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Bauchkrämpfe und Durchfall

Definition

Bei Bauchkrämpfen handelt es sich um eine krampfhafte Anspannung der Muskulatur in der Darmwand. Die Muskulatur ist üblicherweise für die sogenannte Peristaltik (Darmbewegung) zuständig und transportiert dadurch den Nahrungsbrei durch die einzelnen Darmabschnitte.

Durchfall bezeichnet eine Abweichung des Stuhlgangs von seiner normalen Konsistenz und Häufigkeit. Tritt der Stuhlgang häufiger als dreimal täglich auf, spricht man von Durchfall. Außerdem ist die Konsistenz häufig sehr weich bis flüssig. Nicht selten kommen eine Veränderung der Farbe des Stuhlgangs sowie ein schlechter Geruch hinzu.

Treten die beiden Symptome gemeinsam auf, spricht man von Bauchkrämpfen mit Durchfall. Dabei können die Bauchkämpfe zeitlich einige Minuten bis Stunden vor oder nach dem Stuhlgang oder auch zeitgleich auftret en. 

Behandlung und Therapie

Die Therapie von Bauchkrämpfen und Durchfall richtet sich nach der zugrundeliegenden Erkrankung. Gerade bei akuten Krankheiten wie Infektionen ist die symptomatische Therapie häufig ausreichend. Besonders wichtig ist dabei eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, da durch den Durchfall viel Flüssigkeit verloren gehen kann. Gegebenenfalls können zudem fiebersenkende Medikamente und Schmerzmittel eingenommen werden.

Bei Beschwerden, die auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten zurückzuführen sind, sollten die auslösenden Nahrungsmittel unbedingt vermieden werden. So kann meist eine vollständige Beschwerdefreiheit erreicht werden. Was man sonst noch machen kann, finden Sie hier: Nahrungsmittelunverträglichkeit

Chronische Magen-Darm-Krankheiten dagegen benötigen oftmals eine längere Behandlung. Insbesondere bei autoimmunen Erkrankungen besteht die Therapie aus einer Mischung aus symptomatischer und ursächlicher Behandlung. So sollte man auch bei diesen Erkrankungen darauf achten, schonende Nahrungsmittel zu sich zu nehmen und auslösende Lebensmittel zu meiden, zudem ist eine ausreichende Trinkmenge besonders wichtig. Des Weiteren wird eine medikamentöse Therapie angestrebt, die dem überschießenden Immunsystem des Körpers entgegenwirkt. Diese sollte vom behandelnden Arzt individuell angesetzt werden.

Hausmittel

Bei Bauchkrämpfen und Durchfall können verschiedene Hausmittel zum Einsatz kommen. Am wichtigsten sind dabei zwei Komponenten: diejenigen Hausmittel, die zu einer ausreichenden Flüssigkeits- und Nahrungszufuhr führen und gleichzeitig den Magen schonen. Sowie solche Hausmittel, die die Beschwerden lindern können.

Zu ersteren Hausmitteln zählen flüssigkeitsreiche Nahrungsmittel wie Brühe und Hühnersuppe. Auch magenschonende Tees (Pfefferminze, Kamille, Fenchel, etc.) können eine beruhigende Wirkung auf den Verdauungstrakt haben. Zudem sollte viel weißes Brot (mit wenig Ballaststoffen) gegessen werden, bis sich Magen und Darm wieder „beruhigt“ haben. Die klassische Variante Salzstangen und Cola bei Erbrechen und Durchfall erzielt ebenfalls die gewünschte Wirkung: Es wird viel Flüssigkeit aufgenommen, gleichzeitig werden dem Körper wichtige Salze zugeführt, die über den Durchfall verloren gehen können.

Die symptomatisch wirkenden Hausmittel können allerdings auch die Bauchkrämpfe verbessern, dabei spielt Wärme, die dem Bauchraum zugeführt wird eine wichtige Rolle. So kann eine Wärmeflasche oder ein Kirschkernkissen die Bauchkrämpfe maßgeblich verbessern.

