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Beckenbruch

Definition

Ein Beckenbruch beschreibt einen Bruch der knöchernen Anteile des Beckens.
Das knöcherne Becken wird gebildet aus dem Hüftbein und dem untersten Teil der Wirbelsäule, dem Kreuzbein.
Das Hüftbein wiederum besteht aus drei Knochenanteilen: dem Darmbein, dem Schambein und dem Sitzbein, welche während den ersten 15 Lebensjahre noch getrennte Anteile darstellen und erst danach vollständig miteinander zum Hüftbein verschmelzen.
Von oben auf das Becken geschaut erkennt man tatsächlich eine Ringform, daher auch der Name Beckenring. Das Becken dient funktionell der Kraftübertragung von der Wirbelsäule auf die untere Extremität. Gleichzeitig schützt es die in ihm befindlichen Organe wie Harnblase, Gebärmutter und Darm.

Brüche des Beckens sind selten, aber wenn sie auftreten doch meist schwerwiegende Verletzungen. Ursächlich für einenBeckenbruch kommen hauptsächlich schwere Unfälle mit großer Gewalteinwirkung in Frage wie z.B. bei Verkehrsunfällen oder einem Sturz aus großer Höhe. Bei jüngeren Erwachsenen kommt eine solche Fraktur vor allem im Rahmen sogenannter Polytraumata vor. Ein Polytrauma ist ein schwerer Unfall, bei dem gleichzeitig mehrere Körperregionen oder Organe verletzt wurden und mindestens eine Verletzung davon oder die Kombination beider lebensgefährlich ist. Etwa jeder Fünfte Polytraumapatient hat eine Verletzung am Becken.

Im höheren Alter, vor allem ab 70 Jahren, bewirken gelegentlich bereits Bagatellverletzungen mit geringer Krafteinwirkung einen Beckenbruch. Kleine Unfälle, wie ein Sturz im häuslichen Umfeld über den Teppich oder ein Sturz bei Glatteis, können im Alter gefährliche Frakturen des Beckens bewirken. Im fortgeschrittenen Lebensalter sind hiervon besonders Frauen betroffen, da bei ihnen oft ein „Knochenschwund“ (Osteoporose) besteht.

Ein Beckenbruch tritt häufig in Kombination mit anderen Verletzungen auf. Bei älteren Menschen zum Beispiel tritt einen Beckenbruch gehäuft in Kombination mit einer Oberschenkelhalsfraktur auf, sodass an diese auch immer gedacht werden muss. Des Öfteren kommt es auch zu einer Mitbeteiligung der Hüftgelenkspfanne (Acetabulum). Das Hüftgelenk ist bei dieser Fraktur/Verletzung dann direkt mitbetroffen.


Wie lange dauert die Heilung?

Die Heilungsdauer hängt maßgeblich von der Art beziehungsweise Schwere des Beckenbruches ab. Handelt es sich um einen stabilen Beckenbruch, so kann man die Heilungszeit durchschnittlich mit vier bis acht Wochen angeben. In dieser Zeit sollte das Becken nicht belastet werden. Über diese acht Wochen hinaus ist die Belastung aber trotzdem zunächst eingeschränkt und auch Schmerzen können weiterhin auftreten, aber das gröbste ist überstanden. Ein instabiler Beckenbruch wird für gewöhnlich operiert und die Heilung kann sich langwieriger gestalten. Nach der OP muss der Patient noch für etwa vier Wochen im Bett verbleiben. Anschließend kann der Patient nach und nach wieder in Alltagsaktivitäten einsteigen. Trotzdem ist es wichtig, dass der Patient bereits zu Zeiten der vorgeschriebenen Bettruhe passiv physiotherapeutisch mobilisiert wird, um einen Muskelabbau zu vermeiden. Handelt es sich um einen komplizierten Mehrfachbruch, müssen die Patienten häufig sogar für Monate weitestgehend im Bett verbleiben.

Einteitung

Den Beckenbruch kann man je nach Schweregrad in unterschiedliche Typen einteilen.
Eine Möglichkeit der Einteilung ist die ABC-Klassifikation nach AO (Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen). Hierbei teilt man die Beckenbrüche nach den Kriterien Beckenstabilität und dem Kraftfluss von der Wirbelsäule auf die Hüftgelenke in Typ A, B und C ein.

