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Lachfalten

Allgemein

Laut einer belgischen Studie der Universität von Louvain empfanden Probanden lächelnde Menschen mit kleinen Fältchen um Augen und Mund (den sogenannten Lachfalten) als deutlich attraktiver, fröhlicher und intelligenter als faltenfreie Lächelnde. Diese wurden oft als gekünstelt und unauthentisch empfunden.

Den Grund für dieses Ergebnis sahen Forscher in der Tatsache, dass Lachfalten aufgrund des Anspannens von Muskeln entstehen, die nur bei einem echten und unaufgesetzten Lächeln aktiv werden. Fehlen diese Fältchen und damit auch das Anspannen der Muskeln während des Lachens, so erscheint das Lächeln oft aufgezogen und unecht. Menschen ohne Lachfältchen werden oft als maskiert und unangenehm empfunden.

Leider geht der Trend der heutigen Zeit jedoch gegen die kleinen Falten um Augen und Mund. Zunehmend entsteht das Ideal eines faltenfreien, makellosen Gesichts. Aus diesem Grund erfreuen sich kosmetische Behandlungen, wie das Botox-Spritzen“ oder plastische Gesichtsoperationen zunehmender Beliebtheit.

Definition

Als Lachfalten, oder auch als „Krähenfüße“ bezeichnet man kleine Falten am äußeren Augenlidrand oder an den Lippen. Diese Fältchen entstehen bereits im jungen Alter und sind durch vieles Lachen oder Lächeln bedingt. Aber auch andere Bewegungen, bei denen die entsprechenden Gesichtsmuskeln eingesetzt werden wie zum Beispiel das Zusammenkneifen der Augen beim Blick gegen die Sonne, bedingen Lachfalten.

Mit zunehmendem Alter vertiefen sich die Lachfalten und bleiben dauerhaft sichtbar, was viele Frauen als störend und unattraktiv empfinden. Bei jungen Frauen, bei denen das Gewebe noch straff und formbar ist, verschwinden Lachfalten augenblicklich. Bei älteren Frauen hingegen, bei denen das Bindegewebe zunehmend an Elastizität verliert, bleiben die Fältchen irgendwann bestehen und vertiefen sich dann mit jedem weiteren Lachen.

Ursachen

Wie oben bereits beschrieben, entstehen Lachfalten durch besonders häufiges Lachen und Lächeln.

Hauptursache der Lachfältchen ist jedoch, wie bei allen anderen Falten auch, der schwindende Gehalt an Hyaluronsäure in unserem Bindegewebe. Die Hyaluronsäure ist biochemisch betrachtet eine lange Kette aus Zuckermolekülen, die die Eigenschaft besitzt Unmengen von Wasser an sich zu binden. Damit stellt sie unserer Haut einen riesigen Feuchtigkeitsspeicher dar. Dieser unterliegt jedoch, wie alles andere in unserem Körper auch, einem fortschreitenden Alterungsprozess.
Außer ihrer wasserspeichernden Wirkung stabilisiert Hyaluronsäure zusätzlich auch kollagene und elastische Fasern, die vor allem für Stabilität und Elastizität unseres Gewebes sorgen. Ferner schützt Hyaluronsäure unsere Hautzellen auch vor dem Einfluss freier Radikale. Diese entstehen u.a. bei einer zu hohen UV-Licht-Belastung und können in großen Mengen unsere Haut frühzeitig altern lassen.

Ab dem 30. Lebensjahr nimmt jedoch sowohl der Gehalt an Hyaluronsäure ab, wie auch die Anzahl an kollagenen und elastischen Fasern. Folge ist, dass sich Fältchen, die sich z.B. beim Lachen bilden, aufgrund der fehlenden Elastizität des Gewebes nicht mehr zurückziehen können und dadurch dauerhaft werden. Sie sind zu oft störenden, bleibenden Falten geworden.

Neben dem Mangel an Hyaluronsäure sind jedoch auch andere Faktoren an der Faltenbildung beteiligt. So spielen beispielsweise auch genetische Faktoren, Rauchen, eine zu hohe UV-Licht-Belastung, eine ungesunde Ernährung und Stress eine wichtige Rolle bei der Faltenbildung.

