Medikamente bei Bluthochdruck

Allgemein

Die Medikamente können entweder zuerst alleine als sog. Stufentherapie oder als Kombinationstherapie verabreicht werden.

Bluthochdruck (=Hypertonie) gehört fest in den Kreis der sogenannten „Volkskrankheiten“. In der westlichen Welt geht man davon aus, dass 30% der Bevölkerung betroffen sind. Wie das Wort Bluthochdruck schon richtig andeutet, geht es dabei um einen zu hohen Druck des Blutes. Da sich dieser hohe Druck meist im Gefäßsystem, hier vor allem in den Arterien, äußert, spricht man vom arteriellen Bluthochdruck bzw. der arteriellen Hypertonie. Wie er entsteht, kann man sich gut anhand des Modells eines Gartenschlauches vorstellen. Um ordentlich Blumen gießen zu können, ist ein gewisser Wasserdruck am Ende des Schlauches nötig. Den Druck bekommt man entweder, indem man mehr Wasser in den Schlauch gibt oder den Wasserhahn mehr öffnet bzw. indem man die gleiche Wassermenge durch einen dünneren Schlauch schickt.

Auf unser Gefäßsystem übertragen bedeutet dies, dass der Blutdruck also davon abhängt, wie viel Blut durch das System fließt und wie eng unsere Gefäße sind. Nur durch eine ausreichende Menge am Ende des Blutgefäßsystems mit einem nicht zu hohen und zu niedrigen Druck können all unsere Organe richtig versorgt werden. Die Blutmenge, die fließt, wird durch das Herz kontrolliert, indem es kräftiger oder weniger kräftig pumpt bzw. einfach schneller oder langsamer schlägt. Und die Enge unserer Gefäße wird durch Nervenbahnen um die Gefäße gesteuert. Diese Nervenbahnen steuern, ob sich die Muskelzellen in den Gefäßen anspannen und es verengen oder ob sie sich entspannen und das Gefäß sich weitet.

Diese Mechanismen werden in der medikamentösen Therapie des Bluthochdrucks genutzt, um den „entarteten“ Blutdruck wieder zu normalisieren. Als Grenze zum Bluthochdruck gilt ein systolischer „oberer“ Wert von 140mmHg (mmHg=Millimeter Quecksilbersäule: Einheit der Blutdruckmessung) und ein diastolischer „unterer“ Wert von 90 mmHg. Das Risiko unbemerkt Spätschäden des erhöhten Blutdruckens zu erleiden, steigt mit Erhöhung der Blutdruckwerte schnell um ein Vielfaches an. Um solche Spätschäden an Gefäßsystem, Herz, Gehirn, Nieren und vielen anderen Organen zu verhindern, ist eine konsequente Behandlung des Bluthochdrucks zwingend notwendig.

Die Basistherapie jeder Behandlung besteht aus allgemeinen Maßnahmen wie Gewichtsnormalisierung, Salzarmer Diät (max. 6g Kochsalz pro Tag), Mediterraner Kost (viel Obst, Salat & Gemüse bei wenig tierischen Fetten), keine blutdrucksteigernde Medikamente (z.B. Kortison, Pille) und Lebensgewohnheiten verändern (kein Kaffee, kaum Alkohol, keine Zigaretten, Entspannungstechniken lernen). 25% der Patienten mit einem leichten Bluthochdruck kann so schon ausreichend geholfen werden und ihre Blutdruckwerte können auf diese Weise enorm verbessert werden, sodass keine weitere Therapie notwendig ist.

Neben diesen allgemeinen Maßnahmen spielen Medikamente eine herausragende Rolle in der Therapie. In der Regel handelt es sich hierbei um eine Dauertherapie. Für den Betroffenen bedeutet dies leider oft eine lebenslange Medikamenteneinnahme. Die Medikamente können entweder erst einmal alleine als sogenannte Stufentherapie oder als Kombinationstherapie verabreicht werden. Bei der Stufentherapie hält man sich erst einmal an ein Präparat und nur bei unzureichender Wirkung werden zusätzlich andere Präparate eingesetzt und kombiniert, bis die gewünschte Wirkung eintritt. Anders bei der Kombinationstherapie: Hier werden von Beginn an verschiedene Medikamente kombiniert, um den Zielblutdruck zu erreichen. Bei der Auswahl der Medikamente haben sich besonders 5 Wirkstoffgruppen durchgesetzt. Medikamente der ersten Wahl sind sogenannte Diuretika, Betablocker, ACE-Hemmer, AT1-Blocker und Kalziumantagonisten.

