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Lymphknotenschwellung am Unterkiefer

Definition

Lymphknoten fungieren als eine Art Filterstation für die Lymphe. Man findet sie in unterschiedlichen Körperregionen, wo sie die Lymphe aus ihrem zuführenden Areal aufnehmen. Besonders viele Lymphknoten finden sich in der Halsregion und am Unterkiefer, aber auch an der Leiste und im Brustkorb.

Sie sind ein Teil des menschlichen Abwehrsystems und in etwa 5 bis 10 mm groß. Normalerweise sind Lymphknoten beim Gesunden nicht tastbar. Gelegentlich sind bei sehr dünnen Menschen Leistenlymphknoten zu tasten. Eine Lymphknotenschwellung kann verschiedene Ursachen haben.

Einleitung

Im Allgemeinen spricht man von einer Lymphknotenschwellung sobald Lymphknoten durch die Haut vergrößert tastbar werden. Der medizinische Fachbegriff lautet Lymphadenopathie oder Lymphadenitis, wobei letzteres eher eine entzündliche Ursache beschreibt.

Dabei unterscheidet man gutartige von eher bösartigen Lymphknotenschwellungen. Es gibt Kriterien anhand derer man eine Lymphknotenschwellung genauer beschreiben und potenzielle Ursachen etwas näher eingrenzen kann.

Neben der körperlichen Untersuchung, bei welcher die Lymphknoten vom Untersucher ertastet werden, gibt es andere apparative Diagnosemittel mithilfe derer eine Lymphknotenschwellung genauer untersucht werden kann. Dazu gehören bildgebende Verfahren wie der Ultraschall, das CT oder das MRT. Weiterhin kann man Gewebe aus einem Lymphknoten entnehmen und es unter dem Mikroskop genauer untersuchen.

Eine Lymphknotenschwellung kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden, denen verschiedene Mechanismen zugrunde liegen. Dabei variiert die Konsistenz und Größe sowie die Schmerzhaftigkeit, auch Druckdolenz genannt.

Ursachen für Lymphknotenschwellungen am Unterkiefer

Viele verschiedene Erkrankungen und Zustände können dazu führen, dass Lymphknoten in der Region des Unterkiefers anschwellen.

Da insbesondere in dieser Körperregion, sowie am restlichen Hals, sehr viele Lymphbahnen verlaufen und viele Lymphknoten dort lokalisiert sind, kommt es im Rahmen einiger Erkrankungen insbesondere hier zu Schwellungen der Lymphknoten.

Es wird gutartige von bösartigen Schwellungen unterschieden. Weiterhin kann man nach der Entstehungsursache unterscheiden.

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Infektiöse Lymphknotenschwellungen am Unterkiefer

Zunächst einmal soll es um die verschiedenen Krankheitsbilder gehen, welche zu einer gutartigen Schwellung der Lymphknoten der Unterkieferregion führen können. Dazu gehören banale virale Infekte, welche dazu führen, dass das Immunsystem aktiviert wird. Im Rahmen dieser Immunantwort schwellen die Lymphknoten, welche ein essenzieller Bestandteil des Immunsystems sind, an.

Auch die Lymphknoten selbst können im Rahmen eines viralen Befalls entzündet sein. Das bezeichnet man als Lymphadenitis. Diese Art der Lymphknotenschwellung kann schmerzhaft sein.

Lymphknotenschwellungen am Unterkiefer und in der Halsregion sind besonders häufig bei viralen Infekten der oberen Atemwege, sprich bei einer viralen Erkältung oder Ähnlichem.

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Eine weitere sehr häufige Ursache für eine beidseitige Lymphknotenschwellung am Unterkiefer ist eine Entzündung der Mandeln (Tonsillitis). Auch Erreger wie das Epstein-Barr-Virus, Masern, Mumps, Röteln und das Zytomegalie-Virus führen sehr häufig zu Lymphknotenschwellungen in diesem Bereich.

