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Behandlung einer Bindehautentzündung

Synonyme

Konjunktivitis, Conjunktivitis

Englisch: conjunctivitis, pinkeye

Therapie

Auch bei der Behandlung der Bindehautentzündung ist wieder zwischen den verschiedenen Formen der Bindehautentzündung zu unterscheiden.

Die unspezifische Bindehautentzündung wird in der Regel durch Tränenersatzmittel therapiert. Was auf keinen Fall bei der Behandlung zum Einsatz kommen sollte, sind kortisonhaltige Augentropfen, weil diese die Trockenheit der Augen sogar verstärken. Auch besteht die Gefahr, dass der Augeninnendruck steigt. Bei der Heuschnupfenkonjunktivitis werden bei der Behandlung antiallergische Augentropfen verabreicht.

Ist die Bindehautentzündung mit atopischen Erkrankungen, beispielsweise Neurodermitis, vergesellschaftet, verabreicht man lokal Antibiotika und Steroide (Kortison).

Selbstverständlich gilt bei Kosmetik- Unverträglichkeit die Devise das auslösende Allergen - in diesem Fall den Kosmetikartikel - nicht mehr anzuwenden.

Wenn eine durch Viren ausgelöste Bindehautentzündung vorliegt, muss mit entsprechenden antiviralen Mitteln behandelt werden. Neugeborene werden – wie Erwachsene – bei Chlamydien mit Erythromycin- Augentropfen, bei Herpes mit Aciclovir behandelt. Sind Bakterien die Auslöser der Konjunktivitis, so kommen Antibiotika bei der Behandlung zum Einsatz.

Was muss ich bei der Therapie beachten?

Eine Bindehautentzündung kann viele verschiedene Ursachen haben. Diese gilt es vor der Einleitung der Therapie herauszufinden, damit die Behandlung entsprechend angepasst werden kann.
Generell sollte darauf geachtet werden, das gereizte Auge bei einer Bindehautentzündung keinen zusätzlichen Reizen wie Zugluft oder Staub auszusetzen. Dies könnte die Entzündung verschlimmern.
Auch das Augenreiben sollte vermieden werden. Zum einen, um das Auge nicht zusätzlich zu belasten, zum anderen, um eine mögliche Übertragung der Erreger an die Mitmenschen zu verhindern. Das Einhalten strenger Hygiene ist sehr wichtig im Verlauf der Therapie. Regelmäßiges Händewaschen sollte ebenfalls beachtet werden.

Handelt es sich um eine Bindehautentzündung, die auf mechanische Reize zurückzuführen ist, so ist die erste Maßnahme der Therapie, den Auslöser zu entfernen beziehungsweise zu meiden.
Es kann sich hierbei um Sonneneinstrahlung, Kontaktlinsen oder der Aussetzung von Staub handeln. Die Bindehautentzündung heilt in der Regel nach wenigen Tagen von selbst ab und bedarf keiner weiteren Therapie.
Auch sehr trockenen Augen können zu einer Bindehautentzündung führen. In diesem Fall können Tränenersatzmittel zur Behandlung verwendet werden. Auf kortisonhaltige Augentropfen sollte jedoch verzichtet werden, da die Trockenheit hierdurch noch verstärkt wird.

Bei einer allergisch ausgelösten Bindehautentzündung muss zunächst herausgefunden werden, welches Allergen die Beschwerden auslöst. Häufig sind dies Pollen oder Tierhaare. Das Allergen sollte möglichst dauerhaft gemieden werden. Bei einer Pollenallergie ist eine Desensibilisierung eine mögliche Therapieoption. Zudem gibt es Augentropfen und andere Medikamente, die während der Heuschnupfenzeit eingesetzt werde können, um die Beschwerden zu lindern.

Liegt der Bindehautentzündung eine bakterielle Ursache zugrunde, so werden antibiotikahaltige Medikamente eingesetzt. In der Regel reicht eine lokale Behandlung mit Augentropfen oder Augensalbe aus.

Sind Viren die Ursache der Bindehautentzündung, gibt es in den meisten Fällen keine spezielle Therapie. Die Beschwerden gehen nach einigen Tagen von selbst zurück. Sind jedoch Herpesviren der Auslöser der Entzündung, so kann durch die Gabe von Aciclovir eine Linderung erreicht werden.