Die verschiedenen Medikamente

In der Bluthochdrucktherapie kommen viele verschiede Medikamente zum Einsatz. Man kann allerdings nicht sagen, dass eine Medikamentengruppe pauschal die Beste ist.
Je nach Ursache und besonders je nach weiter bestehenden Begleiterkrankungen muss das jeweilig für den Einzelfall beste Medikament aus der Gruppe der sogannnten Antihypertonika gewählt werden.

Antihypertensiva

  • ACE-Hemmer ACE-Hemmer werden zur Behandlung des Bluthochdrucks eingesetzt. Die Einnahme eines ACE-Hemmer vermindert die Häufigkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. ACE-Hemmer blockieren die Wirkung des Eiweißes mit dem Namen ACE, so dass es zu einer geringeren Bildung von Angiotensin 2 kommt.
    • ACE-Hemmer Nebenwirkungen Nebenwirkungen von ACE Hemmern gibt es viele verschiedene. Lesen Sie mehr hierzu in unserem Thema.
    • Captopril Das zu den Blutdruckmedikamenten gehörende Captopril, gehört zu den ACE-Hemmern und greift am sogenannten Renin-Angiotensin-Aldosteron-System des Körpers an, welches unter anderem mit Hilfe verschiedener Enzyme den Gefäßwiderstand und damit den Blutdruck reguliert.
    • Delix Das unter dem namen Delix bekannte Medikament enthält den Wirkstoff Ramipril. Ramipril wird zur Gruppe der ACE- Hemmer gezählt und zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt. Ramipril kann aus dem Grund, durch eine Hemmung des Angiotensin- Converting- Enzymes blutdrucksenkend wirken. Neben diesem Anwendung, kann Delix auch zur Behandlung bestehender Herzinsuffizient oder zur Vorbeugung eines Herzinfarktes zur Anwendung kommen.
    • Lisinopril Lisinopril ist ein Medikament aus der Gruppe der ACE-Hemmer, das den Blutdruck senkt. Es kommt bei Bluthochdruck und Herzinsuffizienz zum Einsatz.
    • Wechselwirkung ACE-Hemmer Beta-Blocker Da ACE-Hemmer und Betablocker sehr ähnliche Wirkungsweisen haben, müssen bei gemeinsamer Einnahme einige Sachen beachtet werden.
    • Enalapril Enalapril ist ein Mittel gegen Bluthochdruck und Herzschwäche. Es gehört zu den ACE-Hemmern und wird unter Handelsnamen wie Benalapril, Corvo, EnaHEXAL, Enalapril-ratiopharm, Juxtaxan oder Xanef vertrieben. Enalapril wird erst durch die Abspaltung einer Alkoholkette in der Leber aktiv.
    • Ramipril Ramipril ist ein Medikament, das der Verschreibungspflicht unterliegt. Es gehört zur Gruppe der sogenannten ACE-Hemmer und wird häufig gegen Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und in der ersten Phase nach einem Herzinfarkt eingesetzt. Es wird in Tablettenform in einer Dosierung von zumeist 10 mg verabreicht.
  • Amlodipin Amlodipin ist ein Kalziumkanalblocker und wird zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt. Außerdem kann es zur Therapie der Brustenge, oder auch Angina Pectoris, verwendet werden. Je nach Einsatzgebiet wird es in verschiedenen Dosen, jedoch immer nur einmal täglich etwa zur gleichen Zeit eingenommen. Schwere Nebenwirkungen treten nur sehr selten auf, häufig sind Wassereinlagerung in den Beinen.
    • Norvasc Norvasc ist ein Mittel zur Senkung des Blutdrucks. Wirkstoff ist hier Amlodipin; Norvasc gehört also zu den Kalziumkanalblockern.
  • Angiotensin-2-Antagonisten Angiotensin-2-Antagonisten werden zur Behandlung des Bluthochdrucks verwendet. Die Angiotensin-2-Antagonisten haben eine dem Angiotensin entgegengesetzte Wirkung. Angiotensin-2-Antagonisten bewirken eine Gefäßerweitung und damit eine Blutdrucksenkung.
    • Atacand Atacand gehört zu den AT1-Rezeptor-Antagonisten, eine weitere Gruppe von Blutdruckmedikamtenten, greifen ebenfalls am Renin-Angiotensin-Aldosteron-System an. Verglichen mit den ACE-Hemmern besitzen sie jedoch einen anderen Angriffspunkt, nämlich den Rezeptor des Angiotensin II, über welchen dieses seine Wirkung erlangt.
      • Atacand PLUS Atacand PLUS ist ein sogenanntes Antihypertonikum und wird somit von Patienten mit einem zu hohen Blutdruck eingenommen. Es wirkt als Kombinationspräparat weil es an verschiedenen Stellen im Körper angreift, einmal zur Weitstellung der Blutgefäße und einmal als Entwässerungsmedikament was zusammen zu einer Blutdrucksenkung führt.