Ursachen

Die Ursachen für Bauchkrämpfe und Durchfall können in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Zunächst unterscheidet man:

  • Infektion
  • autoimmunene Krankheit
  • entzündliche Prozesse
  • metabolische Ursache
  • Nahrungsmittel-bedingten Ursachen

Zu den infektiösen Ursachen zählen vor allem die Erreger von Magen-Darm-Infekten (Gastro-Enteritis). Meist handelt es sich dabei um Viren wie beispielsweise Adeno-, Rota- oder Noroviren. Auch Bakterien können die Symptome Bauchkrämpfe und Durchfall verursachen, seltener sind Pilzerkrankungen oder Parasiten der Ursprung der infektiösen Gastro-Enteritis.

Bei Autoimmunerkrankungen und Entzündungen kommt es durch die Schleimhautveränderungen in der Darmwand zu den Beschwerden. So kann beispielsweise aufgrund dieser entzündlichen Veränderung weniger Flüssigkeit aus dem Nahrungsbrei aufgenommen werden, sodass der Stuhlgang flüssiger wird. Gleichzeitig kommt es zu Krämpfen der Darmmuskulatur. Solche entzündlichen Erkrankungen können akut auftreten, autoimmune Prozesse im Magen-Darm-Trakt haben meist chronische Erkrankungen (chronisch-entzündliche Darmerkrankungen ) zur Folge.

Metabolische Ursachen für Bauchkrämpfe und Durchfall treten auf, wenn die Stoffwechsellage des Körpers aus dem Gleichgewicht gerät. Die Nahrungsmittel-bedingten Bauchkrämpfe und Durchfall treten entweder um Rahmen einer Lebensmittelunverträglichkeit oder von verdorbenen Lebensmitteln auf.

Bauchkrämpfe und Durchfall nach dem Essen - Was könnte das sein?

Bauchkrämpfe und Durchfall, die einige Stunden nach dem Essen auftreten, können ein Hinweis auf verdorbene Lebensmittel sein. Dabei müssen die verdorbenen Speisen häufig zunächst den Magen passieren und in den Darm gelangen, um diese Beschwerden auszulösen. Da die mittlere Verbleibzeit der Nahrung im Magen etwa 2 Stunden beträgt (besonders feste Nahrung auch länger), treten nach dieser Zeitspanne häufig die ersten Beschwerden auf. Meist führen verdorbene Lebensmittel zu kurz anhaltendem starkem Durchfall mit Bauchschmerzen und Bauchkrämpfen, in der Regel gehören auch Übelkeit und Erbrechen zum Spektrum der Symptome hinzu.

Wenn Sie mehr über eine Lebensmittelvergiftung erfahren wollen, lesen Sie am besten auch: Alles über die Lebensmittelvergiftung oder Sympome einer Lebensmittelvergiftung

Treten die Bauchkrämpfe und Durchfall unmittelbar während des Essens oder nur sehr kurz danach auf, spricht dies oftmals für andere Erkrankungen. Dabei kann ein chronisch gereizter Magen-Darm-Trakt (beispielsweise bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen) eine wichtige Rolle spielen. Auch das Reizdarmsyndrom oder Reizmagensyndrom und verwandte Erkrankungen äußern sich oftmals durch Beschwerden wie Bauchkrämpfe und Durchfall unmittelbar nach dem Essen. Dabei spielen die Wechselwirkungen zwischen psychischem Stress und Unwohlsein mit dem gereizten Verdauungstrakt eine wichtige Rolle.

