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Kindliche Notfälle

Allgemeines

Kindliche Notfälle stellen eine besondere medizinische Herausforderung dar.
Grund ist nicht zuletzt, dass die Patienten oft noch nicht in der Lage sind zu sprechen und Ihre Beschwerden äußern können, ein dringendes, schnelles Handeln die notfällige Situation aber erfordert.

Die häufigsten Notfälle in der Kinderheilkunde werden durch Unfälle im Straßenverkehr mit Schädelhirnverletzungen, Blutungen, und neurologischen Folgeschäden verursacht.

Eintrübungen und Bewusstseinsstörungen können neben einem Unfall auch durch zahlreiche Stoffwechselerkrankungen, wie z.B. Zuckermangel, verminderter Natriumspiegel im Blut, Infektionen, Anfallsleiden, diabetische Ketoazidose und Blutungen ausgelöst werden.

Wichtig ist, dass jede Eintrübung und Bewusstlosigkeit einen absoluten Notfall darstellt und sofort behandelt werden muss.


Erstmaßnahmen

Die Erstmaßnahme kindlicher Notfälle stellt immer die Sicherung der Vitalfunktionen, wie Atmung und Herzkreislauffunktion dar.

Durch die Befragung der Eltern sollte herausgefunden werden, ob die Bewusstlosigkeit oder Eintrübung schleichend oder plötzlich eingetreten, das erste oder wiederholte Mal aufgetreten ist und mit Übelkeit, Schwindel oder Kopfschmerzen kombiniert war.

Ursache

Fieberkrämpfe stellen eine häufige Ursache kindlicher Notfälle dar.

Symptome

Meistens sind die Symptome beim Eintreffen in der Klinik bereits abgeklungen.
Allerdings sollte man achtsam sein, da sich Fieberkrämpfe meistens wiederholen bzw. auch eine Epilepsie daraus resultieren kann.

Ein großer Bereich kindlicher Notfälle stellen Störungen der Atmung im Kindesalter dar.
Ein Asthmaanfall ist durch trockene Atemgeräusche (Giemen, Brummen), der durch Viren verursachte Pseudo-Krupp Anfall durch inspiratorischen Stridor, Atemnot und bellenden Husten, die durch Haemophilus Influenza B verursachte Epiglottitis durch Atemnot, Heißerkeit und fehlender Stimme gekennzeichnet.

Ein Husten, der immer wieder kehrt, spricht für eine Verlegung der Atemwege durch einen Fremdkörper.
Eine plötzlich, akute Atemnot mit Keuchen und Ziehen für eine akute Verlegung der Atemwege durch einen Fremdkörper, der immer durch eine Bronchoskopie entfernt werden muss.

Als Folge von Durchfall, verminderter Trinkmenge und starkem Schwitzen kann es zu Dehydratationssymptomen mit trockenen Schleimhäuten und stehende Hautfalten sowie Verwirrtheit und Koma kommen.
Eine dingende Notwendigkeit der Wiederherstellung der Flüssigkeitsbilanz ist hier unbedingt notwendig.

Verschiedene Notfallsituationen beim Kind

Notfälle beim Kind sind vielfältig und benötigen unterschiedliche Maßnahmen zur Linderung bzw Verhinderung einer Verschlechterung der Situation. Im folgenden sind einige dieser Situationen erklärt.

