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Unterbauchschmerzen rechts

Einleitung

Rechtsseitige Unterbauchschmerzen können verschiedene Ursachen haben und in einigen Fällen begleitende Symptome wie Fieber, Übelkeit oder Erbrechen auslösen.
Besonders Schmerzen in der Schwangerschaft sollten ernst genommen und ärztlich untersucht werden, um mögliche Erkrankungen zu erkennen. Wenn die Unterbauchschmerzen mit Rückenbeschwerden einhergehen, sind in den meisten Fällen Menstruationsbeschwerden die Ursache, jedoch können auch Wirbelsäulenerkrankungen Bauchschmerzen auslösen. Blähungen sind häufig auf Nahrungsmittel zurückzuführen und nicht leicht in einem Abschnitt des Bauchraumes zu lokalisieren.
Die Schmerzen können auch eher als in Brennen (siehe auch Brennen im Bauch) oder Ziehen (Ziehen im Unterbauch) empfunden werden.

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Ursachen für rechtsseitige Unterbauchschmerzen

Es existieren eine Reihe unterschiedlicher Erkrankungen und Gründe für das Auftreten von rechtsseitigen Unterbauchschmerzen. Besonders naheliegend sind Gründe, welche mit dem Darm in Verbindung stehen. Aber auch Erkrankungen der Geschlechtsorgane oder der Harnwege können für die Beschwerden verantwortlich sein.

Akute Unterbauchschmerzen, welche typischerweise zunächst in der Mitte des Bauches auftreten und dann im rechten Unterbauch zu spüren sind, weisen auf das Vorliegen einer akuten Blinddarmentzündung hin. Auch chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa können mit rechtsseitigen Unterbauchbeschwerden einhergehen. Ebenfalls sollte abgeklärt werden ob eine infektiöse Darmerkrankung vorliegt.
Ebenfalls kann ein Leistenbruch Beschwerden in der Region des Unterbauches verursachen. Auch Entzündungen oder Tumore von Organen in dieser Region führen typischerweise zu Unterbauchschmerzen. Besonders bei Frauen sollten Erkrankungen der Geschlechtsorgane als Ursache ausgeschlossen werden, da z.B. Eierstockzysten oder andere Erkrankungen hier relativ häufig vorkommen.

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Genauere Symptombeschreibung und Begleitsymptome

Die genaue Beschreibung der Symptome kann oftmals helfen einzugrenzen um welche Erkrankung es sich im Einzelfall handelt. Das Hauptsymptom sind die rechtsseitigen Schmerzen im Unterbauch. Diese Schmerzen können stechend, ziehend, dumpf, pochend oder krampfartig sein. Auch die Schmerzstärke, welche meist auf einer Skala von 1-10 angegeben wird, hilft dem behandelnden Arzt einzuschätzen wie akut das individuelle Krankheitsbild ist und in welchem Zustand sich der/die Betroffene befindet.

Essentiell ist außerdem zu erwähnen, wenn neben den Schmerzen noch andere Symptome auftreten. Dies können Entzündungszeichen wie Fieber oder ein schwacher Allgemeinzustand sein sowie Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Übelkeit oder Erbrechen. Auch bei blutigem Stuhl, Urin oder vaginalem Ausfluss kann das verursachende Krankheitsbild eingegrenzt werden.
Ebenfalls häufig treten ein gespannter Bauch oder ein Druck- oder Loslassschmerz am Unterbauch auf.

Auch Symptome, welche auf den ersten Blick nichts mit den Schmerzen am Unterbauch zu tun haben, sollten dem untersuchenden Arzt nicht verschwiegen werden um ein möglichst guten Gesamteindruck wiederzugeben und schnellstmöglich die verursachende Erkrankung herauszufinden. So können beispielsweise Rückenschmerzen in den Bereich des Unterbauches ausstrahlen und den Grund für die Beschwerden darstellen.

