Test Schwindel

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Schwindel beim Aufstehen

Definition

Plötzliches Aufstehen aus der sitzenden oder liegenden Position kann dazu führen, dass Schwindelgefühle auftreten oder dass einem schwarz vor Augen wird. Dies ist auf eine kurzzeitige Verminderung der Gehirndurchblutung zurückzuführen, die durch das Versacken des Blutes in die Beinvenen und einem dadurch verbundenen Blutdruckabfall bedingt ist. Man kann verschieden Arten von Schwindel unterscheiden, unter anderem Drehschwindel oder Schwankschwindel.

Welche Schwindelformen gibt es?

Schwindel kann in verschiedene Formen eingeteilt werden. Dies sind die häufigsten:

  • Attackenschwindel
  • Dauerschwindel
  • Schwindel mit Hörstörungen
  • Schwankschwindel
  • Lagerungsschwindel
  • Benommenheitsgefühl

Das Versacken des Blutes in die Beinvenen und ein dadurch bedingter niedriger Blutdruck, ist beim Lagewechsel in gewissem Maße gewöhnlich. Allerdings sollte dies eine Reaktion im Körper auslösen, die eine Aktivitätssteigerung des vegetativen Nervensystems, genauer des Sympathikus bedingt.

Dieser sorgt dafür, dass der Blutdruckabfall eingedämmt wird. Des Weiteren steigt die Herzfrequenz, so dass die ausreichende Blutversorgung der Organe bestehen bleibt. Ist die Reaktion des Körpers jedoch nicht suffizient, so kann der zu geringe Blutdruck Beschwerden auslösen. Symptome wären beispielsweise Schwindel, Ohrensausen oder Schwarzwerden vor den Augen. Tritt dies auf, so spricht man von einer sogenannten orthostatischen Dysregulation.

Lesen Sie mehr zum Thema: Schwindel und Kreislauf sowie Symptome bei niedrigem Blutdruck

Ursachen von Schwindel beim Aufstehen

Schwindel beim Aufstehen kann unterschiedliche Ursachen haben aber auch die Situationen in denen dieser auftritt sind dabei wichtig zu beachten. Im Weiteren finden Sie eine Auflistung der verschiedenen Situationen und die damit zusammenhängenden häufigsten Gründe des Schwindels.

  • Schwindel beim Bücken
  • Einseitiger Schwindel
  • Schwindel bei geschlossenen Augen
  • Schwindel im Bett
  • Schwindel beim Aufstehen in der Schwangerschaft

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Schwindel beim Bücken

Hinter Schwindel beim Bücken können verschiedene Ursachen stehen. Aus diesem Grund ist es wichtig sich anzusehen, wie genau sich der Schwindel äußert und wann er auftritt. Macht sich die Schwindelsymptomatik nicht beim Bücken selbst bemerkbar, sondern beim Hochgehen, liegt die Ursache möglicherweise im Bereich des Herzkreislaufsystems. Genauer gesagt liegt dabei eine Regulationsstörung des Blutdrucks vor, bei welcher es zu Schwindel beim Aufstehen oder Aufrichten aus einer liegenden oder gebückten Lage in eine aufrechte Position durch einen Blutdruckabfall kommt.
Dieser Blutdruckabfall kommt insbesondere im Bereich des Kopfes, also auch dem Hirn zu tragen, was dann als Schwindel empfunden wird. In der Fachsprache wird dies als Orthostase-Reaktion bezeichnet. Tritt der Schwindel hingegen tatsächlich beim Bücken auf, liegt möglicherweise ein gutartiger (benigner) Lagerungsschwindel vor.