Weitere Symptome

Zusätzlich zu Bauchkrämpfen und Durchfall treten häufig weitere Symptome des Verdauungssystems auf. So gehen die Beschwerden häufig mit Übelkeit und Erbrechen einher. Auch Fieber kann häufig im Rahmen von Infektionen oder Entzündungen auftreten. In der Regel sind betroffene Personen schlapp, müde und weniger Leistungsfähig. Bei einem akuten Bauchkrampf können auch Schweißausbrüche bis hin zu einem Ohnmachtsanfall auftreten. Kommt es durch die Erkrankung zu Schädigungen der Darmschleimhaut, können häufig auch Veränderungen der Farbe des Stuhlganges (beispielsweise rötliche oder dunkle Verfärbung des Stuhls aufgrund von Blutauflagerungen) auftreten.

Blähungen

Blähungen sind ein häufiges Symptom, welches gemeinsam mit Bauchkrämpfen und Durchfall zu beobachten ist. Der Auslöser dafür liegt in der bakteriellen Besiedlung des Magen-Darm-Traktes. Diese Bakterien sind bei jedem Menschen im Darm vorhanden und haben einen großen Anteil an der Verdauungsarbeit. Insbesondere durch bestimmte Nahrungsmittel aber auch durch eine Störung der bakteriellen Besiedlung (beispielsweise durch infektiöse Keime) geraten die Darmbakterien aus dem Gleichgewicht. Ihre Verdauung verändert sich, sodass mehr Verdauungsgase produziert werden. Diese blähen den Darm auf und können so zu einem Völlegefühl führen. Außerdem bekommen betroffene Personen Blähungen, da sie die vermehrt produzierten Darmgase entweichen lassen müssen.

Übelkeit

Übelkeit ist im Zusammenhang mit chronischen und akuten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes ein häufiges Symptom. Zunächst kann es aufgrund verschiedener Verstimmungen des Verdauungstraktes ebenso wie die Symptome Bauchkrämpfe und Durchfall auftreten. Im Fall einer akuten Erkrankung wie beispielsweise einer Infektion halten die Beschwerden für einige Tage an, bis der Körper die krankheitserregenden Stoffe wieder ausgeschieden und bekämpft hat.

Chronische Erkrankungen dagegen führen zu dauerhaften Schädigungen beispielsweise der Darmwand, sie treten häufig schubweise auf. So kann besonders die schubweise ohne konkreten identifizierbaren Auslöser auftretende Übelkeit auf eine chronische Reizung des Magens oder der Speiseröhre hindeuten.

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Erbrechen

Erbrechen ist ein Symptom, das einen Schutzmechanismus des Verdauungstraktes widerspiegelt. Insbesondere bei Erkrankungen mit Magen-Darm-Keimen aller Art oder verdorbenem Essen spielt dieser Schutzmechanismus eine große Rolle. Durch das Erbrechen versucht der Körper, die schädlichen Substanzen wieder aus dem Verdauungstrakt heraus zu befördern. So hat das Erbrechen eine ähnliche Wirkung wie der Durchfall, der ebenfalls eine beschleunigte Passage der verdorbenen Substanzen im Körper ermöglicht. So werden weniger Schadstoffe und Schädlinge vom Darm in den Körper aufgenommen, zudem verbleiben die Substanzen nur kurz im Verdauungstrakt und werden schnell wieder ausgeschieden.

Fieber

Fieber ist ein allgemeines Symptom des Körpers, das auf eine Reaktion des Immunsystems hindeutet. Mithilfe dieses Mechanismus versucht der Körper fremde Keime abzutöten. Häufig tritt Fieber daher bei Magen-Darm-Infektionen auf, die durch Bakterien oder Viren hervorgerufen werden. Doch auch chronische Magen-Darm-Erkrankungen, die durch autoimmune Prozesse hervorgerufen werden, aktivieren das Immunsystem. Oftmals steigt das Fieber in diesen Fällen nicht so stark an wie bei einer akuten Infektion.