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Rechtsseitige Unterbauchschmerzen und Durchfall

Unterbauchbeschwerden, welche mit Durchfall einhergehen, können Ausdruck unterschiedlicher Erkrankungen sein. Die häufigste Ursache für Unterbauchbeschwerden und gleichzeitig bestehenden Durchfall sind infektiöse Darmerkrankungen. Unterschiedliche Bakterien und Viren können für diese Art der Erkrankungen verantwortlich sein. Neben Durchfall treten hierbei häufig auch Fieber und ein geschwächter Allgemeinzustand auf.
Nahrungsmittelallergien können ebenso mit Durchfall und Schmerzen einhergehen. Es sollte beachtet werden, dass auch eine Blinddarmentzündung mit Durchfall einhergehen kann und rechtsseitige Unterbauchschmerzen wegweisend sind für diese Diagnose.

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen sind ebenfalls mögliche Ursachen für sowohl die Unterbauchschmerzen als auch einen begleitenden Durchfall. Besonders dann, wenn es sich um schleimig-blutige Durchfälle handelt sollte der/die Betroffene auf das Vorliegen dieser Erkrankungen untersucht werden.
Seltene Ursachen, welche mit Schmerzen und Durchfall einhergehen können sind Darmausstülpungen, die als Divertikel bezeichnet werden, oder das sogenannte Reizdarmsyndrom.

Rechtsseitige Unterbauchschmerzen und Verstopfung

Unterbauchschmerzen können mit einer Reihe unterschiedlicher Verdauungsstörungen einhergehen. Die Verstopfung kann sowohl ein weiteres Symptom der verursachenden Erkrankung als auch die Ursache der rechtsseitigen Unterbauchschmerzen darstellen.
Treten neben Verstopfung und Schmerzen weitere Symptome wie Fieber und Erbrechen auf, könnte ein Darmverschluss (Ileus) für die Beschwerden verantwortlich sein. Da ein Darmverschluss einen chirurgischen Notfall darstellt sollten die Beschwerden in diesem Fall schnellstmöglich abgeklärt werden.

Deutlich häufiger wird die Verstopfung jedoch von Medikamenten, einseitiger Ernährung, Erkrankungen des Nervensystems oder psychischem Stress verursacht.
Kommt es zu gleichzeitigen Unterbauchbeschwerden und Verstopfung sollte zunächst abgeklärt werden, ob eine Behandlung der Verstopfung eventuell zur Elimination der Schmerzen führt. Durch Quellmittel oder einer gesteigerten Flüssigkeitszufuhr kann die Verstopfung oftmals adäquat therapiert werden.

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Rechtsseitige Unterbauchschmerzen und Blähungen

Blähungen (Flatulenz) bezeichnen die vermehrte Bildung von Gasen im Darm, welche zu Unwohlsein und Völlegefühl führen. Die Darmgase entstehen im Rahmen des natürlichen Verdauungsvorganges und diffundieren zum größten Teil in den Blutkreislauf und werden dann über die Lunge ausgeschieden. Ein Teil der Darmgase treten jedoch nicht in den Blutkreislauf über, sondern verbleiben im Darm und werden als Darmgase (Flatulenz) bezeichnet.

Wenn die Darmgase nicht entweichen können, führen sie in einigen Fällen zu krampfartigen Bauchschmerzen. Entsprechend können sie auch im rechten Unterbauch auftreten. Häufig verspüren die Patienten eine direkte Symptomlinderung, wenn die Darmgase rektal als Leibwinde (Flatus) entweichen. Ursache für die Blähungen sind häufig Nahrungsmittel oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Besonders häufig führen eine Lactoseintoleranz (Milchzucker- Unverträglichkeit) oder eine Histaminunverträglichkeit zu Darmgasbildung. Ebenso enthalten Hülsenfrüchte viele Bestandteile, welche im Dünndarm nicht verwertet werden können und so zur Gasentwicklung führen. Auch ein hoher Konsum von Zwiebeln, Staudensellerie, Kohl, Sauerkraut und Wassermelone kann zu vermehrter Gasbildung und Blähungen führen. Die Therapie besteht in der Regel im Verzicht, bzw. der geringeren Aufnahme verursachender Nahrungsmittel. Wenn eine tatsächliche Nahrungsmittelunverträglichkeit wie eine Laktose- oder Histaminunverträglichkeit vorliegen, sollte bei starken Symptomen eine Diät eingehalten werden.

