Ernährung bei Bluthochdruck

Definition

Unter Bluthochdruck versteht man im Allgemeinen einen dauerhaft zu hohen Druck des Blutes im Kreislaufsystem des Körpers, wobei man dann von einer Erkrankung spricht, wenn die gemessenen Blutdruckwerte wiederholt einen Wert von 140mmHg systemisch und 90mmHg diastolisch überschreiten.
Um einem Bluthochdruck entgegenzuwirken, kann an mehreren Stellen angegriffen werden, am Anfang – also vor einer medikamentösen Therapie – steht in der Regel die Änderung von gegebenen Lebensumständen. Hierzu zählen zum einen die Reduktion von Übergewicht, ausreichend Bewegung, Stressabbau und Verzicht auf Nikotin, Kaffee und Alkohol, zum anderen aber auch eine gesunde, ausgewogene Ernährung.

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Einleitung Bluthochdruck

Bluthochdruck ist neben der Zuckerkrankheit, erhöhten Blutfettwerten und Zigarettenrauchen ein wichtiger Risikofaktor für die Entsehung von:

Bei der Entstehung des Bluthochdruckes gibt es neben anderen Ursachen auch eine enge Beziehung zu Ernährungsfaktoren. Gesichert sind dies vor allem eine zu hohe Kochsalzzufuhr, eine kalorische Überernährung und regelmäßiger erhöhter Alkoholkonsum.

Bereits in den 60er und 70er Jahren wurde ein Zusammenhang von zu hoher Energiezufuhr, Übergewicht und der Entstehung von Bluthochdruck erkannt. Es wurde in Studien gezeigt, dass die Höhe des Blutdruckes parallel zum Körpergewicht ansteigt. Zunächst hat man angenommen, dass durch die erhöhte Nahrungszufuhr auch mehr Natrium aufgenommen wird und dies den Blutdruck negativ beeinflusst.
Der Mineralstoff Natrium ist in den Lebensmitteln weit verbreitet und ist Bestandteil von Kochsalz ( 1g Kochsalz= ca. 400 mg Natrium + ca. 600 mg Chlorid). Nur Natrium beeinflusst den Blutdruck indem es Wasser bindet und so das Blutvolumen erhöht. Höherer Druck in den Gefäßen entsteht und damit eine Erhöhung des Blutdruckes.
Inzwischen ist allerdings der, durch Überernährung ausgelöste erhöhte Insulin - spiegel in den Vordergrund gerückt. Ein sogenannter Hyperinsulinismus (zu viel Insulin, welches nicht ausreichend wirkt, im Kapitel Ernährungstherapie bei Diabetes mellitus ausführlich beschreiben) geht der Entwicklung eines Bluthochdruckes bei mehr als der Hälfte der Patienten voraus.

Eine Reduktion der Zufuhr von Kochsalz wird bei jedem Patienten mit Bluthochdruck empfohlen. Allerdings gibt es bei der Empfindlichkeit gegenüber Kochsalz erhebliche Unterschiede.
Nicht alle Patienten reagieren auf Kochsalzeinschränkung mit einem deutlichen Blutdruckabfall. Man geht deshalb davon aus, dass manche Personen „salzsensitiver“ sind als andere. Welche Faktoren dazu führen ist bis heute nicht eindeutig geklärt. In jedem Falle, ist allgemein betrachtet die Kochsalzzufuhr in Deutschland zu hoch. In fast allen Lebensmitteln und Genussmitteln ist Salz enthalten und der Durchschnittsbürger nimmt im Durchschnitt ungefähr 12 g Kochsalz täglich auf.
Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 5 – 6 g Kochsalz täglich. Diese Menge reicht aus um den Mineralverlust durch Schwitzen auszugleichen.
Sparsam mit Kochsalz umzugehen ist auch Grundlage der allgemeinen gesunden Ernährung. Sobald ein Bluthochdruck vorliegt ist es umso wichtiger und empfehlenswert den Kochsalzverbrauch zu verringern. Oft ist der Bluthochdruck verknüpft mit Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Fettstoffwechselstörungen und Gicht (metabolisches Syndrom). Ernährungstherapeutisch gibt es hier ein breites Wirkungsfeld.