Bewusstlosigkeit bei Kindern

Kindliche Notfälle durch Bewusstlosigkeit oder auch Ohnmacht gehören zu den Bewusstseinsstörungen im Sinne einer Bewusstseinsverminderung. Das Kind ist in dieser Situation in seinen Reaktionen und in seiner Informationsverarbeitung eingeschränkt. Das Ausmaß einer solchen Bewusstseinsverminderung reicht von einfacher Benommenheit über Schläfrigkeit (Somnolenz) bis hin zum Koma. Wichtig ist herauszufinden, wodurch die Bewusstlosigkeit hervorgerufen wird. Wesentliche Mechanismen die zu einer Bewusstlosigkeit im Kindesalter führen sind eine ungenügende Blutversorgung, ein Mangel an Sauerstoff oder Nährstoffen im Gehirn, toxische Einwirkungen oder Störungen im Gehirn selbst. Die Ursachen dieser Mechanismen können wiederum ganz verschieden sein. Eine Bewusstlosigkeit kann zum Beispiel durch einen schweren Sturz auf den Kopf (Schädel-Hirn-Trauma) hervorgerufen werden.
Entzündliche oder infektiöse Prozesse im Gehirn, wie eine Hirnhautentzündung beim Kind (Meningitis) können ebenfalls bei schwerem Verlauf und ohne Therapieeinleitung zu einer Bewusstlosigkeit führen. Bei einer Zuckerkrankheit im Kindesalter (Diabetes mellitus Typ 1) kann im Rahmen einer Entgleisung oder durch zu viel Insulinzufuhr von außen, mit anschließender Unterzuckerung, ebenfalls eine Bewusstlosigkeit auftreten.

In jedem Falle sollte das Kind bei vorliegender Bewusstlosigkeit in die stabile Seitenlage (auf die Seite rollen, mit Mund in Richtung Boden zeigend und Kopf nach hinten überstreckt) gebracht werden und der Rettungsdienst informiert werden. Bei fehlender Atemtätigkeit ist unverzüglich mit der Reanimation zu beginnen. Bei Kindern ab dem 1. Lebensjahr sollten zunächst 5 Beatmungen erfolgen. Danach wird mit der Kompression des Brustkorbs und den Beatmungen in einem Verhältnis von 30:2, bei Kindern besser 15:2 begonnen. Dies muss bis zur Ablösung durch den Rettungsdienst oder bis zum Erwachen des Kindes fortgeführt werden.

Lesen Sie mehr zum Thema unter: Reanimation beim Säugling

Fieberkrampf beim Kind

Ein Fieberkrampf ist ein epileptischer Anfall oder auch Krampfanfall, der im Rahmen eines fieberhaften Infektes auftritt. Die meisten Fieberkrämpfe treten in der Phase des Temperaturanstiegs auf und sind unabhängig von der tatsächlichen Temperaturhöhe. Fiebersenkende Mittel können einen Fieberkrampf deshalb nicht verhindern. Bis zu 4% aller Kinder erleiden einen Fieberkrampf. Fieberkrämpfe sind für die Eltern sehr besorgniserregend und eindrücklich, sie stellen aber in den meisten Fällen keine Notfallsituation dar. Die meisten Fieberkrämpfe sind demnach unkomplizierte Anfälle, die harmlos verlaufen.
Es gibt jedoch auch komplizierte Fieberkrämpfe mit fokalem Verlauf (d.h. nur ein Bereich im Gehirn ist betroffen), mit einer Dauer von mehr als 15 Minuten, einer Wiederholung innerhalb eines Tages oder in einem untypischen Alter (unter dem 6. Lebensmonat oder über dem 5. Lebensjahr). Die komplizierten Fieberkrämpfe bedürfen immer einer weiteren diagnostischen Abklärung, um eine mögliche schwerwiegende Ursache, wie z.B. eine Hirnhautentzündung, auszuschließen. Hierfür ist meist eine Lumbalpunktion mit Untersuchung des Nervenwassers nötig. Bei jedem komplizierten Fieberkrampf und bei jedem ersten Fieberkrampf wird zudem eine Messung der Hirnströme (EEG) veranlasst, um mögliche Ursachen abzuklären.

Tritt ein Fieberkrampf auf, sollte zunächst Ruhe bewahrt werden und das Kind so gelegt werden, dass es sich nicht verletzten kann. Ein Festhalten des Kindes oder ein Schutz der Zähne oder der Zunge sollte dringend unterlassen werden. Der Krampf beendet sich meist von allein. Nach einer Anfallsdauer von über 5 Minuten können die Eltern jedoch ein Diazepam-Zäpfchen verabreichen. Bei länger anhaltenden, nicht zu unterbrechenden Anfällen muss unbedingt der Rettungsdienst informiert werden.

