Mundgeruch

Synonyme im weiteren Sinne

schlechter Atem, Mundfäule, Halitosis, Foeter ex ore, Zahnerkrankungen

Einleitung

Der Geruchssinn des Menschen ist im Vergleich zu Tieren stark eingeschränkt. Während die Säugetiere sich anhand ihres Geruchsinns orientieren , nimmt der Mensch seine Umwelt mehr durch das Sehen war. Allerdings spielt der Geruch auch in den menschlichen Beziehungen eine Rolle. Ein Beweis ist der Spruch: „Sie können sich nicht riechen“ für zwei Menschen, die sich unsympathisch finden. Neben dem Schweißgeruch (siehe auch: Schwitzen) wird auch der Mundgeruch als unangenehm und übel empfunden. Der Verursacher merkt ihn allerdings nicht und die Mitmenschen scheuen sich oft, es ihm mitzuteilen.

Definition

Unter dem Begriff Mundgeruch versteht man im Allgemeinen den Austritt von übel riechender Atemluft aus der Mundhöhle. Die Betroffenen beschreiben das Auftreten von Mundgeruch als extrem störend, die meisten empfinden ihn sogar als peinlich.
Unangenehm riechende Atemluft ist ein Problem, das Männer und Frauen in gleichem Maße betrifft. In vielen Fällen lässt sich die Entstehung von Mundgeruch bei Menschen höheren Alters etwas häufiger beobachten als bei jungen Menschen.

Obwohl der Geruchssinn bei Menschen eine eher untergeordnete Rolle spielt und das Sehen der als primär zu bezeichnende Sinn zu sein scheint, können unangenehme Körpergerüche, wie der Mundgeruch, auf andere Menschen abstoßend wirken.
Eher unterbewusst ablaufende Prozesse steuern zum Beispiel die Wahl des idealen Partners. Bei diesen Prozessen spielt auch der Geruch des Gegenübers eine große Rolle. In der Gesellschaft stützen Aussprüche wie: „ Sich nicht riechen können“ diese These.

Ursachen

Die Entstehung von Mundgeruch kann durch viele, verschiedenartige Faktoren ausgelöst werden. Generell kommen sogenannte systemische und lokale Ursachen für das Auftreten des üblen Geruches in Frage.

Der Begriff systemische Ursachen fasst alle Gründe zusammen, die im Inneren des Organismus, beispielsweise im Magen- Darm- Trakt, angesiedelt sind. Die lokalen Ursachen für die Entstehung von Mundgeruch betreffen vor allem die Mundhöhle und den Nasen- Rachen- Raum. Bei einer Mehrzahl der Betroffenen liegen dem Mundgeruch lokale Ursachen zu Grunde.
Zu diesen Ursachen zählt vor allem eine schlechte und unzureichende Mundhygiene. Faulende Zähne und/ oder Entzündungsprozesse im Bereich des Zahnfleisches verursachen sowohl einen schlechten Geschmack, als auch einen schlechten Geruch in der Mundhöhle. Auch Essensreste, die sich zwischen den Zähnen absetzen und nicht regelmäßig entfernt werden, können zur Entstehung von Mundgeruch beitragen und/ oder den kariesbefall der Zähne fördern.

Bei vielen unter Mundgeruch leidenden Patienten lassen sich zudem entzündliche Prozesse im Bereich der Mundschleimhaut oder des Zahnfleischs (Fachwort: Gingivitis) nachweisen. Auch Entzündungen des Zahnhalteapparates und/ oder tiefe Zahnfleischtaschen, in denen sich Bakterien ansiedeln, sind häufig Grund für das Auftreten von Mundgeruch.
Obwohl eine mangelnde Mundhygiene und das Unterlassen regelmäßiger zahnärztlicher Behandlungsmaßnahmen mit Abstand die Hauptursache für den Mundgeruch sind, spielen auch gewisse Angewohnheiten eine entscheidende Rolle. Vor allem der Konsum von Alkohol (auch alkoholhaltiges Mundwasser spielt eine Rolle) und/ oder Nikotin.
Darüber hinaus lässt sich Beobachten, dass der Mundgeruch gehäuft in Berufsgruppen, die häufig sprechen müssen, auftritt. Bei diesen sogenannten Sprachberufen entsteht in vielen Fällen eine gewisse Mundtrockenheit, die die Entstehung von Mundgeruch fördert. Des Weiteren können Infektionen im Bereich der Mundhöhle, zum Beispiel Pilzinfektionen (Fachwort: Kandidose), Mundgeruch auslösen.