  • Bei leichtem Bluthochdruck kann und soll der Versuch einer mehrmonatigen Ernährungstherapie dem Einsatz eines blutdrucksenkenden Medikamentes vorausgehen.
  • Bei schwerem Bluthochdruck ist der Einsatz eines Medikamentes sofort notwendig. Allerdings soll immer ernährungstherapeutisch begleitet werden. Damit kann eventuell die Dosis des Medikamentes und damit auch Nebenwirkungen verringert werden.

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Was sollte man beachten?

Ein zu hoher Blutdruck kann – zusammen mit anderen Lifestyle-Veränderungen – allein schon durch eine Ernährungsumstellung und dem Beachten von dem ein oder anderen Ernährungshinweis so positiv beeinflusst werden, dass eine medikamentöse Therapie gar nicht oder zunächst noch nicht benötigt wird. Worauf im Allgemeinen geachtet werden sollte ist, dass sich die Salzzufuhr mit der Nahrung in Grenzen hält bzw. eventuell reduziert, dafür aber ausreichend Kalium aufgenommen wird und dass die Energiezufuhr angepasst (Normalgewicht halten, Übergewicht reduzieren) und auf eine ballaststoffreiche, fettreduzierte Ernährung umgestellt wird.

Natriumarme Ernährung

Durch die Einhaltung einer natriumarmen Ernährung lässt sich nachweislich eine Senkung des Blutdruckes erreichen. Deshalb wird diese Ernährungsform bei allen Bluthochdruckformen empfohlen.

Drei Diätstufen werden praktiziert:

  • Streng natriumarme bzw. kochsalzarme Diät. Natriumgehalt < 400 mg Natrium (< 1g Kochsalz)
  • Natrium und kochsalzarme Diät. Natriumgehalt < 1200 mg (< 3g Kochsalz)
  • Mäßig natriumarme und kochsalzarme Diät. Natriumgehalt < 2400mg (< 6 g Kochsalz).

Die streng natriumarme Kostform wird heute kaum noch durchgeführt, weil sie praktisch sehr kompliziert herzustellen ist und den Patienten zu sehr belastet. In der Klinik wird die zweite Form mit 3g Kochsalz verordnet und für den ambulanten Bereich zur Dauereinstellung ist die dritte Form mit 6g Kochsalz praktikabel.
Hier müssen alle Lebensmittel mit hohem Natriumgehalt gemieden werden. Es sind dies gesalzene, gepökelte oder geräucherte Fleisch- und Wursterzeugnisse, bestimmte Brotsorten, Gemüsekonserven, Fertiggerichte, Fertigsuppen und Fertigsoßen, Knabberprodukte, Salz und salzhaltige Würzmittel.
Eine salzarme Diät mit weniger als 3g Kochsalz lässt sich in der Klinik gut durchführen. Spezielle natriumarme Lebensmittel wie Brot, Wurst und Käse stehen in erster Linie den Kliniken und Sanatorien über den Großhandel zur Verfügung. Sie werden im Lebensmitteleinzelhandel und in Reformhäusern nur vereinzelt angeboten.
Der Geschmack dieser angebotenen Produkte kann allerdings nicht als zufriedenstellend bezeichnet werden. Natriumarmer Salzersatz (meist auf Kaliumbasis) ist verfügbar. Der Geschmack der Speisen wird aber dadurch kaum verbessert und bei Nierenerkrankungen dürfen Kaliumsalze nicht, oder nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingesetzt werden. Alle diese Produkte unterliegen der Diätverordnung und müssen für ihre Inhaltstoffe genau definierte Kriterien einhalten.

Seit 1988 hat die Lebensmittelindustrie auch die Möglichkeit neben diesen natriumarmen und streng natriumarmen Diätetika auch natriumreduzierte Lebensmittel im Einzelhandel anzubieten. Dies bezieht sich auf Lebensmittelgruppen die erfahrungsgemäß zu einer hohen Salzzufuhr beitragen wie Brot, Wurst, Käse, Fertiggerichte.

