Test auf Bestehen einer Risiko­schwanger­schaft

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Kurse für Schwangere

Einleitung

Für den Zeitraum der Schwangerschaft wird eine Vielzahl von Kursen angeboten, wobei das Angebot durch steigende Nachfrage und neue Trends stetig wächst. Die meisten Kurse werden von Hebammen geleitet, können aber beispielsweise bei Angeboten, welche sich mit der Ernährung in der Schwangerschaft auseinandersetzen, durch Ernährungsexperten geführt werden.

Das Spektrum von allen angebotenen Kursen für Schwangere ist relativ breit. Dazu zählen unter anderem Schwangerschaftsvorbereitungskurse, Pilates, Erste-Hilfe-Kurse und vieles mehr.  


Welche Kurse für Schwangere werden angeboten?

Viele Kurse bieten schonende, auf die Schwangerschaft abgestimmte körperliche Übungen an. Dazu zählen beispielsweise Schwangerschaftsyoga, -pilates, -gymnastik und -auqafitness. Darüber hinaus sind viele Kurse auch auf das Ziel der Entspannung ausgerichtet. Dazu zählen ebenfalls Yoga und Pilates.


Spezielle Geburtsvorbereitungskurse werden angeboten, um die Schwangere, oft unter Einbindung des Partners, auf den Geburtsablauf einzustimmen.
Auch werden Kurse angeboten, die auf den Zeitraum kurz nach der Geburt vorbereiten sollen, beispielsweise bei Erste-Hilfe-Kursen für das Neugeborene oder spezielle Still- und Wickelkurse.

Wenn auch nicht zu der Gruppe der Schwangerschaftskurse gehörend, gibt es weitere Angebote, die während der Schwangerschaft genutzt werden können. Diese zielen ebenfalls auf eine regelmäßige Teilnahme ab, um den größtmöglichen Erfolg erzielen zu können.

Dazu zählt die kraniosakrale Therapie, die insbesondere bei Rückenschmerzen, aber auch bei Schlafstörungen und zur Entspannung hilfreich sein kann.

Darüber hinaus werden auch regelmäßige Akupunktursitzungen in der Schwangerschaft als sehr angenehm empfunden, da zahlreiche Schwangerschaftsbeschwerden gelindert werden können. Dazu zählen zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen und Sodbrennen. Auch im Hinblick auf die Geburtsvorbereitung werden der Akupunktur positive Einflüsse zugesprochen, wonach die Eröffnungsphase kürzer ausfallen und somit der Geburtsvorgang beschleunigt werden kann.

Welche Kurse bereiten mich gut auf die Geburt vor?

1) Geburtsvorbereitungskurse

Eine gute Möglichkeit, sich auf die Geburt vorzubereiten, stellen Geburtsvorbereitungskurse dar. Diese können sowohl von der Schwangeren alleine als auch mit dem Partner besucht werden. Einige Geburtshäuser bieten zusätzlich Kurse für werdende Geschwister an. Im Rahmen der Übungen soll die eigene Körperwahrnehmung geschult werden, zudem werden Entspannungs- und Atemübungen angeboten.
Lesen Sie mehr hierzu unter: Geburtsvorbereitungskurs

Auch Massagen und leichtes Beckenbodentraining können Inhalt eines Geburtsvorbereitungskurses sein. Zusätzlich werden Gebärhaltungen trainiert, sodass die Schwangere sich bereits vor der eigentlichen Geburt damit vertraut machen kann.
-Weiterer Kursbestandteil sind Gespräche und kleine Vorträge der Kursleitung zum Thema Geburtsablauf, Wochenbett und Stillzeit.