    • Blopress Blopress gehört zu den Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten. Als Wirkstoff enthält es Candesartan und wird in der Therapie gegen Bluthochdruck eingesetzt. Bei einer Unverträglichkeit gegen ACE-Hemmer ist Candesartan die Alternative.
  • Bayotensin Nitrendipin gehört zur Gruppe der Kalziumkanal-Blocker oder Kalzium-Antagonisten (Antagonist – Gegenspieler). Es wird zur Behandlung von Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) und als Akutmedikation bei Blutdruckentgleisung (hypertensiver Notfall) eingesetzt (Bayotensin akut®).
  • Betablocker Betablocker sind eine Medikamentengattung mit Wirkung an den Betarezeptoren der Zielorgane. Betablocker werden bei der Behandlung verschiedener Erkrankungen v.a. des Herzens eingesetzt.
    • Concor Concor ist ein Betablocker und gehört in die Gruppe der Blutdruckmedikamente. Sie setzen an den Betarezeptoren an und werden zur Senkung des Blutdruckes eingesetzt.
    • Betablocker Medikamente Betablocker ist eine Medikamentengattung mit Wirkung an den Betarezeptoren der Zielorgane. Betablocker werden bei der Behandlung von Bluthochdruck, bei der Sekundärprohylaxe von Herzinfarkt, zur Senkung der Kammerwasserproduktion beim grünen Star verwendet.
    • Betablocker gegen Migräne Zurzeit werden Betablocker auch zur Vorbeugung von Migräne eingesetzt, aber nur wenn es sich um schwere, regelmäßige Migräneattacken handelt.
    • Betablocker und Sport - Wie verträgt sich das? Betablocker senken die Herzfrequenz und den Blutdruck. Da auch beim Ausdauersportler der Blutdruck bei Anstrengung sinkt, muss immer zuerst ein Belastungs-EKG durchgeführt werden. Treten Symptome der Kreislaufinstabilität auf, müssen die Betablocker reduziert oder der Sport beendet werden.
    • Wirkung von Betablockern Im Körper gibt es Andockstellen für Hormone. Diese werden wiederum unterteilt in Alpha und Beta-Rezeptoren. Die Beta-Rezeptoren befinden sich in unterschiedlichen Organsystemen des Körpers, beispielsweise im Herzen, in den Lungen, in der Gebärmutter, etc. Werden die Rezeptoren blockiert, treten unterschiedliche Reaktionen auf. Zum Beispiel kann der Blutdruck reduziert, die Bronchien verengt oder die Wehentätigkeit eingeschränkt werden.
    • Bisoprolol Bei Bisoprolol handelt es sich um einen sogenannten Beta-Blocker. Daher wird Bisoprolol in erster Linie bei Bluthochdruck und auch bei Angina Pectoris eingesetzt. Bisoprolol ist als Wirkstoff in verschiedenen Medikamenten auf dem Markt enthalten.
    • Metoprolol Metoprolol/Metohexal gehört zur Gruppe der sogenannten Beta-Rezeptorenblocker. Beta-Blocker sind also Gegenspieler an den Beta-Rezeptoren. Vor allem im Bereich des Herz-Kreislaufsystems kommen die Beta-Blocker zum Einsatz, wie zum Beispiel zur Behandlung eines erhöhten Blutdruckes, im Rahmen eines Herzinfarktes oder auch bei einer Herzschwäche.
      • Beloc zok Beloc zok ist ein Betablocker und gehört in die Gruppe der Blutdruckmedikamente. Sie setzen an den Betarezeptoren an und werden zur Senkung des Blutdruckes eingesetzt.
        • Nebenwirkungen von Beloc zok Beloc zok ist ein Betablocker und verursacht typische Nebenwirkungen. Um Nebenwirkungen zu vermeiden lesen Sie alles über die Nebenwirkungen von Belok zok.
        • Beloc Zok Mite Beloc Zok Mite gehört zu der Gruppe der Betablocker und wird zur Behandlung von Bluthochdruck, aber auch KHK, Herzrhythmusstörungen und chronischer Herzschwäche, benutzt. Belok Zok Mite ist ein Retardpräparat, der Wirkstoff Metoprolol wird also verzögert im Körper freigesetzt.
  • Clonidin Clonidin ist ein Medikament, das vorallem in der Intensivmedizin eingesetzt wird. Während es bei der Blutdruckbehandlung etwas in den Hintergrund geraten ist, wird es vorallem zur Behandlung von Unruhezuständen eingesetzt.