Was muss ich bei der Behandlung beachten?

Eine Bindehautentzündung kann viele verschiedene Ursachen haben. Diese gilt es vor der Einleitung der Therapie herauszufinden, damit die Behandlung entsprechend angepasst werden kann.
Generell sollte darauf geachtet werden, das gereizte Auge bei einer Bindehautentzündung keinen zusätzlichen Reizen wie Zugluft oder Staub auszusetzen. Dies könnte die Entzündung verschlimmern.
Auch das Augenreiben sollte vermieden werden. Zum einen, um das Auge nicht zusätzlich zu belasten, zum anderen, um eine mögliche Übertragung der Erreger an die Mitmenschen zu verhindern. Das Einhalten strenger Hygiene ist sehr wichtig im Verlauf der Therapie. Regelmäßiges Händewaschen sollte ebenfalls beachtet werden.

Handelt es sich um eine Bindehautentzündung, die auf mechanische Reize zurückzuführen ist, so ist die erste Maßnahme der Therapie, den Auslöser zu entfernen beziehungsweise zu meiden.
Es kann sich hierbei um Sonneneinstrahlung, Kontaktlinsen oder der Aussetzung von Staub handeln. Die Bindehautentzündung heilt in der Regel nach wenigen Tagen von selbst ab und bedarf keiner weiteren Therapie.
Auch sehr trockenen Augen können zu einer Bindehautentzündung führen. In diesem Fall können Tränenersatzmittel zur Behandlung verwendet werden. Auf kortisonhaltige Augentropfen sollte jedoch verzichtet werden, da die Trockenheit hierdurch noch verstärkt wird.

Bei einer allergisch ausgelösten Bindehautentzündung muss zunächst herausgefunden werden, welches Allergen die Beschwerden auslöst. Häufig sind dies Pollen oder Tierhaare. Das Allergen sollte möglichst dauerhaft gemieden werden. Bei einer Pollenallergie ist eine Desensibilisierung eine mögliche Therapieoption. Zudem gibt es Augentropfen und andere Medikamente, die während der Heuschnupfenzeit eingesetzt werde können, um die Beschwerden zu lindern.

Liegt der Bindehautentzündung eine bakterielle Ursache zugrunde, so werden antibiotikahaltige Medikamente eingesetzt. In der Regel reicht eine lokale Behandlung mit Augentropfen oder Augensalbe aus.

Sind Viren die Ursache der Bindehautentzündung, gibt es in den meisten Fällen keine spezielle Therapie. Die Beschwerden gehen nach einigen Tagen von selbst zurück. Sind jedoch Herpesviren der Auslöser der Entzündung, so kann durch die Gabe von Aciclovir eine Linderung erreicht werden.

Medikamente bei einer Bindehautentzündung

Die Verwendung von künstlichen Tränen kann oft schon die Beschwerden der juckenden und trockenen Augen lindern. Darüber hinaus können je nach Ursache verschiedene Medikamente zur Behandlung der Bindehautentzündung zum Einsatz kommen.

Bei einer allergiebedingten Bindehautentzündung können zur Überbrückung der Heuschnupfenzeit antiallergische Augentropfen und Medikamente eingenommen werden, sogenannte Antihistaminika, die die Beschwerden lindern können. Kurzfristig können auch kortisonhaltige Augentropfen eingesetzt werden, um die akuten Beschwerden, wie sehr stark juckende und tränende Augen zu lindern. Diese sollten jedoch aufgrund der vergleichsweise hohen Nebenwirkungen mit Vorsicht angewandt werden.

Lesen Sie mehr zu Bindehautentzündung Augentropfen

Die bakterielle Bindehautentzündung muss mit antibiotikahaltigen Augentropfen oder Augensalben behandelt werden, um die Bakterien abzutöten. Diese müssen vom Patienten lange genug angewendet werden, um eine effektive Wirkung zu erzielen. Auch nach Abklingen der Beschwerden sollte die Therapie einige Tage fortgesetzt werden, damit die Entzündung nicht erneut auftritt. Selten kommt es vor, dass bei schwerem Krankheitsverlauf die Bakterien genau bestimmt werden müssen, um ein geeignetes Antibiotikum zu wählen.
Wenn sich eine Bakterieninfektion auf das Auge ausgebreitet hat und eine Bindehautentzündung verursacht, so ist die zusätzliche Gabe eines Antibiotikums in Tablettenform notwendig. Ein Beispiel hierfür sind die Chlamydien, die Verursacher einer Geschlechtskrankheit sind. Der Sexualpartner sollte zusätzlich behandelt werden.

