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Symptome einer Blinddarmentzündung

Einleitung

Die Symptome einer Blinddarmreizung decken sich mit denen einer Blinddarmentzündung. Im Vordergrund steht ein stechender Schmerz im rechten Unterbauch. Zudem können weitere Symptome, wie zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen oder Fieber auftreten. Die Unterscheidung der beiden Krankheitsbilder gelingt nur durch die Beobachtung des klinischen Verlaufes, sowie durch weiterführende Diagnostik.

Die typischen Symptome einer Blinddarmentzündung

Das sind die typischen Symptome einer Blinddarmreizung: 

  • Schmerzen im rechten Unterbauch
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • erhöhte Pulsfrequenz

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Symptome einer Blinddarmreizung - Frühsymptome

Bei Symptomen einer Blinddarmentzündung ohne Nachweis einer Infektion, spricht man von einer Blinddarmreizung. Am häufigsten tritt diese bei Kindern im Alter zwischen 9 und 14 Jahren auf.

Die Blinddarmreizung ansich ist nicht gefährlich, da sie allerdings am häufigsten bei Kindern auftritt und diese nicht selten einen atypischen Verlauf einer Blinddarmentzündung haben, sollte immer eine ärztliche Abklärung erfolgen. Die Symptome einer Blinddarmreizung können in ihrer Intensität und Ausprägung stark variieren.

Zu den häufigsten Symptomen gehören Bauchschmerzen und Bauchkrämpfe, welche von einem leichten Druckgefühl bis zu stärksten Schmerzen reichen können. Auch Übelkeit , Erbrechen und Appetitlosigkeit treten häufig bei einer Blinddarmreizung auf.

In seltenen Fällen kommt es sogar zu Fieber und Schüttelfrost, wobei hier meist schon eine Entzündung des Blinddarms vorliegt.

Eine Blinddarmreizung kann als Frühzeichen einer Blinddarmentzündung vorrausgehen und sollte deshalb ernst genommen werden, denn eine Blinddarmreizung kann häufig medikamentös behandelt werden, wohingegen eine akute Blinddarmentzündung immer einen chirurgischen Eingriff erforderlich macht.

Lesen Sie mehr zum Thema: Dauer einer Bilddarmreizung

Schmerzen

Wo sind die Schmerzen einer Blinddarmentzündung?

Die Schmerzen einer Blinddarmentzündung befinden sich in den frühen Stadien verteilt im Bereich des Oberbauches und um den Bauchnabel herum. Später, circa nach 4 bis 24 Stunden, wandern sie dann in den rechten Unterbauch. Dort bleiben sie dann bestehen. Diese Schmerzwanderung ist seht typisch für die Blinddarmentzündung. In manchen Fällen gibt es Lagevarianzen des Blinddarmes. Dann kann der Schmerz auch in den Flanken oder im Unterbauch wahrgenommen werden, je nach dem wo der Blinddarm im Körper liegt. Bei Schwangeren ist die Lokalisation des Schmerzens höher gelegen als bei Nicht-Schwangeren.

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Schmerzen im rechten Unterbauch

Schmerzen im rechten Unterbauch sind typisch sowohl für eine Blinddarmreizung, als auch für eine Entzündung des Blinddarmes. Die Schmerzen sind spezifisch im rechten Unterbauch lokalisiert, da hier der Blinddarm im Regelfall gelegen ist. In der Anfangsphase einer Blinddarmreizung können die Schmerzen auch diffus um den Bauchnabel herum vorkommen. Erst nach ein paar Stunden verlagern sich die Schmerzen in den rechten Unterbauch. Hier werden sie dann als stechend oder krampfartig wahrgenommen. 

Informieren Sie sich hier rund um das Thema:

Schmerzen linker Unterbrauch

Schmerzen im linken Unterbauch sind nicht unbedingt typisch für eine Blinddarmentzündung, können aber durchaus auch vorkommen, wofür es verschiedene Ursachen gibt.