An einem einwandfreien Funktionieren unseres Gleichgewichtssinns sind die Bogengänge des Innenohrs maßgeblich beteiligt. In diesen wird bei Bewegungen des Kopfes eine Flüssigkeit beschleunigt, welche dann eine Membran mit mikroskopisch kleinen Kristallen (Otolithen) aktiviert.
Lösen sich Teile dieser Kristalle, können sie die Bogengänge verstopfen und einen gutartigen Lagerungsschwindel verursachen. Typisch für diesen sind kurze und heftige Schwindelattacken, welche vor allem auch beim Drehen während des Liegens, aber auch beim Hinsetzen, dem Blick nach oben und schnellen Kopfbewegungen im Allgemeinen auftreten. Ebenfalls kan es zu Schwindel beim Hinlegen kommen. Die Attacken dauern meist etwa 20 bis 45 Sekunden an und äußern sich als Drehschwindel; parallel hierzu kann Übelkeit und auch Erbrechen auftreten. Andere Symptome wie etwa Doppelbilder, Ohrgeräusche und Hörstörungen treten jedoch nicht auf. Diagnostiziert wird der gutartige Lagerungsschwindel vom Arzt durch eine Lagerungsprobe. Bei dieser wird der Kopf des Patienten rasch zur Seite gedreht, wodurch der Schwindel reproduzierbar ist.

Glücklicherweise lässt sich der Schwindel beim Aufstehen, wenn es sich um benignen Lagerungsschwindel handelt, sehr gut und schnell behandeln. Hierfür vollführt der Arzt ein spezielles Lagerungsmanöver, durch welches sich der abgesprengte Kristall löst und der Bogengang wieder frei wird.

Schwindel auf der linken oder der rechten Seite

Schwindel kann viele Ursachen haben. Um eine genaue Diagnose stellen zu können ist daher ein genaues Ergründen der Schwindelsymptomatik wichtig.
Ein wichtiger Hinweis ist es, wenn der Schwindel nur auf einer Seite auftritt, beziehungsweise wenn der Drehschwindel in eine bestimmte Richtung dreht. Die Verdachtsdiagnose eines gutartigen (benignen) Lagerungsschwindels, welcher ohnehin bei Schwindel beim Aufstehen im Raum steht, verfestigt sich hierdurch.

Der benigne Lagerungsschwindel hat seine Ursache in den Bogengängen des Innenohrs, welche das Gleichgewichtsorgan bilden. In ihnen befinden sich mikroskopisch kleine Kristalle (Otolithen), welche auf einer Membran befestigt sind. Wird ein Teil dieser Kristalle abgesprengt, kann er einen Bogengang verstopfen und so einen gutartigen Lagerungsschwindel auslösen. Dieser tritt dann vorwiegend bei schnellen Kopfbewegungen und Lageänderungen (z.B. auch Aufstehen), auf und kann mit Übelkeit einhergehen. Die Schwindelattacken dauern in der Regel etwa 30 Sekunden an. Eine Behandlung ist schnell und recht unkompliziert durch das Durchführen eines speziellen Lagerungsmanövers durch den Arzt möglich.

Schwindel mit geschlossenen Augen

Zu Einordnung von Schwindel beim Aufstehen existieren verschiedene Kriterien. Grob kann ein Schwindel dabei in einen systematischen (gerichteten) und einen unsystematischen (ungerichteten) Schwindel. ´
Letzterer hat oft Kreislaufbeschwerden oder die Nebenwirkungen von Medikamenten zur Ursache, wohingegen Ersterer in der Regel auf Erkrankungen des Gleichgewichtsorgans im Innenohr oder seiner Leitungsbahnen zum und im Hirn beruht.
Der systematische Schwindel kann sich dabei in verschiedensten Formen darstellen. Dazu gehören sowohl der Drehschwindel, welcher sich anfühlt, als würde man Karussell fahren, als auch der Schwankschwindel wie beim Bootsfahren oder auch der Liftschwindel, bei welchem der Betroffene das Gefühl hat, mit einem Aufzug zu fahren. Charakteristisch für den systematischen Schwindel ist dabei, dass er bei geschlossenen Augen unverändert auftritt.
Die häufigste Ursache für einen systematischen Schwindel ist der gutartige Lagerungsschwindel. Weitere mögliche Krankheitsbilder, welche einen systematischen Schwindel auslösen, sind der Morbus Meniére und die Neuritis Vestibularis. Erkrankungen des Hirns, wie etwa Durchblutungsstörungen, sind hingegen recht selten Verursacher eines Schwindels bei geschlossenen Augen.

