Herzrasen

Allgemeines

Herzrasen, in der Fachsprache auch paroxysmale Tachykardie genannt, ist fast jedem Menschen bekannt. Eine Tachykardie definiert sich über eine Herzfrequenz mit über 100 Schlägen pro Minute. Meist beginnt das Herzrasen sehr plötzlich, dann spürt man seinen Herzschlag bis in den Hals oder im ganzen Brustkorb (sogenannte Palpitationen). Bei Vorfreude, Aufregung oder Angst ist Herzrasen meistens völlig unbedenklich und klingt langsam wieder ab. Herzrasen kann aber auch der Hinweis für eine organische Herz- oder Schilddrüsenerkrankung sein und sollte vom Hausarzt abgeklärt werden, wenn neben dem Herzrasen noch weitere Symptome wie Herzstolpern, Atemnot, Übelkeit oder Schwindel auftreten.

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Entstehungsmechanismus

Bei jedem Menschen treten über den Tag verteilt Extraschläge des Herzens auf, sogenannte Extrasystolen. Eine Extrasystole ist unbedenklich, kann aber kreisende Erregungen auslösen. In diesem Erregungskreislauf kehrt die Erregungswelle immer wieder über die gleiche Bahn zum Ausgang der elektrischen Erregung zurück. Eine solche kreisende Erregung wird auch als Reentry-Kreislauf bezeichnet und kann in den Herzkammern zum Beispiel am Rand einer Narbe im Herzmuskelgewebe nach einem Herzinfarkt entstehen. Außerdem gibt es bei manchen Patienten angeborene Leitungsbahnen zwischen den Vorhöfen und den Herzkammern, die einen Reentry-Kreislauf begünstigen können. Durch einen Reentry-Kreislauf entsteht ein Herzrasen mit regelmäßigem Rhythmus.
Kommt es statt zu diesem regelmäßigen Herzrasen zu vielen kleineren, unregelmäßigen Erregungskreisläufen, ist Vorhofflimmern oder Kammerflimmern die Folge. Während Kammerflimmern zum sofortigen Kreislaufstillstand führt und betroffene Patienten reanimiert werden müssen, wird Vorhofflimmern oftmals nicht bemerkt, weil es die Kreislauffunktion gar nicht oder nur wenig einschränkt.
Herzrasen kann aber nicht nur über den Mechanismus kreisender Erregungen ausgelöst werden, sondern auch durch die sogenannte „gesteigerte Automatie“, die die Frequenz des Sinusknotens beschleunigt. Der Sinusknoten ist der Taktgeber des Herzens und kann durch das vegetative Nervensystem, verschiedene Medikamente und Genussmittel wie Koffein und andere Faktoren, die sich auf das Herz-Kreislauf-System auswirken, zu einer schnelleren Frequenz angeregt werden und so Herzrasen auslösen.


Ursachen des Herzrasens

  • Alkohol wirkt leider nicht nur auf das Gehirn, wo es einen oftmals erwünschten Rauschzustand erzeugt, sondern auch im Rest des Körpers. Dort kann er weniger wünschenswerte Nebenwirkungen hervorrufen – zum Beispiel Herzrasen, aber auch Bluthochdruck und Hypoglykämien (Unterzuckerung).
    Diese Effekte sind auf eine Aktivierung des Sympathikus im Zwischenhirn zurückzuführen. Der Sympathikus ist ein Teil des vegetativen Nervensystems, der uns in eine allgemeine Kampfbereitschaft versetzt (Fight-or-Flight-Reaktion). Das hat zur Folge, dass die Leistung des Herzens gesteigert wird, die Herzfrequenz und das ausgeworfene Blutvolumen werden größer. Das führt wiederum zu einer Blutdrucksteigerung. Steigt die Herzfrequenz über 100 Schläge pro Minute, spricht man von einer Tachykardie, die umgangssprachlich auch als Herzrasen oder Herzjagen bekannt ist.
    Dem Herzrasen können viele zum Teil gefährliche Erkrankungen zugrunde liegen, bei denen eine Abklärung sinnvoll ist. Rhythmusstörungen, die durch Alkohol verursacht werden, sind meist harmlos und binnen 24 Stunden wieder vorüber. Diese supraventrikulären Tachykardien, wie in diesem Falle Vorhofflimmern, treten bevorzugt bei jungen Männern einige Stunden nach exzessivem Alkoholkonsum auf. Aus diesem Grund spricht man auch von dem Holiday-Heart-Syndrom. Beim Flimmern der Vorhöfe kommt es zwar nicht wie beim Kammerflimmern zum funktionellen Herzstillstand, aber es resultiert eine absolute Arrhythmie – das Herz schlägt zu schnell und sehr unregelmäßig. Bei mehrfachem Vorkommen ist ein Verzicht auf größere Alkoholmengen sowie eine Abklärung bei einem Kardiologen empfehlenswert.
    Lesen Sie viele weitere Informationen zu diesem Thema unter: Herzrasen nach Alkohol