Klassisch beginnt der Schmerz bei einer Blinddarmentzündung im Oberbauch mittig und wandert dann anschließend in den rechten Unterbauch. Allerdings ist die Schmerzausbreitung abhängig von der Lage des Blinddarms, normalerweise liegt der Blinddarm im rechten Unterbauch und verursacht aufgrund dessen hier auch Schmerzen. In seltenen Fällen allerdings kann der Blinddarm auch weiter mittig oder links im Unterbauch liegen, sodass sich Schmerzen im linken Unterbauch äußern.

Ein weiteres ganz typisches Merkmal für die Blinddarmentzündung ist der sogenannte Loslassschmerz, hierbei wird tief in den linken Unterbauch gedrückt und einige Sekunden gehalten, was bei einer klassischen Blinddarmentzündung ebenfalls Schmerzen hervorruft, und dann plötzlich losgelassen. Dies löst bei einer Blinddarmentzündung einen noch stärkeren Schmerz im rechten Unterbauch aus, den Loslassschmerz.

Allerdings sind Schmerzen im linken Unterbauch weit häufiger die Ursache anderer Erkrankungen, als einer Blinddarmentzündung. Zu den häufigsten gehören hierbei Erkrankungen des Dickdarms, in Form von Ausstülpungen, die sich entzünden können, der sogenannten Divertikulitis, Erkrankungen der Harnwege – aufsteigende Harnwegsinfekte oder Harnleitersteine- und bei Frauen auch Erkrankungen der Eierstöcke und Eileiter.

Lesen Sie mehr zum Thema: Schmerzen bei einer Divertikulitis

Für eine genaue Differenzierung und Diagnostik der Schmerzen sollte immer möglichst schnell ein Arzt aufgesucht werden, da viele der oben beschriebenen Krankheitsbilder einen akuten Verlauf haben können.

Lesen Sie mehr zum Thema: Schmerzen im linken Unterbauch

Wie sind die Schmerzen bei einer Blinddarmentzündung?

Zunächst wird der Schmerz als dumpf und diffus wahrgenommen. Man kann in dieser Phase dem Schmerz auch keine genaue Lokalisation zuordnen. Sobald der Schmerz in den rechten Unterbauch gewandert ist, wird er als stechend und hell von dem Patienten beschrieben. Sollte es zu Komplikationen, wie einer Perforation, also einem Riss des Blinddarmes kommen, wird der Schmerz vorübergehend reduziert wahrgenommen. Dann treten starke Schmerzen über den gesamten Bauch auf. Diesen Zustand beschreibt man in der medizinischen Fachsprache als Peritonitis.

Haben Sie weitere Fragen zu den Schmerzen bei einer Blinddarmentzündung? Lesen Sie mehr dazu unter: Schmerzen bei einer Blinddarmentzündung

Kolikartige Bauchschmerzen

Unter kolikartigen Bauchschmerzen versteht man stärkste Schmerzen, mit krampfhaft und wehenartigen Schmerzcharakter. Für eine Blinddarmentzündung sind diese Schmerzen eher untypisch, aber auch nicht auszuschließen.

Häufiger sind kolikartige Bauchschmerzen Ursache einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, einhergehend mit gürtelförmigen Schmerzen im Oberbauch, Nieren- oder Gallensteinen, wobei bei Gallensteine es meist zu Beschwerden nach fettreichen Mahlzeiten kommt.

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Wie kann man die Schmerzen provozieren?

