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Ohrspeicheldrüse

Einleitung

Etwa eineinhalb Liter Speichel produziert ein Mensch jeden Tag. An der Produktion dieser enormen Menge Flüssigkeit ist vor allem die Ohrspeicheldrüse (Parotis oder auch Glandula parotidea) beteiligt. Sie ist die größte Speicheldrüse des Mund-Kiefer-Bereichs, über die sowohl der Mensch, als auch alle anderen höher entwickelten Wirbeltiere verfügen. Dabei entscheidet sie sich jedoch nicht nur in ihrer Größe und Lage von den anderen Speicheldrüsen, sondern auch in der Zusammensetzung des von ihr produzierten Speichels und daher auch zumindest teilweise in ihrer Funktion. So bildet die Ohrspeicheldrüse einen unverzichtbaren Teil nicht nur unseres Verdauungs- , sondern auch unseres Immumsystems.

Anatomie und Funktion der Ohrspeicheldrüse

Im Falle des Menschen befindet sich die Glandula parotis zu beiden Seiten des Gesichts. Sie bedeckt dabei in etwa den hinteren Teil des Unterkieferknochens und liegt somit vor und unter dem Ohr. Ihr Ausführungsgang verläuft entlang des großen Kaumuskels (Musculus masseter) des Unterkiefers, durchringt diesen und endet auf Höhe der ersten beiden oberen Backenzähne im Mundraum. Seine Öffnung ist hier als Erhabenheit zu ertasten und wird fälschlicherweise oft Bissnarben zugeschrieben.

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Die etwa 20 bis 30 Gramm schwere Speicheldrüse besteht zum größten Teil aus Drüsenzellen, welche einen rein „serösen“, also sehr wässrigen Speichel produzieren, welcher reich an Proteinen und Enzymen ist. Dies steht im Gegensatz zu den anderen Speicheldrüsen des Kopfes, welche einen eher proteinärmeren, aber schleimartigen (mukösen) Speichel produzieren.

Was die im Speichel der Parotis enthalten Enzyme betrifft, ist vor allem das Enzym „Alpha-Amylase“ von Bedeutung. Dieses dient der Zersetzung von Kohlenhydraten und übernimmt so die Funktion der Vorverdauung der zugeführten Nahrung, noch bevor diese den Magen erreicht. Dies ist auch der Grund dafür, dass Brot bei längerem Kauen beginnt süß zu schmecken – die Stärke wird von der Alpha-Amylase nach in Glucose gespalten.

Daneben enthält der Speichel der Ohrspeicheldrüse auch Immunglobuline, also Antikörper, welcher der immunologischen Abwehr im Mundraum dienen. Diese Antikörper in Kombination mit weiteren Proteinen, welche die Wundheilung fördern, sorgen dafür, dass Wunden in der Mundhöhle üblicherweise sehr schnell und ohne weitere Komplikationen abheilen.

Die Ohrspeicheldrüse ist davon abgesehen eine enorm wichtige Struktur, da durch sie zwei große wichtige anatomische Strukturen verlaufen. Allen voran ist dies zum einen der Gesichtsnerv (Nervus facialis), welcher insbesondere für die Steuerung der mimischen Muskulatur (Gesichtsmuskulatur) zuständig ist. Daneben zieht durch die Parotis mit der Arteria carotis externa, welche ein Ast der großen Halsschlagader (A. carotis communis) ist, auch ein bedeutendes Blutgefäß. Sowohl der Gesichtsnerv, als auch besagte Arterie teilen sich in ihrem Verlauf durch die Ohrspeicheldrüse in eine Reihe von Ästen auf.