Lesen Sie mehr zum Thema unter: Fieberkrampf

Unterkühlung von Kindern

Die optimale Körpertemperatur, die alle Stoffwechselvorgänge im Körper am Laufen hält, liegt zwischen 36 und 37°C. Bei starker Kälteeinwirkung von außen z.B. durch frostige Außentemperaturen oder Nässe durch feuchte Kleidung, kann es zu einem Absinken der Körpertemperatur kommen. Kinder sind vor allem bei einem längeren Aufenthalt im Wasser gefährdet. Der Körper kann die Temperatur trotz dieser widrigen Umstände noch lange Zeit durch verschiedene Mechanismen aufrechterhalten. Die Kinder fangen dann zum Beispiel an zu zittern. Die Möglichkeiten des Ausgleichs sind bei Kindern jedoch häufig schnell erschöpft und eine Unterkühlung mit einer Körpertemperatur unter 35°C tritt ein.
Eine schwere Unterkühlung stellt eine Notfallsituation dar, nicht nur für Kinder. Je nach Temperatur kann die Unterkühlung in verschiedene Schweregrade mit entsprechenden Symptomen eingeteilt werden. Am Anfang frieren die Kinder, haben bläuliche Lippen und das Herz schlägt schneller. Unter 34°C werden die Kinder zunehmend schläfrig, das Herz schlägt zu langsam und die Muskeln werden starr. Unter 30°C Körpertemperatur treten komaartige Zustände ein. Eine Gefahr der Unterkühlung besteht zudem im Auftreten von Herzrhythmusstörungen. Bei einer Unterkühlung sollte das Kind schnellst möglich wieder erwärmt werden.

Lesen Sie mehr zum Thema unter: Unterkühlung

Atemnot bei Kindern

Eine akut aufgetretene Atemnot bei Kindern stellt einen kindlichen Notfall dar. Als Ursachen kommen viele Dinge in Frage. Eine anfallsartig auftretende Atemnot während des Sportunterrichts oder bei vorbekannten Allergien kann ein Hinweis auf einen akuten Asthmaanfall sein. Hat das Kind kein Notfallspray und lässt sich nicht beruhigen, sollte der Rettungsdienst informiert werden. Der Asthmaanfall ist eine gut zu behebende Ursache akuter Atemnot und geht nur selten in einen schwer zu unterbrechenden Zustand über.
Im Kleinkindalter ist die häufigste Ursache einer plötzlich aufgetretenen Atemnot, dass kleine Spielzeugteile oder Nüsse versehentlich eingeatmet werden (Fremdkörperaspiration). Je nach Lage innerhalb der Luftwege ist die Atemnot entsprechend schwer. Das Kind kann beim Heraushusten durch kräftige Schläge auf den Rücken unterstützt werden. Kleinkinder können auch mit dem Kopf nach unten über den Schoß gelegt werden, während man stark auf den Rücken klopft. Hängt das eingeatmete Stück fest, sollte wiederum ein Rettungswagen alarmiert werden.
Schlanke und hochgewachsene Jungs in der Pubertät sind vor allem gefährdet für den sogenannten Spontanpneumothorax, eine krankhafte Luftansammlung im Brustkorb. Er ist gekennzeichnet durch plötzliche Luftnot und Schmerzen beim Atmen. Atemabhängige Schmerzen beim Atmen und Luftnot können jedoch auch ein Hinweis für eine Lungenembolie sein. In die typische Risikogruppe fallen vor allem pubertierende Mädchen, die die Pille nehmen und gleichzeitig Rauchen oder übergewichtig sind.

Lesen Sie mehr zum Thema unter: Atemnot bei Kindern

Verbrennungen bei Kindern

Mit Verbrennungen bei Kindern sind Schäden des Gewebes aufgrund enormer Hitzeeinwirkung gemeint. Je nach Tiefe der geschädigten Hautschichten werden Verbrennungen in vier Grade eingeteilt.