Neben den bereits genannten Erregern sind auch andere Erreger dazu in der Lage eine Lymphknotenschwellung auszulösen. Dazu gehört z.B ein Herpes labialis oder eine Parasiteninfektion mit Leishmanien oder Toxoplasmen.

Meistens ist die Lymphknotenschwellung dann nicht nur auf den Unterkiefer begrenzt, sondern erstreckt sich über mehrere Regionen. Dies bezeichnet man als eine generalisierte Lymphadenopathie.

Aber auch ein Abszess im Unterkiefer kann eine Lymphknotenschwellung verursachen. Dieser ist nicht immer von außen zu sehen, sodass eine Lymphknotenschwellung am Unterkiefer das erste Symptom sein kann.

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Bösartige Lymphknotenschwellungen am Unterkiefer

Krebserkrankungen können ursächlich für eine Lymphknotenschwellung am Unterkiefer sein. Es ist jedoch wichtig sich vor Augen zu führen, dass in den allermeisten Fällen ein banaler Infekt hinter solch einer Schwellung steht.

Insbesondere Blutkrebs (Leukämie) und Lymphome verursachen Lymphknotenschwellungen. Lymphome sind bösartige Erkrankungen des lymphatischen Systems, welche in Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphome eingeteilt werden. Tumore der Mundhöhle und des Mundbodens, sowie Speicheldrüsentumore können ebenfalls zu geschwollenen Lymphknoten des Unterkiefers führen.

Seltener sind andere Krebserkrankungen wie Lungenkrebs oder Tumore des Verdauungstraktes für die Lymphknotenschwellung verantwortlich.

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Weitere Ursachen für Lymphknotenschwellungen am Unterkiefer

Im Rahmen weiterer Erkrankungen können Lymphknotenschwellungen des Unterkiefers auftreten. Diese Ursachen sind jedoch insgesamt betrachtet eher als selten einzustufen.

Selten können Schilddrüsenüberfunktionen, Sarkoidosen oder Amyloidosen hinter einer Lymphknotenschwellung stecken. Eine weitere Ursache kann ein Lupus Erythematodes sein. Seltene entzündliche Erkrankungen wie Vaskulitiden (Gefäßentzündungen) sind ebenfalls potentielle Verursacher einer Lymphknotenschwellung.

Weitere Ursachen sind Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis. Bei all diesen Ursachen handelt es sich jedoch um seltene Fälle.

Nach Lokalisation der Lymphknotenschwellung

Beidseitige Lymphknotenschwellung

Eine beidseitige Lymphadenopathie in der Unterkieferregion wird sehr häufig von einer Mandelentzündung (Tonsillitis) ausgelöst. Meistens sind beide Mandeln entzündet. Das Abflussgebiet der Lymphe aus den Mandeln befindet sich genau im Unterkiefer und Unterkieferwinkel, sodass es hier schnell zu einer Schwellung kommen kann, welche beidseitig ausgeprägt ist. Mögliche Erreger sind Viren, wie z.B. das Epstein-Barr-Virus, aber auch Bakterien wie Streptokokken.

Weitere infektiöse Erkrankungen, die in Betracht gezogen werden können, sind z.B die Katzenkratzkrankheit oder eine Infektion mit Toxoplasmen. Beide Erreger werden von Katzen übertragen und können im Rahmen der Erkrankung zu mehr oder minder schmerzhaften Lymphknotenschwellungen führen.

Prinzipiell sind ebenfalls viele weitere Ursachen möglich. Weitere virale Erkrankungen, die eine beidseitige Lymphknotenschwellung am Unterkiefer auslösen können, sind unter anderen Masern, Mumps und Röteln.

Krebserkrankungen wie Lymphome, Leukämien und Metastasen anderer Tumore sind ebenfalls mögliche Ursachen für eine beidseitige Lymphknotenschwellung am Unterkiefer. Weiterhin können Tumore der Gesichts- und Halsregion, bspw. Tumore der Kopfspeicheldrüsen, des Mundbodens oder der Zunge beidseitige Lymphknotenschwellungen am Unterkiefer verursachen.

