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Hautausschlag an den Händen

Definition

Unter Hautausschlag an den Händen versteht man zunächst sichtbare Hautveränderungen an den Händen. Per Definition ist ein Hautausschlag ein sogenanntes „Exanthem“. Charakteristisch sind Hautveränderungen der selben Art. So treten z.B. gleich aussehende Rötungen nebeneinander auf. Um den Hautausschlag besser zu definieren, können verschiedene Eigenschaften begutachtet werden wie Lokalisation (Handinnenfläche, Handrücken, Finger..), Verteilung (Symmetrisch, streifenförmig, kreisförmig..) und Charakter (Schuppig, blasig, gerötet..).

Ursachen

Die häufigsten Ursache eines Hautausschlags an den Händen werden im folgenden aufgelistet. Die einzelnen Erkrankung werden daraufhin in genauer erläutert.

  • Allergisches Kontaktekzem
  • Toxisches Kontaktekzem
  • Trockene Haut
  • Hand-Fuß-Mund-Krankheit oder Scharlach
  • Stress
  • Neurodermitis
  • Psychische Ursachen
  • Infektionskrankheiten wie Syphilis und Gürtelrose

Allergisches Kontaktekzem

Manchmal kann sich hinter Hautausschlag an den Händen auch eine Allergie verbergen. Prinzipiell kommen hier zahlreiche Substanzen als Ursache in Frage. Oft handelt es sich jedoch um berufsbedingte Stoffe oder Kosmetika (z.B. Duftstoffe in Handcremes).

Lesen Sie hierzu auch unser Thema Hautausschlag durch Allergie

Toxisches Kontaktekzem

Das sogenannte „toxische Kontaktekzem“ beruht auf direktem Kontakt der Hände mit reizenden Substanzen. Häufig geraten unsere Hände im Rahmen alltäglicher Tätigkeiten oder im Beruf mit schädlichen Stoffen. Dazu zählen z.B. Reinigungsmittel, Zitronensäure, Laugen oder Friseurchemikalien. Deshalb spricht man auch gelegentlich von „Hausfrauenekzem“ oder „Friseurekzem“

Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Typischerweise erkranken Kinder an dem von Viren übertragenen Hautausschlag. Gelegentlich leiden jedoch auch Erwachsene an der Erkrankung.
Per Tröpfcheninfektion verbreiten sich die hochansteckenden Erreger und verursachen Hautausschlag im Bereich der Hände, Füße und dem Mund. Meist geht die Hand-Fuß-Mund-Krankheit mit einer schmerzhaften Entzündung der Mundschleimhaut einher. Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit wird in der Regel durch sogenannte Enteroviren der Gruppe A ausgelöst, zu denen auch das Coxsackie-Virus gehört.

Auch bei Scharlach kommt es zu einem Exanthem oftmals im Kindesalter. In der Regel sind aber nicht nur die Hände betroffen sondern auch der Hals-Kopf Bereich. Außerdem ist ein Belag auf der Zunge typisch, der zur sogennaten "Erdbeerzunge" führt. Der Hautausschlag ist zudem meist ohne Juckreiz.

Lesen Sie hierzu auch unser Thema Hand-Fuß-Mund-Krankheit sowie Scharlach

Hautausschlag an den Händen aufgrund trockener Haut

Gesunde Haut besitzt eine natürliche Barrierefunktion. Potentiell schädliche Stoffe werden so am Eindringen gehindert. Gleichzeitig bewahrt unsere Haut eine wichtige Feuchtigkeitsbalance. Bei trockener Haut ist die Barrierefunktion gestört.
In Folge dessen verlieren wir Feuchtigkeit und natürliche Hautfette.

Insbesondere an beanspruchten Körperstellen wie den Händen neigen viele Menschen zu trockener Haut. Rissiger, schuppiger oder entzündeter Hautausschlag kann die unangenehme Konsequenz sein.