  • Stress beeinflusst vor allem das vegetative oder autonome Nervensystem, das nicht der willkürlichen Steuerung unterliegt. Stress führt zur Aktivierung des Sympathikus, einem Teil des vegetativen Nervensystems. Der Sympathikus führt wiederum zur Ausschüttung von Signalstoffen wie die Katecholamine Noradrenalin und Adrenalin, wodurch eine Steigerung der Herzleistung hervorgerufen wird. Genauer gesagt steigt die Herzfrequenz und ein größeres Blutvolumen wird ausgeworfen.
    Außerdem kommt es zur Verengung der Blutgefäße und dadurch zum Blutdruckanstieg, die Lungen werden erweitert und die Aktivität des Verdauungstraktes gehemmt, wir sind quasi kampfbereit. Evolutionär gesehen ist diese Stressreaktion hilfreich, weil sie den Menschen in Alarmbereitschaft versetzt, um das Überleben in gefährlichen Situationen zu sichern. Sie wirkt allerdings schädlich, wenn der Sympathikus dauerhaft sehr aktiv ist (hier ist nicht von einer akuten, kurzweiligen Belastungssituation die Rede).
    Mehr Informationen dazu finden Sie unter: Herzrasen durch Stress

    Folgen einer längerfristigen Stressbelastung, die sowohl physischer als auch psychischer Natur sein kann, machen sich also oftmals am Herzen bemerkbar. Denn durch die Sympathikusaktivierung kann es zu Tachykardien (Herzrasen) kommen, also zu einem zu schnellem Herzschlag (mehr als 100 Schläge pro Minute). Wenn das Herz über eine längere Zeit zu schnell schlägt, steigt das Risiko für weitere Rhythmusstörungen. Da sich das Herz nur bedingt an die permanente Stresssituation anpassen kann, wird es auf Dauer überlastet. Das ist wiederum ein Risikofaktor für diverse andere Herzerkrankungen, zum Beispiel die koronare Herzkrankheit, die im Endstadium zum Herzinfarkt führt oder die Herzschwäche (Herzinsuffizienz).
  • Die Schilddrüse produziert die für den Menschen lebensnotwendigen Hormone Trijodtyronin (T3) und Thyroxin (T4). Sie sind grundsätzlich dafür verantwortlich, den Stoffwechsel anzukurbeln, die Herzleistung zu steigern und Wärme zu produzieren. Sie werden weiterhin für die intellektuelle Entwicklung sowie das Längenwachstum benötigt. Die beiden Hormone verstärken aber auch die Wirkung von Katecholaminen, zu denen Noradrenalin und Adrenalin gehören.
    Noradrenalin und Adrenalin steigern die Herzfrequenz (Chronotropie) und die Muskelkraft des Herzens (Inotropie) oder ganz allgemein die Herzleistung. Es wird also in kürzeren Abständen ein größeres Blutvolumen ausgeworfen. Durch eine Verengung der Blutgefäße kommt es außerdem zur Blutdrucksteigerung. Da das Herz ein größeres Volumen gegen einen höheren Druck pumpen muss, steigt die Herzarbeit ebenfalls. Wenn nun bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) zu viel T3 und T4 im Blut vorliegt, wird durch die verstärkte Adrenalinwirkung das Herz stark angetrieben, viel mehr als eigentlich erforderlich wäre. Deshalb kommt es häufig bei einer Schilddrüsenüberfunktion zu Herzrasen, was sich bis zum Vorhofflimmern steigern kann. Wenn neben dem Herzrasen ein Exophthalmus (weit hervorstehende Augen), ein hoher Blutdruck, gesteigerte Reflexe und Gewichtsverlust vorliegen, ist eine Schilddrüsenüberfunktion sehr wahrscheinlich die Ursache der Tachykardie.
  • Herzrasen kann nicht nur bei starker körperlicher Anstrengung auftreten, sondern auch in völliger Ruhe und in der Nacht. Viele Betroffene berichten sogar ausschließlich von Problemen in der Nacht. Das muss nicht zwangsläufig etwas Schlimmes sein, ausschließen kann man es jedoch auch nicht. Deshalb sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, der das abklärt. Meist handelt es sich jedoch um "gutartiges" Herzrasen, das vom Sinusknoten oder den Vorhöfen ausgeht. Man nennt diese Form supraventrikuläre Tachykardien. Ursachen können von übermäßigem Alkoholgenuss bis zur Hormonumstellung in den Wechseljahren reichen. Eine Schilddrüsenüberfunktion sollte ausgeschlossen werden, denn die Schilddrüsenhormone haben eine das Herz antreibende Wirkung. Herzrasen kann auch ein Hinweis auf Bluthochdruck oder eine Blutarmut (Anämie) sein. In dem Fall versucht der Körper den Sauerstoffmangel durch schnelleres Verteilen des Blutes im Körper, also schnellerem Herzschlag auszugleichen.
  • Hinter nächtlichem Herzrasen können sich aber auch schwere Erkrankungen verbergen, zum Beispiel eine ventrikuläre Tachykardie (das Herzrasen geht von der Herzkammer aus). Dies kann zum Kammerflimmern führen, was ein lebensgefährlicher Zustand ist. Auch bei Vorhofllimmern kommt es durch eine absolute Arrhythmie zu Herzrasen. Eine Tachykardie kann aber auch ein Hinweis auf eine koronare Herzkrankheit oder einen Herzinfarkt sein. Außerdem kann sie durch Vergiftungen oder eine Lungenembolie hervorgerufen sein. Es sollte auf jeden Fall nachgeforscht werden, was die Ursache des nächtlichen Herzrasens ist.