Beim Typ A ist der Beckenring stabil und an keiner Stelle vollständig durchbrochen, sondern lediglich eingerissen. Der Kraftfluss von der Wirbelsäule auf die Hüftgelenke ist hierbei noch intakt. Es handelt es sich bei diesem Frakturtyp vor allem um Brüche oder Abrisse im Randbereich.
Der Beckenbruch vom Typ B ist rotationsinstabil, da es hierbei zu einem vollständigen Bruch des vorderen Anteils des Beckenringes kommt. Der hintere Teil ist hierbei stabil. Zu diesem Frakturtyp zählt auch die sogenannte „Open-book-Fraktur“. Hierbei kommt es zu einer vollständigen Durchtrennung der Symphysenbänder, sowie dem vorderen Bandanteil des Darmbein-/Kreuzbeingelenks. Auf der betroffenen Seite lässt sich das Becken dann wie ein Buch aufklappen, daher der Name „Open-book“. Auch bei diesem Frakturtyp ist der Kraftfluss von der Wirbelsäule auf die Hüftgelenke noch stabil.
Bei dem Beckenbruch vom Typ C liegt eine völlige Instabilität vor, da die Verletzung sowohl den vorderen als auch den hinteren Beckenringe betrifft. Dieser Frakturtyp stellt die gravierendste Fraktur des Beckens dar. Wichtig hierbei ist an welcher Stelle die Durchtrennung des hinteren Beckenringes stattgefunden hat. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten: entweder durch eine Fraktur des Kreuzbeins oder der Darmbeins oder aber einer Sprengung der Iliosakralfuge (also der Fuge zwischen Darm- und Kreuzbein).

Frakturen des Kreuzbeins werden zusätzlich nach Denis klassifiziert. Der Ort der Fraktur ist hinsichtlich des zu erwartenden Nervenschadens von großer Wichtigkeit. Bei einer zentralen Fraktur des Kreuzbeins, entstehen häufig multiple Nervenausfälle. Bei diesem Frakturtyp ist jedoch der Kraftfluss von der Wirbelsäule auf die Hüftgelenke unterbrochen.

Symptome

Als Hauptsymptom kommt es bei einem Beckenbruch zu starken Schmerzen im Bereich des Beckens. Es können über dem Bruchbereich Schwellungen auftreten. Eventuell kann man an den Stellen der Verletzung sogenannte Prellmarken oder auch blaue Flecken erkennen.
Der Patient kann möglicherweise sein Bein nur eingeschränkt bewegen bzw. eventuell nur unter Schmerzen. Zudem kann es zu einem Beckenschiefstand oder einer Beinlängendifferenz durch eine Fraktur des Beckens kommen.
Bei Mitbeteiligung der inneren Organe, die normalerweise durch das Becken geschützt werden, kann es zu Blutungen aus dem Genitale oder After kommen. Vor allem die Blase, der Darm, und die inneren Genitalien können bei einer Verletzung des Beckens betroffen sein. Sind die im Becken verlaufenden Nerven mitbeteiligt, kommt es unter Umständen auch zu Störungen der Empfindlichkeit (Sensibilitätsstörungen) oder auch zu motorischen Störungen.

Diagnose

Die Diagnose eines Beckenbruches beinhaltet sowohl körperliche als auch apparative Untersuchungsmethoden. Wegweisend für die Diagnose kann oft schon die Schilderung des Unfall- oder Sturzherganges sein, der zu den Schmerzen oder der Bewegungseinschränkung geführt hat.
Wichtig ist das Tasten der Pulse, die Prüfung der Sensibilität und der Motorik des Beckens und der Beine, um eine Schädigung der Blutgefäße und der Nerven auszuschließen.
Außerdem ist eine Überwachung des Blutdrucks und die Bestimmung des sogenannten Hb-Werts (Hämoglobin) im Blut wichtig, wenn ein Verdacht auf eine Einblutung ins Becken besteht. Ein Wert von unter 8 mg/dl ist als kritisch anzusehen. Bei einem Beckenbruch im Rahmen eines Polytraumas können bis zu 4 Liter Blut ins Becken einbluten, wodurch eine große Lebensgefahr für den Patienten besteht.

Möglicherweise lassen sich durch körperliche Untersuchung Schwellungen tasten oder es zeigt sich je nach Schweregrad der Fraktur eine Asymmetrie des Beckens oder auch eine Verschieblichkeit der Knochen gegeneinander.
Es sollte bei Verdacht auf einen Beckenbruch immer auch eine rektale Untersuchung erfolgen, sowie bei Frauen zusätzlich noch eine vaginale Untersuchung folgen.

