur Stärkung der Rückenmuskulatur.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch unter: Nordic walking
Da es schwer ist, gerade in akuten Schmerzphasen sich zur Bewegung auftzurappeln, kann unter Umständen anfänglich ein Schmerzmedikament verabreicht werden.
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Abbildung Wirbelsäule
- Querfortsatz
- abgehender Nerv
- Wirbelkörper
- Dornfortsatz
- Rückenmark
Schmerzmittel
Wie bereits oben erwähnt ist die Mobilisierung des Patienten von großer Bedeutung. Akute Schmerzzustände verleiten jedoch dazu, sich länger als vielleicht notwendig zu „schonen“. Um diese eventuell länger anhaltenden „Schonzustände“ zu verkürzen, und den Patienten möglichst schnell wieder in Bewegung zu setzen, können starke Schmerzen mittels Schmerzmittel gelindert werden.
Wichtig zu erwähnen ist aber, dass Schmerzmittel lediglich den Schmerz dämpfen, allerdings nicht die Schmerzursache behandeln / beseitigen. Sie sollen wirklich nur dazu dienen, den Patienten möglichst schnell schmerzfrei zu bekommen, damit er sich wieder bewegen kann.
Die Schmerzmitteleinnahme sollte der behandelnde Arzt bestimmen. Er kann vor Ort individuell entscheiden, welches Medikament und welche Dosierung sinnvoll erscheinen.
Zusätzlich zur Schmerzmittelmedikation (z.B.: Paracetamol, Aspirin ®, Diclofenac, Ibuprofen, können Muskelrelaxantien (Muskel entspannende Medikamente), wie beispielsweise Tetrazepam verabreicht werden.
Immer muss darauf hingewiesen werden, dass Medikamente nicht nur Wirkungen, sondern auch Nebenwirkungen haben. Insbesondere einige der Schmerzmittel können Magenbluten verursachen. Ein erstes Indiz hierfür ist: schwarzer Stuhlgang. In solchen Fällen sollten Sie sofort einen Arzt konsultieren und vorerst keine weiteren Medikamente mehr einnehmen. Nicht zuletzt aufgrund der Nebenwirkungen ist eine dauerhafte Einnahme von Schmerzmedikamenten nicht zu empfehlen. Sie sollen nur dazu verhelfen, dass der Patient möglichst schnell wieder „auf die Beine“ kommt.
Naturheilmittel / Teufelskralle
Naturheilmittel, besonders ist hierbei die Teufelskralle zu nennen. Die Teufelskralle kann bei leichten Schmerzen allein und bei stärkeren Schmerzen zur Unterstützung der bestehenden Therapie eingesetzt werden. Die Teufelskralle soll die Symptome des Rückenschmerzes vermindern.
Wärme und Kälte
Während in akuten Anfangsstadien noch Kälte als wohltuend empfunden wird, wird nach Beendigung des Anfangsstadium prinzipiell eher die Wärme bevorzugt.
Generell tut Wärme bei akuten Schmerzzuständen sehr gut. Wärme erreicht man dauerhaft durch sachgemäße Kleidung, wie beispielsweise durch das Tragen eines Unterhemdes oder winddichter und warmer Kleidung!
Auch Maßnahmen, die von außen auf die Bereiche einwirken, wie beispielsweise Baden, Saunieren, Fangopackungen, Rotlicht oder durchblutungsfördernde Medikamente (ABC – Pflaster, Wärme erzeugende Salben), können Wärme erzeugen.
Häufig werden die beschriebenen Maßnahmen (passende Kleidung, äußerliche Maßnahmen, durchblutungsfördernde Medikamente) miteinander kombiniert, nicht zuletzt weil mittlerweile auch die Wirksamkeit von Wärme bei vorhandenen Rückenschmerzen wissenschaftlich bestätigt werden konnte.
Achten Sie bitte bei allen Anwendungsformen auf eventuelle Nebenwirkungen. So sind bei der Verwendung von Rheumasalben und ABC – Pflaster immer wieder allergische Hautreaktionen aufgetreten. Insbesondere können beispielsweise durch Rotlicht Verbrennungen auftreten.
Es gibt noch weitere Therapiemaßnahmen, die nachfolgend unter „sonstige Maßnahmen“ aufgelistet werden.
