Iberogast®

Einleitung

Iberogast® unterstützt den Magen-Darm-Trakt und kann zur Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen verwendet werden.

Iberogast® ist ein Medikament auf pflanzlicher Basis zur Unterstützung bei Magen-Darm-Erkrankungen.
Angewandt wird es zur Therapie von motilitätsbedingten und von funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen.
Hierzu gehört das Reizmagensyndrom und auch das Reizdarmsyndrom wird zu den mit Iberogast®behandelbaren Magen-Darm-Erkrankungen gezählt. Ebenfalls wirkt es unterstützend bei Beschwerden mit einer Magenschleimhautreizung (Gastritis).
Symptome der genannten Erkrankungen sind Beschwerden wie zum Beispiel:

Gegenanzeigen

Nicht angewendet werden sollte das Medikament Iberogast®, wenn eine Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe vorliegt oder es sich beim Patienten um ein Kindern unter 3 Jahren handelt, da hier keine ausreichenden Studien vorliegen.

Anwendungshinweise

Wird Iberogast® nicht vom Arzt anders verordnet, so ist es dreimal täglich vor oder zu den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit einzunehmen. Vor der Einnahme muss das Arzneifläschchen geschüttelt werden, damit die Inhaltsstoffe gleichmäßig verteilt sind.

Es besteht keine Einschränkung, was die Behandlungsdauer angeht, sondern die Dauer der Einnahme wird nach Art, Schwere und Verlauf der Erkrankung orientiert.


Dosierung

  • Erwachsene und auch Jugendliche ab 13 Jahren nehmen dreimal täglich 20 Tropfen Iberogast® ein.
  • Kinder von sechs bis zwölf Jahren nehmen dreimal täglich 15 Tropfen Iberogast® ein.
  • Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren haben täglich nur maximal dreimal täglich 10 Tropfen Iberogast® einzunehmen, da darüber hinaus keine Erfahrungen zur Behandlung von Kindern mit Iberogast vorliegen.

Überdosierung von Iberogast®

Sollte eine zu große Menge von Iberogast® eingenommen worden sein, so sollte anschließend wie in der Packungsbeilage angewiesen die normale Dosierung eingenommen werden.

Es liegen bisher keine Hinweise zu negativen Effekten einer Überdosierung vor, jedoch sollte der Alkoholgehalt von Iberogast® als negativer Einflussfaktor berücksichtigt werden.

Ausgelassene Einnahme

Wurde eine Einnahme von Iberogast® vergessen, so sollte trotzdem weiter wie in der Dosierungsanleitung vorgegangen werden und keine eigenmächtige Verdopplung der Dosis beim nächsten Mal erfolgen.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen sind bei Iberogast® wie bei allen Medikamenten auch möglich, müssen jedoch nicht bei allen Patienten gezwungenermaßen auftreten.

In sehr seltenen Fällen kann es unter Einnahme von Iberogast® zu folgenden Nebenwirkungen kommen:

Tritt eine dieser Nebenwirkungen auf, so sollte das Medikament Iberogast® umgehend abgesetzt und der Arzt aufgesucht werden, der dann über weiter erforderliche Maßnahmen entscheidet.

Generell gilt Iberogast®als sehr sicheres Arzneimittel mit äußerst selten aufgetretenen Nebenwirkungen und ist daher gut zu empfehlen, ehe stärkere Medikamente eingesetzt werden.

Wichtig Anwendungshinweise

Sollten sich die Beschwerden unter der Anwendung von Iberogast® nicht verbessern und auch nach einer Woche keine Linderung der Beschwerden eingetreten sein, so muss dringend ein Arzt aufgesucht werden, um organische Ursachen für die Beschwerden auszuschließen.
Grundsätzlich sollte bei Kindern unter 6 Jahren bei Bauchschmerzen keine eigenmächtige Therapie erfolgen, sondern stets ein Arzt aufgesucht werden, damit keine schwerwiegenden Ursachen übersehen werden.

Schwangerschaft

Da Iberogast® Alkohol enthält, sollte es nur unter Vorbehalt während der Schwangerschaft eingenommen werden. Vorherige Rücksprache mit dem Arzt ist empfehlenswert.

Lesen Sie mehr zum Thema: Alkohol in der Schwangerschaft

Die sonstigen Inhaltsstoffe von Iberogast® stellen nach derzeitigen Studienlagen keine Kontraindikation für die Behandlung während einer Schwangerschaft dar.

Weiterführende Informationen

Weitere interessante Informationen finden Sie unter:

Zusätzlich finden Sie hier Informationen zu Medikamente A-Z.

Haftungsausschluss/ Disclaimer

Wir weisen darauf hin, dass Medikamente niemals eigenständig, ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt abgesetzt, angesetzt oder verändert werden dürfen.
Bitte beachten Sie, dass wir in unseren Texten keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit erheben können. Durch aktuelle Entwicklungen können die Angaben ggf. veraltet sein.

Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 02.02.2017
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