Verschiedene Faktoren begünstigen zudem das Entstehen trockener Haut. Insbesondere zu häufiges Händewaschen mit Seife kann die Barriere nachhaltig schädigen.
Aber auch kalte Temperaturen und trockene Heizungsluft kann bei empfindlichen Menschen gerade im Winter trockene Haut und Hautausschlag an den Händen auslösen.

Um einem Ausschlag vorzubeugen, empfiehlt sich die Anwendung reichhaltiger, duftstoffarmer und rückfettender Handcremes.

Lesen Sie hierzu auch unser Thema Trockene Haut an den Händen

Hautausschlag aufgrund von Stress

Nicht umsonst ist die Volksweisheit ‘Die Haut ist der Spiegel der Seele’ in vieler Munde. Daher wundert es nicht, dass viele Menschen bei Stress unter Hautausschlag an den Händen leiden.
Oft tauchen Pickel, Rötungen oder Flecken im Bereich des Gesichts, Hals oder Dekolletés auf. Gelegentlich kann Hautausschlag durch Stress auch an den Händen beobachtet werden.

Hinzu kommt, dass viele Menschen bei psychischer Belastung zu unbewusster „Manipulation“ der eigenen Haut neigen.
Nervöses Kratzen oder Knibbeln, insbesondere der Nagelhaut, ist keine Seltenheit.
Auch exzessives Nägelkauen kann kleine Verletzungen im Bereich der Finger verursachen und Eintrittspforten für Krankheitserreger schaffen.

Lesen Sie mehr zum Thema Hautausschlag am Finger

Dauerhafter Stress schädigt zudem unserer Immunsystem. Zuständige Immunzellen werden in ihrer Aktivität heruntergefahren und unser Körper ist anfälliger für Erkrankungen, auch für Geschehnisse der Haut.
So ist bekannt, dass sich z.B. Neurodermitis unter psychischem Stress verschlechtern kann. Betroffene können dann unter anderem an schuppigem und trockenem Hautausschlag an den Händen leiden.

Stresssensible Menschen können versuchen, ihre Belastung z.B. durch autogenes Training, Yoga oder Entspannungsübungen zu reduzieren. Pflegende Handcremes können ein Austrocknen der Hände verhindern.

Lesen Sie hierzu auch unser Thema Hautausschlag durch Stress

Neurodermitis

Neurodermitis ist eine der häufigsten entzündlichen Hauterkrankungen. Typisch sind trockene Haut, ausgeprägter Juckreiz und Hautausschlag in Ellen- und Kniebeuge, Körperfalten und am Handrücken.

Vor allem Kinder und Jugendliche in der Pubertät können trockene Stellen, Rötungen und Schuppen an den Händen haben. Oft kann eine feine Schuppung der Fingerkuppen hinzukommen. Neben dem Hautausschlag neigen Betroffene zu verstärkter Zeichnung der Linien an der Handinnenfläche.

Hauptproblem der Neurodermitis stellt der zum Teil starke Juckreiz dar. Im akuten „Schub“ der Neurodermitis können Betroffene kortisonhaltige Salben auf ihre Hände auftragen. Langfristig steht eine Vermeidung von Allergie auslösenden Stoffen und ausbalancierte, abgestimmte Hautpflege im Vordergrund.

Lesen Sie hierzu auch unser Thema Neurodermitis

Psychische Ursachen

Psychisch bedingter Hautausschlag an den Händen ist keine Seltenheit. Oft sind behandelnde Hautärzte mit ihrem Latein am Ende und können keine körperlich greifbare Ursache finden. Dann spricht man von „idiopathischem“ Hautausschlag.

Er tritt in psychisch belastenden Situationen, wie z.B. Trennung oder Verlust von nahestehenden Personen, Prüfungen oder beruflicher Stress, auf.
Dennoch sollten zuvor abklärende Untersuchungen erfolgen. Nur so können andere Ursachen (z.B. eine Allergie) ausgeschlossen werden.
Hilfreich kann eine Art „Symptome-Tagebuch“ sein. So können Betroffene notieren, wann der Hautausschlag an den Händen auftritt und ob es einen Zusammenhang mit psychischen Belastungen gibt.