Die Provokation der Schmerzen gehört zur diagnostischen Aufarbeitung der Blinddarmentzündung. Zunächst kann allein durch Druck auf den rechten Unterbauch ein Schmerz provoziert werden. Dabei liegt der Schmerz häufig auf der Verbindungslinie zwischen dem Bauchnabel und der oberen Vorderkante des Beckenknochens oder auf der Linie zwischen den beiden Beckenknochen. Eine weitere Möglichkeit ist es, Druck auf den linken Unterbauch auszuüben und dann schnell loszulassen. Der Schmerz wird dann typischerweise im rechten Unterbauch gespürt. Auch kann eine Erschütterung den Schmerz gut provozieren. Eine Erschütterung kann zum Beispiel durch Hüpfen auf einem Bein ausgelöst werden. Zuletzt kann das Anheben des rechten Beines gegen Widerstand ebenfalls den Schmerz provozieren.

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Gibt es auch eine Blinddarmentzündung ohne Schmerzen?

Besonders im Kinder- und Jugendalter können die typischen Symptome einer Blinddarmentzündung auch ausbleiben. Man spricht dann von einer atypischen Symptomatik. Die Kinder nehmen keinerlei Schmerzen wahr, welches dann zu einer verspäteten Diagnosestellung führen kann. Dies ist besonders bei Kleinkindern der Fall. Hier sollte dann auf auffälliges Verhalten der Kinder, wie einer gebückte Haltung oder spärlichen Bewegungen auf der Untersuchungsliege geachtet werden. Auch bei älteren Patienten muss nicht zwingend ein Schmerz bei einer Blinddarmentzündung vorliegen. Die Patienten berichten eher von einem Druckgefühl als von einem stechenden Schmerz. Auch zeichnet sich der Verlauf der Schmerz anders ab. Anstatt des akuten Verlaufes, welcher innerhalb von Stunden Verschlechterungen aufweisen kann, zeigen ältere Patienten typischerweise einen schleichenden Schmerzverlauf.

Weitere Symptome

Blähungen

Blähungen sind ein unspezifisches Symptom und deuten nicht direkt auf eine Blinddarmreizung hin, da sie auch viele andere Ursachen haben können. Es ist allerdings bekannt, dass bei Blinddarmentzündung neben Verstopfungen auch Blähungen vorkommen können.
Somit kann die Vermutung angestellt werden, dass auch bei einer Blinddarmreizung Blähungen auftreten können. Ein sicheres Zeichen für eine Blinddarmreizung stellt es aber nicht dar.

Lesen Sie hier mehr zum Thema: Ursachen von Blähungen

Verhärtung des gesamten Bauches

Bei einer Blinddarmentzündung bleibt der Bauch meist weich und lässt sich eindrücken, allerdings je nach Fortschreiten der Entzündung mit schmerzbedingter Abwehrspannung im mittleren Oberbauch oder rechten Unterbauch.

Fühlt sich allerdings der gesamte Bauch hart an und jede Manipulation der Bauchdecke führt zu starken Schmerzen und Abwehrspannung sollte möglichst schnell ein Arzt aufgesucht werden, da wahrscheinlich eine Entzündung des Bauchfells und somit des gesamten Bauchraums vorliegt.

Die Bauchfellentzündung, auch Peritonitis genannt, ist eine schwere Komplikation der Blinddarmentzündung. Beim Bauchfell handelt es sich um eine doppelschichtige Haut, welche alle Organe im Bauchraum auskleidet. Im Rahmen einer Blinddarmentzündung kann es zum Austritt von Darmbakterien in den Bauchraum kommen – der häufigste Erreger hierbei ist das Darmbakterium Escherichia coli- welche das Bauchfell infizieren und somit zu einer Entzündung des gesamten Bauchraums führen. Hierbei handelt es sich um eine lebensbedrohliche Infektion, welche schnellstmöglicher Therapie bedarf.