Sonstige Maßnahmen
Chirotherapie (Einrenken)
Die Chiropraktik stellt eine schulmedizinisch anerkannte Heilmethode dar, die auf diverse Handgrifftechniken beruht. Die Chirotherapie (Manipulationsbehandlung; manuelle Therapie) kann dabei beispielsweise durch Verschiebung der Wirbel entstandene Einklemmungen adjustieren. Da die Behandlungsform nicht ungefährlich ist, sollte sie nur durch erfahrene Therapeuten (ausgebildete Chiropraktiker oder Ärzte mit der Zusatzbezeichnung „Chirotherapie oder manuelle Therapie”) erfolgen. Bei unkomplizierten Rückenschmerzen, die nicht bis in den Fuß oder die Zehen ausstrahlen, wird die Chirotherapie in der Regel innerhalb der ersten 6 Wochen durchgeführt.
Bettruhe
Eine Bettruhe in Form von absoluter Schonung ist keine geeignete Behandlung für Ihren Rücken. Sie sollte daher nur in Ausnahmefällen in Erwägung gezogen werden und selbst dann sollten Sie sich innerhalb der nächsten zwei Tage um eine Mobilisierung bemühen. Dabei kann – wie bereits oben geschildert – ein Schmerzmedikament helfen.
Ziel sollte es in jedem Fall sein, nach möglichst kurzer Zeit wieder genauso aktiv oder aktiver zu bewegen, als vor dem Beginn der Schmerzen.
Sollte sich ihr Bewegungsmaß vor der Erkrankung auf ein Minimum reduziert haben, ist es an der Zeit, über (neue) Sportaktivitäten nachzudenken. Gestalten Sie ihr Verhalten im Alltag so um, dass Sie selbst vermehrt aktiv werden: Treppe statt Fahrstuhl, Spaziergang statt Auto fahren, ...
Massage
Auch wenn eine wohltuende Massage bei Patienten mit Rückenschmerzen sehr beliebt ist, konnte deren dauerhafte Wirksamkeit in Form von Schmerzminderung nicht nachgewiesen werden.
Auch hier muss wieder festgestellt werden: eine passive Behandlung kann durch Eigeninitiative in Form von Bewegung nicht ersetzt werden!
Standardisierte Schulungsprogramme (Rückenschule):
Unter einer „Rückenschule“ versteht man das Erlernen von Übungen zum Muskelaufbau im Bereich des Rückens. Zusätzlich wird man über Aufbau und die Funktion des Rückens aufgeklärt.
Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die verschiedenen Belastungssituationen gelegt, um zu erreichen, dass die Körperhaltung des Patienten bewusst korrigiert wird. So erlernt man dort Techniken zur Entlastung der Wirbelsäule, unter anderem in Extremsituationen, in denen der Patient große Lasten zu tragen hat. Beispielsweise erlernen Sie dort, wie schwere Lasten (Wasserkästen) vom Boden angehoben werden, etc.
Wissenschaftliche Studien haben belegt, dass die besten Ergebnisse (Verhaltensänderungen) dann erreicht werden, wenn ein so genanntes Intensivprogramm von drei- bis fünfwöchiger Dauer durchlaufen wurde. erreicht werden.
Es gibt unterschiedliche Schulungsprogramme, die unter anderem auch durch Krankenkassen angeboten werden. In der Regel eignen sich diese Programme für Patienten mit eher chronischen Rückenschmerzen, also für Patienten, die über einen längeren Zeitraum hinweg (ca. 6 Wochen) unter Rückenschmerzen leiden.
Für den Eigengebrauch zu Hause gibt es mittlerweile auch zahlreiche gute Literatur, die das Erlernen verschiedener Körperhaltungen zum Ziel haben.
Krankengymnastik
Im Rahmen einer Krankengymnastik (Bewegungstherapie, Physiotherapie) wird ähnlich wie im Rahmen der Rückenschule versucht man, die falschen Bewegungsmuster zu reduzieren. Dabei werden Übungen durchgeführt, die die Schäden des Bewegungsapparates mindern. Wichtig ist hier vor allem, dass der Patient selbst verschiedene Übungsformen erlernt, die er dann zu Hause in Eigenregie weiter betreiben kann. Es ist eine Utopie zu glauben, dass mittels einmalig durchgeführter Krankengymnastik die Rückenschmerzen dauerhaft verschwinden. Auch hier ist dann wieder die Eigeninitiative des Patienten gefragt.
