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Vitaminpräparate

Einleitung

Auf der folgenden Seite finden Sie einen Überblick über die gängigsten Vitaminpräparate. Diese Nahrungsergänzungsmittel werden jeweils in einem knappen Text vorgestellt.
Folgende Medikamente werden erwähnt:

Biolectra

Biolectra ist ein Magnesiumpräparat, das rezeptfrei erworben werden kann. Angewandt wird es bei einem erhöhten Bedarf an Magnesium. Der Wirkstoff ist Magnesiumoxid - gleichbedeutend mit 400 mg Magnesium-Ionen.
Biolectra liegt in Form von Kapseln vor. Diese werden 1-mal täglich ohne Flüssigkeit oral eingenommen und beginnen schon im Mund, sich aufzulösen.
Magnesium spielt eine wichtige Rolle bei der Knochenbildung, Muskelfunktion und dem Stoffwechsel.
Nahrungsergänzungsmittel wie Biolectra sind allerdings kein Ersatz für eine gesunde und ausgewogene Ernährung.

Lesen Sie mehr zu diesem Medikament unter: Biolectra


Calcigen D

Calcigen D Vitalkomplex enthält Calcium, Vitamin D3, Vitamin B12 und Folsäure (Vitamin B9) und kann rezeptfrei erworben werden. Mit seinen Wirkstoffen soll es die Gesundheit der Knochen unterstützen. Calcium ist ein wichtiges Spurenelement im Körper, welches sowohl in der Erregbarkeit der Muskulatur als auch im Knochenaufbau eine wichtige Rolle spielt. Vitamin D3 sorgt unter anderem dafür, dass Calcium im Darm aus der Nahrung ins Blut aufgenommen wird. Calcigen wird zum einen bei einem Mangel an Calcium, Vitamin D3, Vitamin B12 oder Folsäure, zum anderen zur Unterstützung der Behandlung einer Osteoporose eingesetzt.
Die Tagesdosis beträgt 2 mal 1 Kautablette. Diese sollte zwischen den Mahlzeiten eingenommen werden. Das Präparat darf bei schweren Nierenfunktionsstörungen nicht angewandt werden.
Mögliche Nebenwirkungen sind: Erhöhte Claciumwerte in Blut und Urin, Verstopfung, Hautausschlag, Juckreiz, Übelkeit, Blähungen, Nesselsucht und Bauchschmerzen. Sollte sich Ihr Befinden während der Einnahme von Calcigen negativ verändern, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Calcigen dient zur Unterstützung einer Osteoporosetherapie, ersetzt diese jedoch nicht.

Lesen Sie mehr zu diesem Medikament unter: Calcigen D

Calcivit D

Calcivit setzt sich aus Calcium und Vitamin D3 zusammen. Es enthält, mit Ausnahme von Vitamin B12 und Folsäure, dieselben Wirkstoffe wie Clacigen D Vitalkomplex (siehe oben) und kann ebenfalls ohne Rezept in der Apotheke gekauft werden. Beide Präparate werden bei Mangel an Calcium und Vitamin D3, sowie zur Unterstützung der Osteoporosetherapie angewandt und sind als Kautabletten zweimal täglich zwischen den Mahlzeiten einzunehmen.
Auch Nebenwirkungen und Kontraindikation sind identisch.
Die Anwendungsdauer sollte bei beiden Präparaten von einem Arzt bestimmt werden.

Lesen Sie mehr zu diesem Medikament unter: Calcivit D

Centrum A-Zink

Centrum A-Zink ist ein Nährungsergänzungsmittel mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Es ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Centrum enthält unter anderem die Vitamine A, D, E, K, C, B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und B12, die Spurenelemente Eisen, Calcium, Magnesium, Kupfer und Zink, sowie Pflanzenstoffe wie Lutein. Es soll dabei helfen den täglichen Bedarf dieser wichtigen Stoffe zu decken und somit zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung beitragen. Es kann diese allerdings nicht ersetzen.
Die Verzehrempfehlung beträgt eine Tablette am Tag und sollte auch nicht überschritten werden. Besonders Schwangere sollten vor der Einnahme einen Arzt aufsuchen, da zu viel Vitamin A zu Schäden am Kind führen kann.
Gerade bei freiverkäuflichen Multivitaminpräparate wie Centrum oder Doppelherz gilt es vorsichtig zu sein, da diese nicht gezielt einen eventuellen Mangel decken und es somit zu zu hohen Vitaminkonzentrationen im Körper kommen kann (Hypervitaminose). Eine Hypervitaminose kann, am Beispiel von Vitamin A, zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Muskelkoordinationsstörungen und Hautschäden führen.