Rechtsseitige Unterbauchchmerzen und Rückenschmerzen

Einige Formen der Regelschmerzen können zu monatlichen Unterbauch- und Rückenschmerzen führen.

In der Regel entstehen die Menstruationsbeschwerden durch starke Muskelkontraktionen der Gebärmutter (Uterus). Diese sind in der Regel harmlos und entstehen im Rahmen der Schleimhautabstoßung bei der Regelblutung. Um sicher zu gehen, dass die Schmerzen harmlos sind, sollten diese von einem Arzt untersucht werden. So können Erkrankungen der Gebärmutter wie eine Endometriose ausgeschlossen werden. Wenn die Regelschmerzen harmlos sind, hilft häufig Wärme, Sport und krampflösende Medikamente wie Butylscopalamin um die Beschwerden zu lindern. Bei sehr starken Schmerzen kann die Antibaby- Pille den Zyklus regulieren und damit die monatlichen Beschwerden lindern.

Auch Wirbelsäulenerkrankungen können zu Schmerzen im Unterbauch führen. Wenn sich im Bereich der unteren Wirbelsäule aufgrund einer Entzündung ein Abszess gebildet hat, kann dieser sich entlang der Muskulatur in den Unterbauch ausbreiten und zu Schmerzen führen.
Eine solche Entzündung ist selten und kann durch eine Erregerabsiedelung aus dem Blut, oder im Rahmen operativer Eingriffe an der Wirbelsäule entstehen. Die Schmerzen sind in der Regel kaum charakteristisch und können leicht mit einem Bandscheibenvorfall verwechselt werden. Um die richtige Diagnose zu stellen sind aus diesem Grund bildgebende Verfahren und Blutuntersuchungen notwendig. Wenn eine Wirbelkörperentzündung mit Abszessbildung vorliegt, muss dieser sofort operativ entfernt und der Patient mit Antibiotika behandelt werden.

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Rechtsseitige Unterbauchschmerzen bis ins Bein

Schmerzen, welche bis ins Bein ausstrahlen sind charakteristisch für eine nervale Beeinträchtigung. Bei ausstrahlenden Schmerzen bis ins Bein sollte stets untersucht werden ob ein Bandscheibenvorfall für die Beschwerden verantwortlich sein könnte. Dieser kann neben den Beinschmerzen auch Beschwerden im rechten Unterbauch verursachen.
Besonders wenn Lähmungen an Bein oder Fuß hinzu kommen, gilt es an einen Bandscheibenvorfall als mögliche Ursache zu denken.
Auch Muskelverspannungen am Rücken können Nerven beeinträchtigen und Schmerzen am Bauch und Bein auslösen.
Schlussendlich können auch Infektionserkrankungen wie die Gürtelrose Nerven beeinträchtigen und damit Beinschmerzen auslösen.

Diagnose

Um die richtige Diagnose zu stellen wird der untersuchende Arzt zunächst eine ausführliche Anamnese sowie körperliche Untersuchung vornehmen. Die Beschreibung der Symptome sowie eine mögliche Veränderung der Schmerzen bei der Untersuchung liefern häufig schon genug Hinweise um eine Verdachtsdiagnose stellen zu können.
Daneben können bildgebende Verfahren wie eine Ultraschalluntersuchung oder MRT-Aufnahmen des Abdomens helfen die Erkrankung zu diagnostizieren. Stuhlproben oder eine Darmspiegelung sind weitere Verfahren um die verursachende Erkrankung festzustellen.