Viele weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter: Ursachen des Herzrasens

Symptome und Komplikationen

Eine Herzfrequenz von über 100 Schlägen pro Minute wird als Herzrasen bezeichnet.

Beim Herzrasen spürt man seinen erhöhten Puls bis in den Hals und im ganzen Brustkorb. Im Regelfall beginnt das Herzrasen relativ plötzlich und hört allmählich wieder auf. Das Spüren des eigenen Herzschlages ist ein häufiges Begleitsymptom, Mediziner sprechen von Palpitationen. Gleichzeitig mit dem Herzrasen kann ein Herzstolpern auftreten, das seine Ursache in einem unregelmäßigen Herzschlag hat und ein Symptom des Vorhofflimmerns sein kann, aber auch bei ungefährlichem Herzrasen auftreten kann. Begleitend zum Herzrasen kann eine kurze Bewusstlosigkeit auftreten, weil durch die massiv gesteigerte Herzfrequenz die Kreislauffunktion eingeschränkt werden kann.

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Herzrasen und Zittern

Eine häufige Ursache für Herzrasen und Zittern ist die psychogene Hyperventilation. Durch Schmerzen, Angst, Nervosität oder andere psychische Belastungen kann es zu einer krankhaften Steigerung des Atemminutenvolumens kommen, indem die Atemregulation von den üblichen Einflüssen der chemischen Atemstimuli im Blut und von den Wirkungen des Säure-Basen-Haushaltes abgekoppelt wird. Durch die enorm gesteigerte Atmung fällt der Kohlenstoffdioxidgehalt im Blut ab und der pH-Wert des Blutes steigt. Der niedrige CO2-Gehalt und der hohe pH-Wert können zu klinischen Symptomen führen, die in ihrer Gesamtheit als Hyperventilations-Syndrom bezeichnet werden. Ein Kribbelgefühl an den Extremitäten ist beim Hyperventilations-Syndrom häufig. Im Extremfall kann es zu Krämpfen (Tetanie) mit Pfötchenstellung der Hände kommen. Meistens wird die Hyperventilation aber nur durch Zittern, Kopfschmerzen und Herzrasen begleitet, auch eine Bewusstlosigkeit ist möglich. Eine krankhafte organische Ursache für das Herzrasen liegt bei der psychogenen Hyperventilation nicht vor.
Die Therapie erfolgt über die Rückatmung der Ausatemluft durch Vorhalten eines Plastikbeutels. Durch das Prinzip der Rückatmung nimmt der Körper das zuvor ausgeatmete Kohlenstoffdioxid wieder auf, der CO2-Spiegel im Blut steigt wieder und die Symptome verschwinden allmählich.
Herzrasen und Zittern tritt bei psychischer Belastung, Prüfungsangst oder zu viel Stress aber nicht nur im Rahmen der Hyperventilation auf, sondern sind oft die einzigen Beschwerden bei einer psychischen Überlastung. Herzrasen und Zittern können auch bei übermäßigem Alkohol- oder Koffeinkonsum oder im Rahmen einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) jeder Ursache auftreten, auch die Einnahme von Drogen kann Herzrasen und Zittern auslösen. Eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) löst ebenfalls häufig Herzrasen und Zittern, vor allem der Finger, aus und macht sich außerdem durch innere Unruhe, Schlaflosigkeit, vermehrtes Schwitzen, ungewollten Gewichtsverlust und Bluthochdruck bemerkbar. Bei der Schilddrüsenüberfunktion kommt es zu einem Überangebot an Schilddrüsenhormonen, die oben genannten Symptome ergeben sich aus der übersteigerten Wirkung der Schilddrüsenhormone. Das Herzrasen bei Hyperthyreose ist auf eine durch die Schilddrüsenhormone vermittelte erhöhte Empfindlichkeit des Herzens für Adrenalin zurückzuführen und kann entweder ein Symptom des Vorhofflimmerns sein oder Ausdruck einer gesteigerten Automatie des Sinusknotens, die zu einer Steigerung der Herzfrequenz führt.