Einseitige Lymphknotenschwellung

Einseitige Lymphknotenschwellungen können verschiedene Ursachen haben. Häufig handelt es sich um eine lokale Infektion, die die Lymphknotenschwellung auf einer Seite begünstigen kann. Wenn die Lymphknoten im Lymphabflussgebiet der Infektion liegen, wird insbesondere hier das Immunsystem aktiv, sodass es zu einer Schwellung kommen kann. Oft ist diese auch schmerzhaft und von einer lokalen Hautreaktion wie einer Rötung begleitet.

Ursachen können beispielsweise Atemwegsinfekte oder eine lokale Entzündung der Haut auf der betroffenen Kieferseite sein. Auch eine einseitige Entzündung der Speicheldrüsen, z.B der Ohrspeicheldrüse oder anderer kleiner Mundspeicheldrüsen, können solch eine einseitige Lymphknotenschwellung verursachen.

Auch andere Infektionskrankheiten wie Röteln oder Mumps können dazu führen, dass es zunächst einseitig lokalisiert zu einer Lymphknotenschwellung kommt. Im Verlauf der Infektion breitet sich die Lymphknotenschwellung dann jedoch über weitere Regionen aus, sodass man dann von einer generalisierten Lymphknotenschwellung spricht.

Weitere Ursachen für eine einseitige Lymphknotenschwellung im Hals- und Unterkieferbereich können Krankheiten wie Tuberkulose oder Sarkoidose sein. Auch hier kann die Schwellung auf weitere Lymphknotenregionen übergreifen.

Im Rahmen eines systemischen Lupus erythematodes, bei welchem es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt, kann eine lokale Lymphknotenschwellung entstehen. Meist sind solche Schwellungen nicht schmerzhaft und entstehen durch die allgemeine autoimmune Reaktion des Körpers.

Einseitige Lymphknotenschwellungen im Unterkiefer- oder Halsbereich können weiterhin bei einer bösartigen Krebserkrankung auftreten. Es kann sich dabei um Lymphknotenmetastasen von anderen Primärtumoren, also Tumoren einer anderen Körperregion, oder aber um eigenständige Tumore der Lymphknoten, sogenannte Lymphome, handeln.

Auch Tumoren der Mundhöhle oder Speicheldrüsen können zunächst mit einseitigen Lymphknotenschwellungen einhergehen. Solche bösartigen Schwellungen sind oft schmerzlos und wenig bis gar nicht verschieblich.

Als Begleitsymptomatik können Fieber, Nachtschweiß und ein Gewichtsverlust auftreten. Diese Symptomatik tritt jedoch nicht immer auf, sodass jede Lymphknotenschwellung, die länger als 3 Wochen ohne Infektionszeichen besteht oder sehr schnell wächst und plötzlich aufgetreten ist, ärztlich abgeklärt werden sollte.

Schmerzhafte Lymphknotenschwellung

Eine Lymphadenopathie kann in vielen Fällen schmerzhaft sein. Meist ist es ein Druckschmerz, der bei Berührung der Lymphknotenschwellung ausgelöst werden kann. Bei schmerzhaften, geschwollen Unterkieferlymphknoten kann auch das Kauen oder Sprechen schmerzhaft sein, da die Schwellung auf die dafür benötigte Muskulatur drückt.

Schmerzhaftigkeit ist im Allgemeinen ein eher gutartiges Symptom einer Lymphknotenschwellung und spricht meistens für eine entzündliche oder infektiöse Ursache und eher gegen eine bösartige Ursache wie Krebs. Dies darf jedoch nicht pauschalisiert werden, da es immer Ausnahmen geben kann.

Zur Beurteilung ist weiterhin die Verschieblichkeit, die Wachstumsgeschwindigkeit sowie die Begleitsymptomatik sehr wichtig. Bei ausgeprägten Infektionszeichen wie Husten, Fieber, Schnupfen und schmerzhaften Halslymphknoten handelt es sich jedoch in den meisten Fällen um eine gutartige Lymphknotenschwellung, die z.B durch einen Infekt entstanden ist.