Lesen Sie mehr zum Thema: Floxal Augentropfen bzw. Floxal-Augensalbe

Eine medikamentöse Therapie bei Viren ist in der Regel nicht möglich. Eine Ausnahme stellen die Herpesviren dar. Wenn diese die Bindehaut befallen haben, so hilft der antivirale Wirkstoff Aciclovir.

Lesen Sie mehr zum Thema Bepanthen® -Augentropfen

Die Verwendung von künstlichen Tränen kann oft schon die Beschwerden der juckenden und trockenen Augen lindern. Darüber hinaus können je nach Ursache verschiedene Medikamente zur Behandlung der Bindehautentzündung zum Einsatz kommen.

Bei einer allergiebedingten Bindehautentzündung können zur Überbrückung der Heuschnupfenzeit antiallergische Augentropfen und Medikamente eingenommen werden, sogenannte Antihistaminika, die die Beschwerden lindern können. Kurzfristig können auch kortisonhaltige Augentropfen eingesetzt werden, um die akuten Beschwerden, wie sehr stark juckende und tränende Augen zu lindern. Diese sollten jedoch aufgrund der vergleichsweise hohen Nebenwirkungen mit Vorsicht angewandt werden.

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Die bakterielle Bindehautentzündung muss mit antibiotikahaltigen Augentropfen oder Augensalben behandelt werden, um die Bakterien abzutöten. Diese müssen vom Patienten lange genug angewendet werden, um eine effektive Wirkung zu erzielen. Auch nach Abklingen der Beschwerden sollte die Therapie einige Tage fortgesetzt werden, damit die Entzündung nicht erneut auftritt. Selten kommt es vor, dass bei schwerem Krankheitsverlauf die Bakterien genau bestimmt werden müssen, um ein geeignetes Antibiotikum zu wählen.
Wenn sich eine Bakterieninfektion auf das Auge ausgebreitet hat und eine Bindehautentzündung verursacht, so ist die zusätzliche Gabe eines Antibiotikums in Tablettenform notwendig. Ein Beispiel hierfür sind die Chlamydien, die Verursacher einer Geschlechtskrankheit sind. Der Sexualpartner sollte zusätzlich behandelt werden.

Eine medikamentöse Therapie bei Viren ist in der Regel nicht möglich. Eine Ausnahme stellen die Herpesviren dar. Wenn diese die Bindehaut befallen haben, so hilft der antivirale Wirkstoff Aciclovir.

Behandlung ohne Antibiotika

Insgesamt gilt, dass Antibiotika bei dem Symptom von „geröteten Augen“ von Kindern tendenziell zu häufig eingesetzt werden. Dies ist der Fall, wenn die Entzündung nicht bakterieller Herkunft ist. Nur wenn Bakterien für das Vorliegen der Symptome ursächlich sind, ist der Einsatz von Antibiotika gerechtfertigt. In den letzten Jahren kam es durch vermehrtes Auftreten von resistenten Bakterienstämmen zu einer Leitlinienveränderungen bei der Behandlung von bakteriellen Bindehautentzündungen. So sollte, wenn möglich, also je nach Schweregrad der Entzündung, zunächst ein paar Tage abgewartet werden, ob die Entzündung nicht auch ohne den Einsatz von Antibiotika verschwindet. Erst wenn die Entzündung bestehen bleibt oder schlimmer wird, sollte die Einnahme von Antibiotika erfolgen. Eine Ausnahme ist hier die Infektion des Neugeborenen mit Gonokokken oder Chlamydien, welche eine Bindehautentzündung auslösen können und in jedem Fall antibiotisch therapiert werden sollte, da ansonsten die Gefahr der Erblindung droht.

Hausmittel bei einer Bindehautentzündung

Es existieren eine Reihe unterschiedlicher Quellen, welche verschiedene Hausmittel zur Anwendung bei einer Bindehautentzündung empfehlen. Zunächst einmal ist es wichtig, dass die Bindehautentzündung von einem behandelnden Arzt diagnostiziert wird. Da unterschiedliche Erkrankungen am Auge sehr ähnliche Symptome verursachen können, ist es wichtig, dass ernsthafte, gefährliche Erkrankungen zunächst ausgeschlossen werden können.