Erkrankungen der Ohrspeicheldrüse

Schmerzen im Bereich der Ohrspeicheldrüse

Erkrankungen der Ohrspeicheldrüse sind, auch wenn insgesamt eher wenige Menschen betroffen sind, dennoch keine Seltenheit. Viele von ihnen können außerdem durchaus unangenehm oder sogar sehr störend sein. So verursachen insbesondere Entzündungen der Parotis und Speichelsteine teilweise starke Schmerzen (siehe: Speichelstein Ohr). Diese können je nach Schwere der ihr zugrunde liegenden Erkrankung auch mit einer Schwellung des oberen Halsbereiches und einer Rötung der die Ohrspeicheldrüse umgebenden Haut einhergehen. Ist die Entzündung entsprechend stark, können zudem Allgemeinsymptome wie Fieber und Abgeschlagenheit auftreten.

Da Entzündungen der Speicheldrüse chronifizieren können, sollten sie öfter auftreten, ist eine Behandlung der Erkrankung definitiv anzuraten. Die erfolgt üblicherweise mit Antibiotika. Um die Schmerzen zu lindern, werden typischerweise auch Schmerzmittel wie Ibuprofen, Paracetamol oder bei starken Schmerzen auch Metamizol (Novalgin / Novaminsulfon) verordnet. Diese wirken dabei nicht nur schmerzstillend (analgetisch), sondern auch entzündungshemmend (antiphlogistisch), was der Behandlung der Entzündung ebenfalls zugutekommen.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier: Schmerzen in der Ohrspeicheldrüse

Verstopfte Ohrspeicheldrüse

Kommt es zu einer Speicheldrüsenentzündung, steckt dahinter oft ein Speichelstein, welcher den Ausführungsgang der Speicheldrüse verstopft. In der Folge können sich Bakterien, wie der Staphylokokkus aureus, weitgehend ungehindert in der Speicheldrüse vermehren, sodass es zu den typischen Symptomen einer Speicheldrüsenentzündung mit Schmerzen und einem Anschwellen der Drüse kommt. Der Grund für die Speichelsteinbildung (Sialolithiasis) ist bis heute weitgehend ungeklärt. Begünstigend wirken in jedem Fall Stoffwechselstörungen und Störungen der Speichelproduktion (Dyschylie), welche zu einem hohen Gehalt an Kalzium führen. Dadurch wird die Bildung von Speichelsteinen erheblich gefördert, welche typischerweise aus Kalziumphosphat bestehenden – einem Salz, aus welchem auch Harnsteinen oft bestehen.

Eine Verstopfung des Speicheldrüsengangs der Parotis durch kleine Speichelsteine kann in manchen Fällen durch das Lutschen zuckerfreier Bonbons oder das Kauen von Kaugummis in Kombination mit einer Massage der Ohrspeicheldrüse gelöst werden. Dies wird als „Speichellockern“ bezeichnet.

Entzündung der Ohrspeicheldrüse

Wenn die Ohrspeicheldrüse schmerzt, ist hierfür in den meisten Fällen eine Entzündung der Speicheldrüse (Parotitis) verantwortlich. Die Entzündung kann dabei sogar zu einer Schwellung des Halsbereiches führen und sich durch eine Rötung der die Drüse bedeckenden Haut bemerkbar machen. Auch allgemeine Symptome einer Infektion wie Abgeschlagenheit und Fieber können bei entsprechender Ausprägung der Entzündung auftreten. Eine Entzündung der Ohrspeicheldrüse ist üblicherweise die Folge einer anderen Erkrankung der Speicheldrüse, etwa Speichelsteinen oder einer gestörten Speichelproduktion. Dies kann dann eine Besiedlung der Speicheldrüse durch Bakterien, etwa durch das Bakterium Staphylokokkus aureus, zur Folge haben und eine bakterielle Entzündung hervorrufen. Virale Entzündungen der Parotis, beispielsweise durch das allgemeinhin bekannte Mumps-Virus, sind hingegen vor allem dank weltweit verfügbaren Impfstoffen selten geworden. Speichelsteine können allerdings auch ohne eine auf sie folgende Entzündung Schmerzen verursachen.

Da eine nicht erfolgte Behandlung von Entzündungen zu einer Chronifizierung der Erkrankung führen kann, ist eine adäquate Therapie von großer Bedeutung. Bei viralen Infektionen spielen dabei vor allem entzündungshemmende Medikamente und Schmerzmittel eine Rolle.