Herzrasen und Übelkeit

Übelkeit ist normalerweise ein Symptom für eine Erkrankung des Magen-Darm-Traktes, kann aber in Kombination mit Herzrasen auf einen Herzinfarkt hinweisen. Frauen und Männer nehmen Schmerzen unterschiedlich wahr, vor allem bei Frauen sind Übelkeit und Schmerzen im Oberbauch ein häufiges Symptom eines Herzinfarktes. Deshalb sollten bei Frauen alle neuen Beschwerden mit plötzlichem Beginn, Lokalisation in der Region zwischen Nase und Bauchnabel und einer Dauer von mehr als 15 Minuten dringend ärztlich abgeklärt werden.

Herzrasen in der Schwangerschaft

Bei Schwangeren ist der Platz für die Bauchorgane durch das ungeborene Kind deutlich eingeschränkt. Die Bauchorgane weichen deshalb teilweise nach oben aus, was zu einem Zwerchfellhochstand führt. Außerdem kann das ungeborene Kind auf die untere Hohlvene drücken und so den venösen Blutrückfluss zum Herzen einschränken. Das Kreislaufsystem der Schwangeren wird dadurch deutlich belastet, das Herz muss also mehr arbeiten, um die Blutversorgung für Mutter und Kind sicher zu stellen. Phasenweises Herzrasen in der Schwangerschaft wird von Frauenärzten meistens als unbedenklich eingestuft.

Nur sehr selten ist Herzrasen in der Schwangerschaft ein Symptom einer neu aufgetretenen Herzerkrankung oder Schilddrüsenfunktionsstörung. Ein erhöhter Puls schadet dem Kind nicht, sondern ist als normale Reaktion auf die bestehende Schwangerschaft zu werten. Allerdings: Ist neben der Herzfrequenz der Blutdruck in der Schwangerschaft dauerhaft erhöht, besteht durch die sogenannte Schwangerschaftshypertonie eine Gefahr für Mutter und Kind. Die betroffenen Schwangeren sollten sich ärztlich beraten und den Bluthochdruck behandeln lassen.

Weitere Informationen finden Sie auch unter unserem Thema: Herzrasen in der Schwangerschaft

Wechseljahre

Es gibt zahlreiche Frauen, bei denen sich der Eintritt in die Wechseljahre und auch das Durchleben dieser als sehr anstrengend äußert, da sie viele Beschwerden haben. Der Östrogenspiegel fällt ab (Östrogen=Weibliches Sexualhormon) und dies macht dem Körper schwer zu schaffen.

Nicht nur die Wechsel zwischen Schwitzen und Frieren zu völlig unpassenden Augenblicken, sondern auch nächtliches Herzrasen ist ein typisches Symptom. Der abfallende Östrogenspiegel ist dafür verantwortlich, dass das vegetative Nervensystem, das ist jenes Nervensystem, welches die unbewussten Vorgänge des Körpers regelt, wie zum Beispiel den Herzschlag oder aber auch die Hormonproduktion, viel leichter und stärker auf Reize reagiert. Deshalb kann es sehr leicht zu Herzrasen kommen. Dennoch sollte man auf keinen Fall die psychische Belastung außer Acht lassen, mit welcher Frauen zu kämpfen haben, wenn sich in ihrem Körper vieles ändert. So ist es vor allem der Anfang der Wechseljahre, wo sich psychisch bedingte Symptome häufen. Natürlich kann auch dies nächtliches Herzrasen verursachen.

Herzrasen und Alkohol

Herzrasen ist ein sogenanntes Präsentiersymptom der Alkoholkrankheit, was bedeutet, dass ein neu aufgetretenes Herzrasen für den Arzt ein Anzeichen für übermäßigen Alkoholkonsum sein kann, wenn noch weitere Faktoren auf ein Alkoholproblem schließen lassen. Herzrasen kann aber auch bei nur einmalig erhöhtem Alkoholkonsum auftreten. Alkohol blockiert die Neubildung von Zuckermolekülen in der Leber und führt somit vor allem bei Diabetikern zur Unterzuckerung. Eine Unterzuckerung durch übermäßigen Alkoholkonsum ist aber auch bei Nicht-Diabetikern möglich. Problematisch ist, dass angetrunkene oder betrunkene Personen die Warnzeichen einer drohenden Unterzuckerung schlechter erkennen als im nüchternen Zustand. Die Unterzuckerung kann eine in der Fachsprache als sympathikoton bezeichnete Reaktion des Körpers hervorrufen, die sich unter anderem durch vermehrtes Schwitzen, Unruhe, Zittern und Herzrasen bemerkbar macht.