Lachfalten um den Mund

Um den Mund herum können verschiedene Falten entstehen. Häufige Falten finden sich in Form von kleinen Knitterfältchen über und unter den Lippen. Sie können ebenso wie die klassischen Krähenfüße an den Augenwinkeln auch bereits im jüngeren Alter auftreten und stören Betroffene häufig, da sie einen älter wirken lassen. Weiterhin können auch die sogenannten Mundwinkelfalten oder Nasolabialfalten verstärkt als Lachfalten in Erscheinung treten. Diese Falten sind von Natur aus bei jedem Menschen – bei dem einen weniger, bei dem anderen eher stärker- ausgeprägt und können sich im Laufe des Lebens vertiefen. Lachfaltenbildung um den Mund herum ist als etwas Natürliches anzusehen und auf die hohe mechanische Belastung dieser Gesichtsregion zurückzuführen.
Die individuelle Ausprägung des Bindegewebes ist ein ausschlaggebender Faktor dafür, dass bei manch einem mehr und bei dem anderen weniger starke Falten auftreten. Leichte Lachfalten um den Mund herum lassen sich in aller Regel gut durch Makeup und hyaloronhaltige Produkte, wie Cremes und Primer, kaschieren (s.o.). Tiefere Falten können letztendlich jedoch nur effektiv durch auffüllende oder straffende Maßnahmen, wie Unterspritzungen, Laserbehandlungen oder Liftings, entfernt oder effektiv kaschiert werden.
Eine effektive und heutzutage sehr beliebte Maßnahme ist die Unterspritzung der Lachfalten um den Mund herum mit Hyaloron. Diese Methode ist nebenwirkungsarm und polstert die Lachfalten sehr gut und natürlich aus. Die Prozedur dauert weniger als 5 Minuten und ist nicht besonders schmerzvoll. Auch die häufige Befürchtung, hinterher ein „maskenhaftes“ Aussehen zu haben, wie dies bei zu hoch dosierten Botoxbehandlungen der Fall sein kann, besteht bei Hyaloron-Injektionen nicht. Lediglich bei sehr stark ausgeprägten Nasolabialfalten können Injektionen manchmal keinen ausreichenden Effekt erzielen, sodass straffende, operative Liftings für einen zufriedenstellenden Effekt notwendig sein können.

Lachfalten um die Augen

Kleine Lachfältchen oder Krähenfüße um die Augen herum, werden auch als periorbitale Falten bezeichnet. Sie entstehen durch das Zusammenkneifen der Augen und sind bei den meisten Menschen vorhanden. Oft werden sie als sehr sympathisch empfunden, da mit ihnen herzliche und warme Charakterzüge verbunden werden. Einige Menschen stören ihre Lachfältchen um die Augen herum jedoch, insbesondere wenn sie im jüngeren Alter auftreten. Die einfachste Art kleine Lachfältchen an den Augen zu kaschieren, ist die Verwendung einer auffüllenden Hyaluron-Creme oder eines glättenden Primers. In klopfenden Bewegungen sollte dieses Produkt vor dem Auftragen von Makeup oder eines Concealers aufgetragen werden. Ein heller Concealer kaschiert die Fältchen zusätzlich.  

Lachfalten an den Wangen

Wangenfalten gehören im eigentlichen Sinne nicht zu den Lachfalten. Sie entstehen viel mehr durch hohe Sonneneinstrahlung, schädliche Einflüsse wie Alkohol- und Nikotinkonsum oder eine rasche Gewichtsabnahme. Ausgeprägte Wangenfalten lassen sich oft nur bedingt durch Cremes oder Makeup kaschieren. In den meisten Fällen helfen nur auffüllende Unterspritzungen dabei, die Falten effektiv zu kaschieren.          

Was tun bei Lachfalten?

Hyaluronsäure

Obwohl Lachfalten als Zeichen der Persönlichkeit eines jeden Menschen gewertet werden sollten und nicht als etwas negatives, so gibt es trotz allem zahlreiche Möglichkeiten die kleinen, störenden Fältchen zu beseitigen. Eine der wichtigsten Möglichkeiten dabei ist sicherlich die künstliche Hyaluronsäure, die mittlerweile im Labor herstellbar ist und die der eigenen Hyaluronsäure des Körpers sehr ähnlich ist.
Diese Hyaluronsäure bewirkt aufgrund ihrer feuchtigkeitsbindenden und feuchtigkeitsspendenden Eigenschaft, dass die Haut praller, strahlender und jugendlich erscheint. Sie kann alternativ zur Unterspritzung auch in Kapseln, Anti-Aging-Cremes oder als Gel (z.B. Augengels) verwendet werden. Da die Haut jedoch nur einen geringen Teil der Hyaluronsäure resorbieren kann, ist der Effekt im Vergleich zu den Spritzen geringer und kürzer wirksam.