Schmerzfreie Lymphknotenschwellung

Lymphknotenschwellungen, welche nicht schmerzhaft sind, können je nach ihrer Lage, Beschaffenheit und Wachstumsgeschwindigkeit eher suspekt bis zu malignomverdächtig sein. Fehlende Schmerzen werden als ein potentielles Malignitätszeichen gewertet und können auf eine bösartige Erkrankung wie ein Lymphom, eine Metastase oder eine Leukämie hinweisen.

Auch andere Erkrankungen wie rheumatische Beschwerden, systemischer Lupus erythematodes oder eine Sarkoidose können schmerzlose Lymphadenopathien im Unterkieferbereich nach sich ziehen. Begleitsymptome, die den Verdacht auf eine solche Ursache erhärten können, sind Fieber, Nachtschweiß und ein ungewollter Gewichtsverlust. Auch eine unspezifische Abgeschlagenheit und Müdigkeit ist möglich.

Weiterhin treten Symptome hinzu, die für die zugrundeliegende Erkrankung spezifisch sind. Ein Beispiel dafür wären Gelenkbeschwerden bei einer rheumatischen Erkrankung.

Therapie von geschwollenen Lymphknoten

Die Therapie einer Lymphknotenschwellung am Unterkiefer hängt von der zugrundeliegenden Erkrankung ab. Es gibt keine allgemeine Therapie, die sich gegen Lymphknotenschwellungen richtet, da diese ein Ausdruck oder eine Art Symptom im Rahmen anderer Erkrankungen sind.

Virale Schwellungen bei einfachen Atemwegsinfekten bedürfen keiner speziellen Therapie. Es werden lediglich schmerzlindernde und fiebersenkende Medikamente wie Ibuprofen verwendet, um die allgemeinen Beschwerden zu lindern. Auf Sport und körperliche Anstrengung sollte bei einem Infekt verzichtet werden.

Auch bei einem Infekt mit dem Eppstein-Barr-Virus (Infektiöse Mononukleose) wird lediglich symptomatisch therapiert. Es wird auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und körperliche Schonung geachtet. Darüber hinaus kommen fiebersenkende Medikamente zum Einsatz.

Krebserkrankungen hingegen, welche auch zu Lymphknotenschwellungen führen können, bedürfen einer ganz anderen Therapie. Diese richtet sich nach der Art des Krebses. Neben einer Chemotherapie, kommen auch Stammzelltransplantationen und Tumorbestrahlungen in Frage.

Bakterielle Infekte oder lokalisierte Hautinfektionen können z.B mit Antibiotika oder antibiotischen Salben behandelt werden.

Das Spektrum der Therapiemöglichkeiten ist sehr weit und hängt individuell von der Ursache der Lymphknotenschwellung ab. Da die meisten Lymphadenopathien viraler Genese sind, ist eine spezialisierte Therapie jedoch nicht notwendig.

Hausmittel gegen geschwollene Lymphknoten

Vor allem bei Lymphknotenschwellungen, die über vier Wochen bestehen, oder bei starken Beschwerden sollte frühzeitig ein Arzt aufgesucht werden, um eine ernsthafte Grunderkrankung auszuschließen. Sollte es sich jedoch um eine einfache Lymphknotenschwellung im Rahmen eines Infektes handeln, können auch einige Hausmittel helfen, die Beschwerden zu lindern.

Hausmittel und Methoden, die bei einer Lymphknotenschwellung helfen können:

  • Eine Massage der Lymphknoten kann helfen, den Lymphabfluss zu verbessern. Dazu sollte man mit einer Hand oder 2 Fingern die geschwollenen Lymphknoten mit kreisenden Bewegungen sanft massieren. Dies kann man beliebig oft wiederholen.
  • Eine warme Kompresse kann helfen, die Beschwerden zu lindern und die Schwellung zu beruhigen.