Ist die Infektion bakteriell bedingt, sind außerdem Antibiotika zu verschreiben. Eine ausreichende Mundhygiene trägt zusätzlich zu einer schnellen Genesung bei. Hierzu zählt auch das sogenannte „Speichellockern“. Dabei wird schlichtweg durch das Lutschen (zuckerfreier) Bonbons oder das Kauen von Kaugummis die Speichelproduktion und somit das Ausschwemmen von Krankheitserregern gefördert.

Lesen Sie mehr zum Thema: Entzündung der Ohrspeicheldrüse

Ohrspeicheldrüsenkrebs

Ohrspeicheldrüsenkrebs wird auch oft als Parotiskarzinom tituliert. Ohrspeicheldrüsenkrebs ist eine selten auftretende Krebsform, die meist sehr langsam wächst und anfangs keinerlei Schmerzen hervorruft.

Als Ursachen für Ohrspeicheldrüsenkrebs gelten chronische Entzündung im Bereich der Speicheldrüsen, aber auch Bakterienbefall kann in seltenen Fällen und unter gewissen Umständen zu einem Ohrspeicheldrüsenkrebs führen. Daneben gelten auch Speichelsteine sowie chronischer Alkohol- und Nikotinkonsum als fördernd für den Wachstum des Tumors.

Erste Anzeichen für Ohrspeicheldrüsenkrebs können schon Schwellungen oder Schmerzen sein. Hierzu finden Sie nähere Informationen unter Schwellungen der Ohrspeicheldrüse und Schmerzen der Ohrspeicheldrüse. Im bereits fortgeschrittenen Stadium können gegebenenfalls auch Gesichtslähmungen auftreten. Dazu zählen auch Beeinträchtigungen der Augen.

Bei Verdacht auf einen Ohrspeicheldrüsenkrebs verweist der Hausarzt sie in aller Regel zu einem Hals-Nasen-Ohren Arzt, der sich die Gegebenheiten dann zunächst durch einfaches Abtasten genauer ansieht. Des Weiteren können Biopsien des Gewebes durchgeführt werden, die Aufschluss darüber geben, ob es ich um einen gut- oder bösartigen Tumor handelt. Anhand von bildgebenden Techniken in Form von Ultraschall, CT und MRT kann schließlich die Lage, Größe und Art des Tumors bestimmt werden.

Ohrspeicheldrüsenkrebs muss und sollte in jedem Fall operativ entfernt werden. Selbst wenn es sich um einen gutartigen Tumor handelt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sich dieser im Laufe der Zeit in einen bösartigen, Tumor wandelt, der Tochtergeschwüre (Metastasen) hervorrufen wird. Bei einer Operation wird die gesamte Ohrspeicheldrüse entfernt, was sich oft als kompliziert und problematisch darstellt, weil ein Gesichtsnerv (Nervus facialis), der die Mimik steuert, direkt durch die Ohrspeicheldrüse verläuft. Daraus kann eine mögliche Gesichtslähmung folgen. Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist jedoch sehr gering und liegt unter 1%.

Wenn Sie mehr über das Krankheitsbild Ohrspeicheldrüsenkrebs herausfinden wollen, lesen Sie hierzu auch unseren Artikel: Ohrspeichendrüsenkrebs

Knoten in der Ohrspeicheldrüse - Was kann dahinter stecken?

Ein Knoten in der Ohrspeicheldrüse lässt sich in der Regel schon durch einen Laien ertasten oder auch erkennen. Hinter einem Knoten in der Ohrspeicheldrüse können sich verschiedene Ursachen verbergen.

