Osteoporose

Synonyme

Knochenentkalkung, Knochenschwund, Knochenbrüchigkeit, Entkalkung des Knochens, Wirbelkörperbruch

Definition

Die Osteoporose, die auch Knochenschwund genannt wird, ist eine Erkrankung im Bereich des Skelettsystems, bei der Knochensubstanzen und –strukturen verloren gehen, oder aber stark vermindert werden. Durch diese Verringerung der Knochenmasse verschlechtert sich die Gewebsstruktur des Knochen und er verliert an Stabilität und Elastizität. In der Folge werden die Knochen anfälliger für Brüche, in Extremfällen kann ein Bruch sogar ohne Sturz eintreten.

Durch das erhöhte Bruchrisiko kann der Knochen in sich zusammensinken (sintern). Dieses zeigt sich speziell im Bereich der Wirbelkörper durch sichtbare Veränderungen. Ein Beispiel ist der so genannte „Witwenbuckel“, der sich speziell bei älteren Frauen zeigen kann und unter Umständen zu großen Beweglichkeitseinschränkungen führen kann.


Häufigkeit

Osteoporose Wirbelkörperbruch

Während des Klimakteriums (= Wechseljahre) erkranken durchschnittlich etwa 30% aller Frauen in Deutschland an Osteoporose. Man geht daher von etwa vier Millionen Patienten deutschlandweit aus.

Interessanterweise gibt es große Unterschiede im Bereich der Erkrankungen im Hinblick auf die Herkunft. Studien konnten aufzeigen, dass Schwarze wesentlich seltener an Osteoporose erkranken als beispielsweise Europäer und / oder Asiaten.

Ursachen

Es gibt eine Vielzahl von Ursachen für eine Osteoporose, wobei man zwei Formen unterscheidet:

  • eine primäre (95%) und
  • einer sekundären Form (5%), die auf dem Boden einer anderen Grunderkrankung entsteht.

Der Knochen des Menschen besteht aus dem Knochengewebe, welches durch bestimmte Mineralstoffe (hauptsächlich Kalzium und Phosphat), die in dieses Gewebe eingelagert werden, an Härte und Stärke gewinnt.

Dabei ist wichtig zu wissen, dass der Knochen einem ständigen Stoffwechsel unterlegen ist.

Etwa bis zum 30. Lebensjahr überwiegt der Aufbau von Knochen, danach dann dessen Abbau. Dieser Prozess wird vor allem mithilfe verschiedener Hormone geregelt.
Eine wichtige Rolle hierbei spielen:

Moduliert wird die Wirkung dieser Hormone durch die Geschlechtshormone Testosteron und Östrogen. Bei einer Osteoporose ist dieser komplexe Mechanismus an irgendeiner Stelle gestört, sodass der Knochenabbau zu stark wird, Kalzium nicht mehr in ausreichenden Mengen eingelagert wird, wodurch der Knochen an Dichte und dadurch an Festigkeit verliert. Dadurch kommt es leichter zu Knochenbrüchen.

primäre Osteoporose

Die häufigste Form der Osteoporose ist die sogenannte postmenopausale Osteoporose bei Frauen. Sie kommt dadurch zustande, dass bei Frauen in den Wechseljahren natürlicherweise der Östrogenspiegel im Blut stark absinkt.

Ebenfalls häufig und zu den primären Osteoporosen gehörig ist die senile Osteoporose, die man bei Personen (auch Männern) ab dem 70. Lebensjahr findet, weil sich hier der Hormonhaushalt ändert. Warum es unter den physiologischen Umständen allerdings bei manchen Menschen zu einer Osteoporose kommt, bei anderen dagegen nicht, kann man noch immer nicht vollständig erklären.

Neben den unten erwähnten Risikofaktoren geht man allerdings davon aus, dass hier sowohl genetische Faktoren als auch bereits das Verhalten bzw. äußere Einflüsse während der Jugend Auswirkungen darauf haben, ob sich später eine Osteoporose bildet oder nicht (das späte Eintreten der ersten Periode oder ein dauerhafter Bewegungsmangel werden hier zum Beispiel als Risikofaktoren diskutiert).