Abbildung rechtsseitige Bauchschmerzen

  1. Leber - Hepar
  2. Gallenblase -
    Vesica biliaris
  3. Magen - Gaster
  4. Dickdarm, Querteil -
    Colon transversum
  5. Dünndarm -
    Intestinum tenue
  6. Dickdarm, aufsteigender Teil -
    Colon ascendens
  7. Blinddarm - Caecum
  8. Wurmfortsatz -
    Appendix vermiformis
  9. Eileiter - Tuba uterina
  10. Eierstock - Ovarium
  11. Gebärmutter - Uterus

Eine Übersicht aller Abbildungen von Dr-Gumpert finden Sie unter: medizinische Abbildungen

Rechtsseitige Unterbauchschmerzen nach Geschlecht

Rechtsseitige Unterbauchschmerzen beim Mann

Generell können die meisten Erkrankungen, welche für rechtsseitige Unterbauchschmerzen verantwortlich sind sowohl bei Männern als auch bei Frauen gleichermaßen auftreten. Es existieren jedoch einige Erkrankungen, welche spezifisch bei Männern für die Beschwerden verantwortlich sein können. Hervorzuheben sind hier besonders Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane.
Urologische Notfälle wie die sogenannte Hodentorsion können unter anderem starke Unterbauchbeschwerden auslösen. Hierbei dreht sich ein Hoden durch genetische Veranlagung oder einen Unfall um die eigene Achse und verhindert damit den eigenen Blutfluss.
Auch Infektionen, welche durch sexuell übertragbare Erkrankungen hervorgerufen wurden sollten als Ursache in Erwägung gezogen werden.

Da Männer deutlich häufiger an einem Leistenbruch leiden sollte dies bei der Untersuchung als mögliche Ursache ausgeschlossen werden. Ebenfalls können eine chronische Entzündung der Prostata, eine Prostatavergrößerung oder Prostatatumore zu Unterbauchschmerzen bei Männern führen.

Rechtsseitige Unterbauchschmerzen bei der Frau

Bei Frauen, welche an Unterbauchbeschwerden leiden sollte neben den anderen bekannten Ursachen, welche für die Schmerzen verantwortlich sein können, Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane als mögliche Ursachen in Erwägung gezogen werden. Der wahrscheinlich häufigste Grund, warum Frauen an Unterbauchschmerzen leiden, sind Menstruationsbeschwerden. Aber auch Zysten an den Eierstöcken oder Erkrankungen wie die Endometriose sind typische Gründe für das Auftreten von rechtsseitigen Unterbauchbeschwerden bei Frauen.
Durch springende Bewegungen (Hüpfen, Tanzen, etc.) kann es, besonders wenn Eierstockzysten bekannt sind, zu einer stielgedrehten Eierstockzyste kommen, welche sich in erheblichen Unterbauchbeschwerden äußern kann.

Ebenfalls sollte, wenn die Möglichkeit besteht schwanger zu sein, ein Schwangerschaftstest erfolgen. Besonders wenn es zu einer Eileiterschwangerschaft kommt, kann sich diese in rechtsseitigen Unterbauchbeschwerden bemerkbar machen.
Schlussendlich können die bei Frauen relativ häufig auftretenden Blasenentzündungen zu Schmerzen im Unterbauch führen. 

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Rechtsseitige Unterbauchschmerzen in der Schwangerschaft

Besonders zu Beginn einer noch nicht gesicherten Schwangerschaft kann es sich um eine Bauchhöhlenschwangerschaft oder Eileiterschwangerschaft (Extrauteringravidität) handeln. Zunächst treten die Symptome einer normalen Schwangerschaft auf.
Die Menstruation bleibt aus, morgendliche Übelkeit, Verspannungen und Schmerzen der Brust können entstehen. Auch ein Schwangerschaftstest fällt in diesem Fall positiv aus. Durch die Lage der befruchteten Eizelle außerhalb der Gebärmutter entzündet sich diese. Die Patientinnen leiden an zunehmenden Schmerzen im rechten Unterbauch und fühlen sich zunehmend schlechter. Häufig geht die Bauchhöhlenschwangerschaft mit Übelkeit, Erbrechen und Fieber einher (Siehe: Schwangerschaftssymptome).
Wenn die Eizelle an Größe zunimmt, kann sie platzen. In diesem Fall treten die Bauchschmerzen akut und sehr stark auf. Darauf folgt ein kurzes symptomloses Intervall mit dann zunehmend dumpfen Schmerzen im gesamten Bauchraum. Da sich in diesem Fall der gesamte Bauchraum entzünden kann, ist es wichtig eine solche Bauchhöhlenschwangerschaft oder Eileiterschwangerschaft mit Hilfe eines Ultraschallgeräts zu Beginn einer Schwangerschaft auszuschließen. Eine Bauchhöhlenschwangerschaft muss in der Regel operiert werden, um die Entzündung vollständig zu beseitigen.