Lesen Sie viele weitere Informationen zu diesem Thema unter: Herzrasen nach Alkohol.

Herzrasen nach dem Essen

Herzrasen nach dem Essen, sprich eine Herzfrequenz von mehr als 100 Schlägen pro Minute, kann auf eine erhöhte Stoffwechselaktivität bei gleichzeitig vorliegender Minderfunktion bestimmter Organe oder krankheitsbedingt veränderter Organe hindeuten.
Doch auch die Zusammensetzung der Nahrung spielt eine wichtige Rolle. Die Durchblutung des Verdauungstraktes wird nach der Zufuhr von Nahrung gesteigert. Normalerweise ist diese körperliche Mehrbelastung des Herz-Kreislaufsystems für den betroffenen Organismus nur gering wahrnehmbar.

Bei bestehenden Erkrankungen am Herzen oder an den Gefäßen, wie beispielsweise der koronaren Herzkrankheit, kann der vermehrte Blutdurchfluss im Magen-Darm-Trakt eine deutlich erhöhte Herzaktivität bedingen. Diese äußert sich in einer hohen Herzfrequenz.
Stark fett- oder zuckerhaltige Nahrung, genauso wie koffeinhaltige und alkoholische Getränke können ebenfalls Auslöser für ein Herzrasen sein.
Das Dumping-Syndrom tritt insbesondere nach Eingriffen am Magen-Darm-Trakt, wie Magenverkleinerungen oder Tumorentfernungen, auf. Meist handelt es sich um eine reduzierte Passagezeit im Magen bei gestörter Funktion bestimmter Nervenbahnen. Der Nahrungsbrei im Magen wird üblicherweise nicht nur abhängig vom Füllungszustand in den Dünndarm weitergegeben, sondern steht auch in engem Zusammenhang mit dem Herz-Kreislauf-System. Entleert der Magen nun unabhängig vom normalen Rhythmus seinen Inhalt, kann dies zu Herzrhythmusstörungen, wie dem Herzrasen, führen.

Ein beginnender Diabetes mellitus Typ II kann im Rahmen eines massiven Abfalls des Blutzuckerspiegels eine Blutdruckerhöhung mit gleichzeitigem Herzrasen bedingen.
Daneben existieren weitere, seltenere endokrinologische Ursachen, wie ein insulinproduzierender Tumor, der für das Herzrasen nach dem Essen verantwortlich sein kann.

Herzrasen und Atemnot

Atemnot oder Luftnot wird in der Fachsprache als Dyspnoe bezeichnet und ist als „subjektives Empfinden, die Atemtätigkeit steigern zu müssen“ definiert. Die Dyspnoe wird durch die WHO in die Schweregrade I-IV eingeteilt.

  • Grad I entspricht Atemnot bei schnellem Gehen, beim Bergaufgehen oder beim Treppensteigen.
  • Grad II beschreibt eine Atemnot, die beim Gehen in der Ebene auftritt.
  • Grad III bezieht die Notwendigkeit von Pausen zum Luftholen bei einem ruhigen Spaziergang mit ein.
  • Grad IV entspricht einer Atemnot, die bereits in Ruhe auftritt.

Symptome der Atemnot sind die beschleunigte Atmung (Tachypnoe) mit einer Atemfrequenz von über 20 Atemzügen pro Minute und die Tachykardie, im Volksmund als Herzrasen bezeichnet. Weitere Begleitsymptome können Angst, der Einsatz der Atemhilfsmuskulatur und eine Blaufärbung der Haut (Zyanose) als Zeichen einer Sauerstoffunterversorgung sein.
Ursächlich für ein Herzrasen mit Atemnot können Erkrankungen der Lunge und der Atemwege sein, hierzu zählen zum Beispiel Asthma, eine Lungenentzündung oder der Pneumothorax. Auch eine Herzinsuffizienz kann zur Atemnot mit Herzrasen führen, weil durch die schlechtere Versorgung des Körpers mit Sauerstoff das subjektive Gefühl von Luftnot hervorgerufen werden kann. Weitere Gründe für Herzrasen und Atemnot sind ein Aufenthalt in großer Höhe, eine Anämie (Blutarmut), eine Kohlenmonoxidvergiftung, die psychisch bedingte Hyperventilation, eine Fehlregulation des Säure-Base-Haushaltes sowie die Lungenarterienembolie. Bei der Lungenarterienembolie kommt es zum Verschluss einer Lungenarterie durch einen Thrombus aus den tiefen Bein- oder Beckenvenen. Neben Herzrasen und Atemnot kommt bei der Lungenarterienembolie zu den Symptomen noch ein atemabhängiger Brustschmerz und in vielen Fällen auch Todesangst.