2) Sportkurse

Kurse Auch Schwangerschaftskurse mit sportlichem Schwerpunkt können auf die Geburt vorbereiten. Dazu zählen Yoga und Pilates, die zum einen lehren, aktiv zu entspannen, zum anderen über gezielten Muskelaufbau den Geburtsvorgang erleichtern können.
Lesen Sie mehr hierzu unter: Sport in der Schwangerschaft - Darauf sollten Sie achten

3) Weitere Kurse nach dem Geburt

Zu den nicht direkt auf die Geburt, dafür aber auf die sich anschließende Stillzeit vorbereitenden Angeboten, gehören Stillkurse. Dabei werden die richtige Handhabung und Stillempfehlungen meist durch eine speziell ausgebildete Laktationsberaterin vermittelt.
Auch spezielle Säuglingskurse werden zum Erlernen des richtigen Umgangs mit dem Neugeborenen anhand von Puppen angeboten.  

Welche Kurse machen mich fit?

Auch in der Schwangerschaft kann man seinen Körper und Fitness trainieren. Die Sportkurse, welche speziell und sinnvoll auf die Schwangerschaft abgestimmt sind, sind weniger intensiv und dienen nicht dem Ziel abzunehmen. Viel mehr werden die positiven Einflüsse körperlicher Betätigung im Hinblick auf das Wohlbefinden und zur Vorbeugung schwangerschaftsassoziierter Beschwerden als vordergründiges Ziel definiert. Auch kann so einer unkontrollierten Gewichtszunahme vorgebeugt werden.

Die Schwangerschaftssportkurse arbeiten zum Teil mit modifizierter und partieller Belastung, was bedeutet, dass spezielle Muskelgruppen, besonders die geraden Bauchmuskeln, vom Training ausgespart bleiben, um keine Komplikationen hervorzurufen.

Eine Möglichkeit, sich in der Schwangerschaft fit zu halten, ist Pilates. Diese Sportart stärkt durch langsame und kontrollierte Bewegungen in Verbindung mit entspannenden Atemübungen die Muskulatur. Häufig wird besonders der Rücken trainiert, um Rückenbeschwerden vorzubeugen oder zu lindern. Zudem können Muskelgruppen trainiert werden, die beim Geburtsvorgang beansprucht sein werden.

Lesen Sie mehr hierzu unter. Rückentraining während der Schwangerschaft

Auch Kurse, die Schwangerschaftsgymnastik anbieten, stellen geeignete Möglichkeiten dar, körperlich leistungsfähig zu bleiben oder die Fitness zu steigern. Neben Kräftigungseinheiten werden im Rahmen des Kurses zusätzlich Dehn- und Atemübungen vermittelt. Auch der Beckenboden und die Unterleibsmuskulatur werden trainiert. Gymnastikübungen können im Rahmen von Aquafitnesskursen für Schwangere auch im Wasser durchgeführt werden. Diese Übungen empfinden viele Schwangere als besonders angenehm, da durch den Wasserauftrieb der Bauch als weniger schwer empfunden wird und Gelenke geschont werden.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema unter: Dehnübungen

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Wie lange darf ich die Kurse besuchen?

Je nach besuchtem Kurs ist die sinnvolle und unbedenkliche Dauer der Kursteilnahme unterschiedlich. Es empfiehlt sich, Rücksprache mit dem behandelnden Frauenarzt oder der Hebamme zu halten. Kurse, die vordergründig zur Entspannung beitragen sollen, können meist über den gesamten Zeitraum der Schwangerschaft bis zur Entbindung besucht werden.

Dient der Kurs vordergründig dem Ziel, während der Schwangerschaft fit zu bleiben, kann dieser in vielen Fällen bis in die späte Schwangerschaft, meist bis zum achten Monat besucht werden.
An der Wassergymnastik können einige Schwangere aufgrund der schonenden Übungen sogar bis in den neunten Monat hinein teilnehmen.

Es kann jedoch auch sein, dass aufgrund der Bauchumfangzunahme und der häufig auftretenden Müdigkeit der Schwangeren bereits ein früheres Beenden der Sportkurse nötig ist. Auch bei neuauftretenden Beschwerden kann ein Pausieren oder der gänzliche Verzicht sinnvoll sein. Daher ist zu betonen, dass der Schwangerschaftsverlauf, das körperliche Befinden und die eigenen Belastungsgrenzen bei der individuell vertretbaren Kursdauer zu berücksichtigen und ärztliche Empfehlungen einzuholen sind.