Die dritte Möglichkeit einer primären Osteoporose und weitaus seltener als die zwei oben genannten ist die idiopathische Osteoporose. Bei diesen Patienten, die bereits in einem jüngeren Alter erkranken, weiß man bis heute nicht, warum es zur Ausbildung dieser Erkrankung kommt.

sekundäre Osteoporose

Für die sekundäre Osteoporose gibt es sehr viele verschiedene Ursachen. Zum einen gibt es diverse hormonelle Störungen, die letztendlich zu einer Osteoporose führen.
Dazu gehören unter anderem:

Auch die Einnahme einiger Medikamente kann eine Osteoporose auslösen, zum Beispiel die langfristige Therapie mit Kortisol (Mechanismus wie beim Cushing-Syndrom) oder Heparin, Zytostatika, Lithium, Vitamin-K-Antagonisten, Schilddrüsenhormone oder Aromatasehemmer.

Des Weiteren gibt es Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts: Magersucht (Anorexia nervosa), Malnutrition und –absorption (also die Mangelernährung), welche letztendlich alle darüber die Entstehung einer Osteoporose begünstigen, dass sie die Aufnahme von wichtigen Mineralstoffen unter ein notwendiges Level senken.

Darüber hinaus gehen auch einige bösartige Erkrankungen mit einer Osteoporose einher, darunter zum Beispiel myeloproliferative Erkrankungen (wie Leukämie), Mastozytose oder das Multiple Myelom.

Weitere Ursachen können sein: Untergewicht, ein Mangel an Folsäure oder Vitamin B12, die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, Diabetes mellitus, Nierenversagen und einige angeborene Erkrankungen bzw. Syndrome wie das Ehlers-Danlos- und das Marfan-Syndrom oder die Glasknochenkrankheit (Osteogenesis imperfecta).

Außerdem kann ein schlechter Lebenswandel eine Osteoporose bewirken oder zumindest deren Entstehung begünstigen. Das bedeutet im Detail, dass Alkohol und Zigarettenrauch, eine schlechte Ernährung (also unausgewogen, zu wenige Nährstoffe und Vitamine, zu wenig Kalzium, zu viel Phosphat, zu wenig Proteine, zu extreme Diäten) und nicht ausreichend Bewegung alles wichtige Risikofaktoren für eine Osteoporose sind.

Risikofaktoren

Zusammenfassend aus den oberen Beschreibungen, kann man folgende Risikofaktoren zur Entstehung einer Osteoporose benennen:

  • Familiäre Vorbelastungen
  • Totaloperationen bei Frauen
  • Eintritt der Wechseljahre
  • Kalzium – und / oder Vitamin D – Mangel
  • Zu wenig Bewegung
  • Übermäßiger Zigaretten-, Kaffee- und / oder Alkoholkonsum
  • Einnahme diverser Medikamente (z.B. Kortison, Heparin)
  • Psychische Erkrankungen wie Magersucht und Bulimie

Symptome

Typische Osteoporosebeschwerden als solches gibt es nicht, da wesentliche Beschwerden erst beispielsweise in Folge von ersten Knochenbrüchen und somit im fortgeschritteneren Stadium entstehen.
Im Hinblick auf eine erste Selbstdiagnose kommt erschwerend hinzu, dass die ersten Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates uncharakteristischer Natur sind (z.B. „Rückenschmerzen“), der Patient sie meist als „harmlos“ abtut und zunächst nicht mit einer Osteoporose in Verbindung bringt.

Prinzipiell sind die meisten Osteoporose bedingten Beschwerden auf Knochenbrüche zurückzuführen, die vom Patienten unter Umständen gar nicht als solche erkannt werden. Sie sind in anfänglich häufig eher undramatisch und können unter Umständen ohne erkennbare äußeren Ursachen entstehen. In fortgeschritteneren Osteoporosestadien kann unter Umständen ein starkes Husten zu Rippenbrüchen führen. Im Vergleich dazu müsste ein gesunder Mensch mindestens stürzen, um Rippenbrüche auszulösen.