Diese kochsalzverminderten Lebensmittel sind geeignet um eine mäßig natriumarme Kost (<6g Kochsalz täglich) einzuhalten und können ganz allgemein helfen den Salzkonsum der Bundesbürger einzuschränken. Bis jetzt gibt es allerdings nur sehr wenige von diesen salzreduzierten Produkten auf dem Markt zu kaufen da laut Lebensmittelindustrie die Nachfrage das Angebot bestimmt und diese Produkte zu wenig nachgefragt und konsumiert werden. Für Menschen mit Bluthochdruck wird außerhalb der Klinik die mäßig natriumarme Kost mit <6 g Kochsalz empfohlen. Hier müssen alle, stark natriumreichen Lebensmittel weggelassen werden. Kochsalz ist in der Küche nur sehr sparsam einzusetzen und soll so oft es geht durch andere Gewürze und frische Kräuter ersetzt werden. Es ist Wert darauf zu legen den Eigengeschmack der Speisen hervorzuheben und auch ohne Salz schmackhaft und abwechslungsreich zu kochen.

Empfohlene Lebensmittel

Welche Lebensmittel bei Bluthochdruck zu empfehlen sind resultiert aus den Ernährungshinweisen, die eine ausgewogene, salzarme, mediterrane Ernährung empfehlen.
In Bezug auf Fleisch und Wurstwaren ist ungepökeltes, fettarmer, weißes Fleisch zu empfehlen, so zum Beispiel Geflügel ohne Haut, mageres Rind oder Kalbsfleisch, gekochter Schinken und Bratenaufschnitt. Generell sollte der Konsum von Fleisch jedoch auf 2-3 mal pro Woche eingeschränkt und rotes Fleisch so gut wie vermieden werden.

In Bezug auf Fisch gilt in etwa das gleiche. Bevorzugt werden sollten magere, fettarme Fische wie Scholle, Kabeljau, Seelachs, Zander etc. Aber auch sogenannte Fettfische, wie z.B. Thunfisch, Hering, Lachs oder Sardinen können hin und wieder verzehrt werden, da diese reich an guten Omega-3-Fettsäuren sind, die ursprünglich Blutdrucksenkung beitragen können.

Drauf geachtet werden sollte, dass ausreichend Obst und Gemüse zu sich genommen wird, bevorzugt als Rohkost oder gedünstet, am besten zu jeder Mahlzeit eine kleine Portion. Hierdurch wird die ausreichende Aufnahme von Magnesium, Kalzium und Kalium gewährleistet.

Bei Milchproduktion sollte auf fettarme Varianten zurückgegriffen werden, so also fettarme Milch, fettarmer Joghurt, Buttermilch, Kefir, Magerquark, fettarme Käsesorten oder kernigen Frischkäse.

An Fetten und Ölen sollte im Allgemeinen gespart werden, bevorzugt werden sollten gute Fette wie Sonnenblumenöl, Sesamöl, Kokosöl oder Olivenöl, also Lebensmittel die reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind.

Desweiteren sollten im Bereich der Brot- und Backwaren auf Vollkornprodukte zurückgegriffen werden, genauso auch auf fett- und salzarmes Gebäck (Obstkuchen, Hefeteig, Quark-Öl-Teig, Vollkorngebäck).

Die Getränke sollten möglichst zucker- und alkoholfrei sein, Tee, salzarmes Wasser oder Obst- und Gemüsesäfte ohne Zuckerzusatz.

Lebensmittel die man meiden sollte

Da die Ernährung und damit auch die Zusammensetzung unserer aufgenommenen Nahrung zu einem gewissen Anteil auch unseren Blutdruck beeinflussen kann, ist es durchaus eine Option bestimmte Nahrungsmittel zu meiden oder deren Konsum zu reduzieren, um von einem positiven Einfluss auf die Blutdruckregulation zu profitieren.