  • Grad 1: hier stehen die Schmerzen, die Rötung und die Schwellung im Vordergrund, wie man es von einem Sonnenbrand kennt
  • Grad 2a: geht ebenfalls mit Schmerzen einher und zeigt eine Blasenbildung der Haut
  • Grad 2b: ab hier werden die Schmerzfasern mitgeschädigt, so dass kaum Schmerzen beklagt werden. Die Abheilung erfolgt hier unter Narbenbildung.
  • Grad 3: ist durch ein Absterben des Gewebes (Nekrose) gekennzeichnet
  • Grad 4: hierbei können schon tiefere Schichten mit Muskeln oder Knochen geschädigt sein

Lesen Sie mehr zum Thema unter: Verbrennungsgrade

Das Ausmaß der Verbrennung wird zudem mittels der betroffenen Körperoberfläche bestimmt. Die Gewichtung ist hierbei in Abhängigkeit vom Lebensalter zwischen Säuglingen, Kleinkindern und Kindern ab dem 9.Lebensjahr unterschiedlich. Säuglinge haben beispielsweise einen großen Kopf im Vergleich zum restlichen Körper, sodass der Kopf einen größeren Teil der Körperoberfläche einnimmt und bei Verbrennungen schwerer eingeschätzt werden muss, als bei Erwachsenen. Ein Tod durch Verbrennung ist bei Kindern ab einer betroffenen Körperoberfläche von 60-80% zu erwarten. Schwere Komplikationen treten schon bei einer Beteiligung von 10% auf.
In der Notfallsituation muss zunächst die verbrannte Kleidung entfernt werden und die betroffenen Stellen mit Wasser gekühlt werden. Bei größeren Verbrennungen darf aufgrund der Auskühlungsgefahr nicht gekühlt werden. Bei schweren Verbrennungen muss umgehend der Rettungsdienst informiert werden.

Lesen Sie mehr zum Thema unter: Verbrennungen bei Kindern

Allergie/ Allergischer Schock beim Kind

Ein allergischer Notfall im Kindesalter ist der anaphylaktische Schock. Dieser stellt die stärkste Form einer Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems dar und ist potenziell lebensbedrohlich. Als Auslöser kommen Bienen-, Wespengift, Nahrungsmittel wie Nüsse, Eier oder Meeresfrüchte, sowie Allergene aus Luft, wie Pollen, Hausstaub, Schimmelpilz oder Tierschuppen in Frage. Eine allergische Reaktion tritt natürlich nur auf, wenn das Kind auch tatsächlich eine Allergie gegen die beschriebenen Auslöser hat, die im Normalfall harmlos sind. Beim Erstkontakt mit dem Allergen bildet der Körper Abwehrstoffe (Antikörper) im Rahmen der Sensibilisierung. Bei erneutem Kontakt mit dem gleichen Allergen lösen die gebildeten Abwehrstoffe die typische allergische Reaktion aus, die in einem anaphylaktischen Schock gipfeln kann. Das liegt an einem starken Verlust von Flüssigkeit beim Kind.

Daher sollte das Kind in der Notfallsituation in die sogenannte Schocklage, also auf dem Rücken liegend mit leicht erhöhten Beinen, gebracht werden und der Rettungsdienst gerufen werden. Kinder, die dies schon einmal erlebt haben, tragen immer ein Allergie- Notfallset bei sich. In diesem finden sich ein Antiallergikum (H1-Antihistaminikum), Kortison und ein Adrenalin- Stift, der im Notfall in den Oberschenkel gespritzt wird.