Beim Faltenunterspritzen wird Hyaluronsäure direkt mittels einer Mikrospritze in die tiefen Hautschichten unter der Lachfalte gespritzt. Durch die Auffüllung des dortigen, eigenen Hyaluronsäuredepots wird neue Flüssigkeit unter das Fältchen mobilisiert. Diese führt letztlich zur Anhebung der Lachfalte und lässt sie optisch verschwinden. Dieser Effekt ist sofort sichtbar und hält nach 2-3 Sitzungen bis zu 6 Monaten an. Anschließend wäre eine erneute Unterspritzung notwendig.

Aufgrund seiner schnellen Wirkung und den geringen Nebenwirkungen, die sich in in blauen Flecken oder leichten Schwellungen manifestieren können, ist diese Art der Faltenbekämpfung besonders beliebt.

Neuerdings greifen viele Frauen auch zu einer Kombination aus Botox und Hyaluronsäure, um vor allem tiefe Lachfalten zu entfernen. Hierbei blockiert Botox (oder auch Botulinumtoxin genannt) die Aktivität von Muskeln, was eine Entspannung des Gesichts bewirkt, welche die Generierung neuer Falten verhindert. Anschließend wird dann Hyaluronsäure injiziert, welche die Fältchen in der Tiefe auffüllt. Beides gemeinsam kombiniert, führt zu einem noch besseren und noch länger anhaltenden Effekt.

Mit Hyaluronsäure können jedoch nicht nur Falten bekämpft werden. Heutzutage wird sie auch zum Aufspritzen von Lippen, Nase, des Pos oder der Brüste benutzt; in einigen Fällen sogar zur Modellierung von Brustwarzen.

Lesen Sie mehr über die Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure.

Botulinumtoxin zur Behandlung von Lachtfalten

Eine Alternative oder auch Kombinationsmöglichkeit zur Hyaluronsäure ist das bereits oben erwähnte Botulinumtoxin, kurz auch Botox genannt.

Botox ist ursprünglich ein Nervengift, welches heutzutage vielseitig in der kosmetischen Medizin verwendet wird. Zu seinen Hauptanwendungsgebieten gehören dabei v.a. die Faltenbekämpfung, sowie das Verhindern von zu starkem Schwitzen. Als Nervengift verhindert Botox die Erregungsübertragung zwischen Nervenzelle und Muskel. Dies wiederum führt dazu, dass der Muskel sein Signal zur Anspannung (Kontraktion genannt) verliert. Folge ist eine glatte, entspannte Haut.

Ähnlich wie bei einer Hyaluronsäureunterspritzung wird auch bei einer Botoxbehandlung das Arzneimittel mittels einer sehr kleinen und feinen Nadel in die Nervenendigung des gewünschten Muskels injiziert. Besonders wichtig dabei ist es diese Anwendung von einem versierten und gut ausgebildeten Arzt durchführen zu lassen, da ansonsten ungeliebte Komplikationen wie Asymmetrien, ein hängendes Oberlid oder eine hängende Augenbraue möglich sind. Durch eine korrekte Handhabung kann durch das Botox neben der Faltenbekämpfung auch der Effekt großer, wacher scheinender Augen erzeugt werden. Durch die Injektion des Botoxs in den Muskel, wird aufgrund des Muskelausfalls die Augenbraue leicht mit nach oben gezogen.

Eine Anwendung mit Botox hält durchschnittlich 3-6 Monate, ist jedoch immer von der angewandten Dosis und der Behandlungsfläche abhängig. Das heißt: Je mehr Nervenenden mit Botulinumtoxin behandelt werden, desto länger braucht das Nervenende zur Regeneration und desto länger ist die gewünschte faltenfreie Wirkung. Allerdings sollte auf zu hohe Dosen von Botox verzichtet werden, da diese das bekannte „Maskengesicht“ ohne mimische Regungen erzeugen würden, was erhebliche ästhetische Nachteile mit sich zieht.

Mögliche Komplikationen bei einer Botox-Behandlung können - bei falscher Anwendung - hängende Augenlider oder Augenbrauen, ein behinderter Lidschluss, Schwellungen, Rötungen oder Hämatome sein. Da bei einer Botoxbehandlung die Gesichtsmuskeln erst außer Kraft gesetzt werden müssen, muss mit einem Wirkungseintritt von 48-72h gerechnet werden. Der maximale Behandlungserfolg zeigt sich aber spätestens nach 10 Tagen.

Hier finden Sie mehr zur Behandlung von Lachfalten mit Botox.