Nach der Diagnosestellung des Arztes kann die individuelle Therapie zusammen mit dem Arzt besprochen werden. Besonders in Fällen, bei denen Bakterien oder Viren ursächlich für die Entzündung sind, ist Vorsicht geboten. Hausmittel können in diesen Fällen gegebenenfalls sogar mehr Schaden anrichten als eine Heilung bewirken.

Die Anwendung von gängigen Hausmitteln wie Quark oder Kamille kann gegebenenfalls dann in Erwägung gezogen werden, wenn allein eine mechanische Reizung zu der Entzündung führte und eine Besserung durch Hausmittel zu erwarten ist.

Lesen Sie mehr zum Thema: Hausmittel bei einer Bindehautentzündung

Auch bei der Anwendung von Hausmitteln gegen eine Bindehautentzündung, ist die Einhaltung der Hygiene das wichtigste. Vor und nach der Behandlung der Augen sollten stets die Hände gründlich gewaschen werden.

Es gibt verschieden pflanzliche Augentropfen, die die Beschwerden einer Bindehautentzündung lindern können. Augentrost (Euphrasia) hilft vor allem bei allergischen und viralen Bindehautentzündungen, da es den Juckreiz lindert und gegen die Trockenheit des Auges wirkt.
Auch schwarzer Tee kann in Form von kühlenden Kompressen auf das Auge aufgelegt werden, um die Beschwerden zu lindern. Der Tee wird gekocht und nach dem Abkühlen wird der Teebeutel auf das Auge gelegt. Wichtig ist, für jede Behandlung einen neuen Teebeutel zu verwenden.

Darüber hinaus hat sich auch Quark als hilfreiches Hausmittel gegen Schwellungen und zur Kühlung bewiesen. Bei einer Bindehautentzündung kann er in Form von Quarkauflagen auf die Augen gelegt werden. Dazu werden etwa 100 Gramm Quark auf ein zuvor mit kühlem Wasser ausgespültes Baumwolltuch gegeben. Das Tuch wird zusammengefaltet, sodass ein Beutel entsteht, der für etwa 30 Minuten auf die geschlossenen Augen aufgelegt wird.

Auch Kamillentee, Salbei-, Ringelblumen- oder Fencheltee gelten als Hausmittel bei Bindehautentzündungen. Jeweils eine Kompresse in den abgekühlten Tee eintauchen und etwa 15 Minuten lang auf die Augen auflegen. Dies kann mehrfach täglich wiederholt werden.

Ein weiteres Hausmittel ist Zwiebelmilch. Hierfür werden gehackte Zwiebeln mit Milch gekocht bis sie weich sind. Anschließend durch ein Sieb gegossen und die Milch mit einem Teelöffel Honig auf etwa Körpertemperatur abgekühlt. Mit dieser Flüssigkeit können die Augen mehrmals täglich gesäubert werden.

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Therapie bei Kindern

Besonders Kinder leiden oft an einer Bindehautentzündung. Oftmals tritt diese im Rahmen einer Erkältung oder Grippe als virale Bindehautentzündung auf.
Da diese sehr ansteckend ist, ist es wichtig, das betroffene Kind nicht in den Kindergarten oder die Schule zu schicken. In der Regel reichen zwei bis drei Tage aus. Bei stark verklebten Augen jedoch sollte das Kind etwas länger zu Hause bleiben.
Durch Reiben mit den Händen in den Augen und anschließenden Körperkontakt beim Spielen breiten die Erreger sich sehr schnell aus und andere Kinder können angesteckt werden.

Es sollte auf jeden Fall ein Kinderarzt aufgesucht werden, um die genaue Ursache herauszufinden. Liegt eine bakterielle Bindehautentzündung vor, so ist es wichtig, dass das Kind antibiotische Augentropfen oder Augensalbe erhält. Diese sollten auch zwei bis drei Tage nach Abklingen der Beschwerden weiter gegeben werden, um die Bakterien effektiv bekämpfen zu können. Eine mögliche allergische Ursache sollte in Erwägung gezogen werden und eventuell im Kindesalter mit einer Desensibilisierung begonnen werden.