Um das Ausmaß der Verletzung beurteilen zu können und eine reine Prellung ausschließen zu können, wird durch Röntgen eine Beckenübersichtsaufnahme gemacht. Hierbei lässt sich eine eventuelle Fraktur erkennen.
Um weitere Verletzungen ausschließen zu können werden zusätzlich Ultraschall und Computer-tomographische (CT) Aufnahmen gemacht. Diese dienen vor allem dem Ausschluss einer Verletzung der inneren Organe. Bei der Ultraschalluntersuchung wird nach Flüssigkeit im Bauchraum und nach Luft geschaut, um die Schwere der Verletzung einschätzen zu können. Eine sogenannte Ausscheidungsurographie sollte durchgeführt werden, wenn es Hinweise auf eine Verletzung der Harnwege gibt.

Beckenbruch durch Osteoporose

Gerade ältere Menschen sind von einem Beckenbruch betroffen. Ihre Knochen sind meist schon schwächer und anfälliger für eine Fraktur. Grund dafür ist die im Alter und vor allem bei Frauen nicht selten vorkommende Osteoporose. (Bei Osteoporose handelt es sich um einen Schwund der Knochen.) Bei Patienten mit Osteoporose reichen kleinere Traumata wie Stürze aus, um zu einem Beckenbruch zu führen, während sich ein junger Erwachsener keine Verletzung zugezogen hätte. Zum einen sind Patienten mit Osteoporose anfälliger für Beckenbrüche und zum anderen ist die Heilung erschwert und entsprechend langwieriger.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema unter: Osteoporose

Therapie

Die Therapie unterscheidet sich je nach Ausmaß und Schweregrad des Beckenbruchs erheblich. Bei einem unvollständigen, stabilen Bruch ist meist keine Operation nötig. Das Becken muss lediglich einige Zeit (ca. 2-4 Wochen) ruhiggestellt und entlastet werden. Das bedeutet möglichst, die meiste Zeit zu liegen und beim Gehen Gehhilfen zu benutzen.
Manchmal werden auch spezielle Verbände benutzt, die das Becken von außen stabilisieren sollen. Wichtig ist auch möglichst schnell mit der Krankengymnastik nach der Ruhezeit wieder zu beginnen, damit sich die Muskeln nicht zu viel abbauen und Bewegungseinschränkungen beseitigt werden. Außerdem ist es wichtig, dass Patienten, die Schmerzen haben, ausreichend Schmerzmedikamente erhalten.

Bei einem vollständigen, instabilen Bruch hingegen ist so gut wie immer eine Operation vonnöten. Notfallmäßig erfolgt eine Blutstillung durch Stabilisierung von außen durch „Beckenzwingen“. Besonders wichtig bei einem Beckenbruch ist die ständige Überwachung von Blutdruck und Puls, da es bei einer solchen Art der Verletzung zu massiven Blutungen aus großen Gefäßen kommen kann und sowohl der Blutdruck als auch der Puls Anzeichen für ein Kreislaufversagen durch Blutverlust sein können. Besonders die Blutgefäße aus dem Versorgungsgebiet der Femoralvene und Femoralarterie können solche massiven Blutungen auslösen. Falls es zu einem massiven Blutverlust gekommen ist, muss zunächst eine Notfallversorgung stattfinden. Hierbei muss der Blutverlust ausgeglichen werden, indem der Patient Flüssigkeit, Bluttransfusionen und beispielsweise Gerinnungsfaktoren erhält. Danach erfolgt in einem zweiten Schritt eine Verschraubung/Verplattung der Bruchteile. Der Operation folgt hierbei oft eine längere Bettlägerigkeit als bei einem stabilen Beckenbruch.

Durch die Nähe der Beckenknochen zu den inneren Organen kann es als Komplikation immer zu einer Mitverletzung dieser kommen. Wichtig hierbei sind eventuelle Blasen- und Harnröhrenverletzungen, aber auch eine Verletzung des Darmes oder der inneren Genitalien.
Da bei jüngeren Menschen als Ursache für einen Beckenbruch ein Polytrauma an erster Stelle steht, ist die Behandlung der weiteren Verletzungen ebenso wichtig und entscheidend für die Genesung des Patienten. Die typischen Operationsrisiken wie Wundinfektion, Nachblutung oder Wundheilungsstörungen müssen natürlich auch bedacht werden. Das Thromboserisiko ist bei einem Beckenbruch außerordentlich hoch, sodass immer eine Thromboseprophylaxe durchzuführen ist. Genauso muss in Betracht gezogen werden, dass Nerven, die im Operationsgebiet verlaufen, geschädigt werden können.