Herzrasen durch Stress

Eine deutliche Beschleunigung der Herzfrequenz ist jedem in emotionalen Situationen, sei es bei Freude, Trauer oder Wut, bekannt. Üblicherweise hält diese eine begrenzte Zeit lang an und normalisiert sich anschließend wieder.
Stresssymptome, wie Herzrasen, entstehen als Reaktion auf als belastend und unkontrollierbar empfundene Situationen. Der Körper befindet sich in einem andauernden Zustand der Anspannung.
Stresshormone wie Adrenalin und Glukokortikoide werden ausgeschüttet und wirken sich auf den körperlichen und geistigen Zustand aus.
Körperliche Symptome sind mitunter Kopf- und Rückenschmerzen, eine Schwächung des Immunsystems mit häufigen Erkältungen, Magen-Darm-Beschwerden und Auffälligkeiten des Herz-Kreislaufsystems wie Herzrasen, Bluthochdruck und Atembeschwerden.

Herzrasen nachts

Phasenweises Herzrasen, das meist kurz nach dem Zubettgehen beginnt, kann ein Symptom einer sogenannten latenten Hyperthyreose sein. Eine latente Hyperthyreose ist eine noch nicht vollständig entwickelte Überfunktion der Schilddrüse. Die Schilddrüsenhormonspiegel im Blut sind hierbei noch nicht erhöht, obwohl schon eine vom normalen Regelkreis abgekoppelte Autonomie der Schilddrüse besteht. Sehr häufig ist Vorhofflimmern die Ursache für ein anfallsweise auftretendes Herzrasen bei einer latenten Schilddrüsenüberfunktion. Patienten mit einer Angststörung klagen auch häufig über nächtliches Herzrasen. Die Betroffenen wachen zitternd mit einer Panikattacke und Herzrasen auf, Schwindel und starkes Schwitzen können die Symptome verstärken.

Außerdem kann nächtliches Herzrasen auch durch normale Anspannung bedingt sein, sollte man am nächsten Tag beispielsweise eine wichtige Prüfung haben oder andere entscheidende und wichtige Dinge anstehen.

Nicht nur abends, wenn man ins Bett geht werden viele Menschen vom Herzrasen heimgesucht, sondern auch oft morgens, direkt nach dem Aufwachen leiden viele Menschen, vor allem wenn die Ursache psychischer Natur ist unter genannten Symptomen. Manche Menschen reagieren auch enorm auf aufputschende Getränke wie Energydrinks oder Kaffee, vor allem, wenn sie diesen direkt vor dem Schlafen trinken. Dies führt oft zu Einschlafprobleme aufgrund der innerlichen Unruhe.

In der heutigen Zeit, die so schnelllebig geworden ist, spielt Stress eine große Rolle. Oft müssen schon Kinder mit übermäßigem Stress zurecht kommen und immer öfter erkranken Menschen an psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder entwickeln Panikattacken und/oder Angststörungen. Vor allem dann, wenn man sich gestresst fühlt und das Gefühl hat, man wird mit einer Situation nicht fertig, oder wenn man Angst vor etwas hat, wirkt sich dies enorm auf den Körper aus. Oft spüren die Betroffenen eher etwas, wenn sie im Bett liegen.

Natürlich kann Herzrasen zu jeder Zeit auftreten, aber liegt man im Bett hat man oft viel Zeit nachzudenken und viele können dann nicht abschalten. Es wird mittlerweile im Beruf und auch in Schule und Studium sehr viel verlangt und viele stoßen tagtäglich an ihre Grenzen. Vor allem bei Mehrfachbelastungen, wie sie oft auch junge Frauen aushalten müssen, wenn sie alleinerziehend sind und auch noch nebenbei arbeiten müssen. Vor allem auch finanzielle Sorgen lassen Leute in tiefste Ängste stürzen. Ebenso gehört die Angst um den Job und der Verlust eines Familienangehörigen und des Partners zu großen Stressfaktoren.

Wie schon erwähnt, treten bei vielen Menschen, welche psychisch bedingtes Herzrasen haben, die Symptome genau dann auf, wenn sie endlich Ruhe hätten, nämlich wenn sie sich ins Bett legen und nachts. Genau dann, wenn man eigentlich denkt, dass man nun endlich Ruhe hat und entspannen kann, hat man leider auch viel mehr Zeit sich seine Sorgen und Ängste bewusst zu machen. Meist kommt irgendwann noch der Stress hinzu nicht schlafen zu können, obwohl man am nächsten Tag aufstehen muss und wieder fit sein muss. Genau diese Gedanken führen nicht zur Entspannung sondern zum genauen Gegenteil. Dennoch sollte man in jedem Fall zum Arzt gehen und erst alle somatischen und organischen Ursachen ausschließen können, ehe von einer psychischen Ursache gesprochen werden kann. Es werden dann ein normales EKG, ein Langzeit-EKG welches über 24 Std. geht und ein Belastungs-EKG gemacht. Sind alle diese Untersuchungen und Blutuntersuchungen und so weiter in Ordnung, sollte man sich auf alle Fälle der Psyche widmen und hier dann eruieren, woher die Beschwerden kommen. Dauern die Beschwerden schon zu lang an und rauben dem Patienten den Schlaf wirkt sich das zum Einen auf das ganze restliche Leben aus und erzeugt zusätzliche Angst, vor allem auch die Angst erneut nicht schlafen zu können. Und dies wiederum wird das Herzrasen nicht lindern.