Ferro Sanol

Ferro Sanol ist ein Eisen-Präparat, welches rezeptfrei in der Apotheke erworben werden kann. Der aktive Wirkstoff ist der Eisen(II)-glycin-sulfat-Komplex (225 mg/ 1 Tablette), womit eine Tablette auf 40 mg Eisen(II)-Ionen kommt. Eisen ist ein wichtiges Spurenelement, welches unter anderem an der Bildung von roten Blutkörperchen beteiligt ist.
Indiziert ist Ferro sanol bei Eisenmangel und einer Eisenmangelanämie  (Blutarmut durch Eisenmangel). Ob ein Eisenmangel vorliegt und ob dieser der Grund für eine vorliegende Anämie ist, muss durch einen Arzt bestimmt werden.
Kontraindiziert ist Ferro Sanol bei Überempfindlichkeit gegen Inhaltsstoffe, Eisenüberladung (Hämochromatose), Anämien mit Eisenverwertungsstörungen (z.B. Thalassämie), hämolytischer Anämie und in manchen Fällen bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Magenschleimhautentzündung und Geschwüren im Verdauungstrakt.
Es darf nicht bei Kindern unter 6 Jahren angewandt werden, ist während der Schwangerschaft und Stillzeit jedoch unbedenklich.
Mögliche Nebenwirkungen sind unter anderem: Magen-Darm-Beschwerden, wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung. Die Dosis ist zu Beginn der Behandlung 1-2 Tabletten, die 3 mal täglich eingenommen werden sollen und in der Folge 1 Tablette, die 1-2 mal täglich eingenommen werden sollen. Die genaue Dosis und Dauer der Anwendung sollten zu Beginn der Therapie von einem Arzt bestimmt werden.

Lesen Sie mehr zu diesem Medikament unter: Ferro Sanol

Floradix

Floradix ist ein Eisen-Präparat, welches im Gegensatz zu Ferro Sanol nicht apothekenpflichtig ist, also auch in einem Drogeriemarkt gekauft werden kann. Der Wirkstoff ist Eisen(II)-D-gluconat-x-Wasser (105,5 – 116,09), womit eine Portion (15 ml) eine Eisen(II)-Ionen-Konzentration von 12,26 mg hat.
Floradix wird wie Ferro Sanol bei Eisenmangel eingesetzt und hat somit auch die gleichen Kontraindikationen und Nebenwirkungen.
Es liegt in flüssiger Form vor und es sollten 3-mal täglich 15 ml zu sich genommen werden.
Gerade bei frei verkäuflichen Präparaten muss darauf geachtet werden, nicht zu hohe Dosen einzunehmen. Bei Fragen oder dem Auftreten von Nebenwirkungen sollte man einen Arzt aufsuchen.

Lesen Sie mehr zu diesem Medikament unter: Floradix

Magnesium Verla

Magnesium Verla ist ein Magnesiumpräparat. Man kann es rezeptfrei in der Apotheke kaufen. Zum Einsatz kommt es bei einem Mangel an Magnesium im Körper, der sich durch Schwindel, Migräne, Durchfall und Erbrechen oder Muskelkrämpfe bemerkbar macht.
Magnesium ist ein wichtiger Mineralstoff, der z.B. bei der Knochenbildung, der Muskelarbeit und dem Energiestoffwechsel eine Rolle spielt. Die Wirkstoffe in Magnesium Verla sind Magnesiumcitrat und Magnesiumbis(hydrogen-L-glutamat).
Es liegt in Drageeform vor und es sollten je nach Grad des Magnesiummangels 3-mal täglich 1-3 Dragees eingenommen werden. Empfohlen wird eine Anwendung über 4 Wochen, aber auch die Einnahme über Jahre ist bei normaler Nierenfunktion unbedenklich. Nicht angewandt werden darf Magnesium Verla bei Nierenfunktionsstörungen mit Ausscheidungshemmung, Flüssigkeitsmangel und Infektsteinen (Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphatsteine). In der Schwangerschaft und Stillzeit gibt es keine Bedenken.
Mögliche Nebenwirkungen sind weicher Stuhlgang oder Durchfall, wobei die Tagesdosis verringert werden sollte. Mit Tetrazyklinen (Antibiotika), Eisenpräparaten und Natriumflouridpräparaten können Wechselwirkungen auftreten, die die Wirkung dieser Medikamente beeinflussen. Deshalb sollte die Einnahme 3-4 Stunden versetzt erfolgen.