  • CoAprovel CoAprovel® ist ein blutdrucksenkendes Mittel, das aus den beiden Wirkstoffen Irbesartan und Hydrochlorothiazid zusammengesetzt wird. CoAprovel® zählt in die Gruppe der Diuretika, genauer gesagt zu den Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten. Die beiden Wirkstoffe werden jedoch auch bei Herzschwäche, Ödemen oder Nierenerkrankungen eingesetzt.
  • Codiovan Codiovan ist ein blutdrucksenkendes Medikament.
  • Diovan Diovan enthält den Wirkstoff Valsartan und wird zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzschwäche eingesetzt. Auch zur Langzeitprophylaxe nach Herzinfarkt kann Diovan eingesetzt werden.
  • Diuretika Diuretika sind Medikamente zur Entwässerung des Körpers. Diuretika werden u.a. zur Behandlung des Bluthochdrucks und von Wasseransämmlungen (Ödeme) im Körper eingesetzt. Eine der am stärksten wirksamen Diuretika sind die Schleifendiuretika, die auch im Notfall bei gefährlicher Überwässerung z.B. der Lunge eingesetzt werden.
    • Furosemid Furosemid gehört in die Gruppe der Schleifendiuretika und führt zu einer größeren Ausscheidung von Gewebeflüssigkeit. Furosemid wird zur Ausschwemmung von Ödemen, bei Herz-und Nierenschwäche und bei der Behandlung des Bluthochdrucks eingesetzt.
    • Lasix Lasix ist der bekannte Produktname des Schleifendiuretikums Furosemid, dass bei Ödemen, also Wassereinlagerungen, zur Entwässerung und somit zur Entlastung des Herzens beiträgt. Es hilft somit natürlich auch gegen Bluthochdruck.
    • Torem Torem ist ein Vertreter der Diuretika. Diuretika sind Medikamente zur Entwässerung des Körpers. Torem wird u.a. zur Behandlung des Bluthochdrucks und von Wasseransämmlungen (Ödeme) im Körper eingesetzt.
    • Unat Bei dem Medikament Unat handelt es sich um ein Diuretikum, welches harntreibend wirkt und zur Senkung des Blutdrucks verwendet wird.
  • Ebrantil Ebrantil® enthält den Wirkstoff Uradipil. Dies ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten antiadrenergen blutdrucksenkenden Mittel. Urapidil senkt den systolischen und diastolischen Blutdruck durch die Verminderung des peripheren Widerstandes in den Gefäßen.
  • Kalziumantagonisten Kalziumantagonisten werden zur Behandlung von Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche eingesetzt. Man unterscheidet 3 verschiedene Medikamentengattungen von Kalziumantagonisten. Ein anderer Begriff für Kalziumantagonist ist Kalziumkanalblocker.
    • Adalat Adalat gehört zu der Stoffgruppe der sogenannten Calciumantagonisten. Der Wirkstoff heißt Nifedipin. Alle Calciumantagonisten, die über den gleichen Wirkungsmechanismus wie Adalat verfügen, gehören zur Nifedipingruppe. Glatte Muskelzellen, wie sie beispielsweise in der Blutgefäßwand oder im Herzen zu finden sind, reagieren auf eine Calciumerhöhung mit einer Kontraktion. Am Herz bewirkt dies eine Erhöhung des Blutdrucks. Am Blutgefäß bewirkt ein erhöhter Calciumeinstrom eine Muskelkontraktion und damit eine Gefäßverengung.
    • Nifedipin Nifedipin ist ein Medikament zur Blutdrucksenkung. Es hemmt den Einstrom der Kalziumionen in Zellen der glatten Gefäßmuskulatur und führt somit zu einer Gefäßerweiterung. Nifedipin gehört zu den sogenannten Kalziumantagonisten der Dihydropyridin-Gruppe. Es wird gegen zu hohen Blutdruck eingesetzt, jedoch ist es nicht Mittel der ersten Wahl, da Nifedipin zusätzlich die Herzfrequenz steigert.
  • Lorzaar Lozaar® ist ein Mittel gegen Bluthochdruck. Es wird auch angewendet, um die Nierenfunktion bei Patienten mit Diabetes mellitus aufrecht zu erhalten. Lozaar® ist verschreibungspflichtig und wird in Tablettenform verabreicht.
  • Nebilet Nebilet ist ein verschreibunspflichtiger Beta-Blocker, der hauptsächlich bei Bluthochdruck und Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems eingesetzt wird.
  • Triamteren Triamteren ist eine organische Substanz und wird in der Medizin vor allem dazu verwendet überschüssige Flüssigkeit, zum Beispiel bei Ödemen, aus dem Körper zu eliminieren. Dies geschieht durch eine erhöhte Harnausscheidung. Triamteren wirkt hier am Ende des harnbildenden Systems (distaler Tubulus und Sammelrohr der Niere).