Zu den Übungsformen der Krankengymnastik zählen Übungen zum Strecken, Anspannen, Entspannen, ... . Darüber hinaus sollten auch – wie im Rahmen der Rückenschule – Bewegungsabläufe des Alltags neu eingeübt werden, um eine tägliche / alltägliche Schonung des Rückens zu erreichen.
Nur wenn SIE dauerhaft diese erlernten Übungen zu Hause durchführen, können Sie mit einer Schmerzlinderung rechnen! Die Stärkung der Rückenmuskulatur beruht auf stetiger Durchführung der Übungen.
Weitere Informationen erhalten Sie auch unter unserem Thema: Krankengymnastik.
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Akupunktur
In vielen medizinischen Bereichen setzt sich die Akupunktur als alternative zur traditionellen Behandlungsform ab. Unter der Akupunktur versteht man eine alte chinesische Behandlungsmethode aus dem Bereich der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), die auf einem philosophischem Konzept basiert. Diesem philosophischen Konzept zur Folge basiert jede Krankheit des menschlichen Körpers auf einem Ungleichgewicht zwischen den beiden gegensätzlichen Kräften „Yin und Yang“. Es gibt dabei unterschiedliche Techniken, wobei allen Techniken das Einstechen der Nadeln in verschiedene Tiefen der so genannten Meridiane (= ) gemein ist. Dadurch soll erreicht werden, dass energetische Störungen innerhalb des Organismus ausgeglichen werden.
Auch wenn bisher durchgeführte Untersuchungen zum Nutzen der Akupunktur bei Rückenschmerzen ohne Ergebnis waren, das bedeutet: einige Untersuchungen wiesen eine Wirksamkeit nach, andere nicht, empfinden die meisten Patienten eine Verbesserung der Schmerzsymptomatik.
Weitere Informationen zur Akupunkturtherapie im Orthopaedicum Frankfurt erhalten Sie auch unter: Akupunktur
Transkutane elektrische Nerven-Stimulation (TENS)
Unter der transkutane elektrische Nerven-Stimulation (TENS) versteht man die Behandlung von Muskelverspannungen durch eine Reizstrombehandlung. Ziel ist es, die Muskelverspannungen zu lösen und dadurch eine verbesserte Beweglichkeit zu erreichen. In der Regel wird die TENS als Begleitmaßnahme und somit in Kombination mit anderen Maßnahmen angewendet. Insbesondere zur Behandlung chronischer Rückenschmerzen (länger als 6 Wochen anhaltend) findet die TENS ihre Anwendung.
Verhaltenstherapie
Im Rahmen der Verhaltenstherapie, welche eine Form der Psychotherapie darstellt, soll versucht werden durch Gespräche und Übungsformen alteingesessene Angewohnheiten und Einstellungen zu beeinflussen und zu verändern. Der Grund für den Einsatz eines solchen Verfahrens liegt in der oben bereits kurz geschilderten Tatsache, dass körperliche Belastungen und seelischer Stress häufig zusammen in Erscheinung treten.
Man zieht diese Therapieform häufig bei Patienten in Erwägung, die bereits verschiedene Therapiemöglichkeiten ohne tiefgreifende Besserung durchlaufen haben.
Operationen
Die Behandlung von Rückenschmerzen erfolgt nur in Ausnahmefällen operativ. Dies ist in der Regel nur dann der Fall, wenn von einem ernsthaften Bandscheibenverfahren ausgegangen werden muss.
In diesen Fällen gibt es drei Möglichkeiten zur Durchführung des operativen Eingriffes:
- die klassische Entfernung der Bandscheibe, also eine offene Operation an der Wirbelsäule,
- die Bandscheibenentfernung mittels der mikroskopischen Methoden (endoskopisch) durch einen kleinen Schnitt an der Wirbelsäule,
- oder die Auflösung der Bandscheibe mittels chemischer Substanzen, die in die Bandscheibe gespritzt werden.
