Test Diastole zu niedrig

Möchten Sie wissen, was Sie gegen Ihre niedrige Diastole tun können und wie gefährlich dies ist? 
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Diastole zu niedrig - Ist das gefährlich?

Einleitung

Die Herzaktion gliedert sich in zwei Abschnitte: die Austreibungsphase in der Fachsprache Systole genannt und die Füllungsphase auch als Diastole. Die Ursachen für eine niedrige Diastole sind vielfältig, wobei es ungefährliche Gründe gibt aber auch viele behandlungsbedürftige, welche mit einem Arzt abgeklärt werden sollten. Sehr oft hängt ein niedriger diastolischer Wert aber mit einem allgemein niedrigen Blutsdruck zusammen und stellt keine Gefahr dar. Per Definition ist ein diastolischer Blutdruck zu niedrig, wenn der Wert unter 60 mmHg liegt. 


Ursachen einer zu niedrigen Diastole

Die häufigsten Ursachen für eine erniedrigte Diastole werden im Folgenden aufgezählt. Eine genauere Erläuterung der Krankheitsbilder finden Sie daraufhin.

  • Hypotonie
  • Krampfadern
  • Herzschwäche
  • Herzklappenfehler
  • Orthostatische Neuropathien
  • Medikamente
  • erniedrigter Blutdruck in der Schwangerschaft

Hypotonie

Ursachen für eine Hypotonie gibt es viele, am häufigsten ist sie idiopathisch. Das bedeutet, es kann keine Ursache festgestellt werden. Sie betrifft vor allem jüngere Frauen mit schlankem, zierlichem Körperbau und wird von Infekten und Bewegungsmangel, z.B. umittelbar nach einer Operation können begünstigt.

Liegt keine idiopathische Ursache vor, spricht man von einer sekundären Hypotonie. Sie kann wiederum verschiedene Ursachen haben. Eine davon ist ein zu geringes Blutvolumen für die Gefäßgröße. Dabei kann es sich um einen absoluten Flüssigkeitsmangel handeln, z.B. nach schweren Blutverlusten oder um einen relativen Mangel. Das bedeutet, dass zwar insgesamt genug Flüssigkeit im Körper vorhanden ist, diese aber zu Ungunsten der Organsysteme verteilt ist. Dies ist beispielsweise beim allergischen Schock der Fall, bei dem das Blut nach peripher wandert (Haut) und für die zentralen Organe zu wenig Blut vorhanden ist, um den normalen Blutdruck aufrecht zu erhalten.

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Krampfadern

Des Weiteren kann zu niedriger Blutdruck durch einen zu geringen venösen Blutstrom zurück zum Herzen verursacht sein. Das ist z.B. bei Krampfadern der Fall. Das Blut kann nicht mehr richtig abfließen und staut sich in den Beinen, mit der Folge, dass dieses Volumen den anderen Gefäßen bzw. dem Herz fehlt, um den Blutdruck auf einem normalen Level zu halten.

Herzschwäche

Außerdem können Herz-Kreislauf-Erkrankungen schuld an einer Hypotonie sein. Dabei kann es sich einerseits um eine Herzinsuffizienz handeln, das heißt, das Herz als „Pumpe“ ist kaputt und damit ineffektiv. Es wird immer weniger Blut ausgeworfen und demzufolge sinkt auch der Blutdruck mit der Zeit ab, wenn es nicht mehr durch andere Mechanismen kompensiert werden kann.

Herzklappenfehler

Es können aber auch Herzklappenfehler für eine arterielle Hypotonie verantwortlich sein. Besonders für eine Aortenklappeninsuffizienz ist speziell eine diastolische Hypotonie typisch. Die Klappe trennt die linke Kammer von der Hauptschlagader (Aorta) und sorgt dafür, dass während der Diastole (Füllungsphase) kein Blut von der Aorta in das Herz zurückfließt. Wird die Klappe durchlässig (insuffizient), fließt Blut zurück in das Herz mit der Folge, dass der diastolische Blutdruck abfällt.

Orthostatische Neuropathie

Autonome Neuropathien (Erkrankung des peripheren Nervensystems) verursachen vor allem orthostatische Dysregulationen. Speziell bei der asympathikotonen Form ist der diastolische Blutdruck und gelegentlich auch die Herzfrequenz erniedrigt.

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Medikamente als Ursache einer niedrigen Diastole

Darüber hinaus kann niedriger diastolischer Blutdruck auch durch Medikamenteneinnahme induziert werden, z.B. bei der Behandlung einer isolierten systolischen Hypertonie. Dabei handelt es sich um eine Form des Bluthochdrucks, bei der allein der systolische Wert zu hoch ist.

Niedrige Diastole in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft, vor allem im letzten Drittel, leiden viele Frauen unter zu niedrigem Blutdruck. Das ist bevorzugt im Liegen auf dem Rücken und beim Schlafen der Fall.
Das ist darauf zurückzuführen, dass der immer größer und vor allem schwerer werdende Embryo die zentralen Blutgefäße Aorta und die untere Hohlvene abdrückt.