Lesen Sie mehr zum Thema: Schwindel im Zusammenhang mit dem Auge

Schwindel im Bett

Charakteristisch für das Krankheitsbild des gutartigen (benignen) paroxysmalen Lagerungsschwindels ist ein Drehschwindel, der bei mehr oder weniger schnellen Bewegungen des Kopfes auftritt. Dies kann Schwindel beim Aufstehen aus einer gebückten Haltung, beim Aufrichten aus dem Liegen oder eben auch eine simple Drehung im Bett auslösen. Dabei kommt es zu anfallsartigen Schwindelattacken, die zwischen 20 bis 45 Sekunden anhalten und mit Übelkeit bis hin zum Erbrechen einhergehen können. Typisch ist außerdem, dass der Betroffene eine bestimmte Richtung, in welche der Schwindel dreht, benennen kann.

Die Ursache des benignen Lagerungsschwindels liegt dabei in einem Verstopfen einer der Bogengänge des Innenohrs. Diese flüssigkeitsgefüllten Bögen sind ein essentieller Bestandteil unseres Gleichgewichtssinnes. In ihnen befinden sich Membranen, an welchen Kristalle (Otolithen) haften. Kommt es zur Absprengung eines dieser Kristalle, kann dieser einen Bogengang verstopfen und so die Schwindelsymptomatik verursachen. Eine Behandlung ist in der Regel schnell und unkompliziert durch einen fachkundigen Arzt durchzuführen.

Lesen Sie mehr zum Thema: Schwindel am Morgen

Test Schwindel im Liegen

Beantworten Sie 12 kurze Fragen und erfahren Sie, was die Ursache für Ihren Schwindel im Liegen sein könnte: Test Schwindel im Liegen

Schwindel beim Aufstehen in der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft kann eine starke Belastung für den Körper darstellen. Neben dem eigenen Körper muss nun auch der des Kindes mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden.
Dies bedeutet, dass sich die Durchblutung einem zunehmend größer werdendem Kreislauf anpassen muss. Es kann zu einem Schwindel beim Aufstehen durch Blutdruckschwankungen mit Blutdruckabfall kommen, welche wiederum für einen Schwindel sorgen können. Vor allem wenn das Aufstehen sehr schnell und plötzlich erfolgt. Dies ist an sich nur sehr selten gefährlich, kann jedoch für Stürze sorgen und sollte deshalb nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Um diesen Blutdruckeinbrüchen zumindest teilweise vorzubeugen kann beispielsweise regelmäßige Bewegung helfen. Allzu viel Sport sollte dabei jedoch nicht getrieben werden; wichtig ist dabei vor allem auch, genügend Ruhepausen einzuplanen. Hilfreich können außerdem Wechselbäder und Kneipsche Güsse mit kaltem Wasser sein, da diese den Blutdruck anregen. Achten Sie zudem darauf, dass Sie stets genug trinken und auch essen, um einer Unterzuckerung zu vorzubeugen. Gehen Sie Ihre gewohnten Tätigkeiten zudem etwas ruhiger als gewohnt an; vermeiden Sie ein zu schnelles Aufstehen aus dem Bett oder aus dem Sitzen.

Lesen Sie mehr zum Thema: Schwindel in der Schwangerschaft

Weitere Ursachen

In aller Regel ist Schwindel beim Aufstehen idiopathisch, das heißt, er tritt ohne bekannte Ursache auf. Betroffen sind vordergründig junge Frauen und schmächtige Menschen mit dünnen und langen Gliedmaßen. Ein Schwindel beim Aufstehen kann allerdings auch auf verschiedene Grunderkrankungen zurückzuführen sein.

Venenklappeninsuffizienz

Venenklappen in den Venen, die dafür sorgen, dass das Blut gegen die Schwerkraft wieder in Richtung des Herzens zurück fließt, können durch Krampfadern (Varizen) oder eine abgelaufene Thrombose geschädigt sein.
Durch diese Schädigung können sie dem Versacken des Blutes in die Beinvenen nicht mehr in entsprechender weise entgegen wirken und der Rückfluss des Blutes zum Herzen, ist nicht mehr so effizient.