Lesen Sie mehr zum Thema: Akutes Abdomen

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen gehören nicht zu den klassischen Symptomen einer Blinddarmreizung. Durch die Lage des Blinddarmes sind Unterbauchschmerzen weitaus häufiger. Es gibt allerdings Menschen, bei denen der Blinddarm weiter nach hinten verlagert im Bauchraum liegt. Bei so einer Lagevarianz werden häufiger Flanken- oder Rückenschmerzen anstatt der Bauchschmerzen wahrgenommen. Da Rückenschmerzen aber typischerweise andere Ursachen haben, muss festgestellt werden, ob die Rückenschmerzen mit der Blinddarmreizung zusammenhängen oder als gesondertes Symptom aufgetreten sind.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema: Ursachen von Rückenschmerzen

Übelkeit

Übelkeit gehört zu den typischen Zeichen einer Blinddarmentzündung und ist durchaus häufig. Die Übelkeit kann auch mit Erbrechen einhergehen. Zudem ist sie klassischerweise an einen mangelnden Appetit gekoppelt.

Hierbei ist es häufig schwierig zu unterscheiden, ob die Übelkeit im Rahmen einer möglichen Blinddarmentzündung oder einer einfachen Magen-Darm-Grippe auftritt. In beiden Fällen kommt es bereits im frühen Krankheitsverlauf zu Übelkeit.

Bei Kindern und Jugendlichen muss beachtet werden, dass bei ihnen eine atypische Symptomatik vorliegen kann und trotzdem an eine Blinddarmentzündung gedacht werden sollte.

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Appetitlosigkeit

Zu den klassischen Symptomen einer Blinddarmentzündung gehört unter anderem die Appetitlosigkeit. Häufig setzt diese bereits vor jeglichen anderen Symptomen wie Schmerzen auf, wird aber nicht immer wahrgenommen.

Appetitlosigkeit ist eine Reaktion unseres Körpers auf eine Störung im Verdauungssystem, um eine weitere Nahrungsaufnahme, die mögliche Komplikationen wie Durchfall und Erbrechen nicht zu verschlimmern. Jedoch ist Appetitlosigkeit ein sehr häufiges Symptom auch bei vielen Erkankungen, insbesondere bei Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts und aufgrund dessen nicht spezifisch für die Blinddarmentzündung anzusehen.

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Verstopfung

Die Blinddarmentzündung geht häufig mit einer Verstopfung und Blähungen (Windverhalt) einher. Durchfall hingegen ist bei der Blinddarmentzündung eher untypisch und lässt an eine Magen-Darm-Entzündung denken. Bei Kleinkindern kann eine Blinddarmentzündung aber auch mit Durchfall vergesellschaftet sein, sodass die Differentialdiagnose Blinddarmentzündung immer im Hinterkopf sein sollte.

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Blut im Urin

Blut im Urin ist bei einer Blinddarmentzündung eher untypisch. Damit Blut in den Urin gelangt müssen Schädigungen an den Nieren oder den ableitenden Harnwegen vorliegen. Bei einer Blinddarmentzündung ist es möglich, dass sich der rechte Harnleiter durch seine Nachbarschaft zum Blinddarm auch entzündet. Dies könnte dann im Urin zu einer Blutbeimengung führen. Daher ist es wichtig bei Blut im Urin auch eine Blinddarmentzündung nicht von vorneherein auszuschließen.  

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Blut im Stuhl

Blut im Stuhl spricht eher nicht für eine Blinddarmentzündung. Bei Blut im Stuhl sollte vorrangig andere Ursachen abgeklärt werden. Es muss dabei an eine Entzündung des Meckel-Divertikels, eine chronisch entzündliche Darmerkrankung oder an Darmkrebs gedacht werden.

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So unterscheiden sich die Symptome von einer Blinddarmentzündung von einer Bilddarmreizung

Die Schwierigkeit in der Diagnostik der Blinddarmreizung liegt darin, dass sich die Symptome kaum von denen einer Blinddarmentzündung unterscheiden. Bei beiden Krankheitsbildern ist das Leitsymptom ein Schmerz im rechten Unterbauch. Es ist weiterhin bekannt, dass auch Symptome, wie Appetitlosigkeit, Übelkeit oder Erbrechen gleichermaßen bei beiden Erkrankungen des Blinddarmes vorliegen und somit keine Differenzierung erlauben.