Ein wichtiger Angriffspunkt ist dabei der Salzkonsum: Salz als wasserbindendes bzw. wassertreibendes Mineral (Natriumchlorid, NaCl) kann bei übermäßigem Konsum dazu beitragen, dass vermehrt Wasser im Körper gebunden und es dem Blut entzogen wird, sodass dieses dickflüssig wird, die Fließeigenschaft abnimmt und der Druck im Blutkreislauf steigen muss, um das Blut vorwärts zu treiben.

Besteht demnach ein Bluthochdruck, sollten salzreiche Lebensmittel (z.B. gepökelt Fleisch-/Wurstwaren, geräucherter/gepökelter Fisch, salziges Gebäck etc.) und ein übermäßiges würzen von Speisen vermieden werden.
Ebenfalls gemieden werden sollte der Verkehr von Lakritz. Den wenigsten ist bekannt, dass dieses Süßholz die körpereigene Produktion von Cortisol in den Nebennierenrinden antreibt, was wiederum zu einem Anstieg des Blutdrucks führen kann (Cortisol ist eines der Stresshormone des Körpers).

Auch der Verzehr von rotem Fleisch (Rind, Kalb, Schwein, Lamm, Schaf, Ziege) kann die Entstehung von Bluthochdruck fördern. Gerade rotes Fleisch kann dazu führen, dass der Körper in der Verdauung übersäuert. Zum anderen enthält es eine Menge ungesunde Fette, die den Cholesterinwert erhöhen und auf Dauer das Risiko für Gefäßverkalkungen und Bluthochdruck steigern.

Als letztes sollten verschiedene Genussmittel wie Alkohol, Kaffee und Zigaretten vermieden werden. Allen ist gemeinsam, dass sie direkten Einfluss auf den Blutdruck nehmen können: sie aktivieren das sympathische Nervensystem, erhöhen damit die Herzfrequenz und führen darüber hinaus auch dazu, dass die Blutgefäße enger gestellt werden – alles zusammen steigert den Blutdruck.

Ein verringerten Konsum oder gar ein kompletter Verzicht ist demnach förderlich für die Gesundheit.

Ernährungsbeispiel

Als ein grob orientiertes Ernährungsbeispiel kann folgende Tagesübersicht dienen – es geht hierbei lediglich um eine beispielhafte Zusammenstellung empfohlener Lebensmittel, die Zubereitungsart kann individuell variiert und die Lebensmittel durch gleichwertige ausgetauscht werden:

  • Morgens: Vollkornbrot mit Aufschnitt nach Wahl, magere Wurstwaren (Geflügel, Kochschinken) oder fettarmer Käse. Zuckerarmes Müsli mit fettarmer Milch und Obst (z.B. Banane, Birne, Apfel etc.). Fettarmer Joghurt oder Magerquark mit Obst. Dazu Wasser, Tee oder Frust-/Obstsäfte ohne Zuckerzusatz.
  • Mittags: Reis, Nudeln, Kartoffeln mit Gemüsebeilagen (z.B. Brokkoli, Paprika, Tomaten, Möhren etc.), eventuell mit fettarmem Fisch oder weißem oder fettarmem Fleisch (nur 2-3 mal pro Woche mit einfließen lassen). Es sollte darauf geachtet werden, dass nicht zu salzreich gewürzt wird.
  • Abends: Vollkornbrot mit fettarmem Aufschnitt oder Aufstrich.

Über den gesamten Tag verteilt ausreichend Flüssigkeit in Form von alkoholfreien, zuckerfreien Getränken, wie Wasser, Tee oder Fruchtsäften ohne Zuckerzusatz (1,5-2 Liter pro Tag).

sonstige Beachtung...

Gewichtreduktion bei Übergewicht

Liegt das Körpergewicht über einem BMI (Body-Mass-Index) von 25 muss eine Gewichtsreduktion erfolgen. Am besten mit einer moderat energiereduzierten, fett- und fettmodifizierten ausgewogenen Mischkost. Die Reduzierung von Kochsalz ergibt sich automatisch aus der verminderten Nahrungsaufnahme.
Durch die Reduktion von fettreicher Wurst und Käse wird eine Natriumeinsparung erzielt, die bei einer täglichen Kalorienaufnahme von nicht mehr als 1000 Kalorien als ausreichend gelten kann. Bei höherer Energiezufuhr sollen aber in jedem Fall sehr natriumreiche Lebensmittel aus dem Speiseplan gestrichen werden.