Diabetes mellitus

Auch eine Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) kann durch Nervenschädigungen (Neuropathie) den Schwindel bedingen, da durch die Nervenschädigung die Reaktion des Körpers auf das Versacken des Blutes zu keinem Effekt mehr führt.

Lesen Sie mehr über den Zusammenhang von Diabetes und Schwindel: Diabetes mellitus

Medikamente

Häufig kommt es bei Medikamenten wie Wassertabletten (Diuretika), blutdrucksenkenden Medikamenten (Antihypertensiva) und gefäßerweiternden Medikamenten (Vasodilatanzien) zu Schwindel als Nebenwirkung.

Orthostatische Dysregulation

Die zwei wichtigsten Krankheitsbilder im Zusammenhang mit Schwindel beim Aufstehen sind der gutartige Lagerungsschwindel und die sogenannte orthostatische Dysregulation.

Letztere ist die Folge eines zu schnellen Aufstehens aus einer liegenden oder Sitzenden Position. In der Folge versackt knapp ein halber Liter Blut in den Venen der Beine. Normalerweise wird dies durch ein Verengen der Blutgefäße, sowie einen Anstieg der Herzfrequenz kompensiert.
Bei der orthostatischen Dysregulation liegt jedoch eine Regulationsstörung des Blutdrucks vor, sodass das Hirn für einen kurzen Moment nicht ausreichend mit Blut versorgt ist. Dies äußert sich dann in Form von Schwindel.

Der gutartige Lagerungsschwindel hingegen hat seine Ursache in den flüssigkeitsgefüllten Bogengängen des Innenohrs. Diese sind mit Membranen ausgestattet, auf welchen mikroskopisch kleine Kristalle (Otolithen) sitzen. Lösen sich Teile dieser Kristalle, können sie die Bogengänge verstopfen und dadurch eine Schwindelsymptomatik, genauer gesagt einen Drehschwindel, auslösen. Diese tritt dann typischerweise anfallsartig bei plötzlichen Kopfbewegungen, beispielsweise beim Drehen im Bett, auf und hält für etwa 30 Sekunden an. Mit ihr einher gehen können Übelkeit und Erbrechen.

Test Schwindel

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Therapie von Schwindel beim Aufstehen

Normalerweise muss bei zu niedrigem Blutdruck keine Therapie angedacht werden. Durch einfache Maßnahmen kann man ihm entgegen wirken und so eventuell auch den Schwindel beim Aufstehen positiv beeinflussen. Folgendes kann man leicht selbst vollziehen:

  • langsames und behutsames Aufrichten aus der sitzenden oder liegenden Position
  • ausreichende Flüssigkeitszufuhr
  • Wechselduschen
  • Tragen von Kompressionsstrümpfen
  • genügend körperliche Bewegung
  • erhöhte Kochsalzaufnahme zur Blutdrucksteigerung

Ausschließlich in schwerwiegenden Fällen sollte nach ärztlicher Verordnung einer medikamentösen Therapie nachgegangen werden. In Frage kommen hier Medikamente, die die Blutgefäße verengen (Vasokonstriktoren) oder die das vegetative Nervensystem, also den Sympathikus, aktivieren (Sympathomimetika).

Führt der Schwindel beim Aufstehen zu einer Bewusstlosigkeit (Synkope), so sollten die Beine unmittelbar hochgelagert werden. Anschließend empfiehlt es sich einen Arzt aufzusuchen. Bei Notwendigkeit kann der Arzt ein Medikament verschreiben, welches dann beim erneuten Auftreten der Beschwerden eingenommen werden kann, so dass eine erneute Bewusstlosigkeit (Synkope) verhindert wird. In der Regel handelt es sich dabei um ein sogenanntes Sympathomimetikum, welches das vegetative Nervensystem stimuliert.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema unter: Schwindel und die möglichen Therapiemaßnahmen

Was kann man tun?