Hautausschlag bei weiteren Infektionskrankheiten

Neben der Hand-Mund-Fuß-Krankheit und Scharlach gibt es weitere Infektionskrankheiten, die zu einem Hautausschlag führen aber nicht unbedingt im Kindesalter auftreten. Zum einen ist hier Syphilis zu nennen in dessen Sekundärstadium Papeln an Hand- und Fußinnenflächen auftreten. Diese sind meist nicht mit einem Juckreiz verbunden, dafür finden sich aber oft Exantheme im Mund-Nasenbereich sowie am Haaransatz. Fieber ist eines der begleitenden Symptome der Syphilis.

Desweiteren findet sich bei Gürtelrose ein Hautausschlag, der in wenigen Fällen auch an den Händen auftreten kann. Der Hautausschlag ist in der Regel einseitig lokalisiert und tritt an einer einzelnen Stelle mit vielen Blässchen auf. 

Lesen sie mehr zu diesen Themen: Symptome der Syphilis sowie Verlauf einer Gürtelrose

Symptome

Hauptsymptom des Hautausschlages ist die sichtbare Veränderung der Haut an den Händen. Je nach Ursache, unterscheiden sie sich optisch.
Die Bandbreite an möglichen Erscheinungsformen ist groß und reicht von Blasen und Schwellungen über Rötungen, Schuppen, Flecken etc.

Begleitend können z.B. Juckreiz, Schmerzen oder Brennen auftreten.
Bei Infektionserkrankungen, wie z.B. der Hand-Fuß-Mund-Krankheit oder Gürtelrose (Herpes zoster), treten neben dem Hautausschlag an den Händen sogenannte „systemische“ Symptome des Organismus auf. Dazu können Fieber, Mundschleimhautentzündungen oder Abgeschlagenheit zählen.

Hautausschlag mit Bläschen

Im ersten Moment kann das Auftreten von Bläschen bei Hautausschlag an den Händen den Betroffenen einen gehörigen Schrecken einjagen.
Zumeist ist der Ausschlag jedoch harmlos und sieht schlimmer aus, als er eigentlich ist.

In erster Linie treten Bläschen beim stark ausgeprägten Kontaktekzem der Hände auf.
Meist geht dieser Hautveränderung eine Rötung des betroffenen Gebietes voraus. Im Anschluss bilden sich kleine, etwa stecknadelkopfgroße Bläschen aus. Sie sind mit klarer Flüssigkeit gefüllt und jucken und brennen teilweise beträchtlich.

Es kommt zu einem beinahe unwillkürlichen „Kratzreflex“- die Bläschen platzen auf und nässen. Wenn der Auslöser (z.B. Reinigungsmittel) im Anschluss gemieden wird, erfolgt die Abheilung mit Bildung von Krusten.

Im Rahmen eines toxischen Kontaktekzems oder einer Neurodermitis kann ein sogenanntes „dyshidroisches“ Ekzem auftreten. Typisch sind stark juckende und in Gruppen angeordnete Bläschen an der Handinnenfläche.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie hier: Hautausschlag mit Bläschen

Hautausschlag mit Juckreiz

Hautausschlag an den Händen mit Juckreiz kann für Betroffene sehr lästig sein. Oft können sie sich kaum zusammenreißen und kratzen den lästigen Ausschlag beinahe automatisch.

Die allermeisten Hauterscheinungen an den Händen sind mit Juckreiz verbunden.
Leider können durch wiederholtes Kratzen mikroskopisch kleine Wunden entstehen. Krankheitserreger gelangen so in die Haut und können dort Infektionen auslösen.

Um den Juckreiz zu lindern muss in aller erster Linie die Ursache des Hautausschlages herausgefunden werden.
Bei Kontaktekzemen sollten die auslösenden Stoffe strikt gemieden werden. Zur Überbrückung eignen sich unter Umständen cortisonhaltige Salben.
In schweren Fällen muss die Einnahme von entsprechenden Cortison-Tabletten in Erwägung gezogen werden.