Facelifting

Eine operative Möglichkeit lästige Lachfalten langfristig zu entfernen, wäre das sogenannte Face-Lifting. Wichtig ist hierbei die Narbenbildung zu bedenken, welche zwar sehr diskret, aber trotz allem vorhanden sein wird. Aus diesem Grund ist diese Art der Faltenbekämpfung eher Frauen im höheren Alter zu empfehlen.

Beim Face-Lifting gibt es viele verschiedene Techniken, bei denen überschüssige Haut entfernt und die darunter liegende Bindegewebsschicht angehoben wird. Der Effekt ist immer ein verjüngtes, strafferes und nicht maskenhaftes Aussehen. Für Lachfalten eignen sich u.a. das klassische, Doppelschicht-Gesamt-Facelifting, ein oberes Facelifting, bei dem eine Straffung um Stirn, Augenbrauen und Schläfen erfolgt, oder das Schläfenlifting, bei der vor allem eine Straffung um die Schläfen- und Augenbrauenregion erfolgt. Bei Lachfalten um den Mund herum eignet sich auch ein unteres Facelifting.

Da sich sehr tiefe Lachfalten durch eine Operation allein nicht immer entfernen lassen, wird auch hier zu einer Kombinationstherapie aus Operation und Hyaluronsäure oder Botox geraten. Durch modernste Operations- und Narkosemethoden sind Komplikationen zwar selten geworden, doch es gibt, wie bei jeder anderen Operation auch, auch beim Facelifting zahlreiche Komplikationen wie Durchblutungsstörungen, Blutungen, Wundheilungsstörungen oder auch Nervenverletzungen, die v.a. im Gesicht gravierende Folgen hätten. In einem ärztlichen Beratungsgespräch wird ausführlich auf jede einzelne mögliche Komplikation eingegangen.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema unter: Facelifting

Hausmittel gegen Lachfalten

Wer seine Lachfalten nicht mag oder sie als besonders stark ausgeprägt empfindet, stellt sich häufig die Frage, ob es wirksame und einfache Hausmittel gegen diese Falten gibt. Im folgenden Abschnitt sollen ein paar gängige und einfache Hausmittel gegen Lachfalten vorgestellt werden:
1. Dampfbad mit Salbei und Kamille: Für dieses Dampfbad genügen wenige Zutaten. Ein großer Topf mit Wasser sollte erhitzt werden, bis das Wasser dampft. Frische Kamille und Salbei in das dampfende Wasser geben und das Gesicht circa 10 bis 20 Minuten darüber halten. Dieses pflegende Dampfbad lässt die Haut rosiger erscheinen und hilft kleine Lachfältchen zu kaschieren. Das Dampfbad kann nach Belieben mehrmals in der Woche wiederholt werden.
2. Avocado-Olivenöl-Maske: Eine halbe Avocado wird püriert und mit einem Esslöffel Olivenöl vermengt. Diese dickflüssige Maske wird nun auf das gesamte Gesicht aufgetragen und sollte circa 20 Minuten einwirken. Die Maske kann mehrmals in der Woche aufgetragen werden.
3.Mandelöl-Zitronen-Maske: Einen Teelöffel Mandelöl zusammen mit dem Saft einer Zitrone, etwas Milch und einem Eiweiß vermengen. Diese Mischung wird auf die Haut aufgetragen und sollte circa 20 Minuten einwirken. Danach mit etwas klarem Wasser abspülen.
4.Ingwer-Öl für die Lachfalten: Jeden Abend vor dem Schlafengehen etwas Ingweröl (siehe auch: Ingwer) in die Lachfalten mit klopfenden Bewegungen einmassieren. Morgens das Gesicht wie gewohnt reinigen.     

Kosten einer Behandlung gegen Lachfalten

Die Kosten einer Kaschierung oder Behandlung von Lachfalten variieren sehr stark, je nach Methode und Ausprägung der Falten. Die wohl billigste Methode ist das Auftragen von kaschierendem Makeup. Je nach Marke variieren die Preise für einen auffüllenden Concealer zwischen 5 und 35 Euro. Produkte, die die Lachfalten pflegen und auffüllen sollen, wie Cremes, Primer und „Booster“ mit Hyaluron, können ebenfalls zwischen Drogeriepreisen (5 Euro) und High-End-Kosmetik-Preisen (bis zu 100 Euro) variieren.
Invasive Behandlungen wie Botox- und Hyaluron-Injektionen sind kostenintensiv und müssen in gewissen Zeitabständen wiederholt werden. Ein häufiger, durchschnittlicher Preis für eine Faltenunterspritzung mit Hyaluron beträgt 300 Euro. Die Behandlung muss meist 2 Mal im Jahr vorgenommen werden. Botox-Injektionen variieren zwischen 150 und 300 Euro, je nach Aufwand der Injektion. Auch diese Behandlung muss meist innerhalb eines Jahres wiederholt werden. Laserbehandlungen sind ebenfalls zur Glättung von Lachfalten möglich. Die Preise dafür schwanken sehr stark, je nach Methode, Ausprägung der Falten und Anbieter. Als groben Richtwert kann man einen Preis im unteren vierstelligen Bereich ansehen.