Diuretika

Diuretika sind Medikamente die Wasser- und Salzausscheidung des Körpers in den Nieren erhöhen. Sie werden auch harntreibende Medikamente genannt. Durch den erhöhten Flüssigkeitsverlust nimmt das Blutvolumen im Körper ab und ähnlich dem Modell des Gartenschlauches, indem man den Wasserhahn ein wenig zudreht, sinkt nun der Druck im Schlauch bzw. im Gefäßsystem des Körpers und der Blutdruck sinkt. Der zusätzliche Salzverlust unterstützt diesen Effekt. Salze haben die Eigenschaft Wasser an sich zu binden. Verliert man nun Salze (vor allem Natrium) über den Urin, so kommt es zur zusätzlichen Wasserausscheidung.

Entwässernde Medikamente werden jedoch meist nicht alleine zur Therapie von Bluthochdruck eingesetzt, sondern als Kombination mit anderen Wirkstoffen z.B. besonders geeignet sind aus der Gruppe der entwässernden Medikamente die sogenannten Thiazide. Sie sind sehr lange wirksam und von mittlerer Wirkstärke, was sie sehr geeignet zur langfristigen, mäßigen Entwässerung macht. Leider tritt ihre Wirksamkeit nur bei guter Nierenfunktion verlässlich ein. Bei nierengeschädigten Patienten tritt oftmals keine Wirkung mehr ein und andere Diuretika müssen eingesetzt werden. Bekannte Vertreter der Thiazide sind das Hydrochlorothiazid (HCT) oder auch Xipamid, ein chemisch den Thiaziden verwandter Stoff.

Neben der entwässernden Wirkung haben sie nach längerer Therapiedauer auch direkte Wirkung auf das Gefäßsystem. Dieses wird unempfindlicher gegenüber den verengenden Nervenimpulsen und bleibt somit eher entspannt. Da diese Wirkung erst mit einer Verzögerung von etwa 1-2 Wochen auftritt, kann die Wirkung erst nach 3-4 Wochen Therapiedauer verlässlich beurteilt werden. Nebenwirkungen treten bei der Behandlung mit Thiaziden eher selten auf. Kommen sie vor, so rufen sie meinst Übelkeit, Erbrechen oder Beschwerden im Verdauungstrakt hervor. Bei den meisten der Diuretika ist auch die Gefahr der Entgleisung des Salzhaushaltes des Körpers gegeben. Die Niere ist ein zentrales Organ der Regulierung der Salze in unserem Körper. Natrium, Kalium, Kalzium und Chlorid sind hierbei die wichtigsten Substanzen. Viele Diuretika bewirken durch ein Eingreifen in dieses sensible System einen Verlust vor allem von Kalium. Aus diesem Grund sollte der Kaliumspiegel regelmäßig kontrolliert werden. Vor allem bei älteren Menschen sollte diese Kontrolle durch Blutentnahme zu Beginn alle 7-14 Tage durchgeführt werden. Bei stabilen Kaliumkonzentrationen reicht diese Kontrolle dann monatlich aus, Kaliumreiche Diät (z.B. Nüsse, Kakao, Broccoli, Kohlrabi, Trockenobst, Bananen, Johannisbeeren) oder die Einnahme von Kaliumtabletten können ein zu starkes Abfallen des Kaliumspiegels oft verhindern.

Ist eine stärkere Entwässerung eingetreten, als die mit Thiaziden gewünscht, so kommen auch Schleifendiuretika, z.B. Torasemid zum Einsatz. Ihre Wirksamkeit ist auch noch bei eingeschränkter Nierenfunktion gegeben, wenn Thiazide schon keine Wirkung mehr an den Niere haben. Schleifendiuretika wirken an einem Ort der Niere, der Henle’sche Schleife, daher auch der Name Schleifendiuretikum. Sie sind durch ihre starke und rasche Entwässerung vor allem für eine Entgleisung des Blutdruckes zu enorm hohen Werten gut geeignet. Im Gegensatz zu den Thiaziden sind sie sehr viel häufiger mit Nebenwirkungen behaftet. Die wichtigsten sind Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen und Durst. Außerdem kann der Salzhaushalt (=Elektrolythaushalt) des Körpers durch die starke Entwässerung stärker als durch andere Diuretika durcheinander geraten und vor allem ein Mangel an Kalium (=Hypokaliämie) kann nicht zuletzt für das Herz gefährlich werden.