Operative Therapie

Ob ein Beckenbruch konservativ oder operativ behandelt wird, hängt von der Schwere der Verletzung ab. Handelt es sich um eine instabile Beckenverletzung vom Typ B oder C ist eine Operation indiziert. Da bei einer komplizierten Beckenfraktur große Blutverluste drohen, wird der Kreislauf des Patienten erst stabilisiert bevor die eigentliche Operation zur Versorgung der Fraktur durchgeführt wird. Zu erst werden die verletzten Blutgefäße versorgt und das Becken behilfsmäßig mit einem sogenannten Fixateur externe (Stabilisierungssystem, das von außen über die Haut in den Knochen eingebracht wird) oder einer Beckenzwinge stabilisiert. In der eigentliche Operation zur Versorgung des Beckenbruches werden die Bruchstücke entweder miteinander verschraubt oder über Platten verbunden und stabilisiert. Die in den Körper eingesetzten Metallteile wie Schrauben oder Platten verbleiben meist im Körper, sodass keine zweite Operation nötig ist. Der gesamte Eingriff findet unter Vollnarkose statt. Nach der Operation muss der Patient für einige Wochen Bettruhe einhalten.

Folgen eines Beckenbruchs

Im Rahmen eines Beckenbruches können für den Patienten unter Umständen verschiedene Folgen auftreten. Zum einen kann es durch die Fraktur des Beckens zu Begleitverletzungen in der Umgebung des Beckens kommen, sodass zum Beispiel Folgeschädigungen von Nerven, Harnröhre, Blase, Darm oder Scheide auftreten können. Werden Nerven geschädigt, sind dies häufig Nerven, die die Blase und den Darm versorgen. Betroffene können anschließend den Urin und Stuhl nicht mehr halten - es liegt eine Inkontinenz vor. Bei Männern kann es durch Nervenschädigungen auch zu einer Impotenz kommen. Ist vom Beckenbruch die Hüftpfanne mit betroffen, so kann es als langfristige Folge zu einer rascheren Arthroseentwicklung (Gelenkverschleiß) des Hüftgelenkes kommen. Wird das Becken während der Heilung nicht ausreichend geschont, kann eine sogenannte Pseudarthrose auftreten. Unter einer Pseudarthrose versteht man eine nicht ausreichend heilende Fraktur. War die Zeitspanne zwischen Fraktur und versorgender Operation bei einer Hüftgelenksfraktur zu lange, kann es zu einem Absterben des Oberschenkelkopfes kommen, da dieser über einen längeren Zeitraum hinweg nicht durchblutet wurde. Auch kann es zu einer Verknöcherung des umliegenden Weichteilgewebes kommen, man bezeichnet dies fachsprachlich als heterotrope Ossifikation. Dieser Folge versucht man vorzubeugen, indem man das Operationsgebiet bestrahlt. Mit Folgen ist vor allem nach einem instabilen Beckenbruch (Typ B oder C) zu rechnen, während ein stabiler Beckenbruch in der Regel ohne Operation komplikationslos verheilt.

Prognose

Je nach Schweregrad des Beckenbruchs unterscheidet sich natürlich auch die weitere Prognose, wobei man insgesamt sagen kann, dass diese im Allgemeinen recht gut ist. Stabile Frakturen heilen oft spontan und komplikationslos aus.

Bei den instabilen Frakturen ist durch die entsprechende Therapie (mit einer Fixierung der Bruchteile durch Schrauben oder Platten) die Prognose ebenfalls gut. Entscheidend für die Prognose einer Beckenverletzung ist die Mitbeteiligung der anderen Strukturen wie Blutgefäße, Nerven sowie innere Organe. Eine sehr schlechte Prognose haben sogenannte offene Beckenbrüche, an der etwa die Hälfte der Patienten verstirbt. Im besten Fall kam es durch den Beckenbruch nicht zu einer Mitbeteiligung der Nerven in der Umgebung, sodass sich daraus auch keine langfristigen Beeinträchtigungen zeigen. Sehr selten kann es bei einer ausgeheilten Fraktur zur Ausbildung einer sogenannten Pseudarthrose kommen.

Präventiv kann man für einen Beckenbruch wenig machen. Das Wichtigste ist besonders bei älteren Menschen die Gefahr eines Sturzes zu minimieren. Dies kann man vor allen Dingen durch das Benutzen von Gehhilfen  tun, sei es ein Stock, ein Gehwagen oder Krücken. Sinnvoll ist es auch Stolperfallen in der Wohnung zu beseitigen, also zum Beispiel Teppiche nicht über Teppiche zu legen, um nicht an den Kanten hängen zu bleiben. Festes Schuhwerk ist auch eine sinnvolle Überlegung, um das Stolpern zu vermeiden.

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Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 11.10.2018
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