Entzündungen der Mandeln, Schnupfen und andere Infektionen des Nasen- Rachenraumes tragen ebenso zur Bildung von üblen Gerüchen bei. Zu den sogenannten systemischen Ursachen zählen vielfältige Erkrankungen. Patienten, die an Diabetes mellitus leiden oder in einem Diabetischen Koma liegen, entwickeln häufig einen starken Mundgeruch (sogenannter Keton- Geruch).
In manchen Fällen lässt sich sogar an der Note des Mundgeruchs ein erster Hinweis auf die Grunderkrankung finden. So hat der Mundgeruch eines Leberkranken eine vollkommen andere Duftnote als beispielsweise der Atemgeruch eines Diabetikers. Riecht die Ausatmenluft zunehmend nach Urin oder Ammoniak, so kann gegebenenfalls eine Nierenschwäche oder ein beginnendes Nierenversagen ursächlich sein. Diese spezielle Duftnote ist darauf zurückzuführen, dass der im Organismus anfallende Harnstoff auf Grund der geminderten Nierenfunktion nicht mehr regelrecht ausgeschieden werden kann.
Im Zuge dessen gelang der Harnstoff in die Blutbahn und wird über die Lunge abgeatmet, es entsteht der typische Ammoniak- Mundgeruch. Entzündungen im Bereich der Magenschleimhaut und Krebserkrankungen des Magens oder der Speiseröhre sorgen dafür, dass zunehmend Magensaft und/ oder schlechtriechende Gase in die Mundhöhle aufsteigen und zu Mundgeruch führen.

Darüber hinaus gehören Hiatushernien und sogenannte Zenker- Divertikel zu den häufigsten Ursachen für die Entstehung von Mundgeruch. Allgemeine Störungen der Darmflora, die beispielsweise durch Nahrungsmittelallergien oder bestimmte Medikamente ausgelöst werden, zählen zu den Mundgeruch- Ursachen. Auch bestimmte Nahrungs- und Genussmittel können systemische Gründe für den üblen Atem bilden (zum Beispiel Alkohol und Knoblauch).

Zusammenfassung typischer Duftnoten bei bestimmten Erkrankungen:

  • Mandelentzündung fauliger Geruch
  • Karies / Entzündungen in der Mundhöhle fauliger Geruch
  • Diabetes mellitus/ Diabetisches Koma Keton- Geruch (vgl. Nagellackentferner)
  • Nierenleiden Urin oder Ammoniak- Geruch
  • Magenleiden säuerlicher Geruch

Lesen Sie mehr zum Thema: Mundgeruch Ursachen

Entstehungsmechanismen von Mundgeruch

Wie, der als unangenehm und zunehmend peinlich empfundene, Mundgeruch entsteht ist in erster Linie abhängig von der jeweiligen Ursache. Aus diesem Grund ist die Art und Duftnote des schlechten Atems auch von Erkrankung zu Erkrankung unterschiedlich. Der amerikanische Chemiker Linus Paulinger (1901- 1994) untersuchte in einer Studie mehrere Hundert Atemproben von Patienten, die an Mundgeruch leiden. Es gelang ihm in diesen Proben bis zu 200 verschiedene Verbindungen nachzuweisen, die sich der Ausatemluft beimischen.
Heutzutage geht man sogar von bis zu 3000 verschiedenen Verbindungen aus. Dabei handelt es sich hauptsächlich um schwefel- und stickstoffhaltige chemische Verbindungen (zum Beispiel Ketone und Ammoniak). Man geht davon aus, dass diese Verbindungen Stoffwechselendprodukte (Ausscheidungen) von Bakterien darstellen.