Manchmal lindern kühlende Umschläge den quälenden Juckreiz.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema unter: Juckender Hautausschlag

Hautausschlag ohne Juckreiz

In der Regel ist Hautausschlag an den Händen ohne begleitenden Juckreiz eher selten zu beobachten. Häufig spricht der fehlende Juckreiz eher für eine vorübergehende, kurzzeitige Irritation der Haut.
Eine Ausnahme bildet der schuppige Hautausschlag an den Handinnen- und Fußinnenflächen nach überstandener Scharlachinfektion.

Vor allem Kinder zwischen dem 4. und 10. Lebensjahr erkranken an der von Bakterien (Streptokokken) übertragenen Infektion. Charakteristisch ist eine Halsentzündung mit hohem Fieber, „Erdbeerzunge“ und feinfleckiger, roter Hautausschlag am ganzen Körper. In der 2.-4. Erkrankungswoche lässt sich der charakteristische und schuppige Hautausschlag an den Händen beobachten.

Lesen Sie hierzu auch unsere Themen Hautausschlag ohne Juckreiz, Ausschlag bei Scharlach

Führen Sie bei entsprechenden Beschwerden auch unseren Selbsttest Hautausschlag durch:

Therapie

Zuerst sollten Sie versuchen, den Ursprung des Hautausschlages an den Händen zu ergründen. Sie sollten sich vorerst fragen:

  • Waren Ihre Hände zuvor mit ungewöhnlichen Substanzen im Kontakt?
  • Haben Sie den Ausschlag zuvor schon einmal beobachtet?
  • Leiden Sie an Neurodermitis?

Oft können die Antworten erste Hinweise liefern.
Es empfiehlt sich in jedem Fall, potentiell auslösende Faktoren strikt zu meiden. Dazu zählen v.a. Seifen, Putzmittel, Öle, Lösungsmittel und Chemikalien. Prinzipiell sind jedoch allergische Reaktionen auf nahezu jede Substanz möglich. Oft genügt es, die beschriebenen Stoffe zu meiden um den Hautausschlag verschwinden zu lassen.

Ausreichende Hautpflege ist zudem das "A & O". Achten Sie hierbei auf ausreichend rückfettende Handcremes speziell für empfindliche Hände, möglichst ohne Duftstoffe.
Und auch wenn es schwer fällt, versuchen Sie möglichst wenig bis gar nicht zu kratzen: Denn dadurch wird die Haut zusätzlich gereizt und der Hautausschlag verschlimmert sich.
Wenn der Hautausschlag an den Händen trotz genannter Maßnahmen zunimmt oder weitere Symptome hinzukommen, sollten Sie einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen.

Unter Umständen muss ein verschreibungspflichtiges Medikament zum Einsatz kommen oder eine weiterführende Abklärung erfolgen. So können Ihnen in der Hautarztpraxis unter Umständen Hilfeleistungen dazu angeboten werden, wie Sie Ihre Hände im (Berufs-) Alltag vor schädlichen Substanzen schützen können.

Lesen Sie mehr zum Thema Behandlung von Hautausschlag mit Salben und Cremes und Hausmittel bei einem Hautausschlag

Hautausschlag an den Händen mit Beteiligung der Füße

Lässt sich ein Hautausschlag sowohl an den Füßen als auch an den Händen beobachten, handelt es sich vermutlich eher nicht um das typische Kontaktekzem. Wesentlich wahrscheinlicher tritt der „doppelte“ Hautausschlag im Rahmen einer Infektionskrankheit, wie z.B. Scharlach oder der Hand-Fuß-Mund Krankheit, auf.
Schält sich die Haut an Händen und Füßen von ganz alleine und lässt sich schmerzlos ablösen, kann eine abgeklungene Scharlachinfektion dahinterstecken. Therapeutisch muss in der Regel nichts unternommen werden.
Gelegentlich kann sich auch das sogenannte „dyshidrotische Ekzem“ hinter dem Hautausschlag verbergen. Vor allem kleine und stark juckende Bläschen an Hand und Fuß sprechen für diese jedoch harmlose Erkrankung.
Bei zusätzlichem Hautausschlag am Fuß empfiehlt es sich zudem zuhause auf das Tragen von Socken und Schuhen zu verzichten. Denn unter den Socken entsteht schnell ein Schweißfilm. So haben es schädliche Erreger leichter, in die angegriffene Haut der Füße einzudringen.