Wie der Schwindel beim Aufstehen zu behandeln ist, hängt sehr stark von seiner Ursache ab.
Was also tun? Verschiedene Übungen für den Gleichgewichtssinn können teilweise eine Besserung der Schwindelsymptomatik bringen. Bei niedrigem Blutdruck hingegen kann seine Beschwerden durch das Treiben von Sport bessern oder zumindest lernen, mit seinem niedrigen Blutdruck umzugehen.
Da viele Ursachen für einen regelmäßig auftretenden Schwindel jedoch nur schwer oder gar nicht von selbst zu behandeln sind, stellt sich zunächst oft die Frage, wann ein Arzt aufzusuchen ist. Einige Anzeichen und Symptome sollten sie dabei dazu veranlassen, den Rat eines Arztes hinzuzuziehen.

Hierzu gehört etwa, wenn der Schwindel sehr plötzlich und ohne ersichtlichen Grund auftritt. Vor allem, wenn dies regelmäßig passiert oder der Schwindel länger auftritt, ist das ein ernstzunehmender Warnhinweis.
Tritt nicht nur der Schwindel beim Aufstehen, sondern auch bei plötzlichen Kopfbewegungen auf, spricht dies für einen gutartigen Lagerungsschwindel. Dieser kann gut durch einen Arzt behandelt werden. Auch wenn neben dem Schwindel zusätzlich Symptome wie Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen, Ohrgeräusche, Benommenheit und Fieber auftreten sollte definitiv ein Arzt aufgesucht werden.
Auffällig sind zudem anhaltende Schwindelsymptome, die zeitgleich mit einer Mittelohrentzündung, Grippe, Scharlach oder einer anderen Infektionskrankheit auftreten.

Prognose

Schwindel beim Aufstehen und ein zu niedriger Blutdruck sind gewöhnlich harmlos, können aber die Lebensqualität deutlich schmälern. Man sollte sich allerdings bewusst sein, dass ein niedriger Blutdruck günstig ist, da die Gefäße dadurch nicht so sehr strapaziert werden und die Patienten nicht so häufig Herz- Kreislauf- Erkrankungen erleiden.

Ist der Schwindel beim Aufstehen durch eine Grunderkrankung bedingt, so ist die Prognose durch die zugrunde liegende Krankheit definiert.

Diagnose vom Schwindel beim Aufstehen

Zu Beginn sind vor allem das Arzt- Patienten- Gespräch und die allgemeine körperliche Untersuchung von entscheidender Bedeutung.
Hier kann der Arzt erörtern, ob es eine organische Ursache für die Beschwerden gibt, ob es sich um Nebenwirkungen von Medikamenten handelt oder ob der Schwindel beim Aufstehen idiopathischer Ursache ist. Die körperliche Untersuchung kann erste Hinweise auf eine bestehende Grunderkrankung geben.

Auch bestimmte Tests können von Seiten des Arztes durchgeführt werden.

  • Schellong-Test: mehrmaliges Messen von Blutdruck und der Puls. Zu Beginn erfolgen die Messungen innerhalb von 10 Minuten im Liegen, im Anschluss finden die Messungen im Stehen statt.
  • Kipptischuntersuchung: Hierbei wird der Patient auf einem beweglichen Tisch angeschnallt. Zunächst bleibt der Patient für 20 Minuten in der liegenden Position. Blutdruck und Puls werden fortwährend überwacht. Nachfolgend wird der Tisch gekippt, so dass der Patient aufgerichtet ist.

Der systolische Blutdruck (erster Wert) darf bei diesen Tests nach dem Aufrichten bis zu 20 mm Hg abfallen, der diastolische Blutdruck (zweiter Wert) bis zu 10 mm Hg. Zusätzlich sollte im Regelfall der Puls leicht ansteigen.

Im weiteren Verlauf kann es von Nutzen sein eine 24- Stunden- Blutdruckmessung vorzunehmen, um den Tagesverlauf des Blutdruckes zu erfassen. Das dabei verwendete Blutdruckmessgerät kann problemlos über den Tag bei sich getragen werden und führt zu keinerlei Einschränkung. Zusätzlich sollten die absolvierten Tätigkeiten in einem kleinen Tagebuch festgehalten werden, um einen Zusammenhang zwischen Blutdruck und Beschäftigung herstellen zu können.

Test Schwindel im Liegen

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