Betablocker

Betablocker sind vor allem bei Patienten mit einer Pumpschwäche des Herzens (=Herzinsuffizienz) oder bei Patienten nach einem Herzinfarkt unverzichtbar. Betablocker haben ihren Namen von Rezeptoren am Herzen. Rezeptoren sind so etwas wie Übersetzer der Zellen und Organe. Botenstoffe docken an sie an und bewirken eine vorgegebene Veränderung. Die sogenannten Beta-Rezeptoren sitzen unter anderem am Herzen. Sie empfangen Signale unseres vegetativen Nervensystems, hier des sogenannten sympathischen Nervensystems. Es wird bei körperlicher Anstrengung und Stress aktiviert und macht unseren Körper leistungsfähiger. Es erhöht am Herzen die Herzfrequenz und lässt es kräftiger schlagen. Es erweitert die Bronchien, damit wir besser atmen können und es hemmt die Darmtätigkeit, um möglichst viel Energie für die Leistungsfähigkeit bereit stellen zu können.

Die Signale des Nervensystems werden von verschiedenen Rezeptoren/Übersetzern entgegengenommen und umgesetzt. Man unterscheidet Alpha- und Betarezeptoren (griechische Bezeichnung für die Buchstaben A und B). Alpharezeptoren befinden sich unter anderem an den Gefäßen und bewirken eine Engstellung, während Betarezeptoren vor allem an Lunge und Herz zu finden sind. Betablocker verhindern die Wirkung des antreibenden sympathischen Nervensystems, indem sie den Betarezeptor für seinen Transmitter blockieren. Folge davon ist ein weniger schnell und kräftig schlagendes Herz. Schlägt das Herz langsamer und weniger kräftig, so wird weniger Blut ins Gefäßsystem gepumpt und der Blutdruck kann sinken.

Neben der günstigen Wirkung bei Bluthochdruck haben Betablocker auch den großen Vorteil durch das langsamere und weniger kraftvolle Schlagen den Sauerstoffverbrauch am Herzen zu senken, denn weniger Arbeit bedeutet weniger Energieverbrauch. Dies kommt Patienten mit Erkrankungen der Herzkranzgefäße (=Gefäße, die das Herz versorgen und wie ein Kranz um es herum liegen) zugute, denn bei diesen Patienten sind die Gefäße durch Verkalkungen nicht mehr in der Lage genug Blut zum Herzmuskel zu transportieren und Mangeldurchblutungen und nicht zuletzt Herzinfarkte sind die Folge. Besondere Vorsicht in der Therapie mit Betablockern ist bei Betroffenen mit Asthma oder anderen obstruktiven Lungenerkrankungen wie COPD geboten. Da die Rezeptoren des Herzens auch in ähnlicher Variante an der Lunge zu finden sind, kann eine Stimulation der Rezeptoren neben der Wirkung am Herzen auch einen Anfall von Atemnot auslösen, da sich die Atemwege durch die Blockade der Betarezeptoren verengen.

In der Weiterentwicklung wurden daher selektivere Betablocker entwickelt, die in geringerer Dosierung mehr Wirkung auf das Herz als auf die Lunge haben und so diese Komplikation meist ausgeschlossen wird. Beispiele dieser sogenannten kardioselektiven (Kardio=Herz) Betablocker sind Metoprolol und Atenolol. Neben dem Asthmaanfall wichtigste Nebenwirkungen aller Betablocker sind eine Gewichtszunahmen am Anfang der Behandlung, Störungen der männlichen Potenz, Blutdruckabfälle bis hin zum Kreislaufkollaps, eine Erhöhung des Cholesterinspiegels sowie eine Verstärkung der Risiken bei einer Diabetes mellitus-Erkrankung. Ein Diabetes oder ein dauerhaft zu langsam schlagendes Herz (=Bradykardien) sind also Gegenanzeigen (=Kontraindikationen) gegen die Einnahme eines Betablockers. Man erkennt Betablocker oft an der Endung „-olol“ im Namen des Wirkstoffes.

ACE-Hemmer

Wenn man von Bluthochdruck spricht, meint man einen zu hohen arteriellen Blutdruck.

ACE-Hemmer greifen an einem ganz anderen Mechanismus des Körpers an. ACE- Hemmer haben ihren Namen von einem Enzym, das sie bei der Arbeit blockieren, das AC-Enzym (=Angiotensin-converting-Enzyme). Dieses Enzym bewirkt im Körper die Freisetzung einer Substanz, die die Gefäße eng stellt, dem sogenannten Angiotensin, zu deutsch soviel wie „Gefäßspanner“. Da die ACE-Hemmer dieses AC-Enzym blockieren und somit weniger gefäßengstellende Substanzen produziert werden, bleiben die Gefäße weit und der Blutdruck kann nicht all zu hoch steigen.