Dauer der Lymphknotenschwellung

Lymphadenopathien verschwinden meist wieder, wenn der auslösende Infekt vorbei ist. Das kann zwischen einigen Tagen bis zu zwei Wochen gelegentlich aber auch einmal länger dauern.

Lymphknotenschwellungen können jedoch auch länger als vier Wochen bestehen z.B als Ausdruck systemischer Erkrankungen wie Rheuma oder Lupus Erythematodes.

Generell sollte jedoch jede Lymphknotenschwellung, die länger als vier Wochen besteht, ärztlich abgeklärt werden, da es sich dabei auch um eine bösartige Erkrankung, sprich Krebs, handeln könnte.

Symptome von Lymphknotenschwellungen

Lymphknotenschwellungen zeigen je nach Ursache und Beschaffenheit verschiedene Symptome. Entzündliche und infektiöse Erkrankungen, wie beispielsweise eine Mandelentzündung, können eine Rötung sowie eine schmerzhafte Schwellung des Lymphknotens verursachen. Dies kann dann je nach Lage am Unterkiefer auch beim Kauen schmerzen. Weiterhin kann der Lymphknoten bei einer solchen Ursache auch überwärmt sein.

Im Rahmen eines Infektes kann es als Begleitsymptomatik zu Fieber und Abgeschlagenheit kommen. Je nachdem welche Erkrankung zugrunde liegt können weitere Infektzeichen wie beispielsweise Husten oder Schnupfen dazu kommen.

Bei bösartigen Erkrankungen wie Krebs, aber auch bei rheumatischen Erkrankungen, kann die Lymphknotenschwellung schmerzlos, aber sehr hart und unverschieblich sein. Sie ist dann meist nicht gerötet und auch nicht überwärmt. Hinzu können Begleitsymptome wie Nachtschweiß, Fieber, Abgeschlagenheit und ein Gewichtsverlust kommen. Weitere Nebensymptome hängen von der zugrundeliegenden Erkrankung ab.

Abszess im Unterkiefer

Bei einem Abszess handelt es sich um eine lokal begrenzte Entzündung, die sich abgekapselt hat und im Bereich des Unterkiefers befindet.

Der Abszess ist in den meisten Fällen auf eine lokale Entzündung der Zähne, der Speicheldrüsen oder anderer Strukturen im Mundraum zurückzuführen. In der Folge haben sich die Entzündungszellen und das entzündete Gewebe im Abszess abgekapselt und können von dort aus immer wieder zu Infektionssymptomen und Beschwerden führen.

So lange der Abszess am Unterkiefer besteht, können die umliegenden Lymphknoten als Reaktion auf die schädlichen Erreger geschwollen und schmerzhaft sein. Oftmals sind Abszesse durch ihre Kapsel mit Medikamenten schwer zu behandeln, sodass der Abszess mit einer Punktion oder operativ entfernt werden muss.

Weitere ausführlichere Informationen zu diesem Thema lesen Sie unter: Abszess im Unterkiefer

Mandelentzündung

Bei der Mandelentzündung handelt es sich um ein sehr typisches und häufiges Krankheitsbild im Schulalter. Zugrunde liegen oftmals harmlose virale oder bakterielle Entzündungen, die neben einer Rachen- und Atemwegsinfektion zu einer schmerzhaften Schwellung und Beteiligung der Mandeln führen.

Aufgrund ihrer Beschaffenheit und unregelmäßigen Oberfläche können die Erreger besonders leicht an den Mandeln haften bleiben und hier zu Entzündungen führen.

Wie bei vielen erregerbedingten Entzündungen des Mundraumes können Lymphknoten in benachbarten Gebieten wie dem Unterkiefer, dem Hals oder oberhalb des Schlüsselbeins als Reaktion auf die Bakterien oder Viren anschwellen und die Immunantwort des Körpers hervorrufen.

Haben Sie weiteres Interesse an diesem Thema? Lesen Sie unseren nächsten Artikel unter: Mandelentzündung

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Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 03.04.2019
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