Auch bei Kindern können zur Linderung der Beschwerden künstliche Tränen angewendet werden, wenn sie unter sehr stark juckende und trockene Augen leiden.

Lesen Sie mehr zu Bindehautentzündung Kleinkind

Bindehautentzündungen bei Kindern kommen relativ häufig vor, können jedoch sehr viele unterschiedliche Ursachen haben. Da diese nur von einem Arzt unterschieden werden können, empfiehlt sich bei dem Verdacht auf eine vorliegende Bindehautentzündung von einem Kind oder Baby in jedem Fall der Besuch bei einem Kinder- oder Augenarzt. Die Behandlung der Bindehautentzündung bei Kindern und Babys richtet sich ganz prinzipiell nach der zugrundeliegenden Ursache für die Entzündung. Bei jeder Bindehautentzündung sollte nach einer bakteriellen Ursache gefahndet werden, da diese gut mit antibakteriellen Medikamenten behandelt werden kann. Bei Neugeborenen mit einer Bindehautentzündung kann außerdem eine Infektion mit Gonokokken oder Chlamydien für die Entzündung verantwortlich sein. Diese sollte in jedem Fall antibiotisch behandelt werden, da somit eine drohende Blindheit verhindert wird. Es gibt einige Antibiotika, die für Kinder oder sogar Neugeborene verwendet werden können und meist sehr wirkungsvoll sind.

Bindehautentzündungen, die auf einer viralen Infektion beruhen, sollten hingegen nicht mit Antibiotika behandelt werden, da diese bei Viren keine Wirkung zeigen können. Antivirale Medikamente sowie eine gute Hygiene der Augen und Hände kann eine Verbreitung einer solchen Infektion verhindern.

Bei mechanischer Reizung aufgrund eines Fremdkörpers kann der behandelnde Augenarzt durch das Entfernen des Fremdkörpers Abhilfe schaffen. Bei einer Entzündung, die auf eine Allergie zurückzuführen ist, sollte das Allergen, welches die Entzündung auslöst, ermittelt und wenn möglich gemieden werden. Zusätzlich können sogenannte Antihistaminika, entweder systemisch oder lokal angewandt, schnell Abhilfe schaffen.

In jedem Fall sollte eine Behandlung mit einem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Eine Selbstbehandlung des Kindes oder Babys mit Hausmitteln oder anderen Medikamenten kann aus medizinischer Sicht nicht empfohlen werden.

Lesen Sie mehr zum Thema: Bindehautentzündung bei Kindern

Therapie in der Schwangerschaft

Bei einer durch mechanische Reize ausgelösten Bindehautentzündung sollte die Schwangere einfach abwarten. In der Regel gehen die Beschwerden nach einigen Tagen von selbst zurück und bedürfen keiner zusätzlichen Therapie.

Ist eine Allergie die Ursache, so sollten die Allergene so gut es geht vermieden werden. Bei sehr starken Beschwerden ist eine Behandlung mit antiallergischen Augentropfen möglich, sollte aber auf jeden Fall mit dem Arzt besprochen werden.

Auch virale Bindehautentzündungen heilen oftmals von selbst aus. Bei Herpesviren ist die Gabe von Aciclovir als Augentropfen möglich.

Bei der Gabe von Antibiotika ist Vorsicht geboten. Hier sind Augentropfen und Augensalben den Antibiotika in Tablettenform vorzuziehen. Es werden antibiotische Augentropfen mit einem bestimmten Wirkstoff verwendet, der unbedenklich für das Ungeborene ist.

Dauer einer Bindehautentzündung

In der Regel heilt die Bindehautentzündung unter adäquater Behandlung schnell wieder ab und dauert kurz.
Es gibt jedoch Formen der Bindehautentzündung, die wiederkehren können (vor allem Herpes - Infektionen). Auch Komplikationen können auftreten.

Weitere Informationen zum Thema "Behandlung der Bindehautentzündung"

Weitere Informationen zum Thema Behandlung der Bindehautentzündung finden Sie unter:

Weitere allgemeine Informationen:

Eine Übersicht aller Themen aus der Augenheilkunde finden Sie unter Augenheilkunde A-Z.

Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 01.03.2019
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