  1. Ein Tumor kann Ursache für die Knotenbildung sein. Dabei kann es sich sowohl um einen gutartigen, als auch einen bösartigen Tumor handeln. Durch simples Abtasten lassen sich diese beiden Arten nicht unterscheiden, weshalb in allem Fall ein HNO-Arzt aufgesucht werden sollte, der sich das Ganze noch einmal genauer untersucht. Durch verschiedene Untersuchungen lässt sich ein Tumor dann schließlich als gut- oder bösartig diagnostizieren. Alle weiteren Informationen können Sie unserem Artikel Ohrspeicheldrüsenkrebs entnehmen.
  2. Es kann sich hinter einer Schwellung der Ohrspeicheldrüse auch ein Abzess, also eine große Eiteransammlung verbergen. Diese können durch aufsteigende Entzündungen aus dem Mundbereich leicht verursacht werden.
  3. Mögliche Steinbildung in einem Drüsengang kann auch Ursache für das Krankheitsbild sein, sodass der Speichelfluss gehindert ist. Es kommt als Folge zu einer Schwellung der Ohrspeicheldrüse mit eintretenden Schmerzen. Der Schmerz wird in der Regel durch einen erhöhten Gewebedruck innerhalb der Ohrspeicheldrüse verursacht. In extremen Fällen kann dies sogar zu einer Beeinträchtigung des, durch die Ohrspeicheldrüse verlaufenden, Gesichtsnervs und somit zu Gesichtsmuskellähmungen führen. Auch das sollte auf alle Fälle fachärztlich durch einen HNO-Arzt abgeklärt werden.

Ohrspeichelsteine

Kommt es zur Entstehung von Steinen in einer Speicheldrüse oder ihrem Ausführungsgang, spricht man von Sialolithiasis. In der Regel ist hiervon die nicht die Ohrspeicheldrüse, sondern die Unterkieferspeicheldrüse betroffen. In nur einem Fünftel der Fälle entstehen Speichelsteine in der Glandula parotis. Speichelsteine treten dabei mit etwa 30 bis 50 Fällen pro einer Millionen Einwohner relativ häufig auf. Männer und Frauen sind gleich oft betroffen. Die Ursache für die Entstehung von Speichelsteinen liegt dabei meist in einer gestörten Speichelsekretion (Dyschylie) oder einer Änderung der Zusammensetzung des Speichels. Die Steine selbst bestehen üblicherweise aus, welches nicht nur auch in Harnsteinen vorkommt, sondern auch ein Hauptbestandteil unserer Knochen ist.

Symptome einer Sialolithiasis treten insbesondere beim Essen, also zu Zeiten der größten Speichelproduktion, auf. Hierbei kommt es vor allem zu Schmerzen und einer Schwellung der jeweiligen Drüse in dem Fall der Ohrspeicheldrüse.

Lesen Sie mehr zum ThemaOhrspeichelsteine

Eine Behandlung der Speichelsteinbildung bzw. Ohrspeichelsteinbildung erfolgt in Abhängigkeit der Größe der Steine. Kleine Steine können eventuell durch das sogenannte „Speichellockern“ ausgeschwemmt werden. Hierbei handelt es sich einfach nur um die Förderung der Speichelproduktion durch das Lutschen, beziehungsweise das Kauen von Bonbons oder Kaugummis. Eine Massage der Ohrspeicheldrüse kann hier unter Umständen zusätzlich Abhilfe schaffen. Größere Steine hingegen können chirurgisch entfernt werden. Eine Alternative hierzu stellt die Ultraschalltherapie dar, bei welcher die Speichelsteine zertrümmert und anschließend vom Speichel ausgeschwemmt werden. Abgesehen davon existiert als Behandlungsalternative auch die Speichelgangsendoskopie (Sialendoskopie), bei welcher kleine, im Speicheldrüsengang befindliche, Steinchen unter Sicht mithilfe einer kleinen Zange oder eines Körbchens entfernt und Engstellen im Gang aufgedehnt werden können.