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Hat sich die Entzündung auf den gesamten Bauchraum ausgebreitet, ist häufig eine ausgedehnte Operation mit Spülung des gesamten Bauchraumes nötig. Es ist möglich, dass sich nach der Entzündung und Operation Narbengewebe im Bereich der Eileiter ausbildet, wodurch eine Empfängnis möglicherweise erschwert wird. In der Regel kann der Eierstock der anderen Seite dann eine Schwangerschaft dennoch ermöglichen.

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Neben dieser spezifischen Entzündung fruchtbarer Frauen, können auch schwangere Frauen an den üblichen Krankheitsbildern leiden. Für den rechten Unterbauch ist die Blinddarmentzündung spezifisch. Die Schmerzen einer Blinddarmentzündung beginnen oft im Mittelbauch um den Nabel herum und wandern dann langsam in den rechten Unterbauch. Grund hierfür ist die fortschreitende Entzündung des Blinddarms mit zunehmend exakt lokalisierbaren Schmerzen. Häufig sind die Schmerzen von leichtem Fieber, Übelkeit, Erbrechen und einer Verstopfung begleitet. Die Schmerzen haben eher einen dumpfen, anhaltenden Charakter und nehmen an Intensität zu.

Wenn der Blinddarm durchbricht, können die Schmerzen zunächst abklingen. Mit zunehmender Entzündung des Bauchfells werden die Schmerzen im Unterbauch jedoch deutlich stärker und können letztendlich den gesamten Bauch betreffen. Häufig ist eine Blinddarmentzündung durch eine Ultraschalluntersuchung und die erhöhten Entzündungsparameter im Blut nachweisbar. In einigen Fällen lässt sich die Diagnose jedoch nicht durch einfache Diagnostik stellen, sodass auch bei dem Verdacht einer Blinddarmentzündung operiert werden muss. Solange die Entzündung auf den Blinddarm begrenzt ist, kann die Operation häufig laparoskopisch durchgeführt werden. Hierfür sind lediglich drei kleine Einschnitte notwendig, um die Kamera in den Bauchraum einzuführen. Die zurückbleibenden Narben sind sehr klein und kaum sichtbar. Da die Blinddarmoperation ein Routineeingriff ist, sind Komplikationen auch in der Schwangerschaft sehr selten.

Zusammenfassung

Die Ursachen der rechtsseitigen Unterbauchschmerzen sind vielfältig und sollten bei begleitenden Symptomen von einem Arzt untersucht werden.

Besonders in der Schwangerschaft sollten gefährliche entzündliche Erkrankungen oder eine drohende Fehlgeburt von einem Arzt ausgeschlossen werden.

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Wenn die Bauchschmerzen mit Rückenschmerzen einhergehen, sind häufig Menstruationsbeschwerden die Ursache der Beschwerden.
Dann treten die Schmerzen monatlich im Rahmen der Regelblutung auf. Wenn die Rückenschmerzen bei Männern oder unabhängig von der Regelblutung einhergehen, sollten die Schmerzen ebenfalls ärztlich untersucht werden, um mögliche Wirbelsäulenerkrankungen auszuschließen. Blähungen können ebenfalls zu starken rechtsseitigen Unterbauchschmerzen führen und treten in der Regel in Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme auf. Häufig lassen sich die Nahrungsmittel identifizieren und die Blähungen bessern sich bei Umstellung der Ernährung.

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Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zum Thema Bauchschmerzen:

Qualitätssicherung durch: Dr. N. Gumpert      |     Letzte Änderung: 01.03.2019
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