Gliederschmerzen

Gliederschmerzen sind ein klassisches Symptom der Grippe, daher treten diese Beschwerden im Zusammenhang mit Bauchkrämpfen und Durchfall besonders häufig bei einer Magen-Darm-Grippe auf. Hinzu kommen oftmals Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen sowie Fieber, Appetitlosigkeit und Abgeschlagenheit. Oftmals wird die Magen-Darm-Grippe durch Viren hervorgerufen, sodass es keine ursächliche Behandlung gibt. Die Therapie besteht daher in der Regel aus einer Symptomlinderung durch Schmerz- und Fiebersenkung sowie einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr und körperlicher Schonung.

Blut im Stuhl

Blut im Stuhl kann sich auf zwei verschiedene Arten bemerkbar machen. Stammt das Blut aus den hinteren Darmabschnitten ist es in der Regel frisches Blut und zeigt sich in Form von hellroten Auflagerungen auf dem Stuhlgang. Kommt das Blut jedoch aus den vorderen Darmabschnitten oder aus dem Magen, so wird es im Laufe der Darmpassage verdaut, weshalb es eine dunkelbraune bis schwarze Farbe annimmt und so den Stuhl dunkel verfärbt.

Blutungen im Magen-Darm-Trakt können durch infektiöse Schädigungen der Schleimhaut verursacht werden. Auch chronisch-entzündliche Darmerkrankungen greifen die Schleimhaut an und gehen deshalb häufig mit Blut im Stuhl einher. Bei Blut im Stuhl ist es wichtig einen Arzt auszusuchen und die Ursache der Blutungsquelle abzuklären.

Rückenschmerzen

Wenn Rückenschmerzen im Zusammenhang mit Bauchkrämpfen und Durchfall auftreten, handelt es sich meist um eine Ausstrahlung des Schmerzes aus dem Bauch in den Rücken. Dabei kann das Gefühl des Schmerzes durch Nervenverbindungen vom Gehirn auch im Rücken interpretiert werden. Zudem grenzt der Bauchraum nach hinten hin unmittelbar an den Rücken und die Wirbelsäule. Daher können Beschwerden des Magen-Darm-Traktes, die mit Durchfall und Bauchkrämpfen einhergehen, auch die Muskulatur am Rücken sowie umliegende Strukturen beeinflussen. Häufig kommt es aufgrund der Bauchschmerzen zu einer reflektorischen Anspannung der Rückenmuskulatur, sodass gleichzeitig mit den Bauchkrämpfen und Durchfall auch Rückenschmerzen auftreten.

Schweißausbrüche

Schweißausbrüche sind in den meisten Fällen ein Anzeichen dafür, dass das vegetative Nervensystem durcheinandergerät. Das vegetative Nervensystem lässt sich in zwei Gegenspieler unterteilen: den Sympathikus und den Parasympathikus. Insbesondere der Parasympathikus wird bei der Verdauung aktiv und kann daher auch bei Beschwerden des Magen-Darm-Traktes leicht angesprochen werden.

Eine zu starke Reizung des Parasympathikus führt zu einer Reaktion des gegensätzlichen Partners (Sympathikus), der die Produktion von Schweiß antreibt. Typischerweise treten die Schweißausbrüche zeitgleich mit den Bauchkrämpfen auf. Meist werden betroffene Personen kaltschweißig. Der Schweißausbruch kann ein Warnzeichen für einen drohenden Ohnmachtsanfall sein.

Ohnmacht

Ohnmachtsanfälle (Synkopen) sind in der Regel durch eine verminderte Durchblutung des Gehirns charakterisiert. Dabei kommt es aufgrund verschiedener Mechanismen zu einer kurzzeitigen Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff und anderen Nährstoffen. Diese Mangelversorgung löst die Ohnmacht aus. Im Rahmen von Erkrankungen, die Bauchkrämpfe und Durchfall verursachen, kann das Nervensystem des Körpers durcheinandergeraten. Der Magen-Darm-Trakt wird sehr gut mit Nerven versorgt, die sowohl Informationen vom Bauchraum an das Gehirn schicken, als auch Anweisungen vom Gehirn an den Verdauungstrakt transportieren.