Die chemische Auflösung der Bandscheibe ist zwar schonender, aber nicht so wirksam wie die klassische Operation. - alternativ zur Bandscheibenentfernung kommt immer häufiger die Bandscheibenprothese in Frage. Die Bandscheibenprothese bietet inzwischen eine alternative bei geschädigten Bandscheiben. Welche Rolle die Bandscheibenprothese zukünftig spielen wird, ist derzeit noch nicht klar.
- Racz-Katheter ist ein 1982 von dem texanischen Anästhesisten und Schmerztherapeuten Prof. Gabor Racz entwickelt verfahren. Die Racz Katheter Technik ist ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung von chronischen Rückenschmerzen unterschiedlicher Urasche. Dabei handelt es sich um einen speziellen Katheter (dünnes Schläuchlein), welcher im Gegensatz zu herkömmlichen Kathetern einen metallenen Führungsdraht besitzt und sich darüber zielgenau an den Ort der Schmerzentstehung steuern lässt und vor direkt vor Ort der Schmerz behandelt werden kann.
Korsettbehandlung (Orthesen)
Unter einer Korsettbehandlung (Lendengurte, Orthesen) versteht man die „Schienung“ des Rückens mit dem Ziel einer Stabilisierung. Durch diese Form der Stabilisierung sollen zusätzlich die Schmerzen gemindert werden. Von großem Nachteil ist allerdings, dass sich durch die Schonhaltung die Muskeln im Bereich des Rückens reduzieren, so dass eine zusätzliche Schwächung der Rückenmuskulatur zu weiteren Schmerzen führen kann. Damit die Muskulatur nicht nachhaltig verschlechtert wird, sollte das Tragen eines Korsetts auf einen minimalen Zeitraum beschränkt werden.
Abbildung Wirbelsäule
Abbildung Wirbelsäule
Der jeweils rot eingefärbte Bereich zeigt die verschiedenen Abschnitte der Wirbelsäule.
Von links nach rechts:
- Halswirbelsäule und obere Brustwirbelsäule
- Brustwirbelsäule
- Lendenwirbelsäule
Eigentherapie
Was kann ich selbst tun?
Nehmen Sie sich das alte Sprichwort: „Sich regen bringt Segen“ zu herzen. Versuchen Sie, aus Ihrer Schonhaltung herauszufinden. Erlernen Sie wichtige Verhaltensregeln für die körperliche Beweltigung des Alltages beispielsweise in der Rückenschule und führen Sie diese Übungen auch zu Hause, somit in Eigenregie, kontinuierlich durch. Die Schmerzfreiheit Ihres Rückens ist insbesondere von Ihrem Engagement abhängig.
Wenn Sie vor den Rückenschmerzen zu den Menschen gehört haben, die sich recht selten bewegt haben, dann nutzen Sie diesen „Warnschuss“ und stellen Sie sich um.
- Legen Sie kürzere Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück, anstatt mit dem Auto.
- Benutzen Sie statt des Fahrstuhls lieber die Treppe.
Gehen, Schwimmen und Radfahren trainiert die Muskulatur zusätzlich und zwar ohne den Rücken zu belasten. - Um wieder in Schwung zu kommen, können Sie anfangs ein Schmerzmittel einnehmen.
Insbesondere müssen Sie lernen, bei belastenden Tätigkeiten (schweres Heben und Tragen, langes Sitzen, einseitige Belastung ...) den Rücken zu schonen.
Wenn Sie zu den Menschen gehören, die beruflich viele Aufgaben im Sitzen bewältigen, so sollten Sie Ihren Rücken in verschiedenen Phasen immer wieder entlasten:
- Lockerungs- und Dehnungsübungen helfen, den Rücken zu entlasten und zu entspannen.
- Vermeiden Sie einseitige Belastungen.
- Tragen Sie Gewichte nur gleichmäßig verteilt, nicht einseitig.
- Verharren Sie nie länger als 30 min. in derselben Position.
- Tragen und heben Sie nicht mit gebeugtem sondern mit geradem Rücken.
- Reduzieren Sie evtl. vorhandenes Übergewicht, denn auch dieses Gewicht belastet Ihren Rücken.
- Treiben Sie Sport. Sport bietet zum einen die Möglichkeit des Aufbaus von Muskulatur, bietet aber auch die Möglichkeit zur Gewichtsreduktion.
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