Da die Wirkung von der Aktivität des Enzyms abhängt, ist die Wirkung eines ACE-Hemmers oft schwer vorhersehbar. Die Therapie sollte daher in niedriger Dosis und unter ärztlicher Aufsicht begonnen werden. Besonders hoch ist die Aktivität des Enzyms bei gleichzeitiger Gabe von Diuretika. Hier wird der Effekt eines ACE-Hemmers sehr stark ausfallen. Eine Kombinationstherapie dieser Medikamente ist also nur sehr vorsichtig zu beginnen. Neben diesem Effekt auf die Blutgefäße wirken sich ACE-Hemmer außerdem noch günstig auf den Verlauf einer Herzinsuffizienz aus. Bei dieser Pumpschwäche des Herzens verhindern sie einen Umbauprozess, der das Herz immer ineffizienter werden lässt. Häufige Komplikation der Therapie ist ein trockener Reizhusten, den ca 5-10% der behandelten Patienten bekommen.

Da sich dieses Phänomen nicht auf einen einzelnen Wirkstoff aus der Gruppe der ACE-Hemmer beschränkt, ist ein Wechsel des Wirkstoffes nicht sinnvoll, sondern ein kompletter Wechsel zu einer anderen Klasse der Antihypertensiva angezeigt. Meist wird dann die Therapie mithilfe eines AT1-Blockers gewählt. Auch Hautausschläge und Schwellungen, sogenannte Ödeme, Nierenfunktionsstörungen und starke Blutdruckabfälle können bei der Behandlung mit ACE-Hemmern auftreten.

Nicht erlaubt sind ACE-Hemmer bei Nierenschäden, Herzklappenfehlern oder auch während der Schwangerschaft. Hier muss auf andere Präparate ausgewichen werden. Bekannteste Vertreter aus der Gruppe der ACE-Hemmer sind Captopril, die Ursubstanz der ACE-Hemmer, Enalapril, ein stärker wirksames und länger anhaltendes Präparat. Neuere Präparate weisen eine noch längere Wirkdauer auf, sodass von der dreimal täglichen Gabe bei Captopril und der zweimaligen Gabe von Enalapril hier nur noch eine einmalige Gabe jeden Tag erforderlich ist. Die Vertreter der ACE-Hemmer erkennt man an der Wortendung „-pril“ am Ende des Wirkstoffnamens.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema unter: ACE-Hemmer

AT1-Blocker

AT1-Blocker greifen wie die ACE-Hemmer am Angiotensin-Mechanismus des Körpers an, jedoch an unterschiedlichen Stellen. ACE-Hemmer verhindern die Entstehung und Bildung von Angiotensin. AT1-Blocker verhindern nicht die Entstehung von Angiotensin, sondern die Übertragung des Angiotensinsignals an den Rezeptoren für das Angiotensin. Folge ist auch hier, dass die eigentliche Wirkung des Rezeptors nicht ausgelöst wird. Das bedeutet, dass sich die Gefäße nicht eng stellen können, sondern ganz weit gestellt bleiben, sodass der Blutdruck somit niedriger gehalten werden kann. AT1-Blocker werden auch Sartane genannt. Sie sind seit 1996 auf dem Markt erhältlich und neben der Ursubstans Losartan sind heute einige weitere Vertreter der Gruppe verfügbar.

Bekannte Vertreter dieser Gruppe sind Losartan, Valsartan, Candesartan oder Eprosartan. Hauptunterschiede zu den ACE-Hemmern sind trotz ähnlichen Wirkprinzipien ihre Nebenwirkungen. Sartane lösen im Gegensatz zu den ACE-Hemmern deutlich seltener den Reizhusten aus. Das macht sie bei betroffenen Patienten, die unter einem Reizhusten leiden, zu einer sehr guten Alternative. Die Therapie beginnt mit der kleinsten Dosis und wird dann langsam bis in den Zielbereich gesteigert. Während bei Losartan noch mehrmals tägliche Gaben notwendig waren, sind bei den neueren Substanzen wie Candesartan eine einmal tägliche Gabe ausreichend. Grund hierfür liegt in der längeren Wirkungszeit im Körper, da die Substanzen langsamer abgebaut werden. Häufigste Nebenwirkungen der Sartane sind Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schwindel.

Kalziumkanalblocker

Kalziumkanalblocker sorgen auch für eine verminderte Weitstellung der Gefäße im Körper. Sie verdanken Ihren Namen der Art wie sie im Körper wirken: Kalzium führt an den Gefäßen zu einer Engstellung. Auch hier sitzen Strukturen, die auf einen bestimmten Botenstoff hin zur Öffnung eines Kanals, einer Art Türe zur Zelle, führen. Diese Öffnung bewirkt, dass Kalzium in die Zelle einströmen kann und es hier zur Engstellung der Gefäße kommt. Blockiert man diesen Kanal, durch den das Kalzium einströmt, so fehlt dieser Reiz und das Gefäß bleibt weit. Es gibt bei den Kalziumkanalblockern verschiedene chemische Substanzen, die alle den Kalziumeinstrom verhindern. Hauptvertreter sind das Nifedipin oder Amlodipin aus der chemischen Gruppe der Dihydropyridine. Ihre Nebenwirkungen sind im wesentlichen ein erhöhter, schnellerer Puls sowie Wassereinlagerungen in den Beinen, sogenannte Ödeme.