Neuro Stada

Neuro Stada ist ein Vitamin B1 (Thiamin)- und Vitamin B6 (Pyridoxin)-Präparat. Es ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.
Zum Einsatz kommt es bei der Behandlung von neurologischen Systemerkrankungen, wenn ein nachgewiesener Mangel an den Vitaminen B1 und B6 vorliegt, z.B. bei Polyneuropathie. Weitere Beispiele für eine mögliche Anwendung sind: Gürtelrose oder in manchen Fällen bei HWS-Syndromen.
Es sollte ein- bis dreimal täglich jeweils eine Tablette oral eingenommen werden. Die genaue Dosierung und Dauer der Anwendung sollte mit einem Arzt abgesprochen werden. Mögliche Nebenwirkungen der Therapie sind: Herzrasen, Schweißausbrüche, Nesselsucht und Juckreiz. Eine langfristige, hochdosierte Einnahme von Neuro Stada kann zu Missempfindungen in Händen und Füßen (periphere sensorische Neuropathien) und sogar zu Nervenschäden führen.
Eine Wechselwirkung tritt auf wenn gleichzeitig das Antiparkinson-Medikament Levodopa eingenommen wird. Durch Vitamin B6 wird dessen Wirkung abgeschwächt.
Kontraindikationen sind eine Überempfindlichkeit gegenüber den Vitaminen B1 oder B6. In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte eine Anwendung von ärztlicher Seite gut überlegt werden, da Vitamin B6 in hohen Konzentrationen die Milchproduktion hemmt. Außerdem sollte vor Beginn der Therapie abgestillt werden, weil die Wirkstoffe in die Muttermilch übergehen können.

Lesen Sie mehr zu diesem Medikament unter: Neuro Stada

Orthomol Immun

Orthomol Immun ist ein nahrungsergänzendes Präparat, dass das Immunsystem unterstützen soll und auch bei ernährungsbedingten Immundefiziten zum Einsatz kommt. Man kann es ohne Rezept in der Apotheke kaufen. Es enthält zahlreiche Mikronährstoffe wie die Vitamine A, D, E, K, C, B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9, B12, Spurenelemente wie Eisen, Zink und Kupfer und sekundäre Pflanzenstoffe wie Lutein. Alle diese Stoffe sind an biochemischen Prozessen im Körper beteiligt und dienen der normalen Funktion des Immunsystems, sowie der Zellteilung und -entwicklung.
Eine Portion Orthomol Immun besteht aus 2 Tabletten und einer kleinen Trinkflasche mit 20 ml Inhalt. Diese sollten möglichst einmal täglich nach oder während des Essens eingenommen werden, um ein Aufstoßen zu verhindern. Orthomol immun ersetzt keine medikamentöse Therapie, sondern sollte nur ergänzend angewandt werden.
Bei manchen Vorerkrankungen, z.B. wenn zu viel Eisen im Körper gespeichert wird, sollte vor der Einnahme ein Arzt zu Rate gezogen werden um mögliche Komplikationen zu verhindern. Des Weiteren sollten Schwangere vor der Einnahme einen Arzt aufsuchen, da zu viel Vitamin A das Kind schädigen kann.

Lesen Sie mehr zu diesem Medikament unter: Orthomol Immun

Orthomol Vital

Orthomol Vital ist ein nahrungsergänzendes Präparat, welches rezeptfrei erhältlich ist. Es enthält ähnlich wie Orthomol Immun zahlreiche Vitamine wie Vitamin A, D, E, K, C, B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und B12. Allerdings ist die Zusammensetzung der Spurenelemente etwas anders. Es enthält auch Eisen, Zink und Kupfer, zusätzlich aber auch Magnesium und Calcium. Des Weiteren sind auch wichtige Fettsäuren, wie Omega-3-Fettsäuren, beigesetzt. Orthomol Vital liefert somit Mikronährstoffe, die eine wichtige Rolle im Stoffwechsel und in der Funktion des Nervensystems spielen.
Die empfohlene Tagesdosis beträgt ein Beutel, den man mit Wasser während oder nach dem Essen zu sich nehmen soll. Auch hier gilt, dass Nahrungsergänzungsmittel weder eine gesunde, ausgewogene Ernährung noch eine medikamentöse Therapie ersetzen. Bei unerwarteten Symptomen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Auch hier gilt, dass Schwangere vorsichtig sein sollten, weil eine zu hohe Vitamin A-Dosierung zu Schäden am Kind führen kann.