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Bestehen auch Risiken, wenn ich einen Kurs besuche?

Risiken der Kursteilnahme sind stets individuell zu bewerten und richten sich nach dem Schwangerschaftsverlauf und möglichen Begleiterkrankungen der Mutter. Es ist empfehlenswert, den Frauenarzt nach der Eignung zu Schwangerschaftssportkursen und nach Empfehlungen bezüglich der Kurswahl zu fragen.

Allgemein gilt, dass körperliche Aktivität bei Schwangerschaften mit unauffälligen Verlauf sehr zu empfehlen ist und moderates Training kein erhöhtes Risiko für Schwangerschaftskomplikationen darstellt. Nichtsdestotrotz sollte bei egal welchem Kurs stets aus den eigenen Körper geachtet und mögliche Warnsignale wahrgenommen werden.

Während der Schwangerschaft kommt es im Rahmen eines natürlichen Prozesses durch Hormonwirkungen zur Bänderlockerungen bei der Schwangeren. Daher sollten besonders die Sprunggelenke nicht überstrapaziert werden.

Qualifizierte Schwangerenkurse sind jedoch auf die körperlichen Veränderungen und Anforderungen in der Schwangerschaft abgestimmt, wodurch derartig belastende Übungen gar nicht erst in den Trainingsplan integriert sind.  

Risiken können jedoch niemals gänzlich ausgeschlossen werden, insbesondere dann nicht, wenn Übungen falsch ausgeführt werden. Nicht jeder Kurs eignet sich für jede Schwangere gleichermaßen, weshalb stets die individuelle Eignung für einen speziellen Kurs herausgefunden werden sollte.

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Welche Kurse sind sinnvoll?

Welche Kurse in der Schwangerschaft besonders sinnvoll sind, richtet sich nach den eigenen Bedürfnissen, Wünschen oder auch Beschwerden der Schwangeren. Daher lohnt es sich, sich bereits in der frühen Schwangerschaft mit dem vielseitigen Kursangebot vertraut zu machen und Angebote zu wählen, die mit dem größten individuellen Nutzen verbunden sind.

Nicht jeder Kurs ist für jede Schwangere gleichermaßen empfehlenswert, da jede Frau ihre eigenen Ängste, Fragen und Ansprüche hat. Insbesondere während der ersten Schwangerschaft kann es sinnvoll sein, sich im Rahmen eines Geburtsvorbereitungskurses mit dem Ablauf der späten Schwangerschaft und dem Geburtsvorgang vertraut zu machen.

Ein Kurs, der in der Schwangerschaft im Hinblick auf den baldigen Umgang mit dem Neugeborenen sinnvoll sein kann, ist ein spezieller Erste-Hilfe-Kurs. Dieser ist auf mögliche Notfälle im Baby- oder Kleinkindalter ausgerichtet und kann den werdenden Eltern das Gefühl vermitteln, in eventuell auftretenden bedrohlichen Situation besser reagieren und angemessen handeln zu können.

Da viele Frauen in der Schwangerschaft mit Müdigkeit, Unruhe und Stress zu kämpfen haben, können Entspannungsübungen, wie sie besonders beim Schwangerschaftsyoga aber auch Pilates zum Einsatz kommen, sinnvoll sein. Dabei kann gezielt zur Ruhe gekommen werden.

Treten Unsicherheiten oder Unklarheiten bezüglich der Ernährung in der Schwangerschaft auf, werden spezielle Ernährungskurse angeboten, die auf die Bedürfnisse in der Schwangerschaft zugeschnitten sind. Dabei wird das nötige Wissen vermittelt, den Ernährungsplan abwechslungsreich zu gestalten, wichtige Mineralstoffe und Vitamine ausreichend zuzuführen und auf welche Nahrungsmittel zu verzichten ist. 

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