Lesen Sie mehr zum Thema unter: Allergien bei Kindern

Vergiftungen bei Kindern

Für Vergiftungen im Kindesalter kommen eine Unmenge an Substanzen, wie Pflanzen, Medikamente oder Chemikalien im Haushalt in Frage. Hat das Kind versehentlich etwas verschluckt, sollte zunächst Ruhe bewahrt werden. Zeigt das Kind akut keine Symptome, empfiehlt es sich Rücksprache mit der Giftnotzentrale (je nach Bundesland verschiedene Telefonnummern) zu halten. Hier erhält man 24 Stunden jeden Tag Informationen dazu, ob die verschluckte Substanz bzw. die Menge gefährlich ist, welche Maßnahmen eingeleitet werden sollten und ob eine Vorstellung in der Kindernotaufnahme nötig ist.
Für viele Vergiftungen gibt es entsprechende Gegenmittel oder ganz einfache symptomatische Maßnahmen, wie zum Beispiel viel Flüssigkeit. Bei Kindern kommt beispielsweise gehäuft eine Blausäure-Vergiftung durch den Verzehr von Bittermandeln vor. Fünf bis 10 Mandeln sind bei Kindern schon ausreichend. Dadurch können Kopfschmerzen und Atemnot bei Kindern entstehen. Der Rettungsdienst muss dann umgehend informiert werden. Bei Kleinkindern, die sich alles in den Mund stecken, können auch auf dem Boden liegende Zigarettenstummel verschluckt werden. Dies ist häufig unbedenklich. Beim Essen einer ganzen Zigarette treten hingen Symptome einer Nikotinvergiftung mit Erbrechen und schnellem Herzschlag auf. Hier kann der Kinderarzt als Gegenmaßnahme Aktivkohle verabreichen.

Lesen Sie mehr zum Thema unter: Vergiftung bei Kindern

Therapie

Sowohl Verbrühungen (nur die oberste Hautschicht ist betroffen) als auch die Verbrennung (tiefere Hautschichten sind betroffen) stellen eine häufige Erkrankung in der Notfalltherapie bei Kindern dar.

Therapiemaßnahmen der Wahl sind hier:

  • Kühlung,
  • Entfernung von heißen Kleidungsstücken,
  • sterile Abdeckung der Wunden,
  • Flüssigkeitszufuhr,
  • Schmerzlinderung.

Kinder, die in Gewässer stürzen, müssen sofort auf Verdacht einer Ertrinkung behandelt werden. Hier können durch Wasser verlegte Atemwege zu einer Sauerstoffmangelversorgung und die übermäßige Kühlung des Körpers zu Unterkühlungssyndromen führen.
Oft verlaufen Ertrinkungsunfälle tödlich oder die Kinder tragen einen neurologischen Schaden davon.

Allergische Reaktionen können durch alle möglichen dem Körper zugeführten Stoffe ausgelöst werden und machen sich meist durch Hautrötung, Atemnot, Gesichtsschwellung bis zum Koma und Kreislaufstillstand bemerkbar.
Die Kinder müssen sofort intensivmedizinisch versorgt und mit Kortison, H1/H2Blocker und ggf. Adrenalin behandelt werden.

Auch eine Sepsis, die durch Meningokokken ausgelöst werden kann, stellt eine dringende Behandlungsindikation dar.
In vielen Fällen verläuft diese Erkrankung, die sich durch Hauteinblutungen, Fieber und Bewusstlosigkeit äußert, auch mit Behandlung tödlich.

Kinder, die an den Medikamenten oder Haushaltsschrank der Eltern gelangt sind, werden häufig mit Vergiftungserscheinungen, wie Bauchschmerzen, Erbrechen, Kopfschmerzen und Bewusstseinsstörungen ins Krankenhaus eingeliefert.
Hier ist die Behandlung davon abhängig, welche Substanz zu sich genommen wurde und wie viel Zeit seitdem verstrichen ist.

Medikamente, die vor kurzem eingenommen wurden, können durch induziertes Erbrechen nach außen befördert werden.

Ätzende oder länger im Körper verbliebene Substanzen sollten mit Kohle versucht werden zu binden.

Schäumende Mittel sollten auf keinen Fall erbrochen werden.

Kinder, die mit Vergiftungssymptomen eingeliefert wurden, müssen notfallmäßig überwacht werden, bis keine Beschwerden mehr nachweisbar sind.
In extremen Fällen stellt die Blutwäsche durch die Dialyse die einzige Behandlungsmöglichkeit dar.

Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 29.08.2018
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