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Herzrasen im Liegen

Tritt Herzrasen bevorzugt im Liegen auf, kann dies im Zusammenhang mit lagebedingten Druckveränderungen auf Rezeptoren und nervale Verbindungen stehen. Das Ursachenfeld für zeitgleiches Auftreten beider Symptome ist breit und kann neben organspezifischen Erkrankungen, auch auf psychische Auslöser zurückzuführen sein. Hält das Herzrasen im Liegen über einen gewissen Zeitraum hin an, ist eine Abklärung von ärztlicher Seite empfohlen.

Diagnose

Herzrasen als Reaktion auf eine plötzliche körperliche Belastung oder auf eine plötzlich einsetzende Aufregung oder Angst ist beim Fehlen weiterer Symptome meistens eine unbedenkliche Antwort des Körpers auf die neue Situation. Tritt das Herzrasen allerdings gehäuft oder ohne erkennbare Ursache, in Begleitung mit anderen Symptomen wie Brustschmerz, Zittern, Schwindel und Übelkeit auf, sollte das Herzrasen ärztlich abgeklärt werden, um schwerwiegende organische Ursachen auszuschließen und mögliche Krankheiten früh zu erkennen.
Der Arzt oder die Ärztin beginnt die Diagnostik mit einer umfassenden Anamnese. Wichtig sind vor allem Fragen nach der Art des Herzrasens:

  • Hat es plötzlich oder allmählich begonnen?
  • Wie häufig tritt es auf?
  • Wie lange dauert eine Episode des Herzrasens?
  • Welche Begleitsymptome (Ohnmacht, Schwindel, Brustschmerz, Luftnot etc.) treten während dem Herzrasen auf?
  • Gab es eine bestimmte auslösende Situation?
  • Nimmt der Patient oder die Patientin regelmäßig Medikamente ein?

Durch die Anamnese verschafft sich der Arzt oder die Ärztin einen ersten Eindruck vom Beschwerdebild des Patienten und kann erste Vermutungen anstellen, welche Ursachen vorliegen. Bei der körperlichen Untersuchung richtet der Arzt oder die Ärztin das Augenmerk vor allem auf etwaige Zeichen einer Herzinsuffizienz, eines angeborenen Herzfehlers oder eines hohen Blutdrucks. Auch die Lunge und die Schilddrüse werden genau untersucht.
Als nächster Untersuchungsschritt folgt die Aufnahme eines Ruhe-EKG, das vor allem im Bezug auf einen abgelaufenen Herzinfarkt, Hinweise für eine Herzinsuffizienz oder schwerwiegende Rhythmusstörungen ausgewertet wird. Im Belastungs-EKG wird ein EKG unter körperlicher Belastung auf dem Fahrradergometer aufgezeichnet, um Herzrasen, das nur unter körperlicher Belastung auftritt, zu entdecken. Bei nur phasenweise auftretendem Herzrasen kann ein Langzeit-EKG über 24-48h Stunden aufgezeichnet werden. In jedem Fall sollten zur Abklärung von Herzrasen Störungen im Elektrolythaushalt und eine Hyperthyreose durch eine Blutprobe ausgeschlossen werden.
Bei Verdacht auf eine Lungenerkrankung als Ursache für das Herzrasen werden eine Lungenfunktionsprüfung und eine Blutgasanalyse durchgeführt. Schwerwiegende Rhythmusstörungen, die nur selten auftreten, können durch sogenannte Event-Recorder (entweder außerhalb des Körpers oder implantiert) erfasst werden. Können die Episoden des Herzrasens nicht aufgezeichnet werden, kann eine solche Episode eventuell durch den Karotisdruck-Versuch oder den Kipptisch-Versuch ausgelöst und im EKG aufgezeichnet werden. Eine invasive Diagnostik ist durch eine Elektrophysiologische Untersuchung möglich, die je nach festgestellter Herzrhythmusstörung auch gleich ein Therapieverfahren darstellt.