Folgende Beschwerden können als Warnzeichen gesehen werden:

  • Knochenbrüche an Armen, Beinen und Wirbelkörpern (verursacht z.B. durch Stolpern über eine Teppichkante, durch ruckartige Bewegungen oder starkes Husten) treten leicht und ggf. auch überdurchschnittlich häufig auf.
  • Durch einen akut eintretenden Bruch kann es plötzlich zu starken Schmerzen, (z.B. Rückenschmerzen) kommen.
  • Muskelverspannungen treten als Folge der Wirbelsäulenfehlstellung auf.
  • Äußerliche Veränderungen, wie beispielsweise die Ausbildung eines Rückenbuckels, der Verlust an Körpergröße um bis zu 30 cm werden sichtbar.
  • Atembeschwerden durch eingeschränkte Lungenausdehnung oder Verdauungsbeschwerden durch Einengung des Darmes, evtl. auch hexenschussartige Beschwerden durch Druck auf Nerven, Empfindungsstörungen der Haut kristallieren sich heraus.
  • Chronische und wiederholt auftretende Rückenschmerzen stellen sich im Rahmen von Röntgenuntersuchung unerwartet als ältere Knochenbrüche heraus

Informationen zur Knochendichtemessung finden Sie hier.

Osteoporotischer Schenkelhalsbruch

Schenkelhalsbruch

In den meisten Fällen gibt es zunächst keinerlei körperlicher Anzeichen, die auf eine Osteoporose hinweisen. In der Regel macht diese Krankheit sich erst dann bemerkbar, wenn das Anfangsstadium der Krankheit bereits durchlaufen wurde, der Knochenabbau also bereits begonnen hat und es in Folge dessen bereits zu ersten Knochenbrüchen gekommen ist. Aufgrund der relativ hohen Belastung brechen besonders häufig die Knochen im Bereich von zum Beispiel:

Eine recht häufig Begleiterscheinung von Oberschenkelhalsbrüchen, die meist durch seitliche Stürze verursacht werden, sind Brüche im Bereich der Handgelenke, die dadurch entstehen, dass man instinktiv versucht ist, Stürze abzufangen.
In weit fortgeschrittenen Stadien der Osteoporose. genügt bereits ein leichtes Ausrutschen, ein leichtes Umknicken oder gar das Tragen einer schweren Einkaufstüte, um Wirbelbrüche (Wirbelkörperfraktur) auzulösen. Auch das Husten kann in diesen fortgeschrittenen Stadien Rippenbrüche verursachen.

Da Knochenauf- und -abbau im Falle einer Osteoporose nicht gleich gewichtet sind, ist auch die Heilung der Brüche recht schwierig. Es gibt Patienten deren Knochen sich von Brüchen nie wieder erholen, so dass es unter Umständen zu einer dauerhaften Pflegebedürftigkeit kommen kann.

Wie bereits oben stehend erwähnt, macht sich die Osteoporose durch Veränderungen im Aussehen bemerkbar. Als Beispiele gelten der so genannte „Rundrücken“, auch „Buckel“ oder gar „Witwenbuckel“ genannt und das „Schrumpfen“ älterer Menschen, also die Abnahme der Körpergröße um mehrere Zentimeter. Von diesen genannten Problematiken sind überdurchschnittlich häufig Frauen betroffen.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auch unter: Schenkelhalsbruch
und
Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auch unter: Oberschenkelhalsbruch

Ernährung bei Osteoporose

Bei der Osteoporose spielt sowohl im Rahmen der Prophylaxe als auch im Rahmen der Behandlung die Ernährung eine ausgesprochen wichtige Rolle.