Diagnose

In der Regel sind Patienten, die an Mundgeruch leiden (Halitose-Patienten), nicht in der Lage ihre eigene ausgeatmete Luft als übel riechend zu identifizieren.
Diese Tatsache ist darin zu begründen, dass der menschliche Geruchssinn nur auf Änderungen der Konzentration von Duftstoffen anspricht. Da die Duftstoff- Konzentration bei Mundgeruch jedoch weitgehend gleich bleibt, nehmen die Riech- Rezeptoren der Nase diesen nur bedingt wahr. Das nahe Umfeld liefert in den meisten Fällen einen ersten Hinweis auf das Vorliegen des Mundgeruches. Um das Vorliegen eines Mundgeruch- Problems wissenschaftlich und medizinisch Nachzuweisen stehen verschiedene Atemmessgeräte zur Verfügung. Diese Geräte vermögen es den Schwefelgehalt in der ausgeatmeten Luft zu messen und für das Auge sichtbar zumachen.
Ein Schnelltest kann von Menschen, die befürchten an übler Atemluft zu leiden, ganz einfach zuhause durchgeführt werden. Nach Ablecken des Handrückens, Trocknung des Speichels und anschließendem anhauchen, lassen sich bei Vorliegen von Mundgeruch üble Düfte am Handrücken feststellen. Außerdem kann eine sogenannte Gaschromatographie mittels Halimeter (Geruchsmessgerät) durchgeführt werden, bei der die Konzentration flüchtiger Schwefelverbindungen in der ausgeatmeten Luft nachgewiesen wird.

Nahrungs- und Genussmittel

Ganz andere Ursachen für Mundgeruch ergeben sich nach der ufnahme bestimmter Nahrungsmittel oder Genussmittel. Wohl jedem ist der für Mitmenschen äußerst penetrante Geruch nach dem Verzehr von Knoblauch bekannt. Das Phänomen ist, dass der Betreffende nichts verspürt, desgleichen alle diejenigen, die selber Knoblauch gegessen haben.
Ein ähnlicher Geruch entsteht, allerdings in abgeschwächter Form, nach dem Verzehr von Zwiebeln. Auch der Genuss von Alkohol ist im Atem zu riechen. Ein Kriterium, dass bei Polizeikontrollen hilfreich ist. Der Begriff der Alkoholfahne ist wohl jedem geläufig. Die Atemluft bei Rauchern, egal ob Zigaretten-, Zigarren- oder Pfeifenraucher, ist charakteristisch.

Test

Menschen, die an Mundgeruch leiden, bemerken diesen häufig selbst gar nicht. Diese Tatsache ist darin zu begründen, dass der Geruchssinn einem gewissen Adaptationsmechanismus unterworfen ist. Der menschliche Geruchssinn spricht in der Regel nur auf Änderungen der Konzentration von Duftstoffen an. Da die Duftstoff-Konzentration bei Mundgeruch jedoch weitgehend konstant ist, nehmen die geruchssensiblen Rezeptoren der Nase diesen nur bedingt wahr. In den meisten Fällen ist es das direkte Umfeld der Patienten, das einen ersten Hinweis auf das Vorliegen von übel riechendem Mundgeruches liefert.

Mundgeruch kann allerdings durch spezielle Tests wissenschaftlich nachgewiesen werden. In der ärztlichen Praxis können Messgeräte angewendet werden, die dazu in der Lage sind, den Schwefelgehalt in der Ausatemluft zu messen. Einfacher ist es den Mundgeruch durch einen Schnell-Test, der zu Hause durchgeführt werden kann, den Verdacht zu bestätigen.