Lesen Sie mehr zu dem Thema: Speichelsteinentfernung

Schwellung der Ohrspeicheldrüse

Eine Schwellung der Ohrspeicheldrüse kann die Folge verschiedener Erkrankungen sein. Hierzu gehören vor allem Entzündungen der Ohrspeicheldrüse, aber auch die Bildung von Ohrspeichelsteinen und verschiedene sowohl gutartige, als auch bösartige Tumorerkrankungen. Vor allem im Fall einer Speicheldrüsenentzündung kommt es dabei zu weiteren Symptomen wie Schmerzen, insbesondere bei Druck auf die Schwellung, einer Rötung der umgebenden Haut und Allgemeinsymptomen wie Fieber und Abgeschlagenheit.

Die Entzündung der Ohrspeicheldrüse (Parotitis) kann entweder viral oder bakteriell bedingt sein, wobei virale Parotiden (vor allem durch Mumps ausgelöst) heutzutage selten geworden sind. Bakterielle Entzündungen hingegen sind vergleichsweise häufig anzutreffen und beruhen meist auf einer vorbestehenden Grunderkrankung wie etwa Speichelsteinen, welche den Speichelfluss behindern und so ein gutes Milieu für die Vermehrung von Bakterien bilden.

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Speichelsteine an sich können aber auch ohne eine mit ihnen einhergehende Entzündung zu einem Anschwellen der Ohrspeicheldrüse führen. Dies hat wahrscheinlich noch ungeklärte Stoffwechselstörungen zur Ursache. Allerdings findet eine Speichelsteinbildung (Sialolithiasis) deutlich öfter in der Unterkieferspeicheldrüse (Glandula submandibularis) statt, da ihr Speichel einen deutlich höheren Gehalt an Kalzium aufweist.

Neben Speichelsteinen und Speicheldrüsenentzündungen können auch Tumorerkrankungen eine Schwellung der Glandula Parotis verursachen. Diese können sowohl gutartiger (benigner) oder bösartiger (maligner) Natur sein. Gutartige Tumore haben in der Regel eine sehr gute Prognose, sollten jedoch operativ entfernt werden, da dennoch eine geringe Wahrscheinlichkeit einer Entartung besteht. Vor allem Männer sind von gutartigen Speicheldrüsentumoren betroffen. Bösartige Speicheldrüsentumoren sind seltener anzutreffen. Ihre Behandlung erfolgt meist durch einen operativen Eingriff, bei welchem die halbe oder auch die ganze Speicheldrüse entfernt wird. In einigen Fällen kann aber auch eine Bestrahlung des Tumors erfolgen.

Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie unter: Schwellung der Ohrspeicheldrüse

Welcher Arzt behandelt Erkrankungen der Ohrspeicheldrüse?

Für Erkrankungen der Ohrspeicheldrüse ist in der Regel ein Hals-Nasen-Ohren Arzt zuständig. Ein HNO-Arzt beschäftigt sich mit dem Teilgebiet der Medizin, der quasi für den Großteil des Kopf- und Halsbereichs, das Gehirn ausgeschlossen, zuständig ist.

Lymphknoten der Ohrspeicheldrüse

Als Lymphknoten allgemein bezeichnet man eine Art „Filterstation“ für die Lymphflüssigkeit innerhalb der Lymphgefäße. Diese Flüssigkeit befindet sich innerhalb der Lymphgefäße und stellt das Zwischenglied zwischen der Gewebsflüssigkeit und dem Blut dar.

Die Lymphknoten der Ohrspeicheldrüse werden in der medizinischen Fachsprache auch als Parotislymphknoten bezeichnet und sind eine Lymphknotengruppe im Kopfbereich des Menschen. Ihre Lage ist begrenzt auf die Ohrspeicheldrüse und deren Drüsengewebe.

Die Parotislymphknoten nehmen die Lymphe aus der Ohrspeicheldrüse, Teilen der Nase, dem äußeren Gehörgang sowie den Augenlidern und der Bindehaut auf.

Weitere Informationen zum Thema "Ohrspeicheldrüse"

Eine Übersicht über bereits veröffentlichte Themen der Anatomie finden Sie unter: Anatomie A-Z.

Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 22.05.2019
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