Man sollte gerade bei vorliegenden Risikofaktoren für eine Osteoporose oder bei bereits bestehender Erkrankung für eine ausgewogene Ernährung sorgen, was bedeutet, dass alle notwendigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente mit der Nahrung ausreichend, aber nicht zu viel aufgenommen werden.
Außerdem sollten radikale Diäten und sowohl Über- als auch Untergewicht nach Möglichkeit vermieden werden.

Da diese Erkrankung auf einer erhöhten Brüchigkeit von Knochen beruht, ist es von großer Bedeutung, dass der Knochen so gut es geht, von innen heraus (wieder) gestärkt wird. Neben einer regelmäßigen körperlichen Aktivität und eventuell der medikamentösen Therapie ist die Ernährung eine entscheidende Säule, mit der man die Entstehung und den Verlauf von Osteoporose günstig beeinflussen kann.

Einer der wichtigsten Bestandteile des Knochens ist Kalzium, welches dafür sorgt, dass der Knochen an Dichte und Härte gewinnt. Folglich ist eine kalziumreiche Ernährung angezeigt, wenn man einer Osteoporose vorbeugen möchte oder bereits an dieser Krankheit leidet.
Ideal sind etwa 1500 mg Kalzium pro Tag, wenn diese Menge weit überschritten wird, kann sich das allerdings auch wiederum negativ auf den Knochenstoffwechsel auswirken.

Besonders viel Kalzium ist enthalten in:

  • Milchprodukten (Milch, praktisch allen Käsesorten, Joghurt und Quark),
  • grünem Gemüse (vor allem in Grünkohl, Brokkoli, Fenchel und Lauch),
  • manchen Kräutern (Dill, Petersilie),
  • in einigen Fischsorten und außerdem immer häufiger auch in
  • Mineralwasser (bis zu 500 mg in nur einem Liter).

Man muss außerdem daran denken, dass der Bedarf an Kalzium bei Frauen in der Schwangerschaft und während der Stillzeit und auch bei Heranwachsenden erhöht ist.

Entscheidend bei einer Osteoporose ist außerdem eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen.
Besonders wichtig ist das Vitamin D3, welches am Knochenaufbau beteiligt ist und außerdem die Aufnahme von Kalzium aus dem Magen-Darm-Trakt steigern kann. Um eine ausreichend hohe Konzentration dieses Vitamins im Körper zu gewährleisten, ist zum einen die Aufnahme über die Nahrung wichtig (viel Vitamin D befindet sich unter anderem in Fisch und Milchprodukten) und zum anderen, dass man sich mindestens eine halbe Stunde pro Tag in der Sonne aufhält (das schließt auch den Aufenthalt unter wolkenverhangenem Himmel ein), da UV-Strahlung notwendig ist, um dieses Vitamin im Körper in seine aktive Form umzuwandeln.

Aber auch andere Vitamine sind unbedingt notwendige Elemente einer Ernährung bei Osteoporose:

  • nämlich Vitamin C (in Gemüse und Obst),
  • Vitamin K (ebenfalls in Gemüse),
  • Vitamin B6 (in Vollkornprodukten) und Spurenelemente (Fluor, Kupfer, Zink, enthalten in Vollkornprodukten, Nüssen und Haferflocken)

Einige Säuren wie Apfel- und Zitronensäure (die man in diversen Obstsorten findet) und Milchzucker (Lactose) sind in der Lage, die Resorption von Kalzium aus dem Darm zu steigern.

Das sollte vermieden werden

Andere Substanzen sollte man bei Osteoporose weitestgehend aus dem Ernährungsplan streichen:
Dazu gehört besonders Phosphat. Dieses senkt nämlich den Kalziumspiegel im Blut und dadurch auch das Kalzium, das zur Verfügung steht, um in Knochengewebe eingebaut zu werden.
Phosphat findet man in großen Mengen in Fleisch- und Wurstprodukten und auch in Schmelzkäse. Außerdem ist es als Zusatzstoff in vielen Lebensmitteln enthalten und dann als E 338.341 und E 450 auf der Verpackung gekennzeichnet.
Einige Säuren, besonders Oxalsäure, die sich unter anderem in Rhabarber, Mangold und Spinat befindet, binden Kalzium (und auch andere Mineralstoffe) im Darm und verhindern so, dass dieses hier resorbiert werden kann. Folglich sollte man auch diese Produkte nicht übermäßig verzehren.