  1. Handrücken-Test: Der Betroffene sollte in einem ersten Schritt seinen Handrücken mit Speichel benetzen und diesen antrocknen lassen. Im Anschluss muss der Handrücken angehaucht werden. Bei Vorliegen einer Mundgeruch-Problematik lassen sich üble Düfte im Bereich des Handrückens feststellen.
  2. Weiterer Test: Des Weiteren bietet ein zweiter Test eine gute Aussagekraft über das Vorhandensein von Mundgeruch. Der Betroffene faltet die Hände wie zum Gebet. Zwischen den beiden Händen sollte im Anschluss ein Hohlraum geformt und dieser in Nähe der Lippen gebracht werden. Danach muss in diesen Hohlraum kräftig hinein geatmet werden. Mit der Nase kann dann überprüft werden, ob Mundgeruch festzustellen ist.
  3. Airbag Test: Auch der sogenannte Airbag Test gilt als zuverlässige Methode, um Mundgeruch nachzuweisen. Während dieses Tests wird in einen möglichst geruchlosen, ausreichend großen Beutel aus Kunststoff geatmet. Die Beutelgröße sollte dabei mindestens einem Volumen von 500ml entsprechen. Im Anschluss sollte ein gut gelüfteter Raum aufgesucht und der mit Atemluft gefüllte Beutel langsam vor der Nase ausgepresst werden.
  4. Wattestäbchen-/Plastiklöffel-Test: Der Wattestäbchen- oder Plastiklöffel-Test gilt als eine der einfachsten Möglichkeiten, um die Ausatemluft auf unangenehme Gerüche zu überprüfen. Ein Wattestäbchen wird mit leichtem Druck über den hinteren (dem Gaumen zugewandten) Teil des Zungenrückens gewälzt. Alternativ kann auch ein Teil des Zungenbelags mit einem Plastiklöffel abgetragen werden. Nachdem die Probe etwa 30 Sekunden eingetrocknet ist, kann ein Geruchs-Test durchgeführt werden. Ein Löffel aus Metall eignet sich für diesen Mundgeruch-Test nicht.
  5. Speichel-Test: Bei diesem Test müssen ungefähr 2ml Speichel in einem kleinen Glas gesammelt werden. Nachdem das Glas 3 Minuten lang mit einem Deckel verschlossen wurde, kann die Geruchsprobe durchgeführt werden.

Mundgeruch am Morgen

Viele Menschen leiden vor allem am Morgen unter Mundgeruch. Grund dieses Phänomens sind bakterielle Erreger auf der Zahnoberfläche, den Schleimhäuten und vor allem der Zunge, die während der Nacht durch Absonderung verschiedener Stoffwechselendprodukte unangenehm riechende Gase erzeugen. Dieser Mundgeruch kann jedoch durch einfache Tricks gemindert oder gar ganz vermieden werden. Um übler Ausatemluft am Morgen vorzubeugen, sollte eine regelmäßige Mundhygiene vor dem Schlafengehen durchgeführt werden. Neben der Zahnreinigung mit der Zahnbürste ist die Säuberung der Interdentalräume unabdingbar.

Die gründliche Anwendung von Zahnzwischenraumbürsten sorgt dafür, dass weniger bakterielle Erreger in der Mundhöhle verbleiben und fiese Gerüche produzieren, die am Morgen als Mundgeruch wahrgenommen werden. Darüber hinaus kann in Wasser aufgelöster Haushaltsessig, mit dem die Mundhöhle ungefähr 4 bis 5 Mal täglich ausgespült wird, einen positiven Effekt vermitteln. Mundgeruch am Morgen entsteht zudem besonders häufig nach dem Verzehr stark riechender Lebensmittel wie etwa Knoblauch oder Zwiebeln.

Um übel riechende Ausatemluft am Morgen zu verhindern, sollte auf das Verspeisen solcher Nahrung verzichtet werden. Darüber hinaus muss beachtet werden, dass der häufige Genuss alkoholhaltiger Speisen oder Getränke das Risiko für Mundgeruch am Morgen drastisch erhöht. Betroffenen ist demnach anzuraten den Alkoholkonsum auf ein Minimum zu reduzieren. Viele von Mundgeruch Betroffene schwören auf die Wirkung von Ingwer oder Äpfeln. Beim regelmäßigen Verzehr vor dem Schlafengehen soll es wesentlich seltener zu Mundgeruch am Morgen kommen.

Prophylaxe

Die richtige Mundpflege kann helfen.