Kommt es beispielsweise zu Entzündungen und damit verbundenen Bauchkrämpfen und Durchfällen, können die Nerven überlastet sein. Dies führt zu einem Kreislaufzusammenbruch. Auch Schmerzen im Rahmen der Erkrankung können eine solche Fehlregulation hervorrufen und so die Durchblutung des Gehirns kurzfristig verschlechtern. Oftmals gehen eine Kaltschweißigkeit sowie Unwohlsein und Schwindel der Ohnmacht voraus.

Diagnose

Bei Bauchkrämpfen und Durchfall handelt es sich zunächst um keine eigenständige Erkrankung, sondern um zwei Symptome, die häufig gemeinsam auftreten. Diese Symptome werden in der Regel bei der Befragung der betroffenen Person durch den Arzt schnell deutlich. Anschließend sollte eine körperliche Untersuchung des gesamten Bauchraumes erfolgen. Je nach vermuteter Ursache können anschließend weitere diagnostische Schritte durchgeführt werden.

Vermutet man ein infektiöses Geschehen, kann der Erreger aus Stuhlproben bestimmt werden, oftmals reicht jedoch eine symptomatische Therapie ohne weitere Diagnostik aus. Bei Ursachen wie metabolischen und entzündlichen Erkrankungen sollte eine ausführliche Diagnostik mit zunächst Bluttests, ggf. auch einer Bildgebung (Ultraschall, Röntgen, MRT) des Bauchraumes erfolgen. Bei Bedarf können Magen- und Darmspiegelungen durchgeführt werden. Nahrungsmittelunverträglichkeiten werden über Auslassversuche, Provokationstests und Blutuntersuchungen diagnostiziert.

Dauer und Prognose

Wie lange Bauchkrämpfe und Durchfall anhalten, ist von der zugrundeliegenden Ursache abhängig. Infektionen des Magen-Darm-Traktes dauern meist einige Tage bis zu einer Woche und heilen anschließend vollständig wieder ab. Gefährdet sind hier besonders alte und junge Menschen, deren Körper die Erreger schlecht bekämpfen kann und die den hohen Flüssigkeitsverlust nicht tolerieren können.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten dagegen halten oft ein Leben lang an, werden die auslösenden Lebensmittel vermieden, kann jedoch eine vollständige Symptomfreiheit erreicht werden. Chronische Erkrankungen des Verdauungstraktes zeichnen sich durch schubförmige Beschwerden aus.

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Krankheitsverlauf

Der Krankheitsverlauf ist wie die Dauer von der Ursache der Bauchkrämpfe und des Durchfalls abhängig.

Unverträglichkeiten, verdorbene Lebensmittel und Infektionen machen sich für einige Stunden bis Tage sehr deutlich bemerkbar und klingen dann innerhalb von einigen Tagen ab. Dagegen kommt es bei chronischen und psychosomatischen Beschwerden,die häufig durch psychischen Stress verschlimmert werden, zu längeren Krankheitsverläufen. Die Beschwerden treten schubförmig (beispielsweise bei akutem Stress) auf. Im Verlauf mehrerer Monate oder gar Jahre können sich die Beschwerden unter adäquater Therapie verbessern.

Wie ansteckend ist das?

Die Ansteckungsgefahr ist bei Infektionen mit Bakterien und Viren besonders hoch. Wie ansteckend die Bauchkrämpfe und der Durchfall sind hängt dabei von dem einzelnen Krankheitserreger ab. Kontakt mit der betroffenen Person oder mit infizierten Körperflüssigkeiten (Erbrochenes, Durchfall) kann die Ansteckungsgefahr erhöhen, weshalb beispielsweise Eltern von erkrankten Kindern besonders gefährdet sind.

Dagegen kann man sich bei Autoimmunerkrankungen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten nicht anstecken. Bei diesen Erkrankungen spielt eher die genetische Übertragung eine Rolle in der Krankheitsentstehung.

Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 12.08.2019
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