Therapie des Herzrasens

Herzrasen wird je nach zugrundeliegender Ursache behandelt. Zur medikamentösen Therapie stehen sogenannte Antiarrhythmika zur Verfügung, die das elektrische Potential in den Herzmuskelzellen beeinflussen und so Herzrhythmusstörungen vorbeugen. Je nach Art des Herzrasens ist eine Katheterablation, eine externe Kardioversion (bei Vorhofflimmern) oder die präventive Implantation eines Defibrillatorsystems möglich. Diese Defibrillatoren, kurz ICD genannt, können bei gefährlichen Tachykardien durch Abgabe eines Elektroschocks das Herzrasen beenden. Ist das Herzrasen Symptom einer anderen Erkrankung, wird natürlich diese behandelt: Bei einer Hyperthyreose wird die Schilddrüse behandelt, bei einer Lungenembolie der Thrombus entfernt, etc.

Viele weitere Informationen erhalten Sie zu diesem Thema unter: Therapie des Herzrasens

Herzrasen vorbeugen

Die Ursachen für Herzrasen sind vielfältig und nicht immer auf einen eindeutigen körperlichen Auslöser zurückzuführen. Sofern keine organspezifische Erkrankung vorliegt, lässt sich insbesondere stressbedingten Herzrhythmusstörungen durch einen gesunden Lebensstil vorbeugen.
Neben einer ausgewogenen Ernährung mit einem geringen Zuckeranteil und wenig tierischen Fetten, spielen ausreichend Bewegung und geringer Alkoholkonsum sowie der Verzicht auf Nikotin eine wichtige Rolle.
Entspannungstechniken, wie das autogene Training, greifen regulierend in die Funktion unseres Kreislaufsystems ein. Anleitende und gleichzeitige beruhigende Worte versetzen den Praktizierenden in einen schlafähnlichen Zustand, in dem sich die Durchblutung verstärkt und die Herzfrequenz sinkt. Regelmäßige Übungsintervalle wirken den oftmals Angst- und stressbedingten Herzrhythmusstörung entgegen.

Homöopathie bei Herzrasen

Da oft Angst oder großer Stress die Ursache für Herzrasen sind, ist das homöopathische Mittel Aconitum napellus sehr wirksam. Aconitum napellus ist der blaue Eisenhut, welcher in unseren Breitengraden sehr häufig anzutreffen ist. Wenn die Pflanze nicht fachmännisch bearbeitet wurde, ist alles an ihr allerdings hoch giftig. Dieses Mittel hilft bei großer Angst und Ruhelosigkeit.

Adonis vernalis wird bei Erkrankungen des Herzens angewendet. Es wird aus der alten Heilpflanze Adonisröschen gewonnen. Die typischen Potenzen sind hier D2 bis D12.

Auch Argentum metallicum wird bei Angstzuständen gerne verwendet. Die typischen Potenzen bei diesem Arzneimittel sind von D6 bis D12. Es wird vor allem bei Menschen verwendet die getrieben und nervös wirken. Im Gegensatz zu Aconitum napellus aber wird es eher bei leichter Angst verwendet. Aconitum napellus kann auch bei schweren Angst- und Schockzuständen gegeben werden.

Außerdem helfen noch die Mittel Argentium nitricum und Ammonium carbonicum. Ersteres wird auch gerne bei Ängsten gegeben. Das kann zum Beispiel eine gewisse Erwartungsangst sein oder auch Lampenfieber. Zweiteres nimmt man ein, wenn man an Kreislaufstörungen leidet.

Neben den homöopathischen Mitteln findet man auch in der Naturheilkunde einige pflanzliche Arzneimittel, welche sich beruhigend auf den Patienten auswirken. Sie werden aber vor allem dann eingesetzt, wenn der Betroffene an Herzrasen leidet, welches psychisch bedingt ist. An oberster Stelle steht die Passionsblume (Passiflora incarnata). Sie kann in Tropfenform oder aber auch in Tablettenform verabreicht werden. Man kann sie in allen Apotheken kaufen. Sie löst Angst und innere Unruhe. Man kann sie auch bei Einschlafstörungen einnehmen. Aber Geduld ist geboten, da pflanzliche Arzneimittel nicht sofort wirken, hat man aber genügend Vorlaufzeit, so können viele Patienten eine Besserung erkennen.

Der Lavendel hat ebenfalls eine beruhigende Wirkung. Oft wird er in der Aromatherapie verwendet und löst so Anspannungen und Ängste. Dazu kann man Lavendelöl in Apotheken, Drogeriemärkten und Reformhäusern kaufen.

Zitronenmelisse wiederum wird gerne eingenommen, wenn es zu nervös bedingten Einschlafstörungen kommt. Auch magnolia officinalis und Phellodendron wirken sich positiv auf Menschen aus, welche an einer Angststörung leiden.

Autor: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 06.01.2017
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