Beim Symptom Fieber kann vermutet werden, dass es bei der Blinddarmentzündung durch die entzündlichen Prozesse im Körper stärker ausgeprägt ist, als bei einer Blinddarmreizung. Allerdings geht nicht jede Blinddarmentzündung mit Fieber einher und auch bei der Blinddarmreizung kann ein Fieber vorliegen. Von der Symptomatik her ist eine Unterscheidung also nur in wenigen Fällen möglich. Wichtiger sind der klinische Verlauf der Symptome und die weitere Diagnostik, wie Blutentnahme und Sonographie.

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Wie erkenne ich die Symptome einer Blinddarmreizung beim Kind

Bei Kindern ist die Unterscheidung zwischen einer Blinddarmreizung und Blinddarmentzündung anhand der Symptome noch schwieriger als beim Erwachsenen. Besonders Kleinkinder zeigen nicht die typische Symptomatik der beiden Krankheitsbilder.

Zum Beispiel kann bei Kleinkindern auch ein Durchfall Zeichen einer Blinddarmreizung sein. Auf der anderen Seite ist bei Kindern die Blinddarmentzündung die häufigste Ursache für ein akutes Abdomen. Da ein akutes Abdomen wesentliche Komplikationen mit sich ziehen kann, ist der Ausschluss einer Blinddarmentzündung bei Kindern essentiell.
Ein Abwarten des Krankheitsverlaufes sollte nur unter ärztlicher Beobachtung durchgeführt werden. Zudem sollte bei Kindern zum Ausschluss der Blinddarmentzündung eine Blutentnahme bzw. eine Sonographie erfolgen.

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Was sind die Symptome für einen geplatzten Blinddarm?

Im Zuge der Entzündung kommt es zu einem starken Anschwellen des Blinddarms. Bleibt die Entzündung lange unerkannt oder unbehandelt, kann es zur Ruptur – Platzen – des massiv angeschwollenen und entzündeten Gewebes kommen.

Anzeichen für ein Platzen des Blinddarms finden sich vor allem im Schmerzverlauf. In der Regel beginnt eine Blinddarmentzündung mit Schmerzen im oberen Mittelbauch, zusammen mit Unwohlsein, Übelkeit und Appetitlosigkeit. Mit der Zeit wandert der Schmerz dann aus dem Oberbauch in den rechten Unterbauch und findet hier seine höchste Intensität. Schon leichte Berührungen im rechten Unterbauch sind häufig nicht mehr tolerierbar, auch gerades Stehen oder Laufen ist in der Regel nicht mehr möglich.

Kommt es zum Platzen des Blinddarms, tritt eine plötzliche Besserung der Beschwerden ein, das Druck- und Schmerzgefühl im Unterbauch sind meist deutlich gemindert bis nicht mehr vorhanden. Dies ist ein kritischer Punkt, denn viele Patienten denken in diesem Moment, dass sie das schlimmste überstaden haben und sich auf dem Weg der Genesung befinden.

Lesen Sie mehr zum Thema: Blinddarmdurchbruch

Leider ist genau das Gegenteil der Fall, durch die Ruptur wird initial das entzündete Gewebe entlastet und hierdurch der Schmerz gelindert, allerdings können nun Bakterien aus dem Darm in den Bauchraum eintreten und führen zu einer schweren Entzündung des gesamten Bauches. Nach ursprünglicher Schmerzlinderung kommt es dann innerhalb weniger Stunden zu starken, den gesamten Bauch überziehenden Schmerzen und Fieber. Der Bauch wird bretthart und jede Berührung und Erschütterung löst stärkste Schmerzen aus.

Lesen Sie mehr zum Thema: Akutes Abdomen und Blinddarm-OP

Qualitätssicherung durch: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 17.04.2019
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