Einen besonderen Stellenwert bei der Ernährung bei Patienten mit Osteoporose besitzt außerdem die Proteinzufuhr. Einerseits konnte nachgewiesen werden, dass auch die Aufnahme von Protein den Aufbau von Knochengewebe unterstützen kann.
Andererseits geht eine zu hohe Zufuhr (vor allem von tierischem Protein wie Fleisch, welches eine hohe Zahl an schwefelhaltigen Aminosäuren wie Methionin und Cystein enthält) mit einer Absenkung des pH-Wertes im Urin einher. Durch diese Veränderung wird die Ausscheidung von Kalzium gesteigert.
Eine ähnliche Auswirkung haben Alkohol und Koffein, die über eine Hemmung der Ausschüttung des Hormons Adiuretin (ADH) zu einer vermehrten Ausscheidung von Flüssigkeit und somit gleichzeitig auch von Kalzium bewirken.

Schlecht ist gerade bei Osteoporose auch die Zufuhr von zu viel Kochsalz, welches nämlich ausgesprochen viel Natrium enthält. Natrium fördert die Ausscheidung von Calcium über die Nieren und dessen Aufnahme sollte deswegen keinesfalls fünf bis sechs Gramm pro Tag überschreiten. Auch hier sollte man einmal einen Blick auf das Etikett einer Mineralwasserflasche werfen, da Wasser teilweise Natrium in sehr hohen Mengen enthält (200 mg pro Liter sollten auf keinen Fall überschritten werden)! Ansonsten empfiehlt sich beim Kochen und Würzen der Gebrauch von Jodsalz, welches mit Fluorid angereichert ist.

Unter anderem aus den oben beschriebenen Gründen sollte man bei einer Osteoporose darauf achten, den Konsum von Genussmitteln wie Alkohol (zusätzlich führt ein übermäßiger Alkoholgenuss bei vielen letztendlich zu einer Mangelversorgung, vor allem an Vitaminen und Spurenelementen), Koffein (Kaffee, Cola, Schwarztee) und Zigarettenrauchen auf einem niedrigen Level halten.
Das in Zigarettenrauch enthaltene Nikotin verschlechtert die Durchblutung von Knochengewebe und fördert außerdem noch den Abbau des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen. Diese beiden Mechanismen fördern letztendlich die Entstehung einer Osteoporose.

Zusammenfassung

Bei einem gesunden Menschen stehen sich Knochenauf- und Abbau in einem harmonischen Gleichgewicht. Die bedeutet, dass sich genau so viel Knochen aufbaut, wie zuvor in irgendeiner Weise abgebaut wurde. Bei Osteoporose – Patienten ist dieses Gleichgewicht gestört.
Wird nun zu wenig Knochen aufgebaut, bzw. oder weicht der Grad des Knochenabbaus von der Norm ab, entsteht ein Substanzverlust, durch den der Knochen weniger belastbar und somit bruchanfälliger wird.

Durch diese Disharmonie im Gleichgewicht zwischen Knochenauf- und –abbau, in Kombination mit der Umstrukturierung der Knochensubstanz, kann der Patient in seiner Bewegungsfähigkeit beeinträchtigt werden.

Neben den generellen Einbußen im Bereich der Lebensqualität, hervorgerufen durch die eingeschränkte Bewegungsfähigkeit, spielen in besonderer Weise die erhöhte Knochenbruchgefahr eine große Rolle. Weiterhin können sich andere Symptome einstellen, wie zum Beispiel:

  • Kreislaufprobleme,
  • eine generelle Verschlechterung des Allgemeindbefindens,
  • sowie psychische Belastungen einstellen.
Autor: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 23.10.2016
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