Einschränkung der Alkoholzufuhr

Mehr als 20 g Alkohol (bei Männern, bei Frauen 10g) sollten es täglich nicht sein. Empfohlen wird grundsätzlich eine Alkoholkarenz.

Erhöhung der Kaliumzufuhr

Völker die kein Kochsalz benutzen und relativ viel Kalium (aus pflanzlicher Nahrung) aufnehmen kennen keine Hochdruckkrankheiten. Kalium scheint bei der Entwicklung eines Bluthochdruckes Gegenspieler von Natrium zu sein. Erhöhte Kaliumzufuhr lässt sich erreichen, wenn man sich nach dem Prinzip der Ernährungspyramide ernährt und täglich Vollkornprodukte 2 Portionen Obst und 3 Portionen Gemüse verzehrt.

Weitere Therapiemaßnahmen

Neben der Umstellung der Ernährung und der Beachtung von bestimmten Ernährungsregeln, können weitere nicht- medikamentöse Maßnahmen zur Blutdrucksenkung beitragen.

Mit der Ernährungsumstellung geht oftmals auch die Gewichtsreduktion einher: besteht bereits Normalgewicht, sollte darauf geachtet werden, dass dieses gehalten wird. Bei Übergewicht sollte ein BMI von <25kg/qm angestrebt werden (1kg Gewichtsreduktion kann den Blutdruck allein schon um 2mmHg senken).

Zudem sollte darauf geachtet werden, dass ausreichend Bewegung gegeben ist: 2-3 mal die Woche mindestens 30 Minuten körperliche Bewegung, am besten in Form von Ausdauersportarten wie Radfahrer, Schwimmen, NordicWalking oder Laufen ist förderlich. Lesen Sie mehr zu diesem Thema unter: Sport bei Bluthochdruck

Dabei gilt es, möglichst den bestehenden Stress abzubauen, ausreichend zu Schlafen und gezielt Entspannungsphasen in den Alltag einzubauen. Als letztes kann bzw. sollte der Zigaretten-/Kaffee-/Alkoholkonsum reduziert bis aufgegeben werden, da diese Genussmittel zu einer Steigerung des Blutdruck führen oder die Reduzierung des vorhanden Bluthochdrucks erschweren können.

Sind all diese Änderungen des Lebensstils nicht zufriedenstellend wirksam und der Bluthochdruck besteht noch immer, muss dann unter Umständen durch den Arzt medikamentös eingegriffen werden: verschiedene blutdrucksenkende Medikamente, die an verschiedenen Stellen des Blutkreislaufs angreifen, werden individuell angepasst verschrieben, um einen normwertigen Blutdruck zu erreichen und Folgeschäden zu verhindern.

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Zusammenfassende allgemeine Tipps

Zusammenfassend können allgemeine Tipps und Hinweise gegeben werden, die für einen ersten Versuch den bestehenden Bluthochdruck zu beheben, aber auch generell vorher schon als vorbeugende Maßnahmen angesehen werden können:

Eine Reduzierung des möglicherweise bestehenden Übergewicht (Ziel ist ein BMW < 25kg/qm) oder das halten des Normalgewichtes ist ein Ziel. Erreicht werden kann dies durch ausreichend Sport (2-3 mal pro Woche ca. 30 Min) und einer ausgewogenen, mediterranen Ernährung, die vor allem salzarm gehalten werden sollte.

Der Verzicht auf blutdrucksteigernde Genussmittel wie Kaffee, Nikotin und Alkohol ist daneben genauso wichtig wie die Reduktion von Stress im Alltag. Gezielte Erholungsphasen am Tag (beispielsweise auch durch Yoga, Muskelentspannung nach Jakoben etc.) und ausreichend Schlaf können dabei schon erste Ansätze sein.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema unter: Wie senke ich meinen Blutdruck am besten?

Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 24.04.2018
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