Hautausschlag an den Händen beim Kind

Bei Kindern lässt sich häufiger ein Hautausschlag beobachten. So zeigen viele Kinderkrankheiten eine Mitbeteiligung der Haut.

Die typischste Erkrankung ist wie oben bereits erwähnt die Hand-Fuß-Mund-Krankheit. Dabei kommt es im Bereich der Fußsohle und der Handinnenfläche zu Rötungen und kleinen Bläschen. Begleitend können Entzündungen der Mundschleimhaut mit Aphten auftreten.

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit wird von Coxsackie-Viren der Gruppe A übertragen und ist hochansteckend. Fast immer verläuft sie jedoch harmlos und bedarf keiner Therapie.

Selbstverständlich können auch Kinder unter einem Kontaktekzem der Hände leiden. Oft ist der Hautausschlag an den Händen jedoch auch allergischer Natur. Vor allem bei Kindern mit bekannten allergischer Vorerkrankungen (Heuschnupfen? Asthma? Neurodermitis?) ist Vorsicht geboten.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema unter: Hautausschlag beim Baby

Hautausschlag an den Händen in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft sind Hautveränderungen keine Seltenheit. Selbstverständlich sind die werdenden Mütter besonders wachsam und beobachten Veränderungen ihres Körpers und ihrer Haut mit Sorge. Glücklicherweise verbergen sich hinter Hautausschlag an den Händen in den allermeisten Fällen ungefährliche Ursachen!

So kann auch in der Schwangerschaft ein Kontaktekzem der Hände auftreten. Schwangere Frauen sollten die Auslöser möglichst meiden.

Nicht selten greifen werdende Mütter zu extra reichhaltiger Hautpflege. Öle, Cremes oder Salben können jedoch auch Allergien, u.a. an den Händen, auslösen. Vor allem bei Pflegeprodukten mit Duftstoffen können empfindliche Frauen zu Hautausschlag neigen.

Da Coxsackie-Viren insgesamt sehr häufig vorkommen, können auch Schwangere unter der Hand-Mund-Fuß-Krankheit leiden. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es jedoch erfreulicherweise keine Hinweise auf eine mögliche Schädigung des ungeborenen Kindes.

Auch die hormonellen Veränderungen während der Schwangerschaft können bei der Entstehung von Hautausschlägen eine Rolle spielen.

Lesen Sie hierzu auch unser Thema Hautausschlag in der Schwangerschaft

Diagnose

Für eine erfolgreiche Therapie sollte zunächst eine möglichst genaue Diagnose gestellt werden. Dazu sollten Betroffene einen Hautarzt aufsuchen. Gezielte Fragen können mögliche Ursachen bereits eingrenzen:
Wann tritt der Hautausschlag auf? Gibt es einen Zusammenhang mit einer bestimmten Aktivität? Besteht Juckreiz der Hände?...
Anschließend werden die Hände begutachtet. Manchmal erkennt der Mediziner bereits auf den ersten Blick die Diagnose.

Ein typischer Befund ist z.B. das „dyshidrosiformes Handekzem“ mit seinen kleinen, prallen und juckenden Blasen an der Handinnenfläche. Manchmal können zusätzliche Probenentnahmen des Hautausschlages nötig sein. Unter dem Mikroskop können diese winzigen Hautproben untersucht werden und zur erfolgreichen Diagnosestellung beitragen.

Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 17.12.2018
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