Lesen Sie mehr zu diesem Medikament unter: Orthomol Vital

Vigantoletten

Vigantoletten ist ein Vitamin D3-Präparat. Es enthält pro Tablette 0,025 mg Colecalciferol (Vitamin D3) bzw. 1000 I.E.. Man kann es rezeptfrei in der Apotheke kaufen. Die Darreichungsform ist oral in Form von Tabletten. Vigantoletten werden bei Vitamin D-Mangel bzw. Vorbeugung des Vitamin D-Mangels und auch bei Osteoporose bzw. deren Vorbeugung eingesetzt. In der Regel wird Vitamin D vom Körper komplett eigenständig produziert oder durch die Nahrung aufgenommen. Allerdings kann es, vor allem im Winter, bei manchen Menschen zu Mangelerscheinungen kommen, da für die Synthese im Körper UV-Licht benötigt wird. Andere Gründe für Vitamin D-Mangel sind Resorptionsstörungen im Darm oder auch Mangelernährung.
Die Dosierung variiert je nach Fall und Grund der Einnahme und sollte von einem Arzt festgelegt werden.
Bei einer Überdosierung kommt es zu einer erhöhten Calciumkonzentration im Blut, welches sich in den Nieren und Gefäßen ablagern kann. Symptome einer Überdosierung sind Übelkeit, Erbrechen, Durchfall (später Verstopfung), Muskel- und Gelenkschmerzen, Mattheit, erhöhter Durst, vermehrter Harndrang und am Ende Austrocknung.

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Vitasprint B12

Vitasprint ist ein Vitamin B12-Präparat. Es kann rezeptfrei in der Apotheke erworben werden. Verkauft wird es in Form von kleinen Fläschchen, die man trinkt. Die Fläschchen enthalten zum Einen 0,5 mg Cyanocobalamin (Vitamin B12) und 40 mg Phosphoserin in flüssiger Form. Zum Anderen befinden sich im Deckel 60 mg Glutamin in Pulverform. Zur Einnahme wird der Knopf auf dem Deckel gedrückt, das pulverförmige Glutamin verbindet sich mit den flüssigen Komponenten und Vitasprint kann nun getrunken werden. Glutamin und Phosphoserin sind Aminosäuren bzw. Aminosäurederivate, welche zur Bildung von Proteinen und zur Funktion von Muskel- und Nervenzellen beitragen.
Indiziert ist Vitasprint bei einem Vitamin B12-Mangel. Vitamin B12 ist an mehr als 100 biochemischen Vorgängen im Körper beteiligt und wird in großen Vorräten in der Leber gespeichert, wodurch Mangelerscheinungen oft erst spät entdeckt werden. Frühe Symptome eines Vitamin B12-Mangels sind u.a. Müdigkeit, Depression, Kopfschmerzen, Bluthochdruck oder Appetitlosigkeit. Normalerweise wird Vitamin B12 über die Nahrung aufgenommen, besonders Fleisch ist eine gute Quelle. Deshalb kann eine vegetarische Ernährungsweise in manchen Fällen zu einem Mangel führen und das Vitamin B12 sollte substituiert werden.
Eine Überdosierung ist schwer möglich und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind nicht bekannt. Bei der Einnahme sollte auf die Packungsanweisung geachtet und im Zweifel ein Arzt oder Apotheker gefragt werden.

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Haftungsausschluss/ Disclaimer

Wir weisen darauf hin, dass Medikamente niemals eigenständig, ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt abgesetzt, angesetzt oder verändert werden dürfen.
Bitte beachten Sie, dass wir in unseren Texten keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit erheben können. Durch aktuelle Entwicklungen können die Angaben ggf. veraltet sein.

Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 16.07.2018
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