Andere Substanzen der Kalziumkanalblocker wirken auch auf den Kalziumhaushalt am Herzen, sodass dieses langsamer und weniger kraftvoll schlägt und so leichter mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden kann. Die Gruppe der Kalziumkanalblocker, die die Wirkstoffe Verapamil und Diltiazem aus der chemischen Gruppe der Phenylalkylamine und Benzothiazepine umfasst, wird zusätzlich zur Bluthochdrucktherapie auch bei Patienten mit der Koronaren Herzkrankheit oder Herzrhythmusstörungen eingesetzt. Hauptnebenwirkung von Nifedipin und Verapamil ist eine Verlangsamung des Herzschlags (=Bradykardie: „Brady“= langsam ) und Herzrhythmusstörungen. Gemeinsame Nebenwirkungen aller Kalziumkanalblocker sind Kopfschmerzen, Schwindel und Gesichtsrötung verbunden mit einem Wärmegefühl und wie auf den Großteil aller anderen Medikamente auch kann es zu allergischen Reaktionen kommen.

Reservemedikamente

Neben den oben genannten Medikamenten gibt es noch einige weitere Medikamente, die die zweite Wahl der Bluthochdrucktherapie darstellen. Zweite Wahl deshalb, weil in Studien keine Verbesserung der Überlebensprognose nachgewiesen werden konnte. Nichtsdestotrotz senken sie einen zu hohen Blutdruck. Wichtiges Medikament ist zum Beispiel Clonidin, das direkt auf das Nervensystem wirkt und hier die Aktivität unseres aktivierenden Nervensystems (=Sympathikus) verhindert, welches normalerweise für die Gefäßengstellung verantwortlich ist. Es wird noch häufiger in der Notfalltherapie einer Bluthochdruckkrise (=Hypertone Krise) angewendet. Für die Hypertonie in der Schwangerschaft wird alpha-Methyldopa angewendet. Minoxidil oder Dihydralazin sind Medikamente, die auch die kleinsten Gefäße weit stellen, indem sie die Muskulatur der Gefäße, die sie verengen, entspannen. Da sie jedoch den Herzschlag beschleunigen, sollten sie zusammen mit Betablockern zusammen gegeben werden.

Wichtige Regeln bei der Blutdrucksenkung sind:

  • langsame Blutdrucksenkung

Der Körper ist an den hohen Blutdruck gewöhnt und ein zu schneller Druckabfall kann eine Minderversorgung des Gewebes bedeuten und es kann dadurch Schaden nehmen. Nebenwirkungen bei zu schneller Blutsrucksenkung sind vor allem Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schwindel. Bei der Auswahl des richtigen Medikamentes müssen stets Begleiterkrankungen berücksichtigt werden. So dürfen Asthmapatienten nicht ohne weiteres mit Betablockern behandelt werden, da diese auch an den Lungen wirken und die bei Asthmatikern engen Bronchien noch zusätzlich weiter verengen würden und so eine Atemnot entstehen könnte.

Zu Behandlungsbeginn sollte immer möglichst mit kleinen Dosen gearbeitet werden und das Therapieschema möglichst einfach gehalten werden. Kombinationstherapien sollten nur nach unbefriedigendem Ergebnis der einfachen Therapie eingesetzt werden. Regelmäßige Kontrollen sind wichtig und notwendig, bei denen die Betroffenen auch nach ihrem Befinden und möglichen Nebenwirkungen befragt werden. Die Kontrollen sollten auch außerhalb der Praxis durchgeführt werden. Gut geeignet sind hierfür Heimmessgeräte und Protokolle, um den Blutdruck regelmäßig zu erfassen.

Weiterführende Informationen

Medikamente Bluthochdruck:

Alle Themen, die zum Bereich Innere Medizin veröffentlicht wurden, finden Sie unter: Innere Medizin A-Z

Haftungsausschluss/ Disclaimer

Wir weisen darauf hin, dass Medikamente niemals eigenständig, ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt abgesetzt, angesetzt oder verändert werden dürfen.
Bitte beachten Sie, dass wir in unseren Texten keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit erheben können. Durch aktuelle Entwicklungen können die Angaben ggf. veraltet sein.

Autor: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 19.12.2016
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