Prophylaxe

Komplett kann man die Entstehung von Lachfalten zwar nicht verhindern, den Zeitpunkt ihres Auftretens jedoch schon. Mit einem gesunden Lebensstil aus genügend Schlaf, einer gesunden Ernährung, viel Bewegung und einem richtigen UV-Schutz während des Sonnens, kann man das Auftreten von Falten jedoch um einige Jahre verzögern.
Das Essen von Obst und Gemüse kann helfen freie Radikale abzufangen, bevor sie an der Haut Schaden zufügen und das Trinken von ausreichend Wasser hilft die optimale Feuchtigkeit und Elastizität der Haut aufrecht zu halten. Auch der Verzicht auf Zigaretten wirkt einer frühzeitigen Faltenbildung entgegen und sorgt für eine glatte junge Haut.

Lesen Sie mehr zum Thema unter: Falten vorbeugen

Wie kann man Lachfalten am besten kaschieren?

Häufig finden sich in Foren Threads und Fragen zum Thema „Wie kann man Lachfalten am besten kaschieren?“. Sowohl Männer als auch Frauen scheinen an dem Thema heutzutage sehr interessiert zu sein, obwohl Lachfalten lange Zeit sogar als etwas sehr Positives galten. In das Schönheitsideal vieler Menschen passen die negativ intonierten „Krähenfüße“ nicht hinein und daher besteht der Bedarf danach diese zu kaschieren. Die wohl einfachste und kostengünstigste Methode, Lachfalten zu kaschieren, ist das geschickte Auftragen von Makeup. Für die Gesichtshaut empfiehlt sich ein zum Hautton passendes Makeup, das mit einem Pinsel oder einem leicht angefeuchteten Schwämmchen aufgetragen werden kann. Um nun die Fältchen zu kaschieren gibt es einige Tipps und Tricks. Sogenannte „Filler“ oder Booster“-Produkte, die meist Hyaloron enthalten können kurzfristig für einen „auffüllenden“ Effekt sorgen. Die Fältchen wirken dann nicht mehr so tief.
Auch entsprechende „Primer“, die die Haut glätten können so als Basis für die nächsten Make-Up-Schritte aufgetragen werden. Diese Produkte sollten dünn, am besten mit dem Zeigefinger, auf die Fältchen mit klopfenden Bewegungen aufgetragen werden. Bevor im nächsten Schritt „Concealer“ aufgetragen werden, müssen die „Filler“ erst einmal 10 Minuten einziehen. Nun können aufhellende Concealer aufgetragen werden, die Fältchen optisch kaschieren. Bei sehr dunklen Fältchen empfiehlt es sich vor dem eigentlichen Concealer einen orange- pigmentieren Corrector aufzutragen, da dieser die dunklen Schatten neutralisiert. Schließlich muss das Makeup mit einem Puder fixiert werden, damit es nicht in die Fältchen einsinkt. Am besten nimmt man einen farblosen Puder, den man mit einem Puderpinsel aufträgt.
Um die jeweils für den eigenen Hauttyp passenden Produkte zu finden, sollte man sich in einer Drogerie oder Parfümerie beraten lassen. Letztendlich ist Makeup die einzige Möglichkeit Lachfalten selbst zu kaschieren. In hautärztlichen Praxen oder spezialisierten Kosmetikstudios werden eine Vielzahl an Behandlungen angeboten, um die ungeliebten Lachfalten zu entfernen oder zu reduzieren. Manche dieser Methoden beinhalten invasive Maßnahmen, wie die Unterspritzung mit Hyaloron oder Botox. Andere Methoden wie Laserbehandlungen, spezielle Peelings oder Massagen sind zwar nicht invasiv, können jedoch ebenfalls nicht selbst vorgenommen werden, sondern erfolgen bei einem entsprechenden Hautarzt oder teils auch bei einem Kosmetiker.                                    

Weitere Informationen

Weiterführende Informationen finden Sie auf folgenden Seiten

Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 01.03.2019
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