Da diese Gefäße direkt vor der Wirbelsäule verlaufen, kommt es besonders in der Rückenlage zur Einengung der Gefäße, da der Embryo der Schwerkraft folgt und auf den Rücken der Mutter drückt. Die Einengung der Hohlvene führt dazu, dass weniger Blut zum Herzen zurückkommt und dieses sich nicht mehr ausreichend füllen kann. Demzufolge pumpt es weniger Blut in den Kreislauf und der Druck fällt ab. Dagegen kann man nicht wirklich etwas tun, außer das Liegen auf dem Rücken zu vermeiden.

Lesen Sie mehr hierzu unter: Niedriger Blutdruck in der Schwangerschaft

Symptome einer zu niedrigen Diastole

Zu den Symptomen eines zu niedrigen Blutdrucks gehören Leistungsschwäche, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Schwindel, Ohrensausen, Frösteln, kalte Hände und Füße, beim Aufstehen Schwarzwerden vor Augen bis hin zur Ohnmacht (Kreislaufkollaps). Diese Menge an Symptomen können auftreten, müssen aber nicht.

Viele Menschen leiden an einer Hypotonie (niedriger Blutdruck) und wissen nichts davon. Der große Unterschied zum Bluthochdruck ist das Motto: Behandelt wird nur, wenn der- oder diejenige darunter leidet. Denn gegensätzlich zur Hypertonie sind keine dauerhaften Schäden durch einen bestehenden niedrigen Blutdruck bekannt. Es kann zu den angegebenen Symptomen kommen, welche zwar interindividuell belastend sein können, strukturelle Veränderungen oder Schäden der Blutgefäße sind jedoch nur mit dem Bestehen von Bluthochdruck assoziiert.

Demzufolge handelt es sich um eine ungefährliche Symptomatik.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema unter: Symptome bei niedrigem Blutdruck

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Therapie einer erniedrigten Diastole

Die Basistherapie besteht in der Zufuhr ausreichender Trinkmenge, um einem Flüssigkeitsmangel vorzubeugen. Unterstützend kann der Kochsalzkonsum gesteigert werden und auch sportliche Betätigung kann zum Kreislauftraining herangezogen werden.

Darüber hinaus kann man einen Hypotonus auch medikamentös behandeln, allerdings wird das nur gemacht, wenn die Patienten über Symptome klagen. Dann stehen einem Mineralkortikoide, Sympathomimetika oder Dihydroergotamin zur Verfügung. Sollte diese Option für Sie in Frage kommen, gehen Sie am besten zum Arzt und lassen Sie sich beraten.

Bedeutung des Blutdrucks für die Diastole

Was haben die Phasen der Herzaktion nun mit dem Blutdruck zu tun?

In den Gefäßen herrscht ein gewisser Druck, der diastolische Blutdruck, der durch das Blut in den Gefäßen verursacht wird, wenn sich das Herz in seiner „Ruhephase“ befindet, also gerade gefüllt wird. Dieser ist abhängig davon, welche Menge pro Zeit das Herz pumpt und wie groß der Gefäßdurchmesser ist. Der diastolische Blutdruck sollte etwa bei 80mmHg (sprich: Millimeter Quecksilbersäule) liegen.

Das Herz muss in der Austreibungsphase allerdings einen höheren Druck als den Diastolischen erzeugen, damit das Blut in die Gefäße gepumpt werden kann. Denn das Blut fließt immer vom höheren zum niedrigeren Druck. Das Herz erzeugt während der Systole einen Druck von ca. 120 mmHg, der in die Gefäße gepumpt und von dort durch den Körperkreislauf geleitet wird. Während der Füllungsphase des Herzens fällt der Blutdruck wieder auf den diastolischen „Tiefpunkt“ ab. Damit setzt sich der Blutdruck aus zwei Werten zusammen, einem systolischen und einem diastolischen: 120/80 mmHg (Normwert).

Diese beiden Werte können krankhaft erhöht oder erniedrigt sein. Von erniedrigtem diastolischem Blutdruck spricht man, wenn sich dieser unter 60 mmHg befindet.

Diagnose

Das einfachste und sicherste Mittel zur Diagnose ist eine Blutdruckmessung. Um zu überprüfen, ob der Blutdruck dauerhaft erniedrigt ist, wird oftmals eine 24h-Blutdruckmessung durchgeführt.

Der Normwert für den diastolischen Blutdruck liegt zwischen 60 und 90 mmHg. Unterschieden werden muss hierbei die Hypotonie von einer orthostatischen Dysregulation. Bei dauerhaften diastolischen Blutdruckwerten unter 60 mmHg spricht man von einer arteriellen Hypotonie, wohingegen eine orthostatische Dysregulation durch einen kurzzeitigen Blutdruckabfall beim Aufrichten oder Aufstehen gekennzeichnet ist. Das liegt daran, dass beim Aufstehen ziemlich viel Blut in den Beinen versackt. Das Herz hat nicht mehr genug Blut, um sich vollständig zu füllen und das führt zum Blutdruckabfall. Der plötzliche Druckverlust kann zu kurzzeitiger Bewusstlosigkeit führen, was umgangssprachlich als Kreislaufkollaps bekannt ist.

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