So beugen Sie einem Sonnenbrand vor

Synonyme im weiteren Sinne

medizinisch Dermatitis solaris, UV-Erythem, siehe auch: Hautkrebs

Prophylaktische Maßnahmen des Sonnenbrands

Ein Sonnenbrand lässt sich mit einigen wenigen Maßnahmen leicht verhindern. Am wichtigsten ist das Meiden von zu häufiger und vor allem zu intensiver Sonnenbestrahlung.

Die Haut versucht sich mit Bildung des Farbstoffes Melanin und einer Verdickung der Hornschicht vor den UV-Strahlen zu schützen, was allerdings einige Zeit dauert. Daher sollte die Haut langsam an die Sonne gewöhnt werden, beim Winterurlaub in den Tropen oder auch beim Skiurlaub bedeutet dies anfangs nur kurze Zeit in der Sonne zu bleiben und sich häufig im Schatten aufzuhalten.
Die pralle Mittagssonne von 12.00 bis 15.00 Uhr ist ebenso zu meiden wie zu langes Baden, da das Wasser die UV-Strahlung reflektiert und es so zu einer Mehrbelastung der Haut kommt.

Kopfbedeckung und Sonnenbrille sowie lange dünne Kleidung ist bei Kleinkindern und Säuglingen in den Sommermonaten ein absolutes Muss, da ihre noch dünne Haut der Sonne schutzlos ausgeliefert ist. Wissenschaftler gehen zudem davon aus, dass häufige UV-Bestrahlung in der frühen Kindheit selbst ohne Sonnenbrand zum schwarzen Hautkrebs, dem Melanom führen kann.

Kann auf intensives Sonnenbaden nicht verzichtet werden, so ist es wichtig eine Sonnenschutzcreme zu nutzen, die mit einem ausreichendem, dem eigenen Hauttyp angepassten Lichtschutzfaktor ausgestattet ist. Der Lichtschutzfaktor ist dabei der Faktor um den sich die Eigenschutzzeit der Haut verlängert. Bei einer Eigenschutzzeit von beispielsweise 10 Minuten verlängert sich diese durch Auftragen einer Sonnenschutz-creme mit Lichtschutzfaktor 5 um das fünffache, man kann also 50 anstelle von 10 Minuten in der Sonne verbringen, ohne mit einem Sonnenbrand rechnen zu müssen. Der eigene Hauttyp und damit die ungefähre Eigenschutzzeit der Haut lässt sich anhand der Tabelle leicht bestimmen.

Die Sonnenschutzcreme sollte schon eine halbe Stunde vor dem Sonnenbaden reichlich aufgetragen werden, die enthaltenen Partikel und Mineralien wirken umso besser, je mehr davon auf der Haut vorhanden sind. Auch sollte das Eincremen nach einiger Zeit wiederholt werden, da auch Wasserfeste Creme durch Reibung und Schwitzen von der Haut gelangt. Das wiederholte Auftragen verlängert jedoch nicht die Zeit, die man sich in der Sonne aufhalten kann, bei einem langen Sonnenbad muss ein hoher Lichtschutzfaktor gewählt werden. Beim Kauf der Sonnencreme sollte man außerdem darauf achten, dass ein UVB- und UVA-Filter enthalten sind, um vorzeitiger Hautalterung vorzubeugen.

Übrigens ist es auch mit Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor möglich braun zu werden, da die Sonnencreme noch genug UV-durchlässig ist um die Bildung von Melanin in der Haut anzuregen, was letztlich für die Bräune sorgt.

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Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 02.02.2018
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