Da der Mundgeruch an sich keine Krankheit darstellt, sondern nur ein Symptom von vielen möglichen Erkrankungen, ausgenommen des durch Nahrungs- und Genussmittel erzeugten üblen Atems, ist eine speziell auf den Mundgeruch gerichtete Prophylaxe nicht möglich. Nur die Beseitigung der auslösenden Ursachen kann den Mundgeruch beseitigen und erneutes Auftreten verhindern. Die Vermeidung von Knoblauch und Zwiebeln sowie den Genuss von Alkohol und Rauchen, vermeidet natürlich auch den schlechten Atem, stellt somit auch eine Prophylaxe dar.

Die Frage was man gegen die Entstehung von Mundgeruch tun kann lässt sich nicht in allen Fällen einfach beantworten. Sollte eine systemische Ursache zu Grunde liegen, so ist es in der Regel notwendig eine gezielte Behandlung der ursächlichen Erkrankung einzuleiten.
Für die meisten lokalen Gründe, die zur Entstehung von Mundgeruch führen gibt es jedoch Hilfsmittel die relativ einfach angewendet werden können. Die wichtigste Vorsorge im Bezug auf den lästigen Mundgeruch ist eine regelmäßige Mundhygiene.
Bei dieser kommt es jedoch nicht bloß auf die Quantität (Häufigkeit), sondern vor allem auf die Qualität (Sorgfältigkeit) des Zähneputzens an. Grundsätzlich sollten die Zähne vor dem Schlafengehen, nach dem Frühstück (bzw. nach dem Aufstehen) und nach dem Mittagessen geputzt werden. Am Morgen und mittags reicht einfaches Zähneputzen in der Regel aus um dem Mundgeruch vorzubeugen, abends sollte jedoch etwas mehr Zeit in die Mundhygiene investiert werden.

Um auch die kleinsten Speisereste und Plaqueablagerungen in der Mundhöhle zu entfernen, empfiehlt es sich zusätzlich zur Zahnbürste Interdentalraumbürsten oder Zahnseide anzuwenden. Dadurch vermindert sich gleichzeitig das Risiko an einer Entzündung des Zahnfleischs und/ oder des Zahnhalteapparates zu erkranken. Da sich auch auf dem Zungenrücken unzählige Bakterien ansiedeln, die Mundgeruch verursachen können, empfiehlt es sich auch den Zungenrücken mindestens einmal täglich zu reinigen.
Spezielle Mundspüllösungen können zusätzlich angewendet werden. Diese Lösungen sollten ungefähr 2-3 mal hintereinander angewendet und für jeweils mindestens 30 Sekunden in der Mundhöhle belassen werden. Da der Entstehung des Mundgeruchs in vielen Fällen eine Austrocknung der Mundschleimhaut zugrunde liegt, können spezielle Flüssigkeiten vorbeugend angewendet werden.

Durch die trockenen Schleimhäute können die Bakterien innerhalb der Mundhöhle nicht oder nur unzureichend abtransportiert werden und zur Entstehung übler Gerüche führen. Die Anwendung dieser speziellen Flüssigkeiten befeuchtet die Schleimhäute. Auch das regelmäßige Kauen von Kaugummis stimuliert die Bildung von Speichel und stellt somit eine effektive Prophylaxe- Maßnahme dar. Patienten, die an häufigem Mundgeruch leiden, sollten ihre Ernährung umstellen. Auf stark riechende Lebensmittel sollte weitgehend verzichtet werden. Knoblauch und Zwiebeln, Beziehungsweise die darin enthaltenen Inhaltsstoffe stimulieren die Bildung übelriechender Gase und fördern somit die Entstehung von Mundgeruch.

Zusammenfassung

Mundgeruch ist keine Krankheit, sondern ein Symptom von vielerlei unterschiedlicher Ursachen. Diese können direkt in der Mundhöhle angesiedelt sein oder aber auch Folge mundferner Erkrankungen sein. Bestimmte Nahrungs- und Genussmittel können ebenfalls zum Auftreten von Mundgeruch führen. Die Therapie oder vielmehr die Beseitigung von Mundgeruch erfolgt vorrangig durch die Sanierung und Pflege des Gebiss und der Mundhöhle, während die Therapie von mundfernen Erkrankungen dem Fach- oder Hausarzt vorbehalten ist.

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Autor: Dr. Nicolas Gumpert      